Frage von MyProducer, 62

Zweifel an Gott?

Hey ich bin 16 und Muslim aber manchmal denen ich mir ob es Gott wirklich gibt. Ich könnte mir gut vorstellen das Gott erfunden wurde um den Menschen auf diesem Planeten einen Sinn im leben zu geben. Die meisten Menschen würden dann denken "Ich werde irgendwann sterben also bringt mir alles was ich erreiche am Ende nichts". Es würden viel mehr selbstmorde etc. Aber andererseits frage ich mich wie alles entstanden ist ich meine im Universum. Der Urknall ja klar aber wenn ich mich nicht Ihre ist das mit Teilchen passiert und woher kommen die Teilchen und wenn die Teilchen von irgendwas abstammen woher stammt das andere ab ? Fragen über fragen. Ich glaube schon an meinen Gott aber gewisse Zweifel hab ich schon. Was ist mit euch habt ihr eine Theorie oder ist es einfach nur ein warten auf den Tod und Klarheit haben, aber wenn man Tod ist ist man Tod es gibt keine Klarheit weil man Tod ist. Alles etwas kompliziert aber mich würde eure Meinung darüber sehr interessieren.

Antwort
von realsausi2, 57

das Gott erfunden wurde um den Menschen auf diesem Planeten einen Sinn im leben zu geben.

Ich führe ein sehr sinnerfülltes Leben absolut ohne einen Gott. Also dafür braucht man sowas nicht.

wie alles entstanden ist ich meine im Universum.

Dafür gibt es sehr gute Erklärungen. Die sind allerdings etwas komplizierter als "Gott war´s" und man muss sich da schon etwas einlesen.

Aber für sehr viele Fragen gibt es gute Erklärungen, die, wenn man einmal verstanden hat, sowas von logisch und schlüssig sind, das jedes Konzept einer göttlichen Schöpfung dagegen lächerlich erscheint.

und woher kommen die Teilchen und wenn die Teilchen von irgendwas abstammen woher stammt das andere ab ?

Die einfachste Antwort wäre:" Die gab es schon immer. Die sind ewig und waren einfach so da." Diese Antwort hört man von denen, die an einen Schöpfergott glauben. Wo soll der schließlich herkommen?

Bezüglich der Teilchen gibt es aber eben eine wissenschaftliche Antwort, die aber recht kompliziert ist. Mal ganz einfach gesagt, sind die Teilchen aus Energie entstanden. Das hilft uns bei dieser Frage aber auch nicht weiter. Woher kam also die Energie?

Tatsächlich können wir diese Frage noch nicht mit Sicherheit beantworten. Vielleicht auch niemals. Aber das wir das nicht können, heißt noch lange nicht, dass nun ein Gott die einzige Möglichkeit wäre.

Wie es dann aber nach der Umwandlung mit den Teilchen weiterging, darüber haben wir sehr gut Erkenntnisse.

Was ist mit euch habt ihr eine Theorie

Theorien machen Wissenschaflter. Es ist am Ende völlig egal, wie wir darüber denken. Wir wissen nicht annähernd genug darüber, um überhaupt eine Theorie aufstellen zu können. Wir können uns aber bemühen, die Theorien, die die Wissenschaftler entwickelt und belegt haben, zu verstehen.

ist es einfach nur ein warten auf den Tod

Es liegt an jedem selbst, seinem Leben einen Sinn zu geben. Natürlich ist es auch hier bequemer, sich einen Sinn von Anderen aufschwatzen zu lassen.  Oder darauf zu warten, dass er einem in den Schoß fällt.

Aber das ist niemals das Beste, was man aus seinem Leben heraus holen kann. Es wird immer fremd bleiben.

Wenn ich mir aber Ziele setze, die für mich wichtig sind und daran arbeite, sie zu erreichen, ist es viel befriedigender und echter, als dem nachzulaufen, was in einem "heiligen" Buch steht.

