Frage von Xernovia, 88

Zweite Spritze der Gebärmutterhalskrebs-Impfung?

Ich hab da ein wenig Bedenken bei der Gebärmutterhalskrebs-Impfung. Ich hab die erste Spritze schon hinter mir. Eine Freundin meinte das eine Bekannte von ihr die Impfung auch schon hinter sich gehabt hätte aber dennoch Gebärmutterhalskrebs bekommen hat. Aber nicht nur das. Ich hab auch gelesen, dass ab der zweiten Spritze viele Nebenwirkungen von bekommen haben. Oder das die Impfung krebsfördernde Stoffe beinhaltet und man Jahre später erst möglicherweise auch eine Krebserkrankung bekommt. Jetzt bin ich mir ziemlich unsicher ob ich die zweite Spritze noch bekommen möchte. Hat einer Erfahrungen damit?

Antwort
von smh92, 35

Die Impfung schützt gegen die zwei häufigsten Humanen Papillomaviren 16 und 18 (HPV), die zur Entstehung von Gebärmutterhalskrebs führen können. Wenn man sich schon vorher mit diesen Viren angesteckt hat, kann man leider dadurch trotzdem Krebs bekommen. Verständlich, dass du dir um deine Gesundheit Gedanken machst, aber bei dieser Impfung sind schwere Nebenwirkungen zum Glück sehr selten. Die Schutzwirkung ist in diesem Fall größer, als die Risiken. Ein schmerzender Arm oder auch leichtes Fieber kann auftreten, das bedeutet aber, dass die Impfung anschlägt und das Immunsystem gut darauf reagiert, sich also eine Schutz aufbaut. Natürlich ist das deine Entscheidung, aber ich persönlich habe alle drei Impfungen gut vertragen und wenn du dir unsicher bist, sprich am besten noch mal mit deinem Arzt.

Kommentar von Xernovia ,

Ich mache mir eher sorgen um die möglichen Folgen Jahre später. Da die Impfung angeblich krebsfördernde Stoffe beinhalten soll und sich dann in Laufe der Zeit möglicherweiser zeigen wird. Danke sehr für die Antwort!

Antwort
von thermocycler, 53

Ich habe zwar keine Erfahrung damit, antworte aber trotzdem: Ich würde dir raten, ein Gespräch mit dem Arzt zu suchen und ihm deine Bedenken zu schildern. Es wird leider viel zu oft mit falschen Informationen verunsichert und deshalb solltest du den Arzt fragen, der sich in diesem Bereich gut auskennt. 

Allgemein ist es so: Eine Impfung kann nie einen 100%igen Schutz garantieren, aber auch ein 99%iger Schutz ist schon besser als keiner. 

Außerdem ist es bei Krebs immer schwierig festzustellen, was die Ursachen sind. Pauschal also zu behaupten, die Impfung sei schuld, ist nicht richtig.

lg

Kommentar von Xernovia ,

Ja besser wäre es wohl ein Gespräch mit meinen Arzt aufzusuchen. Danke sehr!  

Antwort
von Negreira, 39

Man kann im Leben niemals etwas ausschließen. Das ist ja das Schlimme an Krebserkrankungen, daß man sie meistens zu spät feststellt. In den meisten Fällen wird aber stark übertrieben. 

Überleg mal, wieviele HPV-Erkrankungen nicht auftreten, WEIL geimpft wurde. Das ist genau wie bei anderen Impfungen. Meine Töchter haben die entsprechenden Injektionen bekommen, weil ich einfach das Beste und kleinste Risiko für beide wollte.

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Medizin, 21

Was von den Ärzten gern verschwiegen wird: die Impfung wirkt nur einen Teil der Krebsauslösenden Virusstämme. Die mehreren anderen Viren werden nicht bekämpft.

Kommentar von Xernovia ,

Ich mache mir eher um die angeblichen krebserregenden Stoffe in der Impfung. Weißt du möglicherweise darüber bescheid? Danke für die Antwort!

Kommentar von dadamat ,

Es gibt erstmal Konservierungsstoffe, die auch nicht völlig ungefährlich sind und zweitens gibt es "chemische Wirkverstärker", die in Verdacht geraten sind, Krebs auszulösen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Es gibt erstmal Konservierungsstoffe, die auch nicht völlig ungefährlich sind 

Nenne mir mal eine einzige Substanz die völlig ungefährlich ist.

So etwas gibt es nicht - das wußte schon der olle Paracelsus.

und zweitens gibt es "chemische Wirkverstärker", die in Verdacht geraten sind, Krebs auszulösen.

Deine Beiträge stehen (bei mir) auch im Verdacht Krebs auszulösen - und nun?

Antwort
von Melinda1996, 60

sowas gibt es immer und überall bei jeder Impfung bei jeder op. Risiken und zufälle kann keiner ausschließen.

ich habe diese Impfung seit 5 jahren hinter mir und mir geht es sehr gut

Kommentar von Xernovia ,

Die Bekannte meiner Freundin bekam den Gebärmutterhalskrebs Anfang bis Mitte 20. Und verstarb auch daran mit 25. Ich weiß, dass der Impfstoff bei jeden anders wirkt. Doch mache ich mir da Sorgen. Danke für die Antwort!

Kommentar von Melinda1996 ,

Und warum hast dubes dan machen lassen

Kommentar von Xernovia ,

Mein Frauenarzt meinte ich sollte mich impfen lassen. Ich habe mir nichts dabei gedacht, weil ich dachte ein Arzt muss ja wissen was er tut. Nur da ich mich jetzt darüber informiert habe, habe ich Bedenken.

Kommentar von Melinda1996 ,

Er weiß auch was er tut. Jeden arzt den ich kenne rät zu impfen.

Antwort
von KatarinaLu, 62

Bei mir sind keine Nebenwirkungen aufgetreten. Habe diese Behandlung vor 3 Jahren durchgeführt und alles lief super. 

Antwort
von MalNachgedacht, 6

Eine Freundin meinte das eine Bekannte von ihr die Impfung auch schon hinter sich gehabt hätte aber dennoch Gebärmutterhalskrebs bekommen hat. 

Die Impfung ist leider auch kein 100% Schutz vor Gebärmutterhalskrebs sondern reduziert das Risiko nur um circa 70%.

Von daher ist es auch nicht erstaunlich, dass ab und zu auch Frauen die gegen HPV geimpft wurden an Gebärmutterhalskrebs erkranken.

Ohne HPV-Impfungen wären es allerdings mehr Frauen...

Es sind übrigens auch schon Menschen im Auto gestorben die angeschnallt waren. 

Würdest Du deswegen nun auf den Sicherheitsgurt verzichten?

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