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Zweijähriger will nicht einschlafen - nichts hilft....

gefragt von Wieselchen1Wieselchen1 am 09.07.2007 um 16:50 Uhr

Hallo, mein (kleiner) Sohn ist nun 2 1/4 Jahre alt. Seit Ostern haben wir wegen des Schlafens nur noch Terror. Das war der Tag, an dem er entdeckte, dass er über das Gitter klettern kann. Nun rennt er jeden Abend bis zu zwei Stunden aus dem Bett, macht sich einen Riesenspaß daraus, wenn wir ihn wieder einfangen müssen. Alle Rituale, die anfangs helfen, werden von ihm ausgehebelt, sobald er entdeckt, dass er dadurch in den Schlaf gebracht wird.

Mittagsschlaf weglassen - dann macht er ab 12 Uhr den Tag zur Hölle. Die einzige Chance ist, ihn in sein Zimmer bei Licht einzusperren und dann brüllen lassen. Aber ist das das Wahre? Ich suche doch noch nach einer positiven Lösung....


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marxx
beantwortet von marxx am 9. Juli 2007 17:01
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Kein Kind gehört eingesperrt.
Lese ihm eine GuteNachtGeschichte vor. Das macht auch müde.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 07:26

Ich WILL ihn ja nicht einsperren. Deswegen frage ich um Hilfe? Gute-Nacht-Geschichten kann man nur jemandem erzählen, der sitzen bleibt und zuhört......


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 9. Juli 2007 17:01
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Du hast es ja selbst gesagt: Er macht sich da einen riesen Spaß draus. Ignorier es, wenn er wieder aufsteht. Macht ganz normal euer Einschlafritual und geh dann. Laß ihn ruhig rumlaufen. Irgendwann wirds langweilig und dann klappt es auch wieder mit dem normalen einschlafen. Das ist meist nur ne Sache von ca. einer Woche. Bis dahin hat er kapiert, dass ihr sein Spiel nicht mitmacht.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 07:33

Wie soll ich denn ignorieren, dass er bis 23:00 - 24:00 Uhr rumrennt und spielt.... Wenn wir ihn ignorieren, nimmt er sich seine Autos und spielt damit. Und wenn wir ihn dann weiter ignorieren, stellt er einfach etwas an, was er partout nicht darf (in der Küche an den Herd gehen, das Katzenstreu aus der Katzentoilette in der Wohnung verstreuen, usw....) Wie gesagt, wir haben schon eine Menge versucht, aber er hebelt unsere Versuche immer wieder aus. Das geht dann so lange, bis uns der Geduldsfaden reisst und wir wieder bei der "Tür zu - schreien lassen"-Methode.... Es MUSS doch einen anderen Weg geben!

Kommentar von D098225cf3ff6da2a0857076d3005c1dsmallKatzentatze am 10. Juli 2007 09:01

Könnt ihr die Küchentür abschließen? Dann deponiert doch das Katzenklo abends da rein. Oder holt ihn, ohne ein Wort einfach davon weg. Egal was er für Theater macht: Sprecht ihn nicht an. Das puscht ihn nur hoch. Und, auch wenn der dann am nächsten Tag unausstehlich wird, laßt ihn bis 24 Uhr rumkaspern. Unser hat es auch auf 0-1 Uhr gebracht. Morgens aber trotzdem wie gewohnt raus. Uns hat man gesagt: Durchhalten! Und das haben wir. Gott sei Dank. Wie gesagt: Nicht drauf eingehen, nicht mit ihm reden, ihn einfach lassen. Er ist sogar auf uns rumgetobt, aber wir haben ihn ohne ein Wort, ganz in Ruhe einfach an die Seite gesetzt. Immer und immer wieder. Nach einer Woche hatte es sich dann erledigt. Es wird eine echt heftige Woche für euch werden, aber bei uns hat das geholfen. Und wenn dann immer noch nichts geht, holt euch Rat bei Profis. Erziehungsberatungen, Jugendamt, Kinderarzt. Manchmal, in Ausnahmefällen, können auch irgendwelche Krankheiten dahinter stecken. Ich wünsche euch viel Erfolg und drücke euch die Daumen dass ihr es hinbekommt.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 10:14

Leider ist die Küchentür nicht abschließbar, und wenn ich dem Kater seine Katzentoilette wegsperre, stimmt er höchstens in das Theater mit ein - er kratzt dann an der Tür und schreit, als würde er gleich abgestochen (hatten wir schon versucht, weil das Bad abschließbar ist) - und das erfreut natürlich meinen Filius, der dann gleich mit der Katze beginnt zu spielen.