Du scheinst eine gesunde Skepsis gegenüber den Widersprüchen der Religon zu haben und zu klarem Denken in der Lage. Erhalte Dir das, lerne, wie die Welt funktioniert und gehe Deinen eigenen Weg.

Kommentar von Fantho ,

Die sind ewig und waren einfach so da." Diese Antwort hört man von denen, die an einen Schöpfergott glauben. Wo soll der schließlich herkommen?

Die Frage wird doch in Deiner eigenen Aussagen beantwortet: 'Ewig und war schon immer da'...

Woher kam also die Energie?

Laut dem Energieerhaltungssatz muss Energie schon immer existiert haben, da sie weder geschaffen werden konnte, noch vernichtet werden kann. Antwort: Schon ewig und immer existierend...

Wenn ich mir aber Ziele setze, die für mich wichtig sind und daran arbeite, sie zu erreichen, ist es viel befriedigender und echter, als dem nachzulaufen, was in einem "heiligen" Buch steht.

Sag das den Slumsbewohnern in den zB Favelas, doch selbst diese 'unglücklichen' Menschen glauben weiterhin an einen Gott ;-)

Aber selbst Deine erreichten Ziele sind sinnlos, wenn sie nicht von Bestand sind...

Und was mit denen, die das Erreichen des Ziels nicht geschafft haben?

Gruß Fantho

Kommentar von NadarrVebb ,

 Du machst in deinem Kommentar eine Falschaussage. Energie kann nicht erschaffen werden. -Das ist ein klarer Beweis gegen einen allmächtigen Gott.

 Nach der Urknalltheorie wurde die Energie nicht geschaffen, sondern hat sich selbst erschaffen.

Antwort
von aicas771, 27

Du kannst es ja mal ausprobieren und ein Experiment machen:

Den Gott der Bibel (Jahwe = "Ich bin da") kann man beim Wort nehmen und ihn subjektiv erleben. In der Bibel heißt es:

(Jeremia 29, 13-14 "Gute Nachricht Bibel"):

Ihr werdet mich suchen und werdet mich finden. Denn wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, werde ich mich von euch finden lassen. Das sage ich, der Herr.

(Offenbarung 3,20 GNB):

Gebt Acht, ich stehe vor der Tür und klopfe an! Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich bei ihm einkehren. Ich werde mit ihm das Mahl halten und er mit mir.

(Matthäus 6,6 GNB):

Wenn du beten willst, dann geh in dein Zimmer, schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen.

Wenn du dich auf Gott einlassen willst, dann suche ihn im (stillen) Gebet, baue eine persönliche Beziehung zu ihm auf, erzähle ihm, was dich bewegt, stelle ihm deine Fragen. Tu das eine Zeit lang (Wochen, Monate) und achte darauf, was um dich herum passiert.

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Matth%C3%A4us6

Antwort
von Andrastor, 51

Es gibt keinen Gott.

Wenn du mal in die Geschichte zurückblickst, können dir das ein paar Zahlen deutlich vorlegen:

Den Mensch gibt es seit fast 200.000 Jahren

Bestattungsriten (die DAS Anzeichen für religiöses Denken sind) seit etwa 120.000 Jahren

Polytheistische Glauben gibt es seit knapp 5.000 Jahren

Das Judentum, der erste monotheistische Glauben seit 3.000 Jahren

Das Christentum seit etwas 1.900 Jahren

und den Islam seit etwa 1.400 Jahren

(wenn ich die Zahlen alle richtig im Kopf habe)

Oder anders übersetzt

80.000 Jahre lang hat der Mensch ohne jeglichen Glauben gelebt.

115.000 Jahre lebte der Mensch mit spirituellen und schamanistischen Glauben

2.000 Jahre lang lebte der Mensch mit Vorstellungen über verschiedene Pantheons

und erst seit 3.000 Jahren gibt es überhaupt die Vorstellung es gäbe nur einen einzigen Gott.

Wie sollen da die monotheistischen Religionen Recht haben? Vor allem da die meisten von ihnen das Alter der Menschheit auf nicht einmal 10.000 Jahre beziffern.

