Frage von Dita80, 47

Zweifelhafte Diagnose ohne Befund, verwirrender Zusammenhang, alles NUR ,,psychisch" bedingt, wie weiter vorgehen?

Hallo zusammen, ich hoffe irgendwer von Euch kann mir helfen.

Zu den Beschwerden: Ich habe sehr häufiges Aufstoßen, Mundgeruch (weshalb mir bereits Bulimie unterstellt wurde), einen sehr unangenehmen Geschmack im Mund, eine Art "broddeln" im Körper, einen breiartigen Stuhlgang, Übelkeit mit seltenem Erbrechen, Oberbauchbeschwerden, Blähungen etc.

Meine Hausärztin hat aufgrunddessen einen Bluttest gemacht, der ergab das ich unter einem erniedrigten Vitamin B12 leide. Dagegen nehme ich bereits Tabletten ein. Ultraschall hingegen war unauffällig. Da abgesehen nichts "wirkliches" gefunden wurde, erhielt ich auf Wunsch eine Überweisung für Innere Gastroenteteologie.

In der ÜBERWEISUNG stand, das der Verdacht auf eine Gastritis besteht, ein Vitamin B12 Mängel vorliegt und abgeklärt werden soll ob ein -INTRINSICFAKTORMANGEL- vorliegt. Soviel ich verstand, soll das bedeuten, bzw. abgeklärt werden ob mein Körper von selbst aus in der Lage ist ausreichend Vitamin B12 zu produzieren?! Habe dann die Magenspiegelung bei einem anderem Arzt machen lassen, dort wurde mir gesagt, wegen den Ergebnissen mich sodann bei meiner Hausärztin zu melden. Sie rief mich genervt zurück, d asie mich zuhause nicht erreichte und sagte mir, das mit den Antikörpern alles in Ordnung sei und es keine Anhaltspunkte für eine Frühphase einer Zöliakie gebe. Obwohl von einer Glutenunverträglichkeit zuvor weder persönlich noch in der Überweisung die Rede war. Als ich dann fragte, wie es bei den Symptomen sein könne, lag sie einfach auf.

Ich empfinde das Verhältnis zu meiner Hausärztin schon seit längerem als unangenehm weil es entweder in die ,,Haben Sie eine Essstörung" Schiene geht, ich nicht zu Wort komme und zu guter Letzt einfach aufgelegt wird. Man hätte zumindest sagen können, dazu kann ich Ihnen nichts sagen oder das sollten wir im Termin besprechen. Bin dann später zur Praxis gegangen und habe mir den Befund ausdrucken lassen, der quasi nur über eine nicht vorhandene Zöliakie handelt....

Kann es vielleicht sein, das die Gewebeprobe garnicht auf Gastritis überprüft wurde oder lässt sich das auch mit in dieser ,,Zöliakieuntersuchung" feststellen? Und in wie fern hängt ein ein INTRINSICFAKTORMANGEL mit einer Zöliakie zusammen? Irgendwie so meine ich, hat man mich nur abgewimmelt und ins Unwissende stehen lassen.

Die Beschwerden sind nach wie vor vorhanden und noch sehr stark, aber da nichts gefunden wurde, gibt man mir das Gefühl mit den Beschwerden weiter leben zu müssen, obwohl das Wort "Leben" hier eine völlig neue Bedeutung gewinnt, da es mir schlecht geht. Auch wird es gerne auf die Psyche geschoben obwohl ich es sehr anzweifel, das Mundgeruch u.a ( Zähne sind in Ordnung) psychisch bedingt ist. Dafür sind es zu viele Symptome, die zu LANGE anhalten.

Sollte ich weitere Untersuchungen durchführen lassen? Weiß sonst jemand womit die Symptome zusammen hängen könnten? So wie es ist jetzt, kann's doch nicht weitergehen. Lg Dita

Antwort
von putzfee1, 26

Such dir vor allem erst mal eine neue Hausärztin, wenn diese nicht mal in der Lage oder willens ist, gescheite Erklärungen abzugeben. Und dann lässt du alles andere abklären.

Antwort
von Saisha, 19
  • Definitiv Arzt wechseln und das am Besten so schnell wie nur möglich!
    Durch deine Stuhlprobleme klingt es, als wäre der Darm auch beteiligt, eine einfache Magenspiegelung ist hier meines Wissens nach nicht ausreichend.
     Evtl für den Arzt auch interessant: treten deine Beschwerden in Schüben auf und wie ernährst du dich?
  • Überprüfen ob die B12-Präparate überhaupt vom Körper aufgenommen werden!
  • Test auf Krebszellen, Helicobacter (Bluttest reicht hier norm.), Entzündungsherde, Unverträglichkeiten, ...

Auf "Zöliakie" (wenn du bereits erwachsen bist eher "einheim.Sprue") ist man wegen den Durchfällen gekommen - hier kann es zu einer dauerhaften Schädigung der Dünndarmzotten kommen.
Bei den meisten anderen Unverträglichkeiten verschlimmern sich zwar die Symptome auch weiterhin, dem Körper wird aber nur als Folge der Symptome geschadet 

Antwort
von ApfelTea, 32

Wie ernährst du dich denn? Hätte man danach nicht zuerst schauen sollen, wenn es doch um den Magen-Darm-Trakt geht?

Kommentar von Grobbeldopp ,

Nein, denn keine Ernährungsform die irgend ein normaler Mensch hat bedingt diese Beschwerden.

Kommentar von Saisha ,

... evtl trotzdem möglich im Falle einer Vergiftung (... Rückzüchtungen, ungekochter Holunder, falsche Pilze, Blausäure, was weiß ich was) bzw der fälschlichen Einnahme von blockierenden Lebensmitteln (rohe Hülsenfrüchte, etc) - aber das ist deutlich Sache des Arztes

Kommentar von ApfelTea ,

Dazu brauchts keine bestimmte Ernährungsform sondern einfach nur Lebensmittel, die man nicht verträgt! Man denke z.B. an Milchprodukte

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