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Zwei Fragen zur Homöopathie

Frage von toBornotoB toBornotoB

Tach Leute! Ich habe im Spiegel einen Artikel gelesen, der sich kritisch mit Homöopathie auseinandersetzt und auch dieser konnte mir auf zwei Fragen nicht wirklich eine Antwort geben: 1.: Es werden Studien mit sog. Doppelblindversuchen ins Feld geführt, aus denen dann geschlossen wird, dass der Effekt von Homöopathiemitteln nicht mehr als ein placeboartiger sei, dass also der Glaube an die Wirkung des Präparates die eigentliche Wirkung sei. Werden solche Doppelblindversuche eigentlich auch mit schulmedizinisch anerkannten Arzneien durchgeführt? Wenn ja: mit welchen Resultaten? 2.: Wenn die Heilung durch homöopathische Mittel nur durch einen Placeboeffekt verursacht werden soll, wieso wirkt es dann bei Tieren? Die wissen ja nicht, was eine Arznei soll... Mein Schwager ist Landwirt, nicht mal einer von der Bio-Regenbogen-wir-haben-alle-lieb Fraktion, sondern simpler Pragmatiker. Er setzt es bei seinen Viechern immer wieder ein und wenn's nichts nützen täte, würd' er's auch nicht einsetzen.

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Antworten (22)

  • 12
    Antwort von Entdeckung Entdeckung

    Homöopathie hilft, bei Erwachsenen, bei Kleinkindern (die noch nichts wissen von Placebo) und bei Tieren, wie Dein Onkel aber auch zahlreiche Reitsstallbesitzer und andere Tierhalter wissen.

    Von der Wissenschaft wird die Homöopathie nicht anerkannt, weil man damit keine Serienversuche nach den anerkannten Methoden machen kann.

    Doppelblindversuche sind im wissenchaftlichen Betrieb üblich und werden auch bei Pharmaprodukten angewandt.

    Genaue Statitiken dazu kannst Du im Internet finden.

    Grob gesagt ist es so, dass sich, egal ob es sich um Produkte der Pharmaindustrie, um Phytopharmaka, um Homöopathie oder andere in der alternativ Medizin angewandte Produkte handelt, im Schnitt ein Placeboeffekt von ca. 50 Prozent ergibt.

    Das ist kein Geheimnis, jeder gute Arzt mit Erfahrung weiß das und er arbeitet damit.

    Die Pharmaindustrie hat alternativmedizinisch angewandte Produkte - und davon besonders die Homöopathie - immer schon abgelehnt und bekämpft. Das liegt in der Natur der Sache.

    Eine Industrie arbeitet nun mal gewinnorientiert und ist nur am Umsatz des eigenen Produktes und nicht an Konkurenzprodukten interessiert.

    Und ... der Pharmaindustrie stehen ausreichend finanzielle Mitteln zur Verfügung um die eigenen Produkte als einzig wirksame Mitteln zu präsentieren.

    Und trotz der zahlreichen teuren und aufwendigen positiv verlaufenen Versuche gab es, und gibt es immer wieder bei diesen Pharmaprodukten auch zahlreiche fatale Nebenwirkungen. Bei der Homöopathie kennt man solche katastrophalen Begleiterscheinungen jedoch nicht.

    Kommentar von Serienchiller SerienchillerSerienchiller

    Wenn es die böse Pharmaindustrie ist, die die Homöopathie unterdrückt, wie würdest du denn dann die Industrie nennen, die die homöopathischen Medikamente herstellt? Man sollte sich vergegenwärtigen, dass auch mit homöopathischen Mitteln Milliardenumsätze gemacht werden und dass auch hinter dieser Therapieform eine sehr mächtige und einflussreiche Lobby steht. Anders ist es nicht zu erklären, dass einige Krankenkassen trotz fehlendem Wirkungsnachweis homöopathische Präparate bezahlen, wohingegen schulmedizinische Präparate mit zweifelhafter Wirkung knallhart abgelehnt werden.

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung
    1. ich habe die Pharmaindusstrie nicht als "böse" bezeichnet.

    2. Die Chemische Industrie (inkludiert Pharma) zählt zu den größten und einflussreichsten Industrien. Sie macht gigantische Umsätze und entsprechende Gewinne.

    3. Die Betriebe, die Homöopathika produzieren sind im Vergleich zur Pharmaprodukteerzeugern "Zwergerln"

    4. Ob und warum bestimmte Kassen Homöopathika bezahlen oder auch nicht, das liegt im Ermessen der einzelnen Kassen und diese stützen sich bei ihren Entscheidungen auf Studien über Heilungserfolge.

    5. Und wenn - ich zitiere Dich:" ... schulmedizinische Präparate mit zweifelhafter Wirkung knallhart abgelehnt werden ..." dann kann ich nichts Schlechte daran finden.

    Kommentar von Serienchiller SerienchillerSerienchiller
    1. Nicht wörtlich. Aber wenn man jemanden bezichtigt, etwas vermeintlich gutes mit aller Macht zu bekämpfen, dann verbirgt sich dahinter schon der Vorwurf der Boshaftigkeit.

    2. Wenn es einen Wirksamkeitsnachweis für die Homöopathie gäbe, dann würden die Chefs dieser Riesenkonzerne die Sektkorken knallen lassen. Keine Ausgaben mehr für Forschung, Wirkstoffherstellung, Arzneimittelstudien, Zulassungsverfahren... Nur noch produzieren und riesige Gewinne einstreichen.

    3. Da es aber diesen Wirksamkeitsnachweis nicht gibt, ist der Markt für homöopathische Mittel eher klein, da es doch ein paar Menschen gibt, die nicht alles glauben was man ihnen erzählt. Deswegen lohnt es sich für die ganz großen Konzerne nicht, in diesen Bereich einzusteigen. Und deswegen sind die homöopathischen Pharmakonzerne auch vergleichsweise klein. Trotzdem haben sie immer noch genug Einfluss, um das alte Image vom unterdrückten Außenseiter aufrecht zu erhalten und zumindest den leichtgläubigeren Teil der Bevölkerung zu täuschen.