Was nach dem Tod kommt, oder vor dem Urknall war, ist Stoff für Spekulationen. Bilde deine eigenen Theorien darüber, aber glaube nicht! Und lass dich nicht davon herunterziehen.

Lebe dein Leben so, dass du, wenn du stirbst zu dir selber sagen kannst dass du deine Zeit hier gut genutzt hast.

Kommentar von Fantho ,

80.000 Jahre lang hat der Mensch ohne jeglichen Glauben gelebt.

Gibt es da Belege?

115.000 Jahre lebte der Mensch mit spirituellen und schamanistischen Glauben

Spirituelle und schamanischer Glaube geht nicht ohne einen Glauben an Gott/Götter einher...

Lebe dein Leben so, dass du, wenn du stirbst zu dir selber sagen kannst dass du deine Zeit hier gut genutzt hast.

Was nutzt mir diese Erkenntnis, wenn ich a) daraus keinen Nutzen mehr ziehen kann und b) dies danach nicht mehr bewusst bin? Unlogische Argumentation...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Gibt es da Belege?

Natürlich. Bestattungsriten. Die ersten Gräber die man bisher gefunden hat sind in etwa 120.000 Jahre alt. Davor wurden die Toten einfach liegengelassen wo sie gestorben waren, was ebenfalls durch Funde belegt ist.

Spirituelle und schamanischer Glaube geht nicht ohne einen Glauben an Gott/Götter einher...

Das ist eine durchaus falsche Mutmaßung. Die wenigsten spirituellen/schamanischen Glaubensrichtung verschiedenster Naturvölker kennen das Prinzip "Gott" nicht. Es werden Geister von Tieren, Pflanzen und unbelebten Objekten wie Steinen verehrt und häufig sogar für Dinge wie Wind und Wetter verantwortlich gemacht.

So gibt es viele tropische Glaubensrichtungen in denen geglaubt wird Frösche würden Gewitter und Regen machen und in Ritualen werden die Frösche gebeten den Regen herbeizusingen oder es sein zu lassen.

Was nutzt mir diese Erkenntnis, wenn ich a) daraus keinen Nutzen mehr ziehen kann und b) dies danach nicht mehr bewusst bin? Unlogische Argumentation...

Deine Argumentation diesbezüglich verliert sämtlichen Wert, wenn man nicht an ein Jenseits glaubt. Sie ist einseitig und engstirnig, was mich nicht wundert, denn du bezeugst ja immer wieder von deinem Unvermögen selbst einfachste Argumente sinnerfassend aufnehmen zu können.

Von daher: Vielen dank dass du dich mal wieder vor der gesamten Community lächerlich gemacht hast.

Antwort
von NichtZwei, 18

Leider muss Gott fuer alles herhalten, meistens fuer die schlechten Sachen, weil die Leute intuitiv wissen, was sie tun ist schlecht. Wenn es gut geht, sagt keiner, schau mal, das hat Gott vollbracht, dann sagen sie: Habe Ich das nicht klasse gemacht! Ob du Zweifel hast oder nicht ist im Prinzip fuer die Schoepfung unwichtig, denn es sind nur Gedanken, dabei ist "nur" der Hinweis darauf, das Gedanken sehr maechtig sind. Sie erschaffen das Universum. Erst der Gedanke,dann kommt die Materie! Das heisst, du erschaffst mit deinen Gedanken jede Sekunde deine Welt, also bist du sehr maechtig, ein echter Schoepfer. Also war das Bewusstsein schon vor der Materie da und wird auch noch da sein, wenn alle Materie verschwindet. Du findest Gott nicht dort draussen, sondern in dir drin, ein Hinweis darauf, wo du suchen musst. Viel Erfolg!

Antwort
von priesterlein, 57

Allgemein verordneter Glaube ist irrekevant und hält nie irgend einem Zweifel stand. Zweifel kommen dann, wenn man selbständig wird und mehr eigene Gedanken entwickelt.

