Frage von jazzy101, 169

Ist ein Zweithund sinnvoll oder nicht?

Hallo, Habe mir vor knapp 1 Jahr einen Mischling aus dem Tierschutz zugelegt und eigentlich war damals schon geplant einen Zweithund dazu zu holen. Leider hat dies aus Platzgründen (50qm Wohnung) bisher nicht geklappt. Nun bin ich mit meinem Hund in ein kleines 90qm Häuschen mit großem Garten gezogen und würde das Vorhaben des Zweithundes nun gerne umsetzen. Er kommt auch mit Hunden aller Art(Rasse,Größe,Rüde,Hündin vollkommen egal)super klar, geht auch in eine Hundetagestätte und hat auch dort keine Probleme bekommt eher Lob für sein gutes sozial Verhalten. Allerdings ist mein Hund in den vergangenen Monaten sehr anhänglich geworden(schläft mit im Bett, möchte häufig geschmust werden und immer dabei sein..) und ich habe ein wenig Bedenken das er mit einem Zweithund in der Familie nicht glücklich werden würde. Hat jemand mich solch einer oder ähnlichen Situationen bereits erfahrung und kann Tipps geben ob ein Zweithund sinnvoll wäre und wenn wie man die beiden am besten zusammen bringt? Vielen Dank im Vorraus (:

Antwort
von sukueh, 68

Ich hab in meinem Leben als erwachsener Hundehalter bis auf die Anfangsjahre immer mehr als einen Hund gehabt. Hat immer gut geklappt und ich würde es auch zukünftig immer so handhaben, dass ich dauerhaft eigentlich keinen Einzelhund haben möchte. 

Bei uns hat es noch nie wirkliche Probleme damit gegeben, dass sich einer der Hunde vernachlässigt fühlen würde. Da unser griechischer Tierschutzhund aufgrund seiner Herkunft allzu große körperliche Nähe anderer Hunde nicht so sehr schätzt, mag er es auch nicht so gerne, gleichzeitig mit dem anderen Hund von uns gekrault zu werden. Unser jüngerer Hund nahm und nimmt aber darauf Rücksicht und geht, wenn Twix kommt. Aber natürlich bekommen beide einen gleich großen Anteil an Aufmerksamkeit und Schmuseeinheiten. Keiner der beiden macht den Eindruck, sich "vernachlässigt" vorzukommen. 

Meiner Meinung nach muss man sich halt nur darüber im Klaren sein, dass man halt zukünftig statt einem Hund immer zwei Hunde mit dabei hat, aber wenn beide gut erzogen sind, ist das ja im Grunde genommen auch kein Problem. 

Wenn dein Hund normal sozialisiert ist, sehe ich eigentlich keine Probleme. Für ihn bedeutet doch die Erweiterung des Rudels doch einen festen Kumpel, mit dem er gemeinsam Kuscheln kann (meine Vorgängerhunde schliefen oft als "Hundehaufen"), was für ihn toll ist. In unserem aktuellen Fall "arrangieren" sich die Hunde untereinander.

Ich habe auch nur ein einziges Mal den bisherigen Familienhund mit zum Aussuchen des zukünftigen Zweithundes mitgenommen. Der Erfolg war, dass sich unsere Dackeldame mehr für den Papa der Welpen interessiert hätte als für ihren zukünftigen Kumpel. Also haben wir das Aussuchen übernommen, das in den ersten zwei Tagen beleidigte Verhalten unserer Dackeldame ignoriert und uns dann sehr über die beiden Hunde gefreut, die ihr gemeinsames Leben lang ein Herz und eine Seele waren.

Kommentar von jazzy101 ,

Danke für deine Antwort (: genau so etwas, einen festen Kumpel, wünsche ich mir auch für Sakis,leider wird einem auch viel vorgeworfen das man ja nur "jemanden" such der den Hund "bespaßt" während man bei der Arbeit oder sonst wo ist. Klar wird es anders sein mit 2 Hunden allerdings versuche ich auch grunlegende Dinge voher zu klären (Arbeitstelle-ich dürfte auch beide Hunde mitbringen, Tagestätte- übernimmt auch die Betreuung von beiden vorausgesetzt der 2 ist genauo gut sozialisiert etc..) Werde es warscheinlich einfach "mal probieren" (: Vielen Dank für deine Tipps/Erfahrungen

Kommentar von sukueh ,
leider wird einem auch viel vorgeworfen, dass man ja nur "jemanden" sucht, der den Hund "bespaßt" während man bei der Arbeit oder sonstwo ist...

