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Wo kann man einen Wellness-Urlaub mit einer Vinotherapie verbinden?

anonym
beantwortet von Jacky am 30. Juli 2008 11:01
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Wellness-Urlaub kann man mit einer Vinotherapie in "BollAnts im Park" in Bad Sobernheim verbinden. Das Haus (Familienbetrieb) ist wunderschön in einem Park gelegen und wurde wiederholt hoch ausgeszeichnet. Ansprechpartnerin ist hier die Spa-Leiterin Nicole Praß-Anton. Siehe auch www.bollants.de (Wellness & Spa/Vinotherapie). Gruß Reiner Jäck


Wo kann man einen Wellness-Urlaub mit einer Vinotherapie verbinden?

anonym
beantwortet von Jacky am 30. Juli 2008 10:54
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in Bad Kreuznach, der "Metropole" des Weinanbaugebietes Nahe. Das Bäderhaus Bad Kreuznach (wiederholt zur schönsten Bäder- und Saunalandschaft Deutschlands erklärt) bietet unter "Wellness-Auslese" u.a. eine "Vino Stempelmassage" sowie den Pflegeservice "Vinum cura" an- Ansprechpartnerin: Frau Fischer im "Bäderhaus": 0671-99-1108


Ist Rosewein eine Mischung aus Weisswein und Rotwein?

anonym
beantwortet von Jacky am 1. Mai 2007 14:18
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Grundsätzlich: Nein.

Normalerweise ist ein Rosé-Wein immer ein Wein aus Rotweintrauben. Er ist nur deshalb nicht so rot/dunkelrot, weil die Traubenmaische (also das, wegen der höheren Saftausbeute und wegen der gewünschten Herauslösung der roten Farbe aus der Beerenhaut, zerquetschte Lesegut) schon nach wenigen Stunden abgepresst wird. Je länger man nämlich die Maische liegen und gären lässt, desto mehr rote Farbe wird aus der Beerenhaut herausgelöst. Die meisten Rotweinsorten haben weißes "Fleisch". Wenn man sie also sofort pressen würde, bekäme man einen weißen oder goldgelben Traubensaft. Beim Spätburgunder (auf französisch "Pinot Noir") macht man das z.B. gerne und dann nennt man diesen Wein (auch in Deutschland) einen "Blanc de Noir" (übersetzt: der "Weiße aus dem Schwarzen")

Ein Rosé-Wein darf auch ein Verschnitt aus verschieden Rotweinsorten sein. Wenn man dagegen einen "Weißherbst" vor sich hat, auch das ist ein Rosé-Wein, dann muss dieser aber aus einer einzigen Rotweinsorte hergestellt sein. Er ist dann "sortenrein" und die Traubensorte muss in diesem Fall auch auf dem Etikett angegeben werden. Dann steht da z.B. "Spätburgunder Weißherbst" oder "Portugieser Weißherbst".

Früher sprach man auch bei einem Verschnitt von Rotwein- und Weißweintrauben vom Rosé oder vom "Rotling". Heute ist dieser Verschnitt, wie oben erwähnt, nicht mehr zulässig. Ein Rosé muss also immer aus Rotweintrauben erzeugt werden. Es gibt aber zwei Ausnahmen. Das ist einmal der "Schillerwein". Eine traditionelle Eigenart aus dem Weinanbaugebiet Württemberg. Dieser Wein wird aus roten und weißem Trauben gewonnen (die meist im Weinberg nebeneinander stehen und gemeinsam gelesen, gemaischt und gekeltert (also ausgepresst) werden. Die andere Ausnahme ist der aus dem Anbaugebiet Baden stammende "Badisch Rotgold". Hier handelt es sich um einen Verschnitt von "Grauem Burgunder" (Pinot Grigio) und "Spätburgunder" (Pinot Noir). Der "Badisch Rotgold" ist aber, von der erzeugten und verkauften Menge her eher unbedeutend.

Roséweine werden eigentlich in allen Weinbauländern hergestellt. Die Rosé-Weine aus Deutschland sind meist blassfarbenrer und leichter (was viele Weinfreunde schätzen!, nicht jeder mag, gerade bei Rosé, alkoholreiche Weine), aber oft auch rassiger und spritziger. Sie sind also genau das, was viele als "Sommerwein" suchen.

Reiner Jäck


Welchen Rotwein kann man einem Weinkenner schenken?

anonym
beantwortet von Jacky am 12. April 2007 04:28
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Wenn Dein Freund ein wirklicher "Weinkenner" ist, dann freut er sich über jeden guten Rotwein. Das kann ein guter Bordeaux sein, ein guter Spanier aber auch ein feiner deutscher Rotwein, z.B. eine trockene Spätburgunder Auslese (dem "Riesling unter den deutschen Rotweinen").

Wenn er ein eingebildetet Weinfreund ist, dann hält er nichts von deutschen Rotweinen und trinkt z.B. lieber teure "Kultweine" aus der Toskana oder Rotweine mit mehr als 90 Parker-Punkten oder Barrique-Weine (Hauptsache, sie schmecken nach Holz). Das ist heute in gewissen Kreisen "in".

Ich kenne z.B. einen Winzer, der - widerstrebend aber auf Drängen eines Weinexperten - mit einer großartigen trockenen Spätburgunder-Auslese an einem internationalen Wettbewerb für große Rotweine teilnahm. Er befürchtete, dass sein Wein keine Chance hat, weil Rotweine aus Deutschland kein "Image" haben, bzw. weil alle Welt der Meinung ist, in Deutschland gäbe es keine großen Rotweine von internationalem Format. Alle Weine dieses Wettbewerbs wurden von Sommeliers und anderen Experten "blind" verkostet und dieser "deutsche Wein" (von dem vorher niemand wusste, dass es ein deutscher ist) belegte den 7. Platz (!!!). Damit lies er rote "Riesen" aus Frankreich, Italien, Kalifornien oder Südafrika hinter sich. Und das Schönste. Während diese großen Weine aus Frankreich, Italien usw in der Preisklasse von 30 - 90 EURO lagen, kostete diese herrliche Spätburgunder-Auslese nur 17,90 EURO.

Habe ich mich damit klar ausgedrückt?

Herzliche Grüße an alle wirklichen Weinfreunde. Jacky

Ein wirklicher Weinfreund hätte also an diesem Wein auch seine wirkliche Freude.


Kann man durch Lagerung einen Wein noch verbessern?

anonym
beantwortet von Jacky am 14. Februar 2007 00:15
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Es gibt einfache Weine, die werden durch das Lagern nicht besser; im Gegenteil, diese sollten dann auch rasch (innerhalb eines halben oder eines Jahres) getrunken werden. Dies Wein müssen nicht schlecht sein; aber sie sind halt für ein baldiges Trinken gedacht – und dann sind sie gut.Meistens sind das auch vom Preis her günstige Weine.

Es gibt aber auch Weine, die durch eine entsprechende Lagerung erst ihre perfekte Reife und damit ihren geschmacklichen Höhepunkt erreichen. Das sind in aller Regel gute Rieslinge mit Prädikat (z.B. Kabinett, Spätlese), aber auch gute Roweine, wie Spätburgunder oder Regent. Diese kosten dann auch entsprechend mehr. Auch hier gilt: Qualität hat ihren Preis.

Wenn man für die Auswahl solcher Weine nicht das ausreichende Wissen hat. Sollte man sich von einem Weinfreund (der Ahnung hat) oder im Fachgeschäft oder – am besten – beim Winzer informieren und beraten lassen.


Wein in einem etwas zu warmen Keller richtig lagern?

anonym
beantwortet von Jacky am 12. Februar 2007 02:23
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Die Lagerfähigkeit eines Weines hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen liegt es am Wein selbst, ob er länger haltbar ist oder nicht (so sind Auslesen oder Beerenauslesen z.B. lagerfähiger als Tafelweine oder einfache Qualitätsweine).

Zum anderen kann man die Haltbarkeit eines Weines aber auch selbst beeinflussen. Grundsätzlich gilt für Wein: Er sollte möglichst ruhig, möglichst kühl und möglichst dunkel gelagert werden. Je kühler und dunkler er liegt, desto langsamer altert er in der Flasche. Und wenn man einen Wein besonders lange lagern will, dann sollte der Raum auch nicht trocken sein, weil dann der Kork leichter austrocknet. Daher sollten Weine in diesem Fall auch immer liegend aufbewahrt werden.

Im Prinzip gibt es auch keine ernsthaften Gründe dagegen, einen normalen Wein eine Weile im Kühlschrank aufzubewahren. Ein normer Kühlschrank hat 6-8 Grad, das schadet dem Wein in keiner Weise. Nur sollte er im Kühlschrank auch in Ruhe gelassen und nicht dauernd umgelagert werden. Und wenn man ihn dann trinken möchte, sollte man ihn rechtzeitig aus der Kühlung nehmen und ihn langsam auf die richtige Trinktemperatur kommen lassen. Wertvollen Tropfen sollte man aber schon den gebührenden Platz in einem richtigen Weinkeller gönnen.

Wenn ein Wein also etwas zu warm im Keller liegt, dann altert er nur etwas schneller. Aber wenn er da nur ein paar Monate laufbewahrt wird, ist das nicht weiter schlimm. Im Allgemeinen gilt aber: Wein ist zu trinken da und nicht zum lange aufheben. Und ein ordentlicher Wein der hält immer seine 2-3 Jahre.


Ist ein Wein mit einem verschimmelten Korken verdorben?

anonym
beantwortet von Jacky am 12. Februar 2007 01:52
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Wenn man Schimmel auf einem Korken vorfindet, muss der Wein selbst nicht zwangsläufig schlecht sein, außer, der Wein liegt mit diesem schimmeligen Korken schon lange im Keller. Meist ist dieser Schimmer nur oberflächlich und davon, dass der Wein in einem feuchten Raum liegt (eher ein gutes als ein schlechtes Zeichen, weil dann der Kork nicht austrocknet). Es kann aber auch an der Qualität des Korken liegen. Gute Korken schimmeln nicht so schnell.

Meine Empfehlung: Die Flasche Wein öffnen, den Kork ansehen ober nass und weich ist und ob er schlecht riecht. Und dann auch den Wein prbieren. Der sog. Korkgeschmack kann auch von ganz normal und gut ausehenden Korken kommen. Dieser hat nichts mit dem Schimmel zu tun.


Ist Federweißer auch eine Weinart?

anonym
beantwortet von Jacky am 7. Februar 2007 13:00
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Federweißer nennt man den Most von Weintrauben, der sich in er Gärung befindet. Er ist also noch kein Wein. Dennoch wird Federweißer gerne getrunken, einmal, weil er gut schmeckt (je nachdem wie lange er schon gärt schmeckt er noch recht süß oder später, wenn der Traubenzucker sich schon in Alkohlol und Kohlensäure umgewandelt hat, entsprechend herber oder "saurer") und weil Federweißer auch gesund ist. Die Hefe, über die der Gärvorgang läuft, gilt als blutreinigend; zudem förderd sie die Verdauung und die Darmtätigkeit. Es gibt viele Menschen, die fahren im Herbst in Weinbaugebiete zur "Federweißen-Kur"; aber auch hier gilt: Die richtige Dosis macht es, zuviel des Guten schadet auch hier, zumindest bekommt man dann einen recht dicken Kopf.

"Federweißer" ist nur einer von vielen Namen für das Getränk, je nach Land und Region heißt der dort dann z.B. Brauser, Sauser oder Suser.


Was bedeutet bei einem Wein die Bezeichnung "oaked"?

anonym
beantwortet von Jacky am 7. Januar 2007 22:00
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Antwort auf: Was bedeutet bei einem Wein „oaked“?

Es ist heute schick, Weine zu trinken, die nach Holzfass schmecken. Meistens sind die Weinfässer aus Eichenholz gemacht, also schmeckt der Wein aus einem solchen Fass nach Eiche. Früher war es so, dass mein ein Fass zunächst so lange gewässert hat, bis der Holzton mehr oder weniger verschwunden war. So ein Fass war dann „fassgrün“. Ein Winzer konnte natürlich ein Fass auch ganz frisch hergestellt kaufen, dann hatte er aber selbst die Arbeit des Wässerns. Insofern waren fassgrüne Fässer immer etwas teurer

