Zweites Studium abgebrochen, was nun?

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4 Antworten

Hallo,

ich (18) habe momentan ein sehr ähnliches Problem. Ich breche jetzt mein erstes Studium ab, bevor es wirklich begonnen hat, da ich durch die Vorkurse merkte das dies (Chemie) nichts für mich ist und ich eher von einen Eltern in diese Richtung gedrängt wurda, da ich auch nicht wusste was ich machen sollte.

Nun steh ich vor dem selben Problem, ob ich gleich mit einem anderen Studium anfangen soll - ich dachte an Lehramt Mathe/Physik - wobei ich auch nicht zu 100% sagen kann das ich das machen will, da ich noch nie ein Praktikum in diesem Bereich machte, nur mal etwas Nachhilfe in Mathe gegeben habe. Oder ob ich ein Jahr szs. Pause machen soll und mich auch Orientieren soll.

Meine Etern sich verweifelt, da ich "das Studium nichtmal versuche", jedoch würde das auch nichts bringen, da ich weis, dass ich nach spätestes einem Semester aufhöre und eh von neu anfangen muss...

Hast du dich jetzt eigendlich entschieden ???

Ich denke, dass ein Orientierungsjahr am sinnvollsten wäre, jedoch würde ich dann von meinen Eltern - v.a. finanziell unterstützt werden müssen. Meine Eltern sind sehr schwierig und sehen es auch als Verschwendung an diese Orientierung zu machen, jedoch muss ich das schlussendlich für mich selbst entscheiden.

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Das ist eine schwere Sache dir da zu helfen, da dich sicher KEINER persönlich kennt.

Ein Tipp aus meiner Erfahrung bitte lass dich nicht von irgendeinem in die Schublade "Versager" stecken, denn das ist keiner, der Abitur oder Fachhochschulreife hat!

Wenn es einfach an der Art der Lehre liegt, dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dass du an einer FH vielleicht besser zurechtkommst als an einer Uni.

Wenn es am Stoff liegt, dann solltest du einen Wechsel des Studiums durchaus überdenken. Bei dir sehe ich meiner Meinung nach ehr das Versagen, des Deutschen Schulsystems (schneller zum Abitur um jeden Preis). Du musst dich erst entwickeln, bevor du weist, was du später einmal arbeiten willst und sorry das ist vor 19 bzw. 20 schon eine sehr schwierige aufgebe.
Aus meiner Sicht würde ich jetzt nicht direkt in ein neues Studium starten, da dir dafür sicher die Kraft fehlt. Ich halte ein Orientierungsjahr für eine gute Idee. Da kannst du dich über verschiedene Studiengänge und Ausbildungen (Internet oder auf Messen) informieren und einige Praktika machen.

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Statt ein drittes Studium anzufangen und Gefahr zu laufen, dass Du das auch abbrichst, wie wäre es mit einem Freiwilligem Sozialen Jahr? Da arbeitest Du in einer sozialen Einrichtung (teilweise Deiner Wahl), verdienst nebenbei etwas Geld und hast genügend Zeit, Dir Gedanken über Deine Zukunft zu machen.

Außerdem sieht das im Lebenslauf neben Deinen beiden abgebrochenen Studien sicherlich besser aus, als ein drittes abgebrochenes Studium...

Alles Gute
Noeru

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@ julianp20

Es ist kein Beinbruch wenn man ein oder zwei Studien abbricht, das soll vorkommen.

Wenn deine Eltern dich unterstützen wollen auf deinem beruflichen Weg, dann setzt euch mal zusammen. Sie kennen dich am besten und was willst DU?

Bist du dir so sicher, dass du überhaupt ein Studium machen willst, oder bist du mehr der praktischere und handwerklichere Typ, wo du da in der Richtung was machen könntest?

Was hast du für ein Hobby, das du evtl. mit einer Ausbildung verbinden könntest und bis zu nächsten Bewerbung kannst du weiterhin einem Job nachgehen und Geld verdienen.

Jeder hat eine Begabung und ein Talent, das er ausbauen kann. Manche Menschen sind eben Spätzünder. Jetzt hast du noch Zeit was anderes zu machen und setze dich nicht unter Druck, nur weil du jetzt enttäuscht bist, dass es mit dem Studium nicht geklappt hat.

Aber die Motivation muss schon von dir aus kommen. Ohne Ziele und planlos, dann wirst du nie was im Leben erreichen, wo du dir dann dein Leben und einen Lebensstandard aufbauen kannst.

Setze deine künftigen Erwartungen nicht zu hoch an, sonst wirst du immer enttäuscht werden, sondern setze sie so an, damit du sie auch erreichen kannst.

Jetzt bist du eben zweimal hingefallen na und? Dann stehst du wieder auf und machst was anderes. Vielleicht bist du dann auch innerlich zufriedener, wenn du einen Erfolg siehst, das motiviert auch.

Fange etwas anderes an und das ziehst du dann durch, manchmal muss man eben auf die Zähne beißen, Augen zu und durch.  Sonst wirst du dein ganzes Leben immer gleich aufgeben, wenn etwas nicht gleich klappt.

Setze dir solche Ziele, die du auch verwirklichen kannst, die nicht utopisch sind und wenn du dann siehst, was dabei herauskommt, dann wirst du auch eine Motivation bekommen.


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