Davon lass dich nicht abschrecken, solche Aussagen find ich Blödsinn. Schließlich hat man als Halter doch auch mehr Aufwand/Kosten mit zwei Hunden. Das nur zu Bespaßungszwecken des Ersthundes wäre ein ziemlich großer Aufwand :-)

Viel Glück bei deinem Vorhaben. Ich hab immer auf "testweise" Eingewöhnungen verzichtet, sondern dem "alten" Hund gegenüber gleich "Tatsachen" geschaffen. Mir wäre es schwer gefallen, mich "emotional" von dem Zweithund etwas zurückzuhalten, wenn ich planen würde, ihn im Zweifelsfall wieder zurückgeben zu wollen. Ich glaube, dass Hunde - sowohl der alteingesessene und auch der neue - solche Gefühle spüren und sich entsprechend verhalten.

Wie ich oben schon geschrieben habe, unsere Dackeldame war gute zwei Tage komplett mit uns beleidigt, hat sich dann aber schnell gegeben und danach waren die beiden wirklich gute Kumpels. Jahre später hatte ich auch einen Rüden, der war von fremden Hunden auch nicht so übermäßig begeistert. Als der neue Welpe eingezogen ist, hats auch ein bißchen gedauert, aber hinterher durfte der kleine alles mit ihm machen und es sah immer sehr nett aus, wenn die beiden so zusammengekuschelt geschlafen haben. Diesen Anblick vermissen wir im Moment bei unserem Pärchen noch ein bißchen, eben weil unser älterer Hund offenbar noch nicht sämtliche Traumas seiner Vergangenheit verarbeitet hat. 

Ich glaube, mit ein bißchen Vertrauen in den Hund und gesundem Menschenverstand, eben keinen Hund zu bevorzugen, klappt das mit den meisten Hunden. Ich kenne jedenfalls nur ganz wenige komplett verkorkste Hunde, mit denen sowas gar nicht klappt - die haben aber nicht nur daheim, sondern grundsätzlich mit Begegnungen mit anderen Hunden ein wie auch immer geartetes Problem...

Kommentar von jazzy101 ,

Ja leichter gesagt als getan (: Auch hier wieder Aussagen das ich mich um meinen Hund nicht richtig kümmern könnte und nur eshalb einen zweiten möchte -,- nur weil man seinen Hund 2 mal die Woche 3 Stunden während der Arbeitszeit zum austoben in eine Tagesstätte bringt...Danke für deinen Zuspruch und die ganzen Tipps (: werde sie auf jedenfall beherzigen und hoffe das eure beiden auch bald ein Herz und eine Seele sind (: 

Kommentar von sukueh ,

Oh, unsere verstehen sich soweit ganz gut, er mag halt aufgrund seiner Vorgeschichte nicht so gerne den Körperkontakt zu anderen Hunden, das ist aber in den letzten Jahren auch besser geworden. Und es ist erstaunlich, wie rücksichtsvoll unser aber auch andere Hunde darauf reagieren. 

Und was die andere Geschichte angeht, so würde ich mich hier nicht verrückt machen lassen. Manchen Leuten kann man es halt nie recht machen. Auch als Hundebesitzer muss man arbeiten gehen und wenn der Hund während deiner Arbeitszeit alleine daheim bleiben müsste, wäre es vermutlich auch nicht richtig... 

Kommentar von jazzy101 ,

Das ist doch super (: und Hunde sind meist "verständnisvoller" als man manchmal denkt. Unser ehemaliger Nachbarhund beispielsweise hat meinen Hund noch sehr schüchtern und "verstört" kennengelernt und es war wirklich faszinierend zu beobachten wie sie ihm nach und nach "beigebracht" hat das andere Hunde auch ganz toll sein können (: Anfangs konnte sie sich ihm gerade mal auf 1 Meter nähern dann zog er die Rute ein zitterte und fing an sich bei mir zu verstecken, nach einigen Wochen Arbeit m it ihr uns ihrer Besitzerin gemeinsam sind die beiden über die Wiesen getobt und am Ende lagen sie in einem Körbchen ohne Probleme (: und wie gesagt andere Hunde sind inzwischen für ihn das aller tollste 