Leider ist mein Mann auch nicht so belastbar, dass er das Spielchen eine Woche lang oder auch länger mitmachen würde. Ein Abend ist dann schon zu viel, dann dreht er am Rad. (Irgendwoher muss der Lütte das ja haben ... ;-) )


anonym
beantwortet von Milli am 9. Juli 2007 17:05
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Ich kenne das auch nur zuuu gut. Ist eine schlimme situation. Sein kind einzusperren ist bestimmt keine gute lösung. Auch wenns schwer ist und auch wenns eine menge nerven kostet: das einzige was mir damals geholfen hat war konsequenz. Ich habe meine tochter immer und immer wieder ins bett gelegt. Saß am ersten tag an ihrem bett, damit sie merkt, dass ich nicht weg bin und habe sie aber immer wieder bestimmt aber lieb hingelegt. Ich nicht mehr mit ihr großartig geredet, habe mich auf kein großes gespräch mehr eingelassen. Sie muß ja merken, dass du es ernst meinst. Sie hatte geschrien und gebrüllt als wenn sie abgestochen werden würde und ich habe mich zwar erst schlecht damit gefühlt. Aber als sie dann völlig erschöft aber friedlich in ihrem bett eingeschlafen war, war das ein sieg für mich. Und in den nächsten tagen wurde es immer in bißchen besser. Nach einer Woche brauchte ich nicht mehr an ihrem bett zu sitzen und es klappte dann sehr gut. War eine harte zeit - die sich aber gelohnt hat .... für beide seiten. Ich wünsche dir viel erfolg und gute nerven!!!

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 07:29

Das Problem ist, dass er immer wieder ausbüxt. Über zwei, drei Stunden lang. Auch wenn ich mich dabeisetze: Er weint dann nicht, er lacht und spielt. Und wenns ihm im Bett zu langweilig wird, steht er einfach auf und rennt durch die Wohnung. Wie gesagt, ein Riesenspaß für ihn.....


Netti
beantwortet von Netti am 9. Juli 2007 17:06
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Ich würde ihn genau einmal ins Bett bringen - ok auch ein zweites Mal. In dem Alter verstehen die Kinder schon viel mehr als man denkt also beim definitiv letzten Mal klare Ansage machen. Auf keinen Fall einsperren. Wenn er angetappt kommt ihm klar sagen, dass er ins Bett gehen soll. Spielchen nicht mitmachen - mach Deinen Kram weiter, den Du machen wolltest, dann wird es dem Knaben schnell langweilig.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 07:24

lach

dem wird es nicht langweilig....... er spielt dann einfach herum. Bis 23:00 - 24:00 Uhr - und dann ist er am nächsten Tag entsprechend quengelig und in Stresssituationen extremst hysterisch.


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 9. Juli 2007 17:09
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Wir hatten das auch und unsere Zwerge haben dann für ein paar Wochen bei uns mit im Bett geschlafen -- was für alle wesentlich stressfreier ist.

Anschließend hatten die Zwerge immer wieder Lust auf ihr eigenes Bett.




Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 07:22

Wenn wir uns mit ihm gemeinsam hinlegen, fängt er an im Bett zu toben. Wie gesagt, wir haben schon alles versucht, aber immer, wenn er merkt, dass dies dem Einschlafen dienen soll, fängt er an, sich auf radikale Weise dagegen zu wehren....

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 10. Juli 2007 08:51

Hallo Tanzwiesel.

Dazu gehören aber immer zwei. Ich habe heute nacht auf einmal zwei Plapper-Zwerge in unserem Bett gehabt. Die größere (5) hat sich an meine Frau gekuschelt, den kleinsten (3) hab ich an mich gezogen und ihm gesagt, er dürfe jetzt auf keinen Fall die Augen zumachen und er müsse ganz genau lauschen, ob er draußen eine Taube oder eine Eule höre.