Nun liegt es an dem Zweifelnden, entweder einen Gott generell abzulehnen, den "offiziellen Glauben" weiterhin als Ungewissheit und Lüge zu leben oder die Wahrheit zu suchen. Wenn es einen Gott gibt, so muss er allmächtig und in der Lage sein, einen von seiner Existenz und seinem Wesen zu überzeugen.

Dass manche Religionen pauschal ablehnen und als Unsinn hinstellen, hat nichts mit irgend einer Wahrheit zu tun, sondern ist einfach nur eine irgendwann gebildete Meinung.

Antwort
von thetee99, 62

Da hast du dir schon wichtige Gedanken über das Leben gemacht! Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. Du hast erkannt, dass der "Glaube" an etwas eine Motivation im Leben sein kann. Wie oder warum das Universum entstanden ist, oder was es davor gegeben hat, weiß niemand und sehr wahrscheinlich wird es auch niemals jemand beantworten können, weil wir einfach mitten drin sitzen, im Universum. Man müsste das Universum "von außen" betrachten können, um dazu etwas sagen zu können. Aber mal sehen, es gibt in den Wissenschaften bestimmt noch vieles, dass wir nicht entdeckt haben.

Guck dir mal das "starke anthropische Prinzip" an. Eine Aussagen daraus ist unter anderem: würde die Gravitationskonstanten in ihrer 4ten Nachkommastelle vom jetzigen Wert abweichen, hätten sich schon keine Planeten oder Sterne gebildet, wie sie es getan haben. Das ist für manche ein Beweis, dass das Universum so "kreiert" wurde, damit Leben entstehen kann usw.

Die Gegenthese ist aber: wenn es unendliche viele Universen geben würde, wäre es eben nur Zufall, dass die Bedingungen in unseren Universum genau so sind, dass Leben entstehen konnte.

Kommentar von realsausi2 ,

Man müsste das Universum "von außen" betrachten können, um dazu etwas sagen zu können.

Warum das denn`Wir haben viele tiegreifende Erkenntnisse von innerhalb des Universums erlangt. Es ist allemal nicht sicher, ob man überhaupt ein "außerhalb" des Universums definieren kann.

Kommentar von thetee99 ,

Naja... Fakt ist ja: das Universum expandiert. D.h. es war mal kleiner, heißer und wurde erst mit der Zeit so wie es aktuell ist: durchsichtig, kalt, etc. Das heißt also das Universum entwickelt sich und ist höchstwahrscheinlich endlich. Die Frage ist also "wohin" expandiert es? Warum dehnt es sich superluminativ aus? Was war der Auslöser? Was ist "dunkle Energie" die diese Expansion wohl beschleunigen soll? Was war davor?

Unsere Realität ist aber gebunden an dieses Universum, unsere Vorstellung von Zeit und Bewegung (3D) usw. Also weiß ich nicht wie man etwas verstehen will, was sich außerhalb davon befindet.

Die Erkenntnisse, die wir bisher aus der Physik über das Universum gewonnen haben, ergeben erst nach der Planck-Zeit Sinn, also 10^-43 Sekunden nach dem "Urknall". Davor funktionieren Gravitationskonstante oder Lichtgeschwindigkeit nicht. Erst ab da Beginnt unsere Realität... aber irgendwas muss ja davor gewesen sein. Ich denke nicht das wir das jemals verstehen werden...

Kommentar von Fantho ,

Die Gegenthese ist aber: wenn es unendliche viele Universen geben würde, wäre es eben nur Zufall, dass die Bedingungen in unseren Universum genau so sind, dass Leben entstehen konnte.

Es ist immer wieder interessant zu lesen, wenn die Wissenschaft den Gläubigen vorwirft, dass sie für Unerklärliches immer Gott ins Spiel  bringen, aber selber für Unerklärliches das Prinzip Zufall und den Faktor Zeit ins Spiel bringen...