Ja da hast du warscheinlich Recht demnach könnte man ja gar keinen Hund mehr adoptieren da wenn man arbeite hat man "zu wenig Zeit" (obwohl ich behaupten würde das viele Menschen mich eingeschlossen trotz Arbeit sehr wohl noch genug Zeit für ihren Vierbeiner haben und wenn nicht hätte man vllt auch nicht das nötige Kleingeld um den Hund gut zu versorgen (: muss halt lernen manche Kommentare vllt einfach zu ignorieren 

Danke nochmal fürs teilen deiner erfahrungen und für die ganzen Tipps (:

Antwort
von Janni87, 77

Das kannst du wirklich nur durch einen Versuch heraus finden. Vielleicht hast du ja die Möglichkeit mit einem Tierheim eine Sondervereinbarung zu treffen, so dass du etwas länger Zeit hast zu gucken, ob es passt, bevor der Hund endgültig dir gehört. Sowas kann man nämlich manchmal erst nach mehreren Wochen wirklich sicher beurteilen.

Viele Hunde sind super verträglich, möchten ihr Heim aber mit keinem anderen teilen und werden dann unglücklich. So einen Fall habe ich hier in unserer Gegend vor kurzem gehabt. Die Halterin hatte schon ein Rudel und hat sich noch einen Welpen dazu geholt. Als der Hund erwachsen war, hat sich immer mehr und mehr gezeigt, dass er sich für eine Mehrhundehaltung nicht eignet, obwohl er super verträglich war. Er wollte sein Frauchen aber nicht gern mit den anderen teilen und hat die anderen Hunde immer wieder verdrängt (war körperlich auch der Größte, die anderen nur kleine Fußhupen). Da hat sich die Halterin dann entschieden, den Hund in eine andere Familie zu geben, wo er als Einzelhund glücklich sein kann.

Genauso kann es aber auch anders herum sein: Dein Hund ist dir gegenüber sehr anhänglich, vielleicht hilft ihm ein weiteres Rudelmitglied sich wohler zu fühlen. Als ich mit meinem EX-Freund zusammenkam, hatte er einen Hund und ich 2. Sein Hund hatte große Probleme mit dem Alleinsein. Klebte seinem Herrchen auch ständig an den Beinen. Die Gesellschaft meiner Hunde, hat das Problem mit dem Alleinsein aber vollkommen aus der Welt geschafft.

So kann es eben in beide Richtungen gehen. Du musst einfach nach einem Hund suchen, der nicht nur dir gefällt, sondern auch deinem jetzigen Hund. Und der erste Kontakt sollte am Besten auf einem neutralen Gelände statt finden. Da siehst du dann schon ob es passt oder nicht.

Kommentar von jazzy101 ,

Danke erstmal für die tolle ausführliche Antwort und die tollen Tipps (: hätte vllt noch erwähnen sollen das er mit Besucherhunden auch über Nacht und über einen längeren Zeitraum (2 Wochen) bisher kein Problem allerdings denke ich das Besucher ja immer noch etwas anderes sind (da diese ja bereits ihre Menschen haben und ihm "seinen" Menschen ja nicht "streitig" machen) aber denke du hast Recht es mal längerfristig auszuprobieren wäre warscheinlich das beste. Allerdings möchte ich gerne erneut einen Hund aus dem Auslands Tierschutz adoptieren (daher ist das mit dem voher kennenlernen und etc immer etwas schwierig). Bin momentan am überlegen ob vllt eine Patenschaft erstmal Sinn machen würde, denn da würde der Hund ha bei mir bzw uns leben trotzdem aber noch dem Tierschutz gehören und die Möglichkeiten ihn zu vermitteln wären warscheinlich besser als wenn ich Ihn direkt adoptieren würde: 

Kommentar von Janni87 ,

Ich finde es gut, dass es Menschen gibt, die sich auch für die Tiere im Ausland einsetzen. Allerdings gibt es hier auch viel Beschiss. Ich hoffe du hast da einen seriösen Verein, denn nicht, dass du im Ernstfall, wenn es doch nicht klappen sollte, von denen keine Hilfe bekommst (leider schon zu oft sowas gelesen) oder der Hund so gar nicht den vorher gemachten Beschreibungen entspricht.

