Frage von WTayyab, 51

Zweiter Nachtragetermin beim Notar, wer trägt die Kosten?

Hallo, in meiner Verzweilung bin ich nun hier gelandet. Bin mir sicher, dass ich hier hilfreiche Antworten bekommen werde.Wir haben eine Eigentumswohnung gekauft.Alles lief super. Der Makler hat sein Geld bekommen und der Notar hat seine Arbeit gut gemacht.Doch jetzt ruft die Hausverwaltung des Hauses an, dass in der Beurkundung die Bezeichnung fehlt, dass es eine Hausmeisterwohnung sei fehlt. Außer dass ich von dem Makler erfahren habe, ist dass, das dies nur unser Vorteil ist und wir den zweiten Termin beim Notar machen müssten und er es leider nicht wusste, dass stand nicht im Grundbuch .Tut mir leid. Zu meiner Frage, wer übernimmt die Kosten des Nachtragetermins,kam die Antwort: werden wir noch klären.1. Weiß ich, dass wenn der Notar oder Makler etwas übersehen von der Grundbuch , habe ich das Recht , dass sie die Gebühren von mir nicht bekommen.oder? Doch ich habe sie schon brav bezahlt. Trotzdem lassen sie es nicht klären, wer die Kosten übernimmt? Bitte klärt mich ein wenig auf.Habe ich das Recht , die Makler oder Notargebühren nicht zu zahlen ? Oder zumindest die Kosten wgn.des zweiten Termin nicht zu bezahlen? Bitte um euren Rat.Vielen vielen Dank vorab.

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Rechtsfrage. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Antwort
von kabbes69, 17

Die Rechnung, die du jetzt vom Notar hast, hast du bezahlt. Das war auch in Ordnung. Der Makler hat dir eine Wohnung vermittelt und du hast sie gekauft, also auch in Ordnung. 

Nur bevor du hier einen Nachtrag unterzeichnest, kläre ab, was du hier genau unterschreiben sollst. Was hat das mit der Hausmeisterwohnung auf sich? Warum sollte das von Vorteil sein ? Wende dich an den Notar und lass dich vor Unterschrift so lange von ihm beraten bis du alles verstanden hast! Bist du jetzt Hausmeister und musst die Wohnung verkaufen, wenn du die Tätigkeit nicht mehr ausüben kannst?

Evtl. wende dich selbst an die Hausverwaltung, welche Bedingungen an eine sogenannte Hausmeisterwohnung geknüpft sein sollen, lass dir die Teilungserklärung und evtl. die entsprechenden Sitzungsprotokolle aushändigen. 

Kommentar von WTayyab ,

ja am montag werde ich mal die hausverwaltung anrufen.Normalerweise hat diese Anlage zwei Hausmeister und so.Aber ich kläre es. Aber eine Frage noch.Nehmen wir mal an, das ist so, in kaufvertrag bzw.in der Beurkundung soll ich stehen, da ja der ganze Aufwand..mag sein das es auch ein Vorteil ist alles gut. Aber wer bezahlt diese Kosten? Wieder wir? Wir haben doch auch gar keine Schuld.! Oder ist ez jetzt Pech! Wir müssen dadurch.

Kommentar von kabbes69 ,

Na ja, das kann ich dir so nicht beantworten. Da die Verwaltung deinen Vertrag bereits kennt, unterstelle ich, dass der Notar die Zustimmung des Verwalters benötigt um beim Grundbuchamt Antrag auf Umschreibung zu stellen. Hat der Notar hier etwas "verschludert", geht es zu seinen Lasten. Hat der Verkäufer etwas versäumt vor Beurkundung richtig zu stellen, sollte er auch die Kosten für diesen Nachtrag  übernehmen, bleibt also etwas deinem Verhandlungsgeschick überlassen. Nur ich tu mir schwer mit der Vorstellung hier irgendwo einen Vorteil  für dich als Käufer zu sehen. Lass dir die Änderungen mitteilen und stell sie hier wieder ein.

Kommentar von WTayyab ,

ok danke dir

Antwort
von peterobm, 24

eine Eigentumswohnung soll eine Hausmeisterwohnung sein? was für Quatsch; sind dir gewisse Pflichten aufgebürdet worden?

Antwort
von waldschrat69, 14

Der Notar ist verpflichtet Dich so lange zu beraten und auf alles hinzuweisen bis Du es verstanden hast. Das ist sein Job und seine Pflicht. Also FRAGE bis alles klar ist und erst dann unterschreibe. Du brauchst keinen Anwalt, der Notar kennt sich super aus und wird dich beraten....

Weiterhin würde ich mir auch selbst einmal alle Bedingungen und Verträge durchlesen (das sollte man vor dem Kauf tun) und würde einmal persönlich zu der Verwaltungsfirma gehen und abklären (und lesen) was das mit der Wohnung auf sich hat. Die Versammlungsprotokolle musst Du doch haben und VOR dem Kauf gelesen haben.