Nach 2 Minuten schnarchte er in meinen Armen. :-)

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 08:59

Lieber Ulf, er plappert nicht, er TOBT!

Er klettert auf dem Bett und auf uns herum, steht auf dem Bett und lässt sich auf uns fallen usw. - sprich, er macht all das, was wir auch tagsüber beim Toben mit ihm am Boden machen, nur dann eben im Bett. Wenn man ihn dann an sich kuscheln will, windet er sich nach kurzer Zeit aus den Armen, steht auf und rennt herum, oder er fängt wieder mit dem Toben an. Schmusen und dabei einschlafen - keine Chance.....

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 10. Juli 2007 09:06

Aha -- die Nacht zum Tag gemacht, alles klar. Dann mach mal was anderes, was bei meinen Zwergen auch immer hilft:

Geht beide im Schlafanzug vors (oder vielleicht besser hinters) Haus und schaut euch den Mond, die Sterne, die Wolken oder sonstwas an, was ihm klarmacht, dass jetzt nicht Tag ist. Bleibt solange draußen, bis ihm und Dir kalt genug ist, dass ihr unbedingt wieder ins Bett wollt. Dann sag ihm: "Nein, lass uns noch ein bißchen draußen bleiben -- wir können ja nachher schlafen gehen."

Irgendwann nach ca. 10 Minuten verschwindet er freiwillig unter einer Decke. Es klappt wirklich. Aber Du musst souverän bleiben. Du bist die Mama, Du weißt alles, Du kannst alles.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 10:08

das ist mal ein guter Tipp - ich werde es versuchen (auch wenn mein armer alter Rücken mich erschlagen wird, wenn ich den 15 Kilo schweren Quirl eine Viertelstunde auf dem Arm herumschleppe - vielleicht kann ich mir einen Stuhl dazu nehmen?)

Mal eine Frage: was macht ihr denn, wenn die Kids mit euch zusammen ins Bett gehen und ihr noch nicht so früh schlafen wollt? Oder wenn ihr mal euren Bedürfnissen nachkommen wollt? Wenn die Kinder euch regelmäßig die eigene Schlafenszeit aufdiktieren, wo bleibt dann die Zeit für euch Zwei? Ist das nicht sehr belastend für die Ehe?

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 10. Juli 2007 10:18

Kind huckepack nehmen oder draußen (ruhig auch barfuß ;-)) rumlaufen lassen.

Meistens schlafen wir allein in unserem Bett. Manchmal wollen die Kinder schon in unserem Bett schlafen und wir bleiben noch auf. Oder sie kommen nachts, wenn wir schon eingeschlafen sind.

Alles kein Problem. Und unser Liebesleben hat bisher ebenso wenig gelitten wie unsere Ehe. Schlechter Schlaf ist ein viel schlimmerer Stressfaktor in einer Beziehung, als viele meinen.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 10. Juli 2007 10:18

Kind huckepack nehmen oder draußen (ruhig auch barfuß ;-)) rumlaufen lassen.

Meistens schlafen wir allein in unserem Bett. Manchmal wollen die Kinder schon in unserem Bett schlafen und wir bleiben noch auf. Oder sie kommen nachts, wenn wir schon eingeschlafen sind.

Alles kein Problem. Und unser Liebesleben hat bisher ebenso wenig gelitten wie unsere Ehe. Schlechter Schlaf ist ein viel schlimmerer Stressfaktor in einer Beziehung, als viele meinen.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 10:24

Ja gut, da wir einen Wohnschlafraum haben, ist natürlich das Leben bei uns anders, sprich, wenn ich den Kleinen bei uns ins Bett packe, ist er dabei voll im Leben. Ich vergesse immer wieder, dass die meisten Leute ein "richtiges" Schlafzimmer haben....

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 10. Juli 2007 10:39

Findest Du nicht, dass Du die Situation mit dem Wohnschlafraum schon längst mal hättest erwähnen sollen. Das erschwert natürlich alles immens.

In diesem Falle würde ich den Zwerg nach der "Abkühlung" in sein eigenes Bett bringen und mich dazulegen.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 10:46

Sorry, wie ich bereits geschrieben habe: ich vergesse das immer wieder, dass das nicht Gang und Gäbe ist. Wir haben das schon seit so langer Zeit so eingerichtet...

