Es gibt leider immer noch so viele Leute die meinen ihre Katze, welches ja die schönste Katze der Welt ist, muss unbedingt Babys kriegen. Nur so ein Wurf beinhaltet selten nur ein Kitten, welches sie dann behalten. Nur was passiert mit den anderen Kitten? Zum einen ist es ein nicht unerheblicher finanzieller und zeitlicher Aufwand 4 - 5 Kitten zu ernähren, ihnen Spielmöglichkeiten und Schlafplätze anzubieten und sie ausreichen medizinisch zu versorgen. Diese Kosten fallen direkt nach der Geburt an und müssen auch konstant getragen werden. Darum werden viele Kitten viel zu früh weggegeben. Weil sie wachsen, und, wie Catfan sagt, auch mal was kaputt machen. Nun hat der vermeindliche "Züchter" Glück, wenn heutzutage überhaupt noch wer die Kitten aufnimmt. Bei 4 - 5 Würfen pro Woche, die über Zeitungsanzeige verschenkt (!) werden, ist es nicht so einfach, alle Kätzchen wirklich in einem guten Zuhause unterzubringen. Und auch die Nachbarn und Freunde die (hoffentlich vorher gefragt wurden und ) zugesagt haben, können abspringen. Sowas passiert nicht selten. Katzen sind keine Gegenstände, trotzdem landen jedes Jahr um die 500 Kitten in dem Tierheim in meiner Nähe. Nicht wenige von diesen armen Wesen haben durch die ersten Lebenswochen und nicht ausreichende Sozialisierung einen lebenslangen psychischen Schaden. Solche "Problemkatzen" haben idR geringe Chancen erfolgreich vermittelt zu werden. Ich rede jedem ins Gewissen, der mir von so einem besch* Vorhaben erzählt. Viele kann man auch davon überzeugen, dass es wirklich schon genug Katzenelend gibt. Nur leider nicht alle. Ich finde, es sollte eine Kastrationspflicht für alle Nicht-Rassekatzen geben. Tierärzte sollten grundsätzlich auf so etwas achten und auch darauf bestehen.
Es macht auch niemand was dagegen, das es zuviele Menschen auf der Erde gibt. Aber wm soll man das begreiflich machen?
CrazyDaisy am 12. Februar 2008 10:48 In den 70-ger Jahren war die Überbevölkerung tatsächlich ein Thema. Seitdem ist die Weltbevölkerung stetig angestiegen und trotzdem entblöden sich manche nicht, zu jammern, dass es an Kindern fehlt und wir uns doch bittebitte vermehren sollten...
Hallo!.Bei einigermaßen intelligenten Menschen kann man es mit einem gutem Gespräch versuchen.........Bei vielen nutzt das nichts......ich engagiere mich persönlich, soviel ich kann, auch wenn die Dummen nachwachsen, wie das Unkraut.....ich mach einfach weiter...
Im Prinzip hast Du recht. Man sollte aber auch diejenigen Katzenhalter verstehen, die gerne Nachkommen von IHRER Katze haben und behalten möchten und anstatt ein kleines "fremdes" aus dem Tierheim oder vom Bauernhof. Wenn die dann nach dem ersten Wurf Ihren "Altkatzen" das Copyright entziehen, ist das m.E. auch in Ordnung.
ich denke auch das es zu vile gibt darum fragte ich eben schon wegen der papiere weil ich glaube da wo wir unsere zwei her haben das die auch keine papiere haben sich aber als züchter ausgeben.aufjedenfall werden unsere nächsten monat kastriert
Hallo In dem Moment wo jemand eine Katze zum Kater bringt zwecks Babys...ist er ein Züchter.So wie es aussieht ist Ihrer ein sogenannter Schwarzzüchter(ohen Papiere udn Verein)die scheren sich um nichts...auch nicht darum was die Kitten am dringendsten braucht...die Liebe und Fürsorge der Mama...und eine vernünftige medizinische Versorgung
wenn schon jemand meint er muss Katzenbabys in die Welt setzten...soll er sich gefälligst auch gebührend drum kümmern.Sich vorbereiten...der Mutterkatze gehaltvolles Futter anbieten...den Babys gutes Futter geben(kein Whiskas und co)...er muss sich im Klaren sein WAS es bedeutet...es sind Lebewesen.er muss sich in klaren darüber sein,das Katzenkinder auch mal was kaputt machen...das Klo nicht sofort finden,bei der Geburt was schiefgehen kann...usw
Die meisten Katzenhalter sind sehr vernünftig und lassen ihre Katzen kastrieren. Unverbesserliche gibt es aber immer und denen kann man kaum etwas abgewöhnen.
Ich glaube wenn das so einfach wäre, gäbe es dieses Problem längst nicht mehr.
Es gibt einfach noch zu viele Leute, die sich nicht darum scheren, was mit den armen Tieren passiert, die es zu viel gibt.
Kannst Du ja an vielen Fragen auch hier in GF erkennen - ich bin teilweise erschüttert, wie wenig manche Menschen über ihr Haustier wissen, und was sie für Vorstellungen haben.
Dann noch die absurde Vermenschlichung - "Kastrieren? Der arme Kater!" - und schon hat man die Unbelehrbaren.
Dabei ist die Kastration für jeden Freigänger eine lebensverlängernde Maßnahme, aber da fehlt trotzdem jede Einsicht. Und es kostet auch noch Geld... bewahre!
Oh je, das haben schon Viele versucht.
Ich würde so jemandem Besuch vom örtlichen Tierschützern verschaffen - die haben Fotos und Fakten....und bieten z.T. preisreduzierte oder auch kostenlose Kastration an.
Es gibt Leute die können oder wollen es nicht verstehen. Andere denken nur an sich: "Die Kleinen sind doch so süüüüß."
Zunächst herzlichen Dank an Dich und alle anderen, die geantwortet haben! Es geht nicht nur um die Kitten, die in Tierheimen landen. Ich bekomme Beklemmung, wenn ich die Zahlen der im Internet (Tiermärkte, Tierbörsen) zum Verkauf angebotenen Rassekatzen addiere. Allein an einem Tag habe ich auf 4 Seiten 13.000 Rassekatzen gezählt!!! Also sollte es auch Auflagen für Züchter geben. Du hast recht, Tierärzte müßten in die Pflicht genommen werden, Katzenhaltern und Züchtern auf die Finger zu schauen. Beängstigend sind auch die teilweise überaus dämlichen und teilweise dubiosen Fragen, die immer und immer wieder in Bezug auf Katzen gestellt werden. Die Gebrauchanleitung für eine Kaffemaschine wird genau studiert. Über die Bedürfnisse einer Katze (Tier überhaupt) wird nicht nachgedacht. In einem Punkt sind sich viele "Dummfrager" allerdings einig: Kätzin und Kater sollen auch ihren Spass haben. Genau diese Menschen kennen noch nicht einmal den Unterschied zwischen Kastration und Sterilisation. Wie arm dran müssen dann erst die Kinder sein, die unter solch einer "Obhut" heranwachsen...