Kommentar von WTayyab ,

vielen vielen Dank an allen.So ich habe mit der HV gesprochen. Sie meinen, dass 1.,in der zweiten Grundbuchblatt es stand, dass es eine Hausmeisterwohnung sei , deswgn.sagen sie auch immer den Anwalt den zweiten Grundbuchblatt auch anzufordern.In meinem Fall wurde es vermute ich nicht amgefordert! Wessen Fehler ist es? Notar oder Makler? 2. Dann meinte die Dame, dass es bedeutet das Anteile aus der Hausmeisterwohnung in der Rücklage sind oder so , die aber später die HV wieder von uns abkauft. Momentan ist aber leider so, es solle mitverkauft werden, da wir diese Wohnung gekauft haben. Danach, sobald die alles geregelt haben, die HV wieder abkauft. War aber vorher nicht so . Es wurde in letzter Eigentümerversammlung beschlossen oder so, weil es immer Unsicherheit gab. Da antwortete ich: Wie jetzt! ..Naja..ich hoffe Ihr habt zumindest etwas verstanden und mir bisschen nochmal aufzuklären. Ich habe nur jetzt es verstanden, dass einer von beiden , sei es Notar oder Makler, die Unterlagen nicht aufgefordert hat und wir deshalb wieder die ganze Tortur durchmachen MÜSSEN

Kommentar von kabbes69 ,

Sorry, bei mir klingeln gerade sämtliche Alarmglocken! Sobald der Makler den Auftrag beim Notar abgegeben hat, ist der Makler außen vor. Für alles weitere ist der Notar zuständig. Der Notar ist auch verpflichtet vor Beurkundung das Grundbuch einzusehen. Eine Wohnung = 1 Grundbuchblatt. Theoretisch denkbar, dass in der Zeit während der Notar deine Urkunde vorbereitet hat, die Eigentümerversammlung eine Änderung der Teilungserklärung beschlossen hätte, die aber ebenfalls notariell beurkundet werden muss. Da dein Verkäufer! über diesen Beschluss ein Protokoll erhalten muss, hätte er während der Beurkundung eine Aufklärungspflicht gegenüber dir und dem Notar.  Besorg dir diesen Beschluss ! Mit diesem und deiner Urkunde nimmst du dir wieder einen Beratungstermin beim Notar. Wieviele Wohnungen sind in dem Haus? 

Ich tendiere sogar dazu, dir doch auch ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt zu empfehlen.Ebenso den Namen der Hausverwaltung und den Namen deines Verkäufers mal bei insolvenzbekanntmachungen.de zu suchen. Eine Hausverwaltung besitzt keine Anteile. Und Eigentumsanteile dürfen nicht in die Rücklage fließen. Sollte dein Verkäufer mit der Rücklage der Hausgemeinschaft im Soll stehen, ist dies über den Kaufpreis zu regeln. Eine innere Stimme sagt mir, dass hier irgendetwas oberfaul ist. 

Kommentar von WTayyab ,

Sorry , dass ich so spät antworte. Möchte euch bisschen mitteilen,was wir dann noch beim Notar gemacht haben.Erstens hat der Verkäufer uns erklärt, dass dieses Hochhaus ist und jeder Eigentümer Anteil über die eine ANDERE Hausmeisterwohnung besitzt. Und jeder Verkäufer sollte bzw. muss den ANTEIL mitverkaufen. Also meine Wohnung ist nicht eine Hausmeisterwohnung. Wir müssen den Anteil den ist sowieso zusteht mitkaufen. Dies sollte dann auch in der Beurkundung stehen. Der Notar meinte , dass er keine Schuld hat, weil man ihm diese vollständige Unterlagen nicht mitgab. Der Verkäufer ist bisschen schuld, weil er es so gesagt vergessen hat. Aber der eigentliche " Schuldige" ist der Makler, dessen Aufgabe es war alle Unterlagen zu bestellen und weiterzugeben. Er wird die Kosten tragen müssen. Meine Aufgabe wäre jetzt, dass beim falls wiederverkauf der Wohnung stattfinden sollte , müsste ich es erwähnen bzw. die Beurkundungsunterlagen vornehmen.

Vielen vielen Dank an allem. Sehr hilfreich seid ihr gewesen. Ich finde es toll, dass gutefrage.net gibt, damit man so alle helfen kann.

Antwort
von WTayyab, 14

danke für eure Antworten, aber bis jetzt wurde mir gesagt,dass es nur ein Vorteil ist allersings nur telefonisch, obwohl ich mehrmals nachgefragt habe, warum es so wichtig sei in der Beurkundung einzutragen.Habt ihr Ahnung welche Beeinschränkungen es sein könnten? Sollte ich einen Anwalt suchen? Was sollte ich dem Verkäufer sagen?

Antwort
von ArminSchmitz, 18

Der Notar kann ja nun wirklich nichts dafür wenn Verpflichtungen bestehen die nicht aus dem Grundbuch erkennbar sind. Ebenso wenig der Makler wenn er vom Verkäufer nicht informiert worden ist. Du mußt Dich an den Verkäufer halten.

So locker wie Du sehe ich das allerdings nicht. Mit einer Festlegung als Hausmeisterwohnung wird die Nutzbarkeit der Wohnung doch massiv eingeschränkt.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten