Da ich vor über zwei Jahren eine sehr ähnliche Frage gestellt habe, kann ich dir jetzt vielleicht besonders gut helfen:
http://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-man-sich-auf-angemessene-art-und-weise-b...
Erstmal muss ich aber sagen, dass ich exakt zur gleichen Zeit wie du über dieses Thema nachgedacht habe (kurz nach dem Abitur). Plötzlich erkennt man, was andere Menschen alles geleistet haben, damit es einem selbst gut geht und damit man das werden konnte, was man ist. Als Kind oder Jugendlicher ist das alles nicht zu begreifen - man befasst sich (noch) nicht mit solchen Themen, sondern wird einfach unbewusst von seiner Umwelt beeinflusst. Deshalb sind die Eltern auch so wichtig, wenn es um Erziehung geht, denn sie führen das Kind mal mehr, mal weniger genau in eine bestimmte Richtung.
Und irgendwann erlangt man als erwachsener Mensch die Erkenntnis, dass man vor allem durch Mitmenschen das geworden ist, was man ist. Gerade wenn man sich auf einem sehr positiven Weg befindet, kommt schnell tiefe Dankbarkeit gegenüber den Eltern auf, da man ihnen den Großteil dieser positiven Entwicklung zu verdanken hat. Dieses Gefühl geht weit darüber hinaus, dass man als Kind oder Heranwachsender Produkte erhalten hat oder dass Kosten übernommen wurden, solange man keine eigenen Verdienst hatte. Das Gefühl, dass Eltern immer für einen da sind, wiegt viel schwerer und ist auch viel wichtiger auf dem Weg zum Erwachsenwerden.
Genau bei diesem Punkt wird es schwierig, denn man erkennt die Leistung seiner Eltern und verspürt diese Dankbarkeit, man kann sich aber nicht gleichermaßen revanchieren. Das macht tatsächlich traurig, und es fällt sehr schwer, andere Dinge zu finden, die ein bisschen das ausdrücken können, was eigentlich nicht auszudrücken ist. Hat man z. B. irgendwann eigenen Nachwuchs, kann man zwar das Gute der eigenen Eltern anwenden, aber dennoch dankt man ihnen dadurch nicht direkt, man gibt quasi nur weiter. Und Materielles taugt auch nicht, um Dank zu sagen.
Aber es gibt andere Möglichkeiten, die sich im Laufe der Zeit ergeben und die man sofort nutzen soll, wenn man diese Dankbarkeit verspürt und sie zu vergelten versucht. Du fühlst dich momentan vielleicht ratlos und findest nichts, womit du Dank sagen könntest. Aber es wird in Zukunft viele passende Situationen geben, und du wirst sofort spüren, dass dich deine Eltern jetzt brauchen könnten und dass du genau jetzt deine Dankbarkeit zeigen kannst. Es kann passieren, dass beide Elternteile erkranken und sich jemand um das Haus kümmern und Einkäufe erledigen muss. Es kann passieren, dass Eltern mit neuester Technik nicht zurechtkommen und (am besten direkte und kostenlose) Hilfe benötigen. Zudem kommt das immer höhere Alter hinzu, d. h. es ergeben sich weitere Gelegenheiten, um zu helfen. Wer in all diesen Situationen das Bestmögliche für seine Eltern tut, braucht sich keine Vorwürfe zu machen, zu wenig Gutes an seine Eltern zurückgegeben zu haben. Man muss die Chancen nur ergreifen und nutzen, auch wenn dadurch eigene Nachteile entstehen - aber Eltern haben ja bekanntlich auch viel Schwieriges auf sich genommen. ;-)
Ein Punkt fällt mir noch ein, der Eltern sehr wichtig ist, den sie aber vielleicht nie direkt ansprechen: Sie möchten immer Kontakt zu ihren Kindern halten - natürlich nicht übertrieben, aber doch regelmäßig und offen. Die Freude ist groß, wenn Kinder aus der näheren Umgebung ab und zu vorbeischauen. Und die Freude ist auch groß, wenn Kinder wenigstens alle paar Monate aus weiter Ferne anreisen, um ein paar Tage im Elternhaus zu verbringen. Ebenso sind gemeinsame Unternehmungen sehr empfehlenswert und viel wertvoller als materielle Dinge. Wenn man einen gemeinsamen Ausflug plant und durchführt, sorgt das für tolle Erinnerungen und dafür, dass die Eltern ohne eigene Mühe etwas sehr Schönes erleben. Da kann kein Gutschein oder Schmuckstück mithalten.
Worüber sich Eltern übrigens auch extrem freuen, sind Enkelkinder. Es ist sowas von erstaunlich, was Kleinkinder in einer Familie bewirken können, natürlich besonders bei den Eltern des Babys, aber auch bei den Geschwistern der Eltern und bei den Eltern der Eltern. Es ereignen sich für alle Beteiligten etliche unvergessliche Momente, und besonders für die Großeltern ist es eine besondere Sache, weil viele Erinnerungen an die eigenen Kinder aufgefrischt werden, als selbige noch klein waren. Vielleicht ergibt sich also irgendwann auch dieser Aspekt in deiner Familie, evtl. durch Geschwister.
Zuletzt darf man nicht vergessen, dass es nicht selbstverständlich ist, gegenüber den Eltern Dankbarkeit zu verspüren. Manche Menschen haben nicht viele Gründe dafür, den Eltern zu danken, und manchen Menschen fehlt die Erkenntnis für die Dankbarkeit. Ich glaube jedenfalls, dass Eltern sehr viel richtig gemacht haben, wenn ihr Nachwuchs irgendwann diese Dankbarkeit verspürt und Wege sucht, um alles Positive zurückzugeben. Viel Glück dabei! ;-)
Ja es nur so dass ich eben so dass ich die Hinrunde wegen einer Verletzung verpasse und die Rùckrunde mach ich Autofùhrerschein, dazu kommt noch die Schule, deshalb fehlt mir die Zeit. In die 1 Mannschaft komm ich so oder so, da mir einige Vorstandsmitlglieder schon versichert haben dass ich in die erste Mannschaft komme und ich deshalb nàchstes Jahr Fit sein muss.
Achso, vielleicht kannst du trotz vieler anderer Beschäftigungen ein bisschen im Verein mittrainieren - ab und an hat man schon mal eine Stunde Zeit. Ansonsten eigenständig kicken und viel laufen, dann steht deinem zukünftigen Erfolg nicht viel im Wege. ;-)