    4. Die Kassen haben schon öfter klargestellt, dass die Übernahme der Kosten für homöopathische Mittel nichts mit deren Wirksamkeit zu tun hat, sondern schlicht eine Kulanzleistung ist. Das mag ja den Kunden entgegenkommen, die sich gerne homöopathisch behandeln lassen. Aber für diejenigen, die diesen Schwachsinn nicht glauben, ist es ein Affront. Deswegen wird auch - zurecht - gefordert, dass die Kosten nicht länger von den Krankenkassen übernommen werden dürfen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html

    5. Das sehe ich ganz genau so. Wenn Medikamente oder Behandlungen von der Krankenkasse übernommen werden sollen, dann müssen sie auch zweifelsfrei wirksam sein. Denn sonst wäre es rausgeworfenes Geld. Das muss aber auch für alternativmedizinische Verfahren gelten, ich sehe keinen Grund, wieso es hier eine Ausnahmeregelung geben sollte.

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Zu Deinen Punkt 1. ** Das ist eine unhaltbare Unterstellung **

    Deine Punkte 2. bis 5. wären zu widerlegen.

    Ich bin für sachliches und gutes Argumentieren. Auf dieser Grundlage werde ich allerdings nicht weiter diskutieren.

    Doch nach dem Motto: ein Bild sagt mehr als 1000 Worte habe ich noch eine Antwort mit Bildern gegeben.

    lg

    e

    http://www.videogold.de/gefaehrliche-medikamente-studien-verheimlicht-sf-kassensturz/

    Kommentar von Hubertt HuberttHubertt

    Klar und die Zuckerkugerln werden verschenkt. Von der kleinen Firma Remedia zum Beispiel. Wir sind die Guten und die anderen sind die Bösen. Wie blöd bist du eigentlich ?

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    Diese Frage kann ich Dir nicht beantworten ... aber es steht Dir selbstverständlich frei, mich als so blöd einzustufen wie Du das für Dein Ego und Dein Wohlbefinden nötig hast.

  • 6
    Antwort von Serienchiller Serienchiller

    zu 1.:

    Ja, diese Untersuchungen müssen genau so auch bei schulmedizinischen Präparaten gemacht werden, damit sie zugelassen werden dürfen. Das nennt man "klinische Studie" und ist eigentlich ziemlich genau standardisiert. Wenn sie dabei nicht signifikant besser als die Placebogruppe abschneiden, muss der Wirkstoff noch einmal überarbeitet oder schlimmstenfalls verworfen werden. Man muss aber dazu sagen, dass die ersten Studien zu einem neuen Präparat fast immer von der Pharmaindustrie finanziert werden (müssen) und dass da schonmal etwas unsauber gearbeitet wird. Bei wichtigen Medikamenten folgen normalerweise noch unabhängige Zusatzstudien, bei einigen aber auch nicht. So gibt es auch schulmedizinische Präparate (z.B. ACC Akut), deren Wirkung nach heutigen Maßstäben nicht einwandfrei nachgewiesen ist.

    zu 2.:

    Der Placeboeffekt wirkt über verschiedene Mechanismen. Ein Mechanismus ist, dass der Patient an eine Heilung glaubt und der Körper deswegen tatsächlich objektiv gesund wird. Das hat man in deinem Beispiel natürlich nicht, denn die Kuh weiß ja nicht, was sie vom Bauern bekommt. Es gibt aber noch andere Mechanismen.

    Zum Beispiel verändert sich die Wahrnehmung, wenn man glaubt, dass man gesund wird. Man interpretiert jede kleine Verbesserung direkt als Wirkung des Mittels, wobei man Verschlechterungen gar nicht erst wahrnimmt. Dagegen kann sich auch ein absolut nüchtern und praktisch denkender Mensch nicht wehren, das passiert unterbewusst. Dieser Mechanismus wirkt dann nicht direkt über die Kuh, sondern über den Bauern, der den Gesundheitszustand der Kuh beurteilt.

    Ein anderer Mechanismus ist die Eigenschaft des Menschen, voreilig Kausalschlüsse zu ziehen. Der Bauer gibt der Kuh ein homöopathisches Mittel und einen Tag später geht es ihr wieder besser. Das ist die objektive Betrachtung. Jeder Mensch (der sich diesen Denkfehler nicht bewusst macht) denkt dabei aber automatisch: Der Bauer gibt der Kuh ein homöopathisches Mittel, und deswegen geht es ihr einen Tag später besser. Dabei hätte die Kuh ja auch von selber wieder gesund werden können. Vor allem wenn man bedenkt, dass jede Erkrankung, die nicht tödlich oder mit einer Behinderung endet, früher oder später von selber vergeht. Und selbst wenn nach der Behandlung keine Verbesserung, sondern eine Verschlechterung eintritt, haben die Homöopathen dafür eine Erklärung: Die Erstverschlimmerung. Wenn die Erkrankung also nach der homöopathischen Behandlung noch schlimmer wird und erst nach langer Zeit wieder vergeht, wird das trotzdem als Sieg der Homöopathie gefeiert.

    Außerdem kann schon die zusätzliche Zuwendung durch die homöopathische Behandlung auch bei Tieren eine Verbesserung des Zustands bewirken.

    Kommentar von irem77 irem77irem77

    Exakt so ist es....

  • 6
    Antwort von Ketuta Ketuta

    Zu Frage 1 hat der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte Stellung bezogen: http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?navigation=1119&org=1113&seite=1... Es gibt im nämlich sehr wohl Studien, die die Wirksamket belegen.2.Selbst wenn es nicht so wäre kann man aus den vergangenen Erfahrungen Wirksamkeit ablesen, weil soviel Placeboeffekt ist schon wieder unwahrscheinlich. In Indien werden ganze Kliniken homöopathisch betrieben und auch in Südamerika bekommt man eher ein homöopathisches Mittel in jedem Dorf, anstatt dass es dort Benzin gäbe. Und da spielen die niedrigen Kosten natürlich ebenfalls eine Rolle. Das gefällt wiederum der Pharmaindustrie nicht, die fleißig Gegenwerbung betreiben.

    Kommentar von WildeFee WildeFeeWildeFee

    Die Studie mit Komapatienten, die in dem Link erwähnt wird - kannst Du mir sagen, wo ich die finde? DANKE! ;)

    Kommentar von Hubertt HuberttHubertt

    Richtig in Indien ist die Homöopathie viel stärker vertreten als in Europa. Deshalb sind dort auch schon alle Krankheiten ausgerottet die es bei uns immer noch gibt. Pest, Cholera etc.

    Kommentar von Sonofgollum SonofgollumSonofgollum

    In Indien verrecken die Menschen am Fließband weil Homöopathie wirkungslos ist.

  • 5
    Antwort von Entdeckung Entdeckung

    Zuerst und vorweg, um eventuellen Vorwürfen die Spitze zu nehmen: Ich bin absolut nicht gegen Pharmaka und alle Produkte der Pharmaindustrie.

    Und speziell zum Thema Studien - Doppelblindstudien, hier noch ein interessanter Link:

    http://www.videogold.de/gefaehrliche-medikamente-studien-verheimlicht-sf-kassens...

    Mir persönlich hat die Schulmedizin mit ihrem Wissen und Können und entsprechenden Medikamenten ganz sicher dreimal das Leben gerettet und die Homöopathie hilft mir seit Jahren meine Gesundheit zu erhalten und Krankheiten abzuwehren.

    Und bei der Medizin ist es, wie immer im Leben:

    Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Es gibt nicht nur Richtig hier und Falsch da.

    Doch soll und muss es erlaubt sein, Mängel aufzuzeigen.

    Und die nachstehende Bilder sollen dazu beitragen.

    Das erste davon zeigt den weltberühmten Sänger und Star Thomas Quasthoff, und er hat eine eigene Website).

  • 5
    Antwort von EvaDu EvaDu

    Ich habe den Artikel auch gelesen, auf Rat meines Bruders, der mich quasi überzeugen wollte dass es nichts helfen kann. Ich muss dazu sagen, dass der Artikel von einem ganz gewöhnlichen Kritiker der Homöopathie geschrieben wurde. Keine neuen Erkenntnisse. Damit Homöopathie wirken kann gibt es meiner Meinung nach zwei Hürden zu nehmen: die eine ist, dass der Behandler sich wirklich gut mit der Materie auskennen muss. Es gibt heute so viele die einfach mit auf die Modewellle aufspringen und das so halbherzig machen wie es eben nicht funktioniert. Es gibt auch viele Ratgeber mit denen ich überhaupt nicht klar komme z.B. im GU Verlag, die dann weit verbreitet sind. Das andere ist, dass es um sich einer homöopatischen Behandlung zu unterziehen auch ein paar Grundregeln gibt die man beachten sollte damit sie überhaupt wirkt wie z.B. keine Mentholprodukte verwenden (auch Zahnpasta) oder keinen Kaffee trinken. Wenn das viele nicht wissen, wird das Mittel gestört und kann nicht wirken. Oder man bekommt eben das falsche Mittel von vornerein was dann auch nicht wirkt. Ich hatte das große Glück in der ersten Schwangerschaft eine sehr erfahrene Hebamme zu haben, die sofort die passenden Mittel wußte und mich so überzeugen konnte (und das hat dann eher mit Erfahrung als mit Glauben zu tun). Und ähnlich wie Du es schreibst mit den Tieren sehe ich, dass z.B. meine Tochter innerhalb einer Minute auf die richtigen Globuli reagiert wenn sie 40 Fieber hat. Das Fieber weicht sofort und sie fängt an zu spielen. Aber eben nur wenn es paßt. Mit der Zeit weiss man eben auch was zu seiner Familie paßt. Was wichtig ist in dem Artikel im Spiegel ist, dass man trotz der Liebe zur HOmöopathie die Schulmedizin nicht aus dem Auge lassen sollte bei ernsten Fällen. Aber das tun die Anhänger der Hom. Partei eher weniger, die sind da toleranter im Gegensatz zu vielen Medizinern andersherum. Ich finde die Kombination unseres Hausarztes gut alles homöopatisch auf meinen Wunsch zu behandeln, aber wenn ein anderes Medikament nötig würde, würden wir es sofort erhalten und ich würde es auch nehmen. aber wieso nicht erst mal sanft versuchen ohne Nebenwirkungen? Gerade bei Kindern, wo es gar nicht so viele spezielle Kindermedikamente gibt?

  • 5
    Antwort von Saab95 Saab95

    ob man nun daran glaubt oder nicht. es gibt aber auch sogenannte "umkehrversuche" bez. homöopatie in der die nebenwirkungen festgestellt wurden. leider weiß ich die quelle nicht mehr. jedenfalls wurden gesunden testpersonen homöopatische mittel verabreicht ohne sie zu informieren gegen welche erkrankung diese gedacht waren. bei einem großteil der testpersonen traten leichte sympthome der krankheiten auf wofür diese mittel bestimmt waren (homöopatie "wirkt" ja auf diese weise.....giftstoffe die die gleichen sympthome auslösen wie die krankheit).

    insofern also ein beweis für die wirksamkeit.

    und wie du selbst schon schreibst..die wirksamkeit bei tieren bei denen ein psychologischer faktor sicher keine rolle spielt. ich habe meine hunde z.b. oft mit homöopatie behandelt..mit erfolg.

    Kommentar von EvaDu EvaDuEvaDu

    Was Du beschreibst nennt man Arzneimittelprüfung. Und jeder der das nicht glauben möchte könnte das mal ausprobieren wenn er sich quälen möchte z.B. mit hohen Potenzen Belladonna da würde einem Fieberwahn etc. erwarten...aber sicher nicht spassig. Ich habe selbst versehentlich eine Arzneimittelprüfung durchlaufen (kommt eben mal vor auch wenn man höhere Potenzen nimmt) das war nicht lustig ;-)

    Kommentar von Serienchiller SerienchillerSerienchiller

    Wenn du die Kosten übernimmst, nehme ich gerne so viel hochpotentes Belladonna, wie ich auf leeren Magen essen kann.

    Vielleicht hast du auch schon von der 10²³-Aktion gehört. Da haben mehrere Hundert Homöopathie-Skeptiker gleichzeitig eine Überdosis von homöopathischen Mitteln eingenommen, ohne dass es irgendwelche negativen Folgen gegeben hätte. Hier ist ein Link zu der Aktion:

    http://www.1023.org.uk/the-1023-overdose-event.php

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    @Serienchiller: Was für ein Schwachsinn, diese Aktion. Man kann in eins soviele Globuli schlucken, wie man will, davon kriegt man aber keine Überdosis.

    Erst wenn man ein Mittel in einer hohen Potenz (z.B. C1000) über einen längeren Zeitraum (z.B. 3 Wochen lang jeden Tag) einnimmt, kommt es zu unangenehmen Symptomen.

  • 5
    Antwort von turalo turalo

    Diese Frage spaltet die Nation in zwei Lager. Mein Mann vertritt die Meinung, daß Homöopathie Schwachsinn ist (er ist Chemiker und Pharmazeut), ich sehe das etwas (!) anders. Auch mein Hund wurde schon mit Globuli behandelt und es hat gewirkt. Mein Sohn hat mal welche bekommen, und es hat nicht gewirkt. Sicherlich werden "richtige" Medikamente wesentlich schärfer und strenger getestet und auch überprüft, sie sind im Zeifelsfall auch gefährlicher als homöopathische Mittel. Im Krankheitsfall verlasse ich mich nicht auf Heilpraktiker, sondern gehe eher zum Schulmediziner. Obwohl ich als austherapierter Patient auch schón vor Jahren "Zuflucht" bei der Pflanzenheilkunde gesucht habe - mit Erfolg.

    Diese Frage ist also nur sehr, sehr schwer und sehr, sehr einseitig zu beantworten.

  • 4
    Antwort von claudiorupp claudiorupp

    Guten Abend

    Ich bin ausgebildeter Homöopath und betreibe meine Praxis seit 6 Jahren. Seit etwa 4 Jahren überweist mir ein Schulmediziner seine Fälle, bei denen er nicht mehr weiter kommt... Es sind schon tausende von Schulmedizinern Homöopathen geworden, aber noch nie wurde aus einem Homöopathen ein Schulmediziner..! Ich bin diese ewige Diskussion so leid. Soll Doch jeder machen und tun was er will..! Ich jedenfalls kenne die extrem schnelle und verlässliche Hilfe der hom. Mitteln. Dazu brauche ich weder Beweise, noch Doppel-Doppel-Oberblind-Studien...! Und Leuten die Homöopathie zu erklären, die von vorherein negativ (kritisch ist ok!) eingestellt sind, ist mir die Zeit weiss Gott zu kostbar..!

    Claudio

    Kommentar von Complex ComplexComplex

    Was für Fälle sind das denn im Allgemeinen, die dir überwiesen werden ? Und wievielen bzw. welchen davon kannst du idR helfen ?

    Kommentar von claudiorupp claudiorupp

    Sorry für die späte Antwort... Es sind Patienten, bei denen der Schulmediziner nicht weiter kommt. So zum Beispiel bei Migräne, Heuschnupfen, Morbus Crohn etc... Hmm, weisst Du, es ist schwierig zu sagen, welchen man helfen, welchen man nicht helfen kann. Der Krankheitsname, bzw. die Diagnose ist nicht das, was entscheidet. Je klarer ein Mensch auf ein Heilmittel hinweist, desto einfach ist seine Behandlung... Manchmal ist eine tiefe Pathologie ein Klacks, manchmal komme ich bei einfachen, akuten Halsschmerzen nicht weiter... Liebe Grüsse, Claudio

    Kommentar von segeln141 segeln141segeln141

    Lassen wir claudiorupp sprechen, denn was sagt er seinen Patienten ?

    ... Wenn Du meine Patientin wärst, würde ich sagen: "ok, jage Deine Vernunft zum Teufel, pack Deinen Koffer und folge dem Wind..!" und: Die Vernunft habe ich mit 30ig abgelegt - sie hat mir nie was gebracht..! Zu lesen hier: Ist Tuberculinum als Zwischenmittel angezeigt?

    Kommentar von Philohom PhilohomPhilohom

    @claudiorupp: dito! Mich nerven diese Diskussionen ebenfalls. Blind ist, wer nicht sehen will. Taub ist, wer nicht hören will. Und noch ein "Spruch": Werheilt hat Recht!

    Kommentar von Hubertt HuberttHubertt

    Wer heilt hat recht aber nur wenn er es auch wirklich macht und nicht immer nur davon erzählt.

    Kommentar von Philohom PhilohomPhilohom

    Hallo Hubi: Was glaubst du wohl, was Zig-Tausende von Homöopathen weltweit tun?!

    Kommentar von Hubertt HuberttHubertt

    Na was machen sie denn ?

    Sie schmarotzen von den Selbstheilungskräften der Natur.

    Schließlich werden die Menschen auch ohne Homöopathen wieder gesund.

    Kommentar von Sonofgollum SonofgollumSonofgollum

    Leute betrügen, was sonst.

  • 4
    Antwort von Philohom Philohom

    Zu Frage 1: Diese Doppelblindstudien werden nicht nach hom. Gesichtspunkten durchgeführt, wonach es nicht DAS EINE MITTEL gegen eine Krankheit gibt, sondern der ganze Mensch berücksichtigt werden muss. Wenn es also zum Beispiel um Sodbrennen geht und es dagegen 30 verschiedene Mittel gibt, so kann die Erfolgsquote, wenn nur eines dieser Mittel in der Doppelblindstudie verwendet werden darf, auch höchstens bei 3,3% liegen - und die schiebt man dann auch noch auf den Placeboeffekt. Natürlich schneidet dann ein Antacidum wie Rennie mit ca. 95% phantastisch ab. Somit ist die Hom. durch die angeblich objektive Studie widerlegt, ganz im Sinne der Pharmaindustrie, die mit Antacida allein Milliarden scheffelt. Siehe dazu auch meinen Kommentar oben.

  • 4
    Antwort von wasserschlange wasserschlange

    Ich pers. würde liebend gerne auf das eine oder andere schulmedizinische Medikament verzichten - wenn ich es mir leisten könnte.

    Mag jetzt ein blöder Vergleich sein - vor ein paar Hundert Jahren wurden Frauen und Männer verbrannt, weil diese anders als die Schulmediziner behandelten . mit Erfolg.

    Heute wird das ganze halt mid anderen Mittel gemacht. Damit die Pharmaindustrie weiter die Kohle scheffeln kann. An dieses Problem will bei der Gesundheitsreform keiner ran - hauptsache der Patient zahlt mehr.

    Kommentar von EvaDu EvaDuEvaDu

    wenn Deine Medikamente nicht mehr bezahlt würden, wäre die Homöopathie sicherlich die günstigere Variante für Dich. Problem ist eben dass alle Medikamente egal wie teuer übernommen werden.

  • 4
    Antwort von AllesKnower AllesKnower

    Homöopathie stellt vor allem hinsichtlich der Kosten ein Problem dar, was den Nutzen betrifft, so halte ich es auch für unsinnig und habe, obwohl meine private Kasse dies in gewissem Umfang übernimmt, noch nie einen Arzt aufgesucht, der rein homöopathisch behandelt, weil ich daran nun mal so gar nicht glaube !

    Kommentar von wasserschlange wasserschlangewasserschlange

    Dafür nimmt man in Kauf, wenn man ein spezielles Mittel benötigt, dass man dann zwei bis drei andere Medikamente wegen der NEbenwirkungen nehmen darf - und schon hat die Pharmaindustrie wieder Gewinn gemacht.

    Wer steckt denn hinter all dem Gerede, dass Homöopathie nicht helfen würde?

    Kommentar von AllesKnower AllesKnowerAllesKnower

    Keine Ahnung, nur nehme ich Medikamente nur, wenn ich wirklich krank bin und das ist zum Glück selten. Nur dann, ist mir hilfreiche Chemie einfach lieber. Letztlich ist die Frage aber nun mal umstritten und in gewisser Weise eine reine Glaubensfrage !

    Kommentar von wasserschlange wasserschlangewasserschlange

    Hallo Allespower, in bin leider gezwungen Schmerzmittel zu nehmen, dafür nehme ich dann ein Präparat für meinen Magen, gleichzeitig wird die Haut belastet - ergo brauch ich wieder was dafür usw. Würde ich mir homöopathise Mittel leisten könnte, dann wäre es ein Medikament dass nicht den MAgen belastet

    Kommentar von AllesKnower AllesKnowerAllesKnower

    Stimmt, dann fiele das Omeprazol weg. Nur stellt sich abgesehen von den Kosten die Frage, ob es ein Medikament in diesem Bereich gebe dass starke Schmerzen lindern kann und meine Freundin (Ärztin) sagte mir gerade nein !

    Kommentar von Philohom PhilohomPhilohom

    @Allesknower: Schön, dass die Homöopathie auch wirkt, wenn man nicht daran glaubt. @Wasserschlange: Du wirst feststellen, dass hom. Medikamente billiger sind als herkömmliche - und, wie du zu Recht bemerkst,nebenwirkungsfrei. Die Schwierigkeit besteht leider darin, erst einmal das richtige Mittel zu finden. Das braucht unter Umständen Zeit, und die will der behandelnde Arzt/HP natürlich bezahlt haben. So habe ich einen jungen Mann von Psoriasis geheilt (Kostenaufwand ein paar €), wofür er ein Leben lang Cortison und später Mittel gegen die Nebenwirkungen gebraucht und zig-tausende von €, auch an Apotheken und Ärzte, bezahlt hätte (ohne Heilung). Kein Wunder, dass der etablierte schulmedizinische Apparat kein Interesse an der Förderung der Hom. hat, auch oder besser weil die Kosten des Gesundheitssystems astronomisch sind.

    Kommentar von AllesKnower AllesKnowerAllesKnower

    Und jetzt ? Man kann sich in diesem Kontext mit Links beglücken, ich verzichte aber mal darauf und halte der Schulmedizin die Treue !

  • 3
    Antwort von erweh erweh

    Das ist leider weitgehend eine Glaubensfrage, wobei ich persönlich sehr gute Erfahrungen mit H. gemacht habe.

    Allerdings wende ich auch maximal bis D12 an und habe da sehr gute Ergebnisse sowohl mit zB Arnika (Entzündungen) wie auch Apis Melfica (Herpes zB) erzielt.

    Und gerade diese beiden Mittel helfen auch Leuten die nicht dran glauben, nicht nur Tieren und kleinen Kindern.

    Allerdings bin ich ein absoluter Gegner von H. sobald es um schwerwiegende Erkrankungen wie zB Karzinome oder ähnliches geht. Hier kann die H. allenfalls unterstützend für das psychische und pysische Wohlbefinden dienen. Die Krankheiten selbst können mit H. nicht geheilt werden.

  • 3
    Antwort von WildeFee WildeFee

    Es gibt durchaus Studien, die die Wirksamkeit belegen, und zwar eindeutig. Sie werden nur gern unter den Tisch gekehrt, weil die Ergebnisse den Interessen der Pharmaindustrie und deren Nutznießern und Anhängern zuwiderlaufen...

    http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=6308

    Kommentar von Complex ComplexComplex

    Interessanter Link. Leider trägst mal wieder viel zu dick auf. Mit den drei verlinkten Papers gibt es schonmal das Problem, dass alle von den gleichen Hauptverantwortlichen stammen, also von der gleichen Forschungsgruppe. Solange die Ergebnisse nicht von unabhängigen Gruppen in weiteren Versuchen bestätigt werden können, sind diese Ergebnisse nicht viel wert. Dann kommt noch hinzu, dass der Umfang der Probanden (sofern es im Abstract steht) sehr gering war. Von einem eindeutigen Beleg, wie du es behauptest, kann nicht die Rede sein. Und schon gar nicht von einem Beleg für die Wirksamkeit, denn die wurde hier überhaupt nicht getestet!

    Deinen Hass auf die Pharmaindustrie kannst du dir genauso sparen, ich kanns echt nicht mehr hören. Niemand wird unterdrückt und die Pharmaindustrie wäre dumm, wenn sie (wenn die Wirksamkeit homöopathischer Mittel belegt wäre) nicht selbst auch homöopathische Mittel herstellen und vertreiben würde (was manche Pharmaunternehmen angeblich sogar tatsächlich auch ohne diesen Nachweis tun).

    Kommentar von WildeFee WildeFeeWildeFee

    Dick aufgetragen? ;-)

    Diese Art, Leute als erstes reflexartig und krampfhaft zu versuchen zu diskreditieren, anzugreifen und ihr Geschriebenes u.a. dadurch als wertlos darzustellen, ist übrigens eine Unter-der-Gürtellinie-Methode, derer sich die Anhänger der Homöopathie vice versa nicht bedienen (Ausnahmen mögen die Regel bestätigen), aber durchaus die Mietmäuler der Pharmaindustrie.

    Auch Ärzte & Co. die nicht viel von der Homöopathie halten, diskutieren weit sachlicher und ohne persönlich zu werden.

    Der Link war nur EIN Beispiel. Ich kann noch mehr bringen, aber daran bist DU sicherlich nicht interessiert und ich muss erst suchen.

    http://www.homoeopathie-welt.ch/index.php?menuid=57&reporeid=45

    PS: die Pharma weiß sehr wohl, dass mit Homöopathie nicht viel Geld zu machen ist, und Du weißt das auch, das unterstelle ich jetzt einfach mal.

    Kommentar von Complex ComplexComplex

    Ich habe dich nirgends persönlich angegriffen! Ich versuche hier lediglich Aussagen objektiv zu bewerten, Unfug als Unfug zu entlarven und aufzuzeigen, welche Aussagen man so stehen lassen kann und welche nicht und warum.

    Beispiele von Studien gibt es natürlich viele, auch von den Kritikern (mit Negativbeispielen). Deine Links sehe ich mir genauso gerne an, die Papers aus deinem ersten Link habe ich mir inzwischen auch besorgt und ich werde sie heute Abend genauer durchsehen. Es ist in meinem eigenen Interesse mir ein genaues Bild zu machen.

    Was die Pharmaindustrie angeht: Sicher sind Zuckerkügelchen billiger herzustellen als richtige Medikamente (vor allem wenn man keinen Zwang hat Studien zur Wirksamkeit durchführen zu müssen). Trotzdem lassen sich damit offensichtlich genauso Milliardengewinne erzielen. Aber darum geht es "Euch" auch gar nicht. Der Pharma wird ja vorgeworfen, sie würde Nebenwirkungen in ihren Medikamenten absichtlich erzeugen um weitere Medikamente verkaufen zu können, die Nebenwirkungen bekämpfen sollen. Und das ist einfach Unfug. Wenn man sich mal überlegt wie Medikamente funktionieren, dann sollte das auch schnell klar werden.

  • 3
    Antwort von HerbertVater HerbertVater

    Der Spiegel-Artikel ist billigster Schmierenjournalismus. Da hat der Spiegel ein mächtiges Eigentor geschossen. Falls gewünscht, kann ich das sehr wohl belegen!

    Kommentar von Complex ComplexComplex

    Bitte, das würde mich interessieren. Ein Link zu dem Spiegel-Artikel wäre auch nett.

    Kommentar von HerbertVater HerbertVaterHerbertVater

    Der Spiegel Chefredaktion Leitung Redaktion Wissenschaft und Technik Brandstwiete 19 20457 Hamburg Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. Schäftlarnstr. 162 81371 München Telefon: 089/2033 2601 info@bkhd.de www.bkhd.de München, 15. Juli 2010 Spiegel 28/2010 Story „Der große Schüttelfrust“zum Titelthema „Homöopathie. Die große Illusion“ Sehr geehrte Herren, immer wieder beschäftigen sich Journalisten mit dem Thema Homöopathie. So weit, so gut. Traurig wird es, wenn sie sich als Wissenschaftsjournalisten ausgeben, aber dann derart eklatante Fehler machen: So darf man Quellen nicht zitieren, die ihre „Fakten“ohne jede distanzierte Sichtweise darstellen. Man darf auch Quellen, die bekannt sein müssen, nicht einfach weglassen und andere Quellen, die in ihrer Substanz vernachlässigbar sind, nicht zur wissenschaftlichen Güteklasse erklären. Dies alles geschieht aber in ihrem Artikel! Damit ist kein Bild der Homöopathie mit ihren kontroversen wissenschaftlichen Befunden gezeichnet worden, sondern es wurde einfach nur versucht, eine wenig fundierte Meinung der Autoren (der gesamten Redaktion?) wieder zu geben. Der Artikel ist tendenziös und gewollt auf eine negative wissenschaftliche Sichtweise der Homöopathie getrimmt worden. Befunde und Aussagen, die eine positivere oder gar positive wissenschaftliche Beurteilung der Homöopathie liefern, wurden gezielt weggelassen. Alte Argumente und vor allem immer dieselben Argumentatoren werden scheinbar aussagekräftig hochgejubelt und die Befunde als aktuell deklariert, obwohl sie schon vor geraumer Zeit widerlegt wurden. Das gesamte Material hierzu wird überhaupt nicht erwähnt.

    Kommentar von HerbertVater HerbertVaterHerbertVater

    Kurzum: Jedem Menschen mit einer wissenschaftlichen Ausbildung stehen bei dieser absichtsvollen Ignoranz die Haare zu Berge. Wieder einmal hat der Spiegel bewiesen, dass Auflagenzahlen und Quoten offensichtlich wichtiger sind als gute Recherche und journalistische Arbeit. Es ist bedauerlich zu sehen, mit welcher Intensität und Pseudowissenschaftlichkeit die Autoren sich bemühen, ein negatives Bild der Homöopathie zu zeichnen und aufrechtzuerhalten. Die homöopathischen Therapeuten und vor allem die Millionen von Menschen, denen die Homöopathie geholfen hat, werden sie nicht überzeugen können. Aber möglicherweise erreichen Sie mit diesem Artikel, dass wieder mehr Unsachlichkeit und Emotionen in die Diskussion einfließen.

    Kommentar von HerbertVater HerbertVaterHerbertVater

    Bedauerlich, dass sich die Autoren selber disqualifizieren und deutlich machen, wie Boulevard-Presse-Stil mit wissenschaftlichem Anstrich aussieht. Wir ersparen ihnen das korrigierende Aufzählen der Fakten und verweisen dazu z.B. auf die Stellungnahme der Karl und Veronika Carstens-Stiftung (http://www.carstens-stiftung.de/SPIEGELStellungnahmeKVC.pdf). Es gibt gut 10.000 ausgebildete, praktizierende Homöopathen in Deutschland, Ärzte und Heilpraktiker, die sich fortbilden und regelmäßiger Qualitätsüberprüfung unterziehen. Diese Therapeuten haben sich sowohl den ständischen, als auch den ethischen Regeln ihres Berufes verpflichtet, wie auch Journalisten es normalerweise tun. Vor allem haben sie sich verpflichtet, Menschen zu heilen. Ihr Artikel diskreditiert und diffamiert pauschal und respektlos eine ganze Berufsgruppe. Wir fordern Sie auf, davon Abstand zu nehmen. Mit freundlichen Grüßen, auch im Namen von: Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. Stiftung Homöopathie Zertifikat BKHD Qualitätskonferenz

    Kommentar von segeln141 segeln141segeln141

    ja,dann beleg das doch mal.Bin sehr gespannt,aber keine falschen Behauptungen,wie WHO,Lancet hat Studien zurückgezogen etc.

    Kommentar von Hubertt HuberttHubertt

    @ segeln

    Auf weitere Beiträge des werten Herrn HerbertVater wirst du wohl verzichten müssen. Ihm ging es hier auf GF bloß darum, möglichst oft einen Link einzustellen. Dieser führte dann zu einer Onlineverkaufsseite von gaaaaaanz hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln, bei denen er dann ebenso gaaaaanz zufällig mitverdiente.

  • 3
    Antwort von Patron Patron

    meine stellungnahme an den spiegel, bekam nur eine automatisierte antwort...

    NICHT DIE VERDÜNNTE SUBSTANZ WIRKT!

    Der Begründer der Methode Hahnemann wusste bereits, dass es nicht die verdünnte Substanz ist, was da wirkt, und gab zu, nicht genau zu wissen, was denn da wirkt, aber er wies nach, dass da etwas wirkt. Wer es nachprüfen will, muss allerdings Hahnemanns Aufforderung befolgen "Macht's nach, aber macht's genau nach!". Zur Frage, was denn da wirkt, gab er nur eine Vermutung von sich - er sprach von einer "geistartigen Wirkung der Artzeney". Wer das nicht akzeptieren kann, mindestens als Arbeitshypothese zum Nachprüfen, der wird keinen Zugang zu der Methode finden können. Man muss freilich zugeben, dass das naturwissenschaftliche Weltbild, wie es jeder Abiturient im Kopf hat, und welches noch keine 300 Jahre alt ist, dass dies Weltbild nicht als alleinige Erklärung der Welt stehen bleiben kann, sondern dass es erweitert wird, aber dass es nicht etwa über den Haufen geworfen wird! Placebo-Effekt oder "Droge Arzt" sind fast bei jeder Behandlung mit im Spiel, egal ob naturwissenschaftlich klinisch denkend oder naturheilkundlich ganzheitlich denkend gearbeitet wird, und das ist grundsätzlich als positiv zu bewerten; aber das erklärt bei weitem nicht die spektakulären Erfolge der klassischen Homöopathie, wie Hahnemann sie uns lehrte.

    Nachdem ich nun Jahrzehnte mit der Methode Homöopathie gearbeitet habe als Heilpraktiker, bin ich sicher, dass Hahnemanns Darstellung seiner Methode auf Wahrheit beruht und millionenfach bestätigt ist. Und wenn der SPIEGEL behauptet, dass Befürworter und Gegner sich noch nie so feindlich gegenüberstanden wie heute, dann widerspricht dem die Realität: noch nie haben ganz normale Ärzte-Vereinigungen und -Zeitschriften sowie Online-Redaktionen sich so sehr darum bemüht wie heute, die Homöopathie ganz normalen Ärzten nahe zu bringen. so gesehen erscheint die verbitterte Gegnerschaft eher wie ein längst vergangener Krieg aus einem anderen Jahrhundert.

    PS

    Nachtrag: der doppelblindversuch wird in der homöopathie schon weit länger als in der schulmedizin bzw pharmazeutik praktiziert, ist aber hier etwas anderes. wenn sich 20 freiwillige finden für einen arzneimittelversuch, dann stellt ein apotheker 20 flaschen zusammen, numeriert, in einem teil der flaschen ist ein meist auf c30 potenziertes mittel, das getestet werden soll, in anderen flaschen ist kein arzneigehalt. der apotheker gibt die flaschen dem versuchsleiter, der weiss nicht, was drin ist. er gibt es weiter an die 20 personen, die nehmen täglich die tropfen und notieren täglich ihre beobachtungen. nach einigen tagen produziert das richtig zubereitete mittel bei den freiwilligen symptome. wenn das gleiche symptom bei mehreren erscheint, gilt es als gesichert zum arzneimittelbild des getesteten mittels gehörig. so entstanden die umfangreichen arzneimittelbilder der homöopathie.