Habe ja nun eine Menge guter Tipps hier gelesen, wobei ich deine und diese Sache mit der Lavendellotion wirklich favorisiere. In Verbindung mit meinem Lösungsansatz (Gitter wieder einsetzen und dazusetzen) werden wir schon irgendwie klar kommen.

Und wenn nicht - wozu gibts GF ;-)

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 10. Juli 2007 11:03

Liebe Tanzwiesel.

Bitte lass' das Gitter weg. Ich kenne keine Tierart, die ihre Kinder zum Schlafen hinter Gitter bringt. Da sind wir wohl mal wieder einzigartig.

Es ist keine Schande, neben seinem 2-jährigen Zwerg einzuschlafen, egal, ob in seinem oder in eurem Bett.

Denk ruhig mal an die Gorilla-Nester, die die ganze "Familie" jeden Abend neu bauen und dann alle zusammen einschlafen.

PS: Vielleicht solltest Du Dich mal in der GF-Laberecke anmelden. Ich habe das dumpfe Gefühl, die Kommunikation hier sprengt sämtliche Vorstellungen einer Ratgeber-Site. ;-)

http://de.groups.yahoo.com/group/gf-laberecke/


nicht die  schon wieder ;-)
beantwortet von nicht die schon wieder ;-) am 9. Juli 2007 17:55
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neurodoc
beantwortet von neurodoc am 9. Juli 2007 20:31
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Was auch immer die richtige Lösung ist, ich mache das gleiche durch, und empfinde es als sehr belastend! Dir alles Gute.

LG neurodoc

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 08:47

Danke, es tut gut, zu hören, dass man nicht alleine dasteht. Im Babyclub sagen sie zu meinem Mann: Lass ihn schreien, er wirds schon merken, dass es keinen Sinn hat, weil keiner kommt.... Aber will ich meinem Kind denn DAS beibringen? Die nächsten kommen mit Globolis an..... Die "schläfern" ihre Kinder tatsächlich ein, Nacht für Nacht.... und ich frag mich, ob das richtig ist, Kinder auf diese Art und Weise ruhig zu stellen....

Ich habe nun mit meinem Mann Folgendes vereinbart:

Das Gitter wird - als psychologischen "Schuss vor den Bug" wieder angebracht und dann kann er wählen:

  • Da er abends anscheinend immer noch viel Nähe von mir braucht, kann er auf meinem Arm einschlafen.

  • Wenn er da nur Theater macht, gehts ins Bett und ich setze mich auf einen Stuhl an die Zimmertür, so dass er mich noch sehen kann. Dann ist er nicht alleine, aber er kann dann nicht mehr an meinen Haaren zerren, mich kneifen oder versuchen mit mir zu toben.

Natürlich werde ich vorher mit ihm darüber reden und ihm versuchen, klarzumachen, worum es uns geht, nämlich um seinen Schlaf und seine Gesundheit und nicht um Schlaf oder abschieben.

Ich hoffe, es funktioniert. Er kann zwar über das Gitter klettern, aber ich hoffe mal einfach, dass diese sichtbare Schwelle ihn davon abhalten wird.

Wünsch uns Glück.....

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 09:00

"Natürlich werde ich vorher mit ihm darüber reden und ihm versuchen, klarzumachen, worum es uns geht, nämlich um seinen Schlaf und seine Gesundheit und nicht um Schlaf oder abschieben."

Sorry, meinte natürlich dass es uns nicht um Abschieben oder Strafe geht.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 10. Juli 2007 09:07

Bitte nicht schreien lassen, "damit er lernt, dass dann keiner kommt" -- sowas kann traumatisieren.

Ich weiß, wovon ich rede.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 10:04

Könnte ich auch gar nicht - im Moment ist es dann eine Art von er schreit - ich werde weich, gehe zu ihm rein - theater geht von vorne los - er schreit - ich geh zu ihm rein...... bis er dann so müde ist, dass er dann doch noch auf meinem Arm einschläft...