Und nimm es mit der Vermittlung nicht zu leicht. Wenn ein Problem aufkommt, kriegst du den Hund ja nicht von heut auf morgen wieder weg, wenn er aus dem Ausland kommt. Bei einem örtlichen Tierheimhund, könntest du ihn wieder dahin zurück bringen.

Wir dachten damals auch, dass sich ein Hund von einer Pflegestelle aus besser vermitteln lässt: Pustekuchen. Am Ende blieb er dann ganz bei uns, weil es einfach keine Interessenten gab.

Ich persönlich helfe lieber hier vor Ort und gebe den unvermittelbaren (alt, krank, unverträglich) noch ein letztes zu Hause.

Ich wünsche aber auf alle Fälle viel Erfolg bei deinem Vorhaben.

Kommentar von jazzy101 ,

Danke, 

Ja habe leider auch bereits die schlechten Seiten der Auslandsvermittlung kennenlernen müssen /: und war daher anfangs auch sehr skeptisch habe dann allerdings meinen Sakis auf der Shelta Seite (wird meine ich von Tasso betrieben) gefunden und mit der Tierschutzorganisation die ihn mir vermittelt haben NUR positive Erfahrungen gemacht. Trotz sehr gutem einleben von Sakis Seite und kaum Problemen sind sie auch jetzt noch parat wenn mal was ist und freuen sich immer riesig über Bilder (: . Auch haben sie mir bereits vor der Vermittlung gesagt das der Hund sich in einem festen Umfeld zuhause nochmal komplett anders Verhalten kann und so kam es auch Sakis wurde als "unsozialisiert" und teilweise "aggressiv" beschrieben. Hier war niemals eine Spur davon er brauchte zwar Zeit um sich einzugewöhnen kam aber von Anfang an prima sowohl mit jedem Hund als auch mit jedem Menschen klar (: ein richtiger Glücksfall der Kleine. 

Nein Nein das ich ihn dann nicht von heute auf Morgen abgeben kann ist mir natürlich bewusst allerdings stehe ich im Kontakt mit dem Tierschutzverein von dem ich gerne adoptieren würde (ist der selbe von dem ich auch schon meinen Sakis habe) in Kontakt und sie haben das Angebot das ich die "Patenschafft" für einen Hund übernehme der bereits eine Pflegestelle hat, ich würde dann erstmal 1-2 mal mit Sakis kommen das die beiden sich kennenlernen und dann halt immer steigern und dann bestände eben die Möglichkeit das er wenn es nicht klappt zu seiner alten Pflegestelle zurück kommt 

Kann ich mir gut vorstellen das es auch als Pflegestelle in Deutschland gar nicht so einfach ist einen Hund zu vermitteln.

Kommentar von Janni87 ,

Na das klingt doch nach einem vernünftigen Plan :)

Expertenantwort
von shark1940, Community-Experte für Hund, 43

Das kann Dir keiner beantworten, da jeder Hund anders ist.

Ich habe vor 6 Jahren eine Nothündin bekommen. Sie lebte ca. 9 Monate bei mir alleine und war auch sehr anhänglich. Wir hatten schon bevor sie kam vereinbart, einen Welpen zu holen. Und auch wir waren dann unsicher - vor allem aber auch, weil sie Welpen gar nicht mochte.

Wir haben uns dann 3 mal mit dem Welpen vorher getroffen und sind spazieren gegangen. Sie hat ihn nicht beachtet. Er zog ein und die ersten 2-3 Tage nahm sie keinerlei Notiz von ihm. Am vierten Tag spielten sie zusammen und dann wurden sie ein Herz und eine Seele. Sie liebten sich sehr bis zu ihrem Tod vor 1 Jahr. 5 Monate vor ihrem Tod holten wir nochmals ein Welpen. Sowohl meine Hündin als auch mein Rüde, der auch sehr anhänglich ist, hatten keinerlei Probleme einen dritten Hund zu akzeptieren und zu lieben.

Aber das ist von Hund zu Hund sehr unterschiedlich.

Ich finde es wichtig, dass sich die Beiden vorher kennenlernen können auf einer zb Wiese (also nicht im eigenen Revier). Am besten 2-3 mal zusammen laufen etc.

Und wenn dann der Zweite einzieht, den Ersthund bevorzugen bei allem - also beim Futter geben, Leckerli geben, spielen, kuscheln etc. Der Ersthund muß einen Vorteil haben, dass ein Zweiter einzieht. Kommt er sich zurück versetzt vor, kann es zu Eifersucht kommen.

