Diese Liste enthält alle Antworten von Morris, die von Fragestellern als die hilfreichsten Antworten auf ihre Fragen ausgezeichnet wurden.

das kommt vom Englischen "boring" für "Langweilig". Es bezeichnet Menschen, die aufgrund dauerndern Unterforderung im Job so sehr gelangweilt sind, dass sie im Betrieb zu rebellischen und renitenten Störfaktoren werden. In extremen Fällen können sich psychische Probleme ergeben.
Man erlebt das auch bei Kindern in der Schule, die unterfordert sind.

Es treffen meiner Ansicht nach mehrere Deiner Optionen zu: Falsche Politik, zu viel Bürokratie, zu viele Altlasten, nur kurzfristiges Denken bei vielen Großkonzernen (von Quartal zu Quartal), dazu eine Kultur des Neides (man gönnt sich gegenseitig nichts), klammern an Positionen und die Tendenz, das Rad immer selbst neu erfinden zu wollen, statt gute Erfolge anderer Länder zu kopieren (z.B. Schulsystem in Skandinavien).
Knochenstrauss am 13. Oktober 2007 11:31 DH! Du hast sooo recht. Aber warum hört niemand auf das Volk. Ich muss immer noch an das Fiasko mit Tollkollekt (LKW-Maut) denken, anstatt das österr. System zu übenehmen, werden lieber Milliarden in den Sand setzen. Da stehen einem die Nackenhaare zu Berge.
Morris am 13. Oktober 2007 11:35 Richtig, auch ein sehr gutes Beispiel. Die einzige logische Erklärung für das deutsche Maut-System ist für mich, dass man mit diesen Kamerabrücken eine flächendeckende Überwachung der Bevölkerung durchführen will und es vielleicht schon tut. Das klingt vielleicht nach Verschwörungstheorie. Aber ich kennen keinen vernünftigen Grund, warum man nicht das perfekte Vignetten-System unserer Nachbarn Schweiz / Österreich auch bei uns anwenden sollte...
Niklaus am 13. Oktober 2007 11:52 @ Knochenstrauss. Da muss ich dir widersprechen. Das System Tollcollect ist Weltspitze. Mittlerweile wird es sogar zum Exportschlager. Hier wurde technologisches Neuland beschritten und das geht nun mal nicht immer nach Termin. Sieh Airbuss A380 oder jetzt auch Boing Dreamliner.
Morris am 13. Oktober 2007 12:33 Wenn es nur darum geht, Mautgebühren zu erheben, ist Tollcollect ein völlig überdimensionierter, aufwändiger und teuerer Unsinn. Wenn es aber darum geht, Menschen zu überwachen, dann - da stimme ich Edgar zu - ist es weltspitze.

Eine Besonderheit der Spechte ist, dass sie mit erheblichem Kraftaufwand und erheblicher Ausdauer mit ihrem Schnabel gegen Baumstämme klopfen und dabei das Holz zerspanen, um Futter zu finden, Nisthöhlen zu "zimmern", ihr Revier zu markieren oder Geschlechtspartner anzuziehen. Es wurde berichtet, dass der Helmspecht (Dryocopus pileatus) bis zu 12.000 Mal pro Tag seinen Schnabel gegen Holz schlägt,[1] und es erstaunt, dass sein Gehirn durch diese Schläge keinen Schaden nimmt. Ein Specht kann bis zu 20 Schläge pro Sekunde ausführen, jeder Schlag ist einem Bericht in der Fachzeitschrift Nature vom Oktober 2006 zufolge vergleichbar mit einem Aufprall des Schnabels mit 25 km/h gegen eine Wand, wobei Abbremsungskräfte von bis zu 1.200 g wirksam werden können - das ist eine mehrere hundert Mal größere Krafteinwirkung als Astronauten bei einer Landung aus dem All auszuhalten haben.
Nature verwies zugleich auf mehrere wissenschaftliche Publikationen,[2] in denen erklärt wurde, warum Spechte trotz dieser Belastungen keine Kopfschmerzen bekommen. Zum einen ist das Gehirn der Spechte von besonders wenig Gehirnflüssigkeit umgeben: Ihr Gehirn sitzt also relativ starr im Schädel und wird durch die beim Klopfen entstehenden Schockwellen nicht von innen gegen die Schädeldecke geschleudert, wodurch eine Gehirnerschütterung vermieden wird. Ferner ist der Schädel von auffallend starken Muskeln umgeben, die als Stoßdämpfer dienen: Wie bei einem Boxer, der einen Schlag herannahen sieht, werden diese Muskeln kurz vor dem Aufprall gegen das Holz angespannt und absorbieren so einen Großteil der Energie. Außerdem wird die Klopfbewegung extrem geradlinig ausgeführt, gewissermaßen "aus der Schulter heraus", d.h. Hals und Kopf bleiben zu einander starr und jede horizontale oder vertikale Drehung des Kopfes wird vermieden, so dass nur geringe Scherkräfte wirken. Schließlich schließt ein Specht eine Millisekunde vor dem Aufprall die Augen und schützt diese so vor umherfliegenden Holzspänen.
(aus Wikipedia, Spechte)

Wäre es nicht das Einfachste, wenn Deine Bekannte Anzeige bei der Polizei erstattet? Möglicherweise ist sie nicht die einzige Geschädigte... dann kümmert sich der Staatsanwalt darum.
holodeck am 18. September 2007 18:07 Im konkreten Fall ist sie die einzige Geschädigte, weil nur sie das Seminar schon bezahlt hatte. Aber Anzeige wegen Betruges könnten wir natürlich auch noch in Erwägung ziehen.
Morris am 18. September 2007 18:09 Das würde ich auf jeden Fall tun. Außerdem würde ich schauen, ob dieser Seminaranbieter bei den bekannten Trainer-Verbänden gelistet ist, um dort auch auf das schwarze Schaf hinzuweisen. Ich bin selbst freiberuflicher Trainer und solche Betrüger bringen die ganze Branche in Verruf.