Batman
beantwortet von Batman am 10. Juli 2007 08:03
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Ein wirklich schwieriges Problem. Ihn tagsüber wachhalten, möchtest du nicht, da er euch dann den Tag zur Hölle macht. Tu es, er muss einen Schlafrhytmus finden. Verweiger ihm lieber den Mittagsschlaf, und ziehe es konsequent durch, ob er euch den Tag zur Hölle oder den Abend dazu macht ist doch eigentlich kaum ein Unterschied. Aber wenn er tagsüber nciht mehr schläft, wird er abends eher müde. Unds wenn er den Rhytmus gefunden hat, wird es auch tagsüber kein Problem geben, da er dann ja mittags nicht mehr müde ist. Im Moment ist er abends fit, tagsüber holt er sich seinen Schlaf. Und so habt ihr ja keine Zeit mal abends eure Partnerschaft zu pflegen ( grosses Risiko ). Gebe ihm zusätzlich abends vor dem Zu Bett gehen, einige Sreicheleinheiten, indem du ihn mit einer mit Lavendel versetzten Bodylotion einreibst, was beruhigend wirkt. Ob du evtl. auch zu leichten Beruhigungsmitteln wie Baldrian greifen willst, musst du entscheiden. Wenn sich gar nichts ändert, befragt euren Hausarzt was ihr tun könnt. Weil es ist keinem geholfen wenn ihr irgendwann zusammenbrecht.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 08:55

Auch wenn wir den Mittagsschlaf weglassen, schläft er abends nicht. Wie gesagt, wir hatten es eine Woche lang versucht.....

Und es geht nicht darum, dass er UNS das Leben zur Hölle macht, wir werden da schon mit fertig. Es geht um ihn, er wird uns ja irgendwann krank, ständig diese kleinen Unfälle, weil er unkonzentriert ist, keinen Trieb mehr, viel zu spielen, zu schlapp um draussen zu toben. Das ist für ihn doch schrecklich genug! Und - egal ob früh oder spät am Vortag zum Schlaf gekommen (wir waren nun 14 Tage zelten, da ist er abends immer zwischen 21:00 und 22:00 Uhr zum Schlafen gekommen, völlig problemlos bei mir auf dem Arm - was aber zu Hause nun wieder nicht klappen will seufz) - er fällt mittags wie tot um und ist innerhalb von 1, 2 Minuten (nicht gelogen!!!!) eingeschlafen.

Das mit der Bodylotion hört sich gut an. Schmusen tun wir viel, aber die beruhigende Wirkung von Lavendel war mir entfallen. Guter Tipp, danke!


anonym
beantwortet von kiramarie am 9. Juli 2007 18:28
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Ich kann dir das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" empfehlen. Eine Freundin von mir hatte das gleiche Problem u.ihr hat das Buch super geholfen.Schau mal bei Ebay.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 07:21

lieb gemeint, aber da steht nur was über Kinder, die entweder noch nihct aus dem Bett können oder schon so verständig sind, dass sie mit Belohnungen und Konsequenzen was anfangen können. Zweijährige in ihrer Trotzphase sind da völlig aussen vor.... Im übrigen favorisiert Frau Kast-Zahn die Methode mit dem "Kind immer ein wenig länger schreien lassen", die mir aber übel aufstösst, weil ich ihn ja wirklich dafür einsperren muss. Sonst kommt er einfach immer wieder aus seinem Bett gekrabbelt.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 10. Juli 2007 08:52

Das Buch ist bei uns nach der Lektüre in der Altpapiertonne gelandet. Eine völlig überholte Botschaft. Leider ist es immer noch sehr verbreitet und viele Eltern gehen der Botschaft auf den Leim. Arme Kinder.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 10. Juli 2007 09:06

Sehe ich genau so. Konsequenz, gut und schön. Aber ich will auch nicht mit tränennassen Augen einschlafen, egal ob ich nun vor Wut oder aus Verzweiflung weine. Wir nehmen für uns doch auch in Anspruch, entspannt und mit einem guten Gefühl einschlafen zu wollen. Nur den Kleinsten unter uns verwehren wir das, damit wir selber entspannen können...... verkehrte Welt.