Hattest Du schon mal Hundebesuch - vielleicht auch über Nacht? Wäre vielleicht auch gut, dass zu testen. Also wie Dein Hund dann reagiert.

Aber egal was Du vorher testest, es gibt keine Garantie.

Freundin von mir hat einen Labi, der alle Hunde mag. Eine Hündin einer anderen Freundin war oft über Tage hinweg zu besuch bzw. zur Urlaubsbetreuung da. Die zwei Hunde mochten sich sehr. Es ging lange Zeit echt gut. Dann kam die Hündin für 3 Wochen. Nach 7 Tagen war Schluß mit Lustig. Der Labi wollte nicht mehr mit ihr zusammen sein. Er ist vor ihr weg, fing an zu heulen etc. Allerdings - das muß ich dazu sagen - hat meine Freundin dummerweise immer die Besuchshündin bevorzugt, weil sie ja Besuch war und das war meiner Meinung nach ein riessiger Fehler. Ihr eigener Hund kam sich zurück versetzt vor. Ob es allerdings keine Probleme gegeben hätte, ist nicht sicher.

Kommentar von jazzy101 ,

Danke erstmal für die tolle und unglaublich ausführliche Antwort und die vielen tollen Tipps (: 

hätte vllt noch erwähnen sollen das er mit Besucherhunden auch über Nacht und über einen längeren Zeitraum (2 Wochen) bisher kein Problem hatte allerdings denke ich das Besucher ja immer noch etwas anderes sind (da diese ja bereits ihre Menschen haben und ihm "seinen" Menschen ja nicht "streitig" machen) und ich habe es dort (instinktiv, also ohne das ich wirklich drüber nach gedacht habe) so gemacht das Sakis die Nummer 1 geblieben ist. Natürlich haben die Besucherhunde auch alles gekriegt was sie brauchen aber Sakis eben zuerst(also Futter etc) 

Das mit dem Bevorzugen des 1ten Hundes ist ein super Tipp danke.Was ich einfach vermeiden möchte ist das der Hund eine "Belastung" für meinen Sakis wird oder anders herum. Ich möchte mir nich auf Teufel komm raus einen 2ten Hund anschaffen sondern unser Rudel um ein Mitglied erweitern mit dem alle zufrieden sind und das beide Hunde sich wohl fühlen. 

Momentan ist geplant SOLTTE ein 2ter Hund dazu kommen erstmal eine Patenschafft" für einen Hund übernommen wird der bereits eine Pflegestelle in Deutschland hat, so das ich dann erstmal einige male mit Sakis kommen das die beiden sich kennenlernen (im Wald oder Oark oä) und dann halt immer mehr steigern und dann bestände eben die Möglichkeit das er wenn es nicht klappt zu seiner alten Pflegestelle zurück kann. 

Aber klar egal wie vorsichtig man ist und wie viel man probiert garantie gibt es für gar nichts (:

Kommentar von shark1940 ,

Ich finde Deine Planung perfekt. Besser geht es nicht - so hast Du und Dein Hundi alle Chancen der Welt

Könnte wetten, dass es alles kein Problem wird und die zwei Hunde toll zu einem Rudel zusammen wachsen. Ist immer so - wenn sich jemand Gedanken macht und Alternativen hat, dann klappt alles so perfekt, dass man sich nachher fragt, warum man sich denn soviele Gedanken gemacht hat.

So ging es uns immer. Mei was hatte ich für Befürchtungen zu meiner Nothündin ein Welpe dazu zu holen. Es war mit dem Züchter ausgemacht, dass sollte es nicht klappen, der kleine Mann wieder zurück darf. Aber meine Hündin hätte ihn für nichts auf der Welt zurück gegeben.

Ich wünsche Dir alles Gute und finde es einfach klasse, wie viele Gedanken Du Dir im voraus machst. Schaden dass es nur wenig so tolle Menschen gibt wie Dich.