Gruß Fantho

Kommentar von DarkSepia ,

Zufall ist kein Prinzip und die Konstanten unseres Universums sind nicht notwendigerweise unerklärlich. Und selbst wenn würde das keinen Gott der Lücken entschuldigen. Es ist immer noch falsch an einen Gott zu glauben, nur weil man Naturphänomene nicht detailliert erklären kann.

Antwort
von mwesterhoff, 35

Hallo - ich finde Deine Fragen gar nicht so kompliziert. Ich las mal folgenden Gedanken: wie wäre es, wenn Gott ständig alles am Existieren erhält; und alles ins Nichtsein zurückfällt, wenn er damit aufhören würde? Ich finde diese Idee faszinierend , aber auch ein wenig erschreckend. Vielleicht neigen wir gerade in Europa dazu, uns viel zu sicher zu sein, dass die Materie sicher existiert, endlos, und völlig unabhängig von Gott. Woher wollen wir das so sicher wissen?

Antwort
von DarkSepia, 34

Die meisten Menschen würden dann denken "Ich werde irgendwann sterben also bringt mir alles was ich erreiche am Ende nichts"

Das trifft nicht nur zu, wenn es kein Jenseits gibt. Es müsste schon ein ganz bestimmtes Jenseits geben, damit einem irgendwelche diesseitigen Taten dort etwas bringen. Man könnte sich dabei so viele jensieitigen Welten ausmalen: Vielleicht kommen Übeltäter in eine Hölle. Vielleicht kommen aber auch alle Leute in die Hölle. Oder vielleicht bekomme ich im Jenseits ein Geisterpony, wenn ich im Diesseits viele Karotten esse. Denn die angeblichen Verbindungen zwischen Diesseits und Jenseits sind nur frei erfunden und lassen sich beliebig auswechseln.

Der Urknall ja klar aber wenn ich mich nicht Ihre ist das mit Teilchen passiert und woher kommen die Teilchen und wenn die Teilchen von irgendwas abstammen woher stammt das andere ab ?

Nachdem Theisten darauf keine Antwort wissen, kann es einem Atheisten doch auch egal sein, wie es zum Urknall kam. Angenommen es gibt einen Gott: Wie macht dieser Gott irgendetwas? Wie kann er einen Urknall erzeugen

Kommentar von Fantho ,

Denn die angeblichen Verbindungen zwischen Diesseits und Jenseits sind nur frei erfunden

Deine Meinung, oder ein Faktum? Falls Faktum, bitte belegen!

Wie kann er einen Urknall erzeugen

Selbst eine sehr gute und plausible Erklärung würdest Du vermutlich für falsch halten...

Gruß Fantho

Kommentar von DarkSepia ,

Deine Meinung, oder ein Faktum? Falls Faktum, bitte belegen!

Es war eine Übertreibung. Sie könnten genauso gut frei erfunden sein, weil es keinen Grund gibt, warum ein Link plausibler sein sollte, als viele andere, an die religiöse Leute normalerweise nicht glauben.

Selbst eine sehr gute und plausible Erklärung würdest Du vermutlich für falsch halten...

Was ich tun würde, wäre die Situation anders, ist in diesem Zusammenhang egal. Davon abgesehen, wende doch bitte deinen Standard für Begründungen auf eine eigenen Aussagen an: Ist es denn ein Fakt, dass ich so handeln würde? Kannst du es begründen?

Antwort
von Omnivore07, 31

Für mich ist "Gott" auch eine Erschaffung: Eine Erschaffung der Menschheit. Wie und wodurch es zum Urknall kam wird in der Astrophysik untersucht.

Eins ist aber schon klar: "Davor" gab es nicht. Zeit und Raum begann erst MIT dem Urknall.

Wenn der angebliche "Gott" dafür schnipps gemacht hat, dann fragt sich nur wer diesen ominösen Gott erschaffen hat.

Ein Glaube an einen Gott steht dem rationalen Denken für mich nur im Wege. Gott löst keine Fragen, sondern wirft nur mehr Fragen auf. Mit Gott macht man es sich zu einfach!

