Frage von geierweier, 30

Sollte ich die zweite Ausbildung abbrechen?

Hallo zusammen ich versuche mich kurz zu fassen.

Mein Entschluss steht fest, ich will meine Ausbildung abrechen. Etwas zu mir ich bin 26 habe schon eine Ausbildung mit Note 1 zum Lagerfachhelfer abgeschlossen und befinde mich gerade in der 2 jährigen Ausbildung zum Fachlageristen.

Ich habe 2012 meine Ausbildung zum Lagerfachhelfer begonnen und bin 2014 nahtlos in die zweite Ausbildung übergegangen.

Mittlerweile habe ich aber durch Mobbing schon einmal den Ausbildungsbetrieb gewechselt, allerdings geht es mir im Jetztigen nicht besser und mein Hausarzt hat mich mit Depression krankgeschrieben.

Ich möchte bitte nicht hören. Rede mit Deinem Chef der IHK oder sonst wenn und genauso wenig gib nicht auf brech nicht ab.

Ich möchte lediglich wissen, ob ich nach Abbruch arbeitslosegeld Anspruch habe oder ob ich hartz 4 beantragen muss, da ich dann ja zwangsläufig mittellos bin.

Ich kann einfach nicht mehr und ich will auch einfach nicht mehr. Deswegen wäre es nett wenn jemand mir sagen kann wie es weiter geht nach der Kündigung seitens der Ämter mit arbeitslosen geld oder hartz 4.

Habe ich überhaupt anspruch auf ALG 1 Oder ALG 2 Wäre nett wenn es nur ernste antworten gäbe

Antwort
von DerHans, 27

Su machst keine zweite Ausbildung sondern eine Weiterbildung. Wenn du diese abbrichst, kannst du ja jederzeit in deiner bereits bestehenden Qualifikation beschäftigt werden.  Sa die Ausbildung versicherungspflichtig ist, hast du wohl Anspruch auf AlG 1.

Du musst aber mit einer Sperrfrist von 12 Wochen rechnen, wenn du das Mobbing nicht belegen kannst und wenn du nicht dagegen vorgegangen bist.

Antwort
von Akecheta, 30

Auch Auszubildende haben Anspruch auf ALG1 und fallen nicht gleich in ALG2, genannt Hartz4.

Allerdings wenn du selber kündigst, dann droht erstmal eine 12wöchige Sperre. Wäre wohl besser, wenn du ein Gutachten eines Arztes beibringen kannst, welches bestätigt, dass eine Fortführung der Ausbildung derzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, oder du bringst den Arbeitgeber soweit, dass er dir kündigt.

Bei Krankheit ist sowieso die Krankenkasse gefragt und nicht das Jobcenter.

Antwort
von Interesierter, 24

Zunächst mal steht dir ALG I zu. Da dies jedoch wohl weniger als der ALG II Satz sein dürfte, wirst du wohl ALG II beantragen müssen. Genaueres kann man dir auf dem Amt sagen, wenn du deine Lohnzettel vorlegst.

Wenn du selbst kündigst, wirst du mit einer 3-monatigen Sperre rechnen müssen. Wovon du in dieser Zeit leben und deine Ausgaben bestreiten sollst, ist eine große Frage.

Du könntest mit deinem Arzt reden. Ob dieser dir ein Attest schreibt, ist fraglich.

Grundsätzlich solltest du dir auch die Frage stellen, wie es denn überhaupt weiter gehen sollt. Du bist 26 und hast eine Ausbildung zum Lagerfachhelfer und keine Berufserfahrung. Das ist, um es gelinde auszudrücken, nicht wirklich viel. 

Weiter scheinst du Probleme damit zu haben, dich durchzusetzen und auch mal durch schwierige Zeiten durchzubeissen. Dieses Problem wird durch den Abbruch der Ausbildung nicht aus der Welt geschafft. Das Problem wird dich einholen und bei späteren Arbeits- oder Ausbildungsstellen wieder zuschlagen. Deswegen wäre es an der Zeit, das Problem anzugehen und nicht wieder davor wegzulaufen.

Antwort
von Carlystern, 21

Nach deiner selbigen Kündigung gebe es erst einmal eine dreimonatige Sperre. Danach könntest du Arbeitslosengeld I bekommen. Aber mal ehrlich man brauch schon Durchhaltevermögen. Ich selber wirde auch gemoppt wegen meinem Übergewicht. . Ich kann nicht mal was dafür. Meine Erfahrungen sind das diejenigen wo die selben Probleme haben mobben um nicht das Opfer zu werden.

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