
Also, wenn es sich um eine politisch-soziale Idee handelt, würde ich vielleicht 'mal zunächst mit einer der Parteien, von der anzunehmen ist, daß sie die Idee gut finden könnte, in Verbindung setzen. Ich hatte 'mal einen pensionierten Apotheker im Altenheim, der eine ganz wunderbare Seife auf der Basis natürlicher Stoffe entwickelte und beim Patentamt in München anmelden wollte. Der Mann war am Boden zerstört, als man ihm da mitteilte, daß es das Patent bereits gäbe ....

Ich würde die Frage gern' beantworten, müßte sie zuvor allerdings versteh'n! Bin ich plötzlich doof geworden?

Na ja, mein Lieber. Offenbar bist Du auf einem Gymnasium bzw. in der Sekundarstufe II einer Gesamtschule. Da sollte man denn schon die meisten Fremdwörter kennen - ich nehme an, daß es das ist, was Dir den Zugang zu diesem Text verwehrt. Es wird Dir nix and'res übrig bleiben, als Deinen Brockhaus oder Dein Fremdwörterlexikon zu bemühen und Dir den Text - more or less - zu übersetzen und dann Deine Stellungnahme formulieren. Ich hab' jedenfalls jetzt nicht die Zeit, Dir adäquat zu antworten. Außerdem finde ich, daß Ihr Euch selbst bemühen müßt - >gutefrage.de< verführt dazu, andere arbeiten zu lassen und dadurch selbst z u w e n i g zu lernen.
also: 1. ich bin weiblich (also wenn schon, dann "meine liebe") 2. ich bin auf einem normalen gymnasium mit dem besten ruf in der ganzen stadt 3. nein, die fremdwörter sind es nicht, die mir den zugang zu diesem text verwehren, eher sind es die unfähigen lehrer, deren erklärung sehr bedürftig sind. 4. ich saß ziemlich lange an dem text und habe versucht ihn zu interpretieren und 5. ich hab dich auch nicht um eine antwort gebeten. tut mir leid, wenn das jetzt etwas frech klingt, aber ich bin nicht in der lage, deine behauptungen auf mir sitzen zu lassen.

Der Beruf nennt sich "Dekorateur" oder "Raumausstatter", oft mit einem Gardinengeschäft verbunden.

Na ja, sicher ist auch das einer subjektiven Beurteilung unterworfen. Und was ist gut oder schlecht? Geht's nach der Auflage, dann ist Konsalik sicher ein guter Schriftsteller, geht's um Sprache, um die Darstellung zwischenmenschlicher Konflikte, um die kritische Aufarbeitung von Geschichte und Gegenwart, dann ist Konsalik sicher unter aller .... (und das isser auch!)

Es ging schon damals immer um nur eins: Macht! Wobei Geld natürlich auch Macht bedeutete. Mehr muß man dazu eigentlich nicht wissen.
cadovius am 16. Januar 2010 18:28 Der Lehrer, der mit der Antwort zufrieden ist, wenn ein Schüler gefragt würde, warum wurden im 16. Jahrhundert manche Landesfürsten protestantisch, gehört aus dem Schuldienst geworfen!! So eine völlig nichtssagende Behauptung ist ja unter aller Würde. Wieso sollte einem Fürsten der Übertritt zu der damals sich in der absoluten Minderheit befindenden Kirche einen Machtgewinn bringen? Die katholische Kirche war im 16. Jahrhundert mächtig wie eh und je und reich dazu; außerdem war zu diesem Zeitpunkt noch fast das ganze umgebende Europa katholisch, so dass durchaus eine Gefahr bestand, als Protestanten von den lieben Nachbarn als Häretiker verfolgt zu werden.

.... oder eben die/den zuständigen Denkmalpfleger hinzuziehen.

Ich würde selbst für den Fall, daß das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht, die/den zuständigen DenkmalpflegerIn um Rat bitten. Es ist ja nicht nur eine Frage des guten oder weniger guten Aussehens, sondern vor allem auch der Authenzität. Überdies kann ein auf dem Gebiet der Denkmalpflege tätiger Architekt (oder auch Kunsthistoriker) gute Tips geben und Kontakte zu geeigneten und verantwortungsbewußten Firmen herstellen. Im übrigen erlaube ich mir als alter (Architekten-) Hase die Feststellung, daß die angeblich photorealistischen Darstellungen meist keineswegs realistisch sind. Ohne ein realistisches Vorstellungsvermögen oder das Anlegen von Mustern kann's m.E. nicht oder nur sehr eingeschränkt geh'n. Viel Spaß mit Eu'rem Bauernhaus wünscht derolleLiteraturius

Ein wunderbarer Film - meine Frau hat mich hingeschleppt und ich war (fast) begeistert. Ich glaube, der Film zeichnet Coco etwas zu weich, sie muß knallhart gewesen sein, um das alles zu erreichen. Wär sie's nicht gewesen, hätt sie's aber eben auch nicht erreichen können - damals war das so! Und was heißt hier, sie hätte sich hochgeschlafen? Die Frau hatte power und hat die Mode revolutioniert - na gut, wenn's halt nicht anders ging?!

Die Stellung der US-amerikanischen Frau ist stark von den dortigen gesellschaftlichen Verhältnissen geprägt. Im großen und ganzen ähnlich wie in der Bundesrepublik, vielleicht etwas konservativer; wirkliche Chefpositionen werde in den Vereinigten Staaten kaum an Frauen vergeben. Sie sind jedoch auf kommunaler Eebene sehr stark, sicher sehr viel stärker als in Old Germany. So können sie (aufgrund des eigenartigen Schulrechts in den USA) dann, wenn sie in den entsprechenden Gremien sitzen - und da sitzen sie (!) - Lehrer für die örtliche Schule berufen oder im Eizelfall sogar entlassen. Die Vor- und Kleinstädte sind fest in den Händen der Frauen, die sich dort allerdings nach einem sehr viel traditionelleren Frauenbild eingerichtet haben. Das gleiche trifft natürlich für die (in den USA ja nach wie vor) einflußreichen Kirchengemeinden zu. Ich bin froh, nicht in den USA leben zu müssen (trotz Barack Obama) und mit sehr viel mehr aufgeklärtetren Frauen zu tu'n zu haben, als dies dort möglich wäre ....