Kommentar von jazzy101 ,

Danke (: 

Und ich würde mir nichts mehr wünschen als wenn alles klappt und beide Hunde am Ende glüklich vereint sind (: Mag sein das du recht hast aber lieber mache ich mir "sinnlos" Gedanken als das einer der beiden Hunde dann nachher drunter Leiden muss das ich nicht vernünftig nachgedacht und geplant habe (: und an dich und all die anderen tollen Menschen hier nochmal ein dickes fettest Danke fürs teilen eurer Erfahrungen und für die ganzen Tipps (: 

Antwort
von Lulumara00, 23

Es kommt auf dich an ;)

wir haben 2 hunde und es ist einfach super die beiden kuscheln zusehen .wenn du ein Hund aus dem tierheim nimmst kannst du mit deinem Hund dort hingehen und kucken ob sie sich verstehen haben wir auch gemacht ;)

Antwort
von Kandahar, 89

Der Hund schein sehr unsicher zu sein, deswegen die extreme Anhänglichkeit. In dem du ihn in deinem Bett schlafen lässt, verstärkst du diese Unsicherheit noch. Weise ihm einen Platz neben dem Bett zu, nur so hat er die Chance mit der Zeit etwas selbstsicherer zu werden. Dann klappt das auch mit dem Zweithund.

Kommentar von Janni87 ,

Sorry, aber das macht einen unsicheren Hund nicht sicherer....Und auch die Vermutung, dass er unsicher wäre, halte ich für sehr wage. Mein Hund möchte am liebsten auch jede Minute bei mir sein und an mir dran liegen und ist keineswegs unsicher. Hunde sind nunmal Rudeltiere und ungern allein.

Kommentar von Kandahar ,

Sicher sind die Rudeltiere und nicht sehr gerne alleine. Aber in deinem Fall ist es einfach zu extrem. Ein Hund sollte zumindest nicht ständig an den Fersen des Halters hängen und in der Lage sein, neben dem Bett zu schlafen. Mir ist klar, dass du das anders siehst. Deswegen würde ich dir empfehlen, mal mit einem guten Hundetrainer zu reden. Der wird dir auch sagen, dass eine so extreme Anhänglichkeit nicht gut für den Hund ist.

Kommentar von Janni87 ,

Sorry, aber das finde ich jetzt ein bisschen anmaßend. Du kennst weder mich noch meine Hunde und willst anhand eines Satzes erkennen können, dass mein Hund extrem anhänglich ist und das es ein Problem wäre. Sorry, aber ich habe keine Probleme mit meinen Hunden, die das Hinzuziehen eines Trainers erfordern. Ich habe nie gesagt, dass mir der Hund ständig an den Fersen hängt. Wenn ich meinen Hund in den Korb schicke, schläft er auch dort. Aber ich habe auch kein Problem damit, wenn er lieber mit im Bett schläft.

Das was du meinst, ist wahrscheinlich die Anhänglichkeit bei Hunden, die den Halter entweder auf Schritt und Tritt folgen weil sie die Kontrolle nicht verlieren wollen oder weil sie extreme Verlustängste haben. Das liegt aber den Ausführungen nach weder bei der Frage-Erstellerin noch bei mir vor.

Kommentar von jazzy101 ,

Danke erstmal für die Antwort aber ich muss Janni87 schon recht geben ich würde meinen Hund jetzt nicht als unsicher beschreiben sicherlich ist er auch nicht wahnsinnig dominant aber definitiv nicht unsicher. Und auch beim anhänglich habe ich mich vllt etwas ungenau ausgedrückt ich meinte damit nicht das er mir 24h am Tag hinter her läuft er guckt schon was ich mache und wo ich bin aber er beschäftigt sich auch genauso alleine oder tobt auf der Hundewiese während ich mal am Rande mit den anderen Besitzern quatsche auch alleine bleiben ist gar kein Problem es ist jetzt nicht so das er wirklich 24h an mir klebt aber man merkt halt doch dass er auf mich fixiert ist. Und ich denke das mit dem mit im Bett schlafen ist hier warscheinlich Ansichtssache, mag sein das das seine Anhänglichkeit fördert allerdings habe ich mich von Anfang an dafür entschieden ihn selber entscheiden zu lassen wo er schlafen mag (ja ich weiß auch da gibt es Kritiker) er hatte nie einen festen Schlafplatz und hat sowohl im als auch neben dem Bett und im Haus verteilt Plätze wo er sich hinlegen kann nur schläft er halt am meisten mit im Bett. 

Kommentar von shark1940 ,

Alle meine Hunde, die ich bisher hatte - schliefen in meinem Bett auch meine Katzen.

