In dem Werk Oosthoeks Encyclopedia heißt es: „Ursprung des [Nikolaus-]Festes zu Hause war das Kirchenfest (einschließlich der Überraschungen für die Kinder), das sich wiederum aus vorchristlichen Elementen zusammensetzte. Sankt Nikolaus, der über die Dächer reitet, ist der heidnische Gott Wodan [Odin]. . . . Sankt Nikolaus war auch der Anführer der Wilden Jagd, in der die Seelen der Verstorbenen die Erde besuchten.“ Die Germanen glaubten, daß ihr Hauptgott, Odin oder Wodan, während der „Zwölf Nächte“ — die Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigsfest (6. Januar) — die Seelen der Verstorbenen auf einem wilden Ritt durch die Lande anführte. Der darauf folgende Sturm trug nach ihrer Vorstellung den Samen der Feldfrüchte mit sich und förderte die Fruchtbarkeit. Was bedeuten die Äpfel, die Nüsse und die anderen Herbstfrüchte, die am „Nikolaustag“ verschenkt werden? Es sind tatsächlich Fruchtbarkeitssymbole. In alter Zeit glaubten die Menschen, sie könnten ihre Götter günstig stimmen, wenn sie ihnen während der kalten, dunklen Wintertage Geschenke machten; dadurch würde die Fruchtbarkeit der Menschen und Tiere sowie des Erdbodens gesteigert. Odin wurde von seinem Diener Eckart begleitet, der ebenfalls eine Rute trug und das Vorbild für den Schwarzen Piet war. Bis ins Mittelalter hielt sich der Volksglaube, daß bestimmte Bäume und Pflanzen Menschen fruchtbar machen könnten und daß eine Frau, die mit dem Zweig eines solchen Baumes geschlagen wurde, schwanger werde. Das Buch Feest-en Vierdagen in kerk en volksgebruik (Fest- und Feiertage in Kirche und Brauchtum) erwähnt weitere Parallelen zwischen Odin und „Sankt“ Nikolaus: „Auch Wodan füllte die Stiefel und Holzschuhe, die an den Schornstein gestellt wurden — allerdings mit Gold. Für Wodans Roß wurden Heu und Stroh in die Holzschuhe gelegt. Die letzte Garbe des Feldes war ebenfalls für das Pferd bestimmt.“ In dem Werk Sint Nicolaas von B. S. P. van den Aardweg wird auf einige andere auffallende Parallelen hingewiesen: „St. Nikolaus: eine große, kräftige Gestalt auf einem weißen Pferd. Er hat einen langen weißen Bart, trägt einen Bischofsstab in der Hand, hat eine Bischofsmütze auf dem Kopf . . . und ist mit einem weiten Bischofsgewand bekleidet. Wodan: eine Person von großer Statur mit einem weißen Bart. Er trägt einen Hut mit breiter Krempe, den er tief über die Augen gezogen hat. In der Hand hält er seine Zauberlanze. Bekleidet ist er mit einem weiten Mantel, und er reitet auf seinem treuen grauen Pferd Sleipnir. Es gibt noch weitere offensichtliche Parallelen: Wodan ritt auf seinem grauen Pferd durch die Luft, und die furchtsamen Menschen boten ihm gefüllte Kuchen sowie Fleisch und Feldfrüchte an. St. Nikolaus reitet über die Dächer, und die Kinder stellen Heu, Karotten und Wasser für das Pferd bereit. Ingwerwaffeln und die Rute waren schon Fruchtbarkeitssymbole, lange bevor das Nikolausfest eingeführt wurde.“ Warum haben diese Riten in das sogenannte Christentum Eingang gefunden? Weil die Missionare der Kirche in früheren Jahrhunderten von ihren Bekehrten nicht verlangten, das biblische Gebot zu befolgen: „Geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab . . ., und hört auf, das Unreine anzurühren“ (2. Korinther 6:17). Statt heidnische Praktiken auszumerzen, haben die Missionare der Christenheit sie sogar beibehalten und weiterhin gepflegt, wenn auch in veränderter Form. Diese Bräuche haben sich dann über die ganze Welt verbreitet. So brachten niederländische Auswanderer das Nikolausfest mit nach Nordamerika. Im Laufe der Zeit wurde „Sankt Nikolaus“ in „Santa Claus“ abgeändert. Aus dem stattlichen Bischof wurde ein rotwangiger, beleibter Bursche in einem leuchtendroten Anzug. Die Bischofsmütze wurde gegen eine Zipfelmütze ausgetauscht und das weiße Pferd gegen einen von Rentieren gezogenen Schlitten. Santa Claus blieb ein Gabenbringer, auch wenn sein Besuch auf den Weihnachtsabend verschoben wurde. In protestantischen Gebieten Deutschlands ersetzte der neutralere „Weihnachtsmann“ den katholischen „Heiligen“ Nikolaus. Die heidnischen Elemente sind aber bis auf den heutigen Tag deutlich zu erkennen.
