Verehrter Herr Cornyx.
Dieses mal möchte ich ganz ohne Zimt und Schuhgestank objektiv und sachlich auf Eu're Frage eingehen.
Nach einem solchen schriftlichen Versand sollte man dem Empfänger ein wenig Zeit geben um zu selektieren. Mir dünkt, in etwa 21 Tage wären ausreichend.
Mit diesem per Telefon nochmaligen Buhlen zeigt Ihr ernsthaftes Interesse - dies wird meist sehr positiv aufgenommen, da ein sympathisches Gespräch oftmals aussagekräftiger ist als eine noch so schön gestaltete Bewerbung.
Mit kräftiger, freundlicher und selbstbewusster Stimme, die Ihr ja glücklicherweise Euer "Eigen" nennen dürft, beginnt Ihr das Gespräch mit der zugegebenermaßen manchmal schlecht gelaunten Empfangsdame. Dort haltet Ihr Euch im besten Fall auch gar nicht lange auf, sondern fragt erst einmal - bestimmt - nach demjenigen, der für die Bewerbungen zuständig ist. In den meisten Fällen werdet Ihr nun ohne Probleme durchgestellt. Falls besagte Empfangsdame gleichzeitig auch Türsteher ist, und Euch gelangweilt sagt, dass Ihr ruhig mit ihr sprechen könnt, wandelt dies in ein Lob um.. "wie vielseitig sie doch sei". Klingt dabei bloß nicht süffisant, denn diese Frauen haben eine gewisse Macht. Nun redet Ihr in einem leichten Plauderton, klingt dabei nicht aufdringlich oder so, als hättet Ihr diese Arbeit unbedingt nötig. Fragt ganz ruhig nach, ob die vor ungefähr drei Wochen angekommenen Bewerberschreiben denn schon in der Bearbeitung gewesen sind oder / und wenn nicht, wann Ihr in etwa mit einer Antwort rechnen könntet. Ihr könnt ihr auch noch eine Rückrufnummer anbieten, die sie wahrscheinlich - fleißig wie sie ist - auch entgegennimmt.
Falls Ihr durchgestellt worden seid, verläuft das Gespräch genauso - eben auf einer anderen Ebene.
Kommt bitte nicht auf die Idee, stupide, pauschale Sätze zu bringen wie "Wie lange wollen Sie noch auf Ihren besten Mitarbeiter warten, wenn er schon in den Startlöchern sitzt?" Das kommt gestelzt, unpersönlich und sehr unsympathisch bei der Gegenseite an.
Denkt an ein ungezwungenes Gespräch, das Ihr auch mit einem Freund führen würdet. Ihr wollt zwar etwas von dieser Firma, andererseits seid Ihr ebenso wenig auf sie angewiesen. Die Firma allerdings braucht jemanden.
Ich hoffe, dies hilft Euch weiter.
Des Weiteren stehe ich natürlich auch wie gewohnt bei weiteren Fragen gerne persönlich zur Verfügung und erwarte Ihre positive Resonanz bei der nächsten "Sprech"stunde. ;)
Hochachtungsvoll,
Cel
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.. waggerla.. Nemberch? ^^