Kommentar von kiramarie am 19. Juli 2007 23:15

Ich kenne das Buch auch nur vom hörensagen.Wie gesagt, meiner Freundin hat es damals sehr geholfen.Kann auch sein,dass ihr Kind damals schon etwas älter war. Einen anderen Tipp hab ich da leider jetzt auch nicht für dich parat,da meine Kinder in dem Alter recht pfegeleicht waren.


Batman
beantwortet von Batman am 10. Juli 2007 16:20
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Hm beim Zelten hats besser geklappt, welche Unstände waren da ausser der vielen frischen Luft anders? Mehr gespielt, mit anderen Kindern, oder was hat er so den ganzen Tag gemacht? Wenn er evtl. ausgelasteter wra, wäre es ein Versuch wert sich eine Spiel-/Krabbelgruppe zu suchen, wo er tagsüber stundenweise hinkann. Kann sein das er durch die Auslastung dort müder ist, und gleichzeitig mitbekommt, auch wenn Mama mal nicht bei mir ist ( muss ja keine Gruppe sein, wo die Eltern nicht dabei sind, aber die Möglichkeit, das die Eltern auch mal weggehen besteht, und wenn es nur in einen nebenraum ist ) ist das nicht shclimm, sie kommt ja wieder.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 11. Juli 2007 07:24

Guter Gedanke, Batman, aber die einzigen Umstände, die anders waren war, dass Mama und Papa den ganzen Tag da waren... Ich vermute mal, dass es daran lag, denn mein Mann unternimmt jeden Tag was mit dem Kleinen (unter Anderem auch Krabbelstunde) und er ist Abends nach unserer Tobestunde recht müde. Nur er versucht halt immer wieder, sich selber wach zu halten. Also muss es was Anderes sein, was fehlt.


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 11. Juli 2007 07:28
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Noch mal Vielen Dank an alle für ihr Verständnis und die vielen tollen Tipps!

Ich habe gestern mal Folgendes gemacht: Nach den inständigen Bitten von UlfDunkel (von hier noch einmal ein besonderer Dank an Ulf für dein Verständnis, deine Geduld und deine Bemühungen, unsere Situation zu durchschauen und zu verbessern!) habe ich das Gitter am Bettchen noch mal abgelassen. Wir haben ausgiebig mit Ilias (wie jeden Abend) getobt, haben ihn dann sozusagen als Cooldown einen Dokumentarfilm über eine Dampflok gucken lassen, den er so liebt (der geht nur über eine Viertelstunde). Dann ab ins Gute-Nacht-Bad, danach die Massage mit Gute-Nacht-Lotion und letztendlich mit einer warmen Flasche Milch bei Mama auf den Arm. Während der ganzen Gute-Nacht-Routine haben wir uns über den Tag unterhalten, was passiert ist, was er mit Papa gemacht hat, haben sein Lieblingssingspiel bis zum Abwinken gesungen. Dann, mit der Milch auf dem Schoß gab es nur noch ein paar beruhigende Worte, und, wenn er wieder anfing zu zappeln, ein bestimmtes: "Jetzt ist es genug". Es hat zwar 1 1/2 Stunden gedauert, bis er tatsächlich geschlafen hat, aber ich denke mal, dass die Uhrzeit durch den reibungslosen Ablauf zu früh war. Wir werden ihn heute eine 3/4 Stunde länger auflassen und das Beste hoffen.....

Ich habe mir nämlich einfach mal überlegt, ob er am Abend noch nicht genug von Mama hatte. Ich bin ja den ganzen Tag arbeiten und erst so gegen 1/2 sechs zu Hause. Und das war - bis auf das Zelt und die andere Umgebung tatsächlich das Einzige, was beim Zelten anders war, und da hatte es ja geklappt mit dem Einschlafen.....

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 11. Juli 2007 09:02

Hallo Tanzwiesel.

Vielleicht solltet ihr das große allabendliche Gute-Nacht-Programm für euren kleinen Energiezwerg mal ernsthaft auf ein normales Maß zurückfahren.

So luxuriös werden nicht mal Prinzen ins Bett gebracht. Leider sehe ich eine Reizüberflutung pur, die ihr eurem Zwerg aus Liebe antut.

Wetten, einfach mit Mama kuscheln bringt euch dauerhaft weiter als dieses ganze De-Luxe-Programm?

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 11. Juli 2007 10:53

Nö. Das hat uns ja erst in dieses Dilemma gebracht. Wir haben das "De-Luxe_Programm, wie du es nennst, gestern das erste Mal durchgezogen, und siehe da - er büxt nicht mehr aus, er kuschelt sich an, er hat mit Freude mitgeholfen beim Eincremen und das ganze Einschlafen hat zwar recht lange gedauert, aber er hat die Signale erkannt und akzeptiert. Sonst hätte er wieder mit dem Kneifen und Haarereißen und dem Ausbüxen angefangen, hmmm? Wir werden bestimmt jetzt nicht jeden Abend den Film laufen lassen. Aber alles Andere bleibt nun. Es ist so friedlich und stressfrei für uns alle, und das ist mir das Wichtigste. Mit diesem Weg können wir offensichtlich alle leben - unser Sohn, mein Mann und ich.

Danke noch mal für die Tipps.


Batman
beantwortet von Batman am 11. Juli 2007 10:58
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Nun scheinen das Problem doch klarer und eingegrenzter: Möchte dazu noch einige hoffentlich hilfreiche Tips geben. Wir haben ausgiebig mit Ilias (wie jeden Abend) getobt - Mein Rat: Besser weniger toben, ich denke das er mit seinem Vater da tagsüber schon ausreichend versorgt ist. Nach 17.00 Uhr würde ich nur ruhigere Angebote machen, damit er hier schon in eine Entspannungsphase kommt, also Sachen wie Kuscheln, vorlesen, Fingerspiele, Massagen ( mit Streichelgeschichten, füge nachher mal welche ein ), Baden. Ach ja und der Papa kann auch mal aussen vor bleiben, es tut dem Kleinen auch ganz gut das nur Mama mal bei ihm ist, den Vater hat er den ganzen Tag, wenn er zu Hause ist (Lob an den Vater heute auch noch nicht so selbstverständlich )!

Als Cooldown einen Dokumentarfilm über eine Dampflok gucken lassen, den er so liebt (der geht nur über eine Viertelstunde): Dann ab ins Gute-Nacht-Bad, danach die Massage mit Gute-Nacht-Lotion und letztendlich mit einer warmen Flasche Milch bei Mama auf den Arm. Geht, sollte aber nicht später als 19.00 Uhr sein. Und wenn der Tobteil wegfällt, wird das Cool down ( Film )wahrscheinlich unnötig werden, kann aber als Einschlafritual beibehalten werden.

Während der ganzen Gute-Nacht-Routine haben wir uns über den Tag unterhalten, was passiert ist, was er mit Papa gemacht hat, haben sein Lieblingssingspiel bis zum Abwinken gesungen. - Gut, unterhalten ist prima, er muss wissen, das Mama auch wissen will, was er so macht, aber bitte nicht länger als 15 Minuten , weil auch das Erzählen schon aufregend ist. Und den Rest kann ja ihr Mann noch später erzählen, wenn er im Bett ist.

Dann, mit der Milch auf dem Schoß gab es nur noch ein paar beruhigende Worte, und, wenn er wieder anfing zu zappeln, ein bestimmtes: "Jetzt ist es genug". Es hat zwar 1 1/2 Stunden gedauert, bis er tatsächlich geschlafen hat, aber ich denke mal, dass die Uhrzeit durch den reibungslosen Ablauf zu früh war. Wir werden ihn heute eine 3/4 Stunde länger auflassen und das Beste hoffen.....

  • Als Abschlussritual ganz prima, und das bestimmte "Jetzt ist es genug" wird bestimmt unnötig, wenn er den Ablauf verinnerlicht.

Ich habe mir nämlich einfach mal überlegt, ob er am Abend noch nicht genug von Mama hatte. Ich bin ja den ganzen Tag arbeiten und erst so gegen 1/2 sechs zu Hause. Und das war - bis auf das Zelt und die andere Umgebung tatsächlich das Einzige, was beim Zelten anders war, und da hatte es ja geklappt mit dem Einschlafen.....