Kommentar von derDennis97 ,

...habe letztens sogar von einer Theorie gehört, dass es vor diesem Urknall bereits Galaxien gegeben haben könnte, die aber "gestorben" sein könnten und damals auch von einem Urknall geschaffen wurden ... aber wer weiß das schon ... "das weiß nur Gott" :-p :-D

Kommentar von Fantho ,
Für mich ist "Gott" auch eine Erschaffung: Eine Erschaffung der Menschheit.

Nun gut, das ist ja Deine Meinung. Aber ich denke, dass Du wenig von der Historie der Kulturen eine Ahnung zu haben scheinst, weswegen Du den Unterschied zwischen Erschaffung eines Gottes und Erschaffung einer Religion nicht zu kennen scheinst...

Wenn der angebliche "Gott" dafür schnipps gemacht hat, dann fragt sich nur wer diesen ominösen Gott erschaffen hat.

Obwohl man es Dir zuhauf erklärt hat, kommst Du immer wieder mit diesem Unsinn an und vergisst zB auch den Energieerhaltungssatz, an dem man sich orientieren könnte; Achtung Konjunktiv: Betonung liegt auf 'könnte'...

Gott löst keine Fragen, sondern wirft nur mehr Fragen auf

Welche denn? Zweitens stellen dies nur jene Menschen fest, die des Denkens zu faul oder zu müde sind, um Antworten auf diese Fragen zu finden...

Mit Gott macht man es sich zu einfach!

Inwiefern?

Du selbst stellst hier Aussagen rein, die offene Fragen hinterlassen, da keine Argumente für Deine Behauptungen kommen! Du wirfst nur mit Polemik um Dich, anstatt selber Argumente zu liefern...

Da ist doch kein Austausch an Argumenten bei Dir zu erkennen, sondern nur Deine Ratlosigkeit...

Gruß Fantho

Antwort
von derDennis97, 62

Tattaaaa!! Du hast es erkannt! ;-) Religionen sind alles nur eine Erfindung von Menschen, nichts weiter, damit Ruhe und Ordnung im Volk herrscht.

Außerdem wurde alles, was damals wissenschaftlich nicht erklärt werden konnte, als göttliches Wunder bezeichnet.

Und warum glaubst du schon an "deinen Gott"? Warum bist du sicher, dass (wenn es ihn gibt) er der richtige ist? Warum nicht der christliche Gott oder irgend ein Sonnengott der Mayas oder weiß der Geier?! :D

Kommentar von derDennis97 ,

ich verstehe es nicht, warum meine antwort schon 3x schlecht bewertet wurde ... wenn ihr eine andere meinung habt, dann schreibt sie doch wenigstens dazu! ;-) euer gott wird euch schon beschützen, keine sorge :p

Kommentar von Fantho ,

Es gibt auch unter Atheisten welche, die trotz Toleranzgeschwafel keine andersartige Meinung akzeptieren können, und hier hilft dann die Anonymität dies mittels Bewertung zum Ausdruck bringen zu können...

Jedoch braucht eine Bewertung auch nicht als 'schlecht' betrachtet werden, sondern als nicht stimmig bzw. als nicht richtig, weil derjenige eine andere Meinung und Sicht hat...

Und dies wiederum ist ja legitim, denn schließlich gibt es ja auch die Bewertung für Richtigkeit bzw. Stimmigkeit...

Gruß Fantho

Kommentar von DarkSepia ,

Fantho, weißt du, was ein Tu Quoque Fehlschluss ist?

http://www.logicallyfallacious.com/index.php/logical-fallacies/13-ad-hominem-tu-...

Antwort
von nowka20, 27

deine gedanken haben was für sich.

forme weiter an deinem weltbild!

Antwort
von Fantho, 16

Sobald Du mit dem Kopf über Gott argumentieren willst, hast Du bereits den Glauben an Gott verloren...

Gruß Fantho

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