Weinfreunde (und die Winzer) haben früher Weine abgelehnt, die noch nach dem Fass-holz, auch nach Eiche, geschmeckt haben. Heute hingegen ist das schick. Für manchen „Weinfreund“ ist es viel wichtiger, dass der Wein nach Holz schmeckt als alles andere. Leute, die sich dabei als Kenner outen wollen, sagen dann, der Wein schmeckt nach „Barrique“. Das ist natürlich Quatsch! Denn „Barrique“ ist das französiche Wort für ein „Fässchen“ mit der Größe von ca. 225 – 230 Liter. Dabei spielt es theoretisch keine Rolle, ob dieses Fass aus dem Holz der Eiche oder z.B. auch der Kastanie hergestellt ist. Meistens sind diese Fässer natürlich aus Eichennolz gemacht. Daher schmeckt der Wein aus einem neuen Barriquefass eben nach Eichenholz. Dies ist aber nur maximal etwa für drei bis vier Jahrgänge der Fall. Dann hat das Fass seinen starken Holzton verloren. Trotzdem kann man es natürlich weiterverwenden, über Jahre und Jahrzehnte, aber eben nur noch zur normalen Weinlagerung bzw. zum Ausbau des Weines (also für seine weitere Reife).

Warum nimmt man dafür – in aller Regel nur für Weine hoher Qualität, für sog. „große“ Weine – Barrique-Fässer? Weil bei den Fässern dieser Größe das Verhältnis von Inhalt und Fassaußenfläche für den Ausbau von Wein optimal ist, also z.B. besser als in einem 1.000 Liter-Fass oder einem 50.000 Liter-Tank. Nun ist klar, dass die Erzeugung von Weinen in solchen kleinen Fassgrößen einen hohen Arbeits- und Kostenaufwand be-deutet. Also kamen „Weinmacher“ auf die Idee, statt den Wein in hunderten oder auch tausenden von „Barriques“ auszubauen, diesen lieber in den großen Fässern oder Tanks zu belassen und statt dessen Säcke mit gerösteten Eichenspänen hinein zu hängen. So nimmt der Wein den Geschmack aus den Eichenschnipseln auf und er schmeckt dann so, als käme er aus einem aus Eichenholz hergestellten Barrique-Fass. Aber dann darf man korrekterweise nicht mehr auf's Etikett schreiben, „im Barriquefass gereift“ oder „Barrique-Ausbau“ sondern man schreibt dann eben „oaked“. Hört sich für Nichtwissende natürlich auch toll an.

Einen guten Effekt hat die Eichenschnipsel-Methode natürlich: Man kann damit nun im industriellen Stil, und damit billiger, Weine herstellen, die nach „Barrique“, pardon!: nach Eiche schmecken.

Wenn mir jemand stolz erklärt, er habe im Supermarkt einen einen tollen Wein gefunden – und dazu noch sooo preiswert – der ganz wunderbar nach „Barrique“ schmeckt, dann antworte ich ihm, dass ich in meinem Keller einen Wein habe, der wunderbar nach „Fuder“ schmeckt. Dieser Wein kommt von einem Winzer, der mit meisterlichem Ge-schick einen Wein wie ein individuelles Kunstwerk gezauber hat – und dieser Wein reifte in einem altehrwürdigen, vielleicht schon 50 oder 100 Jahre alten 1.000-Liter-Eichenholz-fass und so ein Fass mit 1.000 Luder, das ist ein „Fuder“.

Nichts für ungut!

Reiner, Bretzenheim / 07.01.2007


Gibt es Weine die aus faulen Trauben erzeugt werden?

anonym
beantwortet von Jacky am 31. Dezember 2006 03:03
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Jein! - Es gibt bei Weintreuben zweierlei Arten von Fäule. Die echte Fäule, wie wir sie auch von Obt oder Gemüse her kennen und die sog. "Edelfäule".

Normal faule Trauben werden selbstverstädnlich zur Weinerzeugung nicht verwendet. Anders ist diese bei den Trauben mit der sog. "Edelfäule". Diese entsteht durch eine Pilz, den "Botrytis", den der Winzer aber nur auf vollreifen Trauben mag. Wenn er er im früheren Stadium auftritt, muss er bekämpft werden, z.B. durch Spitzmittel. Bei reifen Trauben perforiert der Botrytis-Pilz die Beerenhaut, Der Traubensaft verunstet ein wenig und der Traubenmost wird dadurch etwas konzetrierter. Das erhöht die Mostqualität (und später die Weinqualität). oft kann man diesen "Botrytis-Ton" im Wein auch schmecken. Dieser Ton gilt als etwas sehr Edles.

30.12.06 - Bretzenheim



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