  • Ja, natürlich will er noch mit Mama Zeit verbringen, den Papa hat er ja den ganzen Tag. Umgedreht wäre es genauso, wenn Mama den ganzen Tag zu Hause wär, will er dann abends noch mit Papa was machen. Stell dir auch die Frage: Habe ich evtl. ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht so viel Zeit für meinen Sohn habe? Wenn ja: Brauchst du aber nicht, denn a.) dein Mann versorgt ihn tagsüber, b.) du gibst ihm abends noch Zuwendung, und c.) Qualität ist besser als Qualität. Und wenn du dir Zeit nur für Ihn nimmst, wenn du zuhause bist und er jeden Tag 2- 21/2 Stunden Mama für sich hat, ist das durchaus okay. Und der Rest des Abends gehört dir und deinem Mann. Ich hoffe es hilft und ihr habt noch schöne Tage.
Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 11. Juli 2007 14:41

Wenn es ginge, würde ich hier mindestens 5 mal den Daumen hoch strecken, denn du drückst da genau das aus, was ich die ganze Zeit im Inneren gefühlt, aber nicht benennen konnte....

Würde mich sehr für die Streichelgeschichten interessieren. Wenn du mir da noch mal ein paar Tipps geben könntest - er hat das zusammen eincremen so genossen gestern.... es hat uns beiden Spaß gemacht :-)


Batman
beantwortet von Batman am 11. Juli 2007 17:11
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Hm mein leerer Eintrag, da sollten eigentlich die Streichelgeschichten und noch einige andere bestimmt hilfreiche Tipps stehen, die ich dir eingescannt habe. Aber liess sich leider nicht per Kopieren einfügen. Wenn du mir eine Mailadresse gibst, mail ich dir die Sachen zu. Gruss Andreas

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 12. Juli 2007 08:16

Hallo Batman,

dank deiner Tipps lief es gestern noch besser, nach der Milch ist der Kleine augenblicklich eingeschlafen!

Schau mal hier: da findest du meine Email-Addi:

http://www.tanzwiesel.de/abteilung2/seite3/index.html

Vielen Dank sagt

Heike


Batman
beantwortet von Batman am 11. Juli 2007 17:20
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Habe da einiges eingescannt, 10 Seiten in Word, aber lässt sich hier nicht per Kopieren einfügen, klappt nicht.Zum Abtippen etwas viel! Gib mir mal ne MAiladresse, kannst die ja eine Web.de zulegen, die du dann wieder löscht, damit du nicht anschliessend von Werbung zugemüllt wirst.

Kommentar von Bb904a70a750c5fdc16c32511c9b26basmallWieselchen1 am 12. Juli 2007 08:13

Hallo Batman,

dank deiner Tipps lief es gestern noch besser, nach der Milch ist der Kleine augenblicklich eingeschlafen!

Schau mal hier: da findest du meine Email-Addi:

http://www.tanzwiesel.de/abteilung2/seite3/index.html

Vielen Dank sagt

Heike


Batman
beantwortet von Batman am 11. Juli 2007 08:47
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Hm, also unternehmt ihr anscheinend recht viel mit eurem Kleinen und zwar beide. Ein Gedanke, den ihr auch mal verfolgen könnt: Vielleicht hat er zu viele Reize, die er dann noch nicht alle verarbeitet hat und kommt deswegen nicht zur Ruhe. Versucht mal ob er besser einschlafen kann , wenn ihr ihn etwas weniger Reizen aussetzt. Ist natürlich schwierig so was auf die Entfernung zu beurteilen, aber eine Reizüberflutung kann sowas schon hervorrufen. Das schlimme ist, das man diese nicht so erkennt, gerade weil Kinder meist Spass haben, aber ihre eigenen Grenzen , wenn es reicht ja noch nicht kennen und auch nicht verbalisieren können. Und da diese Grenze ja immer eine persönliche individuelle Sache ist, habt ihr ja auch nicht die Chance zu merken, wo es besser ist ruhiges Umfeld zu schaffen. Ach ja ich bin übrigens als Erzieher ausgebildet und in dem Beruf schon etliche Jahre tätig. Porbiert es doch mal aus, und wenn ihr merkt es nutzt, ändert doch den Tagesablauf soweit möglich so, das er weniger Umweltreize bekommt, die er verarbeiten muss. Ist natürlich nicht so einfach, aber es gibt da bestimmt noch Sachen die man einfach weglassen kann. Gruss Andreas




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