Frage von pinkkunicorn, 54

Zweithund aus sehr schlechter Haltung. Tipps und Erfahrungen?

Hallo Also ich habe mir vor kurzem einen Zweithund angeschaffen für meinen Malteser. Es ist eine Chihuahua Hündin und 8 Jahre alt. Zu ihrer Vergangenheit: Sie war ein Massenzuchthund 7 Jahre lang. 300 Tiere in Käfigen übereinander gestampelt, bei denen die Hälfte schon Tod waren.. (Im Endeffekt haben es leider nur ca. 50 überlebt) Schrecklich einfach nicht in Worte zu fassen... Sie kommt aus der Slowakei, sie wurde misshandelt, geschlagen,... :(( Sie ist sehr sehr ängstlich, vorallem gegenüber Menschen, ihre Gesundheit ist mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung. Hab Ihr Erfahrungen mit solchen Hunden? Habe bevor ich sie bekommen habe nicht gewusst wie schlecht die Verhältnisse waren, der Tierschutzverein gab keine großen Infos, weiß das alles von der Pflegestelle. Ich kann nicht mit ihr spatzieren da sie Angst vor allem hat, ich gehe alles mit ganz viel Geduld an und schaue das sie nicht zu viel Stress bekommt. Mit dem Essen ist es auch schwierig, manchmal ist sie viel, manchmal garnix. Eine arme Maus ist sie :( Habt ihr Tipps? Ich danke um Antworten und Hilfe. Glg Sarah

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Antwort
von brandon, 19

Das man Dich nicht über die Ängste informiert hat ist bitter und so was dürfte nicht vorkommen. 

Die Tierheime und Tierschutzorganisationen die ich kenne verschweigen so etwas nicht. Sie möchten die Hunde ja in gute Hände vermitteln und versuchen jedes Risiko zu vermeiden das der Hund zurückgebracht wird.

Ich habe selbst so einen Angsthund aber mir wurde das nicht verschwiegen. So etwas ist auch verantwortunglos denn einen unerfahrenen Hundehalter kann so ein Hund leicht überfordern und das wäre weder für den Hund, den neuen Besitzer noch für die Vermittlungsstelle von Vorteil.

Für solche Hunde braucht man außer an Erfahrung, viel Verständnis noch mehr Geduld, gute Nerven und ein riesengroßes Herz.

Da Du den Hund erst kurze Zeit hast musst Du ihr erst mal Zeit geben sich einzugewöhnen erst dann kannst Du damit anfangen ihre Angst in winzigen Schritten abzubauen. 

Bei so einem alten Hund mußt Du allerdings damit rechnen das er nie ein unbeschwertes Leben führen wird wie normale Hunde. Darauf solltest Du vorbereitet sein.

Wie gesagt gib ihm die Zeit die er braucht und versuche bloß nicht irgendwas zu erzwingen wozu er noch nicht bereit ist. 

Wenn Du das Gefühl hast Du schaffst das nicht allein dann hol Dir Hilfe von einem Hundetrainer der Erfahrungen mit solchen Hunden hat.

Aber pass auf es gibt nämlich viel zu viel Hundetrainer die den Namen nicht verdient haben.

LG

Antwort
von VanyVeggie, 29

Solche Hunde sind nicht einfach. Also da würde ich einen Hundetrainer suchen, der nicht mit Gewalt oder Druck arbeitet und Aussagen mit Unterwerfung, Rangordnung und co. von sich gibt. 

Wenn du jetzt schon verunsichert bist, mache bitte nix auf eigene Faust! 

Antwort
von brandon, 20

Ein Fach Buch über dieses Thema zu lesen wäre bestimmt nicht verkehrt.

Ich habe für Dich ein paar Bücher ausgesucht.

z.B. 

“Der ängstliche Hund“

“Angst bei Hunden“

http://www.amazon.de/Jeder-Hund-kann-mutig-werden/dp/3800182955/ref=sr_1_18?s=bo...

http://www.amazon.de/Angst-Hunden-erkennen-beheben-Hunde-Entspannung/dp/39817624...

LG

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