Die Gesetze sehen sicher überwiegend angemessene Strafen vor.
Das Problem ist aber, dass die Gerichte das mögliche Strafmass meist nicht ausschöpfen, Zwanzigjährige noch nach dem natürlich milderen Jugenstrafrecht verurteilen und bei Tätern mit Migrationshintergrund häufig die "kulturellen Unterschiede" als mildernde Umstände anrechnen.
Das finde ich auch nicht! Zumal der Knast in Deutschland ja keine Strafe in diesem Sinne ist, eher ist/soll der Knast Resozalisierung (sein)...
ETEAM am 4. Juni 2007 14:45 Sorry für den Begriff "Knast", soll natürlich Gefängnis heißen...
Katzentatze am 4. Juni 2007 14:56 Resozialisierung? Wie soll das denn bitte gehen, wenn die meisten Gefangenen den ganzen Tag dumm in ihren Zellen vorm Fernseher sitzen und besser an Drogen kommen als draußen?
Du scheinst Dich gut auszukennen.
ETEAM am 4. Juni 2007 15:20 @Katzentatze: Deswegen ja, Strafe würde bei mir anders aussehen! Pflicht ist es dort drin zu arbeiten, genau wie draußen auch, regelmäßige Essenszeiten, Sozialarbeitergespräche usw. ( Ein Freund von mir ist derzeit im Gefängnis) Leicht ist es dort drin natürlich überhaupt nicht, gestraft werden auch die mit, die draußen sind( Angehörige, Freunde)...
Katzentatze am 4. Juni 2007 19:46 @Faber....: 2 Bekannte von mir sind im Gefängnis. Und was ich manchmal von denen so höre (lese)... Das hat nicht wirklich was mit Resozialisierung zu tun.
Kommt darauf an, welche Funktion(en) Du ihnen zuordnest:
Rache? Wer die favorisiert, für den können Starfen wohl nie hart genug sein.
Wiedergutmachung? Findet in unserem Rechtssystem nicht statt, sollte aber nicht auf Gewinnmaximierung für den Geschädigten hinauslaufen.
Erziehung? Funktioniert wohl besser dosiert und mit gutem Willen als mit Härte.
Abschreckung? Klappt nicht, sonst wären die Todeszellen leer.
Kurz gesagt. Finde ich nicht.
In USA sind die Strafen, insbesondere bei jugendlichen Straftätern, eindeutig höher und härter. Dennoch ist dort die Jugendkriminalität um ein Vielfaches höher! Abschreckung hat sich als untaugliches Mittel erwiesen.
Für Verfassung und Bürgerrechte sind Menschen gestorben in der Vergangenheit. Leider wissen viele diese Errungenschaften heutzutage nicht mehr zu schätzen, weil sie es einfach gewohnt sind. Erst wenn sie immer mehr ausgehöhlt und abgeschafft werden merken einige, was es heißt, in einem freiheitlichen Rechtsstaat zu leben.
Natürlich werden Rechte auch immer wieder mal von Menschen mißbraucht, aber sie deshalb abschaffen oder verbieten, kann doch niemand im Ernst wollen.
Psychisch auffällig ist sehr relativ. Ich kenne zig "normale" Menschen, die ich als psychisch auffällig einstufen würde. Ich habe viele Berichte über katastrophalen Zustände und Mißhandlungen in Altenheimen in den Medien gesehen - wo ganz "normale" Menschen die Verantwortung trugen. Ich glaube sogar, dass sozialbedingt auffällige Jugendliche, durch eine Ausbildung mit und am Menschen "resozialisiert" werden können. Im Einzelfall, z.B. bei verurteilten Gewalttätern, würde ich das sicherlich ander sehen.
Nein, Demos müssen auf jeden Fall sein.
Aber gegen die Randalierer (Minderheit!) sollte deutlich härter vorgegangen werden - und da sehe ich auch die Demo-Veranstalter und friedlichen Teilnehmer in der Pflicht, nicht nur die Polizei.
Mit sozialen Berufen wäre ich vorsichtig. Auch halte ich es für besser, wenn sie einzeln vermittelt werden und somit sich nicht gegenseitig hochschaukeln können, sondern sich auf ihre Aufgaben konzentrieren können. Man hat auch einen Jugendlichen besser im Blick als mehrere.
gri1su am 4. Juni 2007 09:43 G E N A U U U U!!!!!
Das Demonstrationsrecht ist in unserem Staate ein so hohes Gut, dass es auch bei Missbrauch durch einige Krawallmacher nicht außer Kraft gesetzt werden darf. Die öffentlichen Äußerungen mancher Poiltiker dazu und die "Aktionen" unseres Innenministers zu Persönlichkeits- und Datenschutz halte ich für problematisch. Die Sicherheitsvorkehrungen in Heiligendamm sind meiner Ansicht nach zu übertrieben. Möglicherweise lösen diese sogar übertriebene Reaktionen seitens der friedlich gesinnten Demonstranten aus, was der Sache nicht dienlich ist.
Das sehe ich genauso. Zumindest sollten sie nicht allein gelassen werden. Ich faende auch einen Beruf wie Metzger bedenklich....gruselig.