Ich habe 2 Hunde (hatte 3) und sie schlafen alle bei mir. 

Meine zwei Hunde sind sehr anhänglich und wollen immer bei mir sein, sie sind aber sicher nicht unsicher. Meine Hündin ist sogar sehr selbstsicher. 

Hunde sind Rudeltiere. Und meine Rasse sind noch ein Tick extremer als andere Rassen. Bei meiner Rasse ist es normal, dass sie sehr anhänglich sind - steht sogar in der Rassebeschreibung. Du wirst mir recht geben, dass es nicht sein kann, das eine komplette Rasse unsicher ist.  

Kommentar von jazzy101 ,

shark1940  Danke fürs teilen deiner Erfahrungen (: kam mir langsam schon etwas unnormal vor /: da der Hund meiner Schwester beispielsweise komplett anders ist der will 90% der Zeit nichts von ihr wissen klar kommt er auch mal zum kuscheln und so was aber sonst ignoriert er sie mehr /: aber eigentlich fand ich es bisher auch eher schön das er viel bei mir ist beim spazieren gehen auf mich achtet ( er läuft zwar vor bleibt aber nach einiger Zeit stehen und wartet das ich hinter her komme) aber nach den ganzen Kommentaren hier scheint es ja doch mehrere Hunde zu geben die eben ein wenig anhänglich sind und es scheint ja nicht so unnormal zu sein (: 

Antwort
von Goodnight, 51

Wenn du deinen Hund in die Obhut anderer bringen musst, ist es sicher falsch einen zweiten Hund zuzulegen.

Kommentar von jazzy101 ,

Ich bringe meinen Hund nicht in "die Obhut anderer" sondern gebe ihm die Chance mit anderen Hunden regelmäßige soziale Kontakte zu pflegen. Außerdem würde ich dich bitten deine Meinung, falls sie nicht zur Lösung des Problemes beiträgt, in Zukunft für dich zu behalten. Vielen Dank 

Kommentar von Goodnight ,

Wenn du deinen Hund zur Sozialisierung abgeben musst und das nicht selber musst deinem Hund machst ist das entschieden falsch. Da ist es nun mal noch falscher sich einen zweiten Hund zuzulegen. Auch wenn dir das nicht gefällt.

Kommentar von jazzy101 ,

Es geht mir gar nich Darum das mir deine Meinung nicht gefällt, wäre das so hätte ich nicht gefragt sondern einfach gemacht (: allerdings sehe ich eine Tagestättte nich als abgegen meines Hundes sondern als Chance für ihn sich mit artgenossen auzutoben während ich auf der Arbeit bin. Und zu Solsialisierung abgeben sind absoluter Blödsinn das wird denn Hunden dort nicht beigebracht das wird vorausgesetzt. Sozialisiert habe ich ihn selber. Außerdem habe ich niemals gesagt das er NUR in die Tagestätte geht, natürlich gehen wir auch zusammen in den Hundepark, haben Verabredungen mit anderen Hunden aber ich sehe das als volkommen normal an und dachte ich müsste das nicht extra erwähnen. Allerdings scheinst du deine Meinung über Tagesstätten bereits zu haben und meine ist eben eine andere ich denke hier werden wir nicht übereinkommen daher ist die Diskussion über den Nutzen einer Hundetagesstätte eher sinnlos. 

Kommentar von Goodnight ,

Ja ja.. keine Zeit für einen Hund, dann muss ein zweiter her. Du kannst einfach nicht rechnen. Aber du bist hier bei GF in bester Gesellschaft, du wirst sicher jemanden finden der dir Absolution erteilt. 

Kommentar von jazzy101 ,

Auch das ist anmaßend und absolut inkorrekt. Weißt du wie lange mein Hund in der Tagesstätte ist oder ob und wie lange er alleine bleibt? Nein. Weißt du wie lange ich arbeite? Nein. Du fällst Urteile über Menschen von denen du bis auf eine Frage nichts weißt das ist nicht gerade sinnvoll. Ich habe sehr wohl genug Zeit für meinen Hund und habe ihn auch zur Genüge erzogen und sozialisiert. Nebenbei beleidigend werden zeugt nicht gerade davon das du in der Situation bist dich über mich oder andere hier zu stellen. Ich habe dir deine Meinung gelassen und habe auch nicht vor diese zu ändern also sei so gut und lass mir bitte meine. 

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