    Kommentar von Philohom PhilohomPhilohom

    Ich bewundere deine Geduld!

    Kommentar von Patron PatronPatron

    danke für die blumen, ich neige zur geduld. außerdem tippe ich sehr schnell, da ich als teenager mal zehnfingerblindschreiben gelernt habe, sollte pflichtfach in jeder schule sein!

  • 2
    Antwort von irem77 irem77

    Homöopathie ist eine 200 jährige dogmatische Irrlehre. Sie basiert auf magischen Vorstellungen, die jeglichen Naturgesetzen widersprechen und somit mit diesen nicht vereinbar sind.

    http://www.dr-heubeck.de/anderemedizin.htm

    Kommentar von irem77 irem77irem77

    Hahnemann über seine Vorstellung von Gesundheit/Krankheit: "Jetzt werde ich bloss ihren geraden Gegensatz, die von mir entdeckte (nun etwas mehr vervollkommnete), wahre Heilkunst vortragen. Mit dieser (der Homöopathik) ist es ganz anders. Sie kann jeden Nachdenkenden leicht überzeugen, dass die Krankheiten der Menschen auf keinem Stoffe, keiner Schärfe, das ist auf keiner Krankheitsmaterie beruhen, sondern dass sie einzig geistartige dynamische Verstimmungen der geistartigen, den Körper des Menschen belebenden Kraft (des Lebensprinzips, der Lebenskraft) sind. Die Homöopathik weiss, dass Heilung nur durch Gegenwirkung der Lebenskraft gegen die eingenommene, richtige Arznei erfolgen kann, eine um desto gewissere und schnellere Heilung, je kräftiger noch beim Kranken seine Lebenskraft verwaltet." (chiesacristiana.info/deutsch/studien/hom1.htm)

    Hahnemann glaubte sogar, dass man zur Gesundung nur an seiner Zaubermedizin riechen muss....

    Hahnemann war überzeugt, dass durch diese Verdünnung die der Arznei innewohnende geistartige Kraft freigesetzt werde. Er war empört, wenn nur von «Verdünnung» gesprochen wurde. Für ihn war es viel mehr, nämlich ein «Dynamisieren», und er war deshalb erleichtert, als er auf den Ausdruck «potenzieren» stiess. So schritt er zu immer höheren Potenzen. Hahnemann selbst riet sogar dazu, Hochpotenzen herzustellen und zu verwenden, weil er überzeugt war, dass in ihnen noch stärkere Heilkraft sei; ja, er glaubte, Riechen würde genügen, weil bei Hochpotenzen «geballte Energie» ausgestrahlt werde ...

    http://books.google.ch/books?id=0YNSclIplgMC&pg=PA152&lpg=PA152&dq=hahnemann+mittels+Riechens+nicht+weniger+m%E4chtig&source=bl&ots=iiQeoGJ2F6&sig=XZOjcLmd66Ax2Z3JlSJfYBLFzxc&hl=de&ei=zblGTKPvMsX8sQb55822Aw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBUQ6AEwAA#v=onepage&q&f=false

  • 1
    Antwort von Heilpraktiker1 Heilpraktiker1

    Ich finde alle Homoeopathen doof,Sie vergiften niemanden, helfen oft sogar noch für fast nichts- wo kommen wir dann hin, wenn das alle machen würden...

  • 1
    Antwort von Heilpraktiker1 Heilpraktiker1

    Ist doch ganz einfach,- Homöopathie kostet fast nichts, deshalb darf sie nicht funktionieren, auch wenn es so ist- und die über 100.000 homöopathischen Ärzte in Deutschland sind ja alle Deppen ? Oder doch nicht ? Nimm mal zum Spass Ipecacuanha D 2 -stündlich 5 Globuli- dann wirst Du wohl bald kräftig brechen muessen.....weils ja alles Placebo ist,- ist doch klar oder ?????? Wenn Du dir dann klar bist, dass es so nicht mehr weiter geht,-dann hör bitte mit der Einnahme auf.....und wenn Du dann weiter brechen mußt, geh bitte zu einem Homoeopathen......

  • 1
    Antwort von segeln141 segeln141

    Was hat HP mit "Glauben" zu tun"?

    Ein ganz einfacher Blick in Wiki genügt.

    http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin-kritisch-betrachtet/argumente-h...

    Auch hier wrd im ersten Artikel über Placebo bei Tieren/Kleinkindern aufgeklärt.

    "TotschlagarguMente" wie "mir hat es geholfen","Wer heilt hatrecht" und aNdere Irrtümere der HP sind doch besporochen

  • 1
    Antwort von segeln141 segeln141

    Hier gibt`s was neues zur Homöopathie unter der Überschrift " Argumente in der Homöopathie (HP) und deren Betrachtung" http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewforum.php?f=111. Der erste Artikel geht über den Placeboeffekt bei Tieren und Kleinkinder.

  • 1
    Antwort von Kampy Kampy

    Homöopathie benutzt Präparate, deren Wirkung wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden konnte. Der Heileffekt besteht im suggestiven Bereich z.B. jemand hat Neurodermitis und der Arzt nimmt sich Zeit, ist freundlich und verabreicht ein Placebo und so wird der Patient beruhigt und entspannt und das stärkt seine Selbstheilungskraft und die Hauterkrankung geht zurück (die u.a. durch Stress ausgelöst wird).

    Das mit den Tieren ist mir nicht bekannt, aber grundsätzlich würde sich Zuwendung auch auf die Tiere auswirken. Vielleicht ist aber dieses Präparat ja gar nicht homöopathisch oder die Heilung beruht auf einem anderen Grund?

  • 0
    Antwort von frettlein frettlein

    Homöopathie hilft, egal, ob jemand daran glaubt und egal, ob das wissenschaftlich kontrolliert werden kann.

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