Hi. Damit dir sowas nicht mehr passieren kann solltest du die Bookmarks Online verwalten. Ein paar Tips und Tricks und wie du diese Weise benutzen kannst um deine Links im Web zu verbreiten findest du hier http://groups.google.com/group/favoritentips
Die "dicke Crepes" hießen in der DDR "Eierkuchen".
abgestimmt für: PfannkuchenHier gibt es ganz viele Erklaerungen dazu : http://www.gutefrage.net/forum/thread/8300/knowledge-hat-sich-verabschiedet
Entschuldigung, falscher link und liess sich nicht korrigieren. Ich meinte : www.redensarten-index.de/liste/2004/6133.php - 5k
Da steht ja gar nix!
Danke aber für den 1. Link. Wie bescheuert ist denn Punktejagd bei GF? Und wie viel noch bescheuerter ist es, User wegen der Punktejagd zu sperren? *kopfschüttel*
Da steht ganz viel. z.B. dass Du druecken sollst, da wo steht "schlag mich tot" und dann weiter, weiter, bis...
Ich habe die Frage nach "Hauptmann von Köpenik" gestellt. Erst mal danke für die Antwort, aber hat nicht auch Rudolf Platte den Hauptmann gespielt???. Und diese Formulierung ---schlagmichtot--- habe ich von meiner Freundin aus Hannover. Ich weiß auch nicht genau warum das so heißt, ist aber wohl eine witzige Redewendung
Meine Frage war nicht gegen Dich, ich habe das auch schon viele andere sagen hören.
Ich glaube, das kommt daher, - fällt mir auch nicht ein, wenn Du mich totschlagen würdest.
Nichts mit Skilaufen ? LG
Sinnvoller finde ich zu überprüfen, ob das Rückhalteventil im Keller in Ordnung ist.
Es gibt durchaus Wassermelder, die aber nur dann einen Sinn machen, wenn sie über eine entsprechende Alarmanlage geschaltet sind.
Funkübertragung vom Keller in die 3. Etage kannst Du vergessen, das ist zu unsicher. Also eine Kabelverbindung muss es schon sein.
Eine andere Möglichkeit wäre möglicherweise eine Tauchpumpe, an der tiefsten Stelle aufgestellt, die dann automatisch bei Wasser anspringt und es nach außen pumpt.
Aber wäre es nicht sinnvoller, die Ursache des Wassereinbruchs zu beseitigen bzw. beseitigen zu lassen?
Ich werde mal mit Petrus sprechen (-; Danke für die Antwort.
gri1su am 22. Januar 2008 14:17 Das ist wahrlich zwecklos. Obwohl ich sonst eigentlich einen guten Draht zu ihm habe, schaltet er in letzter Zeit immer wieder auf stur. Der Kerl wird einfach alt.... :-))))
Klingt jetzt vielleich etwas nach Mission Impossible, aber: Es gibt Alarmanlagen (auch preiswerte), die bei Auslösung einen Anruf z. B. aufs Handy auslösen. Ein richtig findiger Elektriker kann so ein Ding evtl. mit einem Flüssigkeitssensor (Verwendung z. B. bei sog. Klingelhosen, um Kinder trocken zu kriegen) koppeln und den Sensor knapp über dem Boden, die Hauptanlage irgendwo höher modifizieren und installieren. Wird sicher etwas Bastelarbeit, aber ich denke, auf jeden Fall machbar. Wäre nur eine Idee. Elektriker hier? Geht sowas?
Funkübertragung des Tons? Oder aber - aber ist nicht so ganz günstig: Bei elv-Haustechnik (www.elv.de) gibt es alle möglichen Sachen zum Überwachen und steuern über Handy, Internet, Telefon. Interessant zum Anschauen - vielleicht ist ja sogar was dabei.