Frage von Franz577, 150

Zwei Fragen - Haben diese Regelung alle Versicherungen und welche Versicherung ist insgesamt die mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis?

Bei meiner Versicherung habe ich das Problem, daß mir derselbe SF-Rabatt nur auf maximal zwei Fahrzeuge gewährt wird. Bei einem weiteren Saisonfahrzeug beginne ich jedoch bei SF2 (!), obwohl ich schon über 20 Jahre unfallfrei fahre.

Welchen Sinn macht diese Regelung und warum bekommt man den SF-Rabatt nicht für beliebig viele versicherte Fahrzeuge? Wenn ich seit 20 Jahren unfallfrei fahre, dann ist das nun mal so, egal wie viele Fahrzeuge ich habe, oder? Mit welchem Recht wird mir das aber nur auf maximal ein (Zweit)fahrzeug gewährt.

Aus diesem Grund und auch noch aus anderen Gründen denke ich derzeit ernsthaft über einen Wechsel der Versicherung nach. Wichtig ist mir dabei nur, daß ich einen realen und persönlichen Ansprechpartner habe, zu dem ich vor Ort in die Agentur kommen und mit dem ich persönlich sprechen kann (will also keine Online-Versicherung).

Hier hätte ich z.B. die HUK-Coburg und die DEVK zur Auswahl. Welche davon ist empfehlenswerter bzw. wer kennt noch andere gute Versicherer?

Antwort
von Buerger41, 47

Bei meiner Versicherung habe ich das Problem, daß mir derselbe
SF-Rabatt nur auf maximal zwei Fahrzeuge gewährt wird. Bei einem
weiteren Saisonfahrzeug beginne ich jedoch bei SF2 (!), obwohl ich schon
über 20 Jahre unfallfrei fahre.

Es ist ein Gebot der Vertragsfreiheit bei den Tarifbestimmungen, dass jeder Versicherer Regularien vereinbaren kann, die er für richtig hält.

"Welchen Sinn macht diese Regelung und warum bekommt man den SF-Rabatt
nicht für beliebig viele versicherte Fahrzeuge? Wenn ich seit 20 Jahren
unfallfrei fahre, dann ist das nun mal so, egal wie viele Fahrzeuge ich
habe, oder? Mit welchem Recht wird mir das aber nur auf maximal ein
(Zweit)fahrzeug gewährt."



Das müssen Sie die einzelnen Versicherer fragen. Sie haben Auswahlfreiheit unter den Kfz-Versicherern. Wie die einzelnen Versicherer ticken können Ihnen freie Vermittler sagen. Diese Fachleute können Sie mit dem Mandant beauftragen, den bestmöglichen Schutz für Sie am Versicherungsmarkt für Sie abzuschließen. Aber vorher sollten Sie genau sagen, worauf Sie Wert legen.

Mit einem mandatierten freien Versicherungsvermittler haben Sie den persönlichen Ansprechpartner auch im Schadenfall.

Ich bin kein Freund von Endlosnachfragen. Das kann mit einer gut formulierten und durchdachten Frage vermieden werden.

Kommentar von planazknocas ,

Hier https://is.gd/0VJO8GFa3 kannst du die Antwort auf deine Frage uber Kfz-Versicherung finden. LG

Antwort
von schleudermaxe, 37

Das verstehe ich nicht, denn die HUK stuft ZF doch ein mit SF Klasse 4 und 48% Beitrag.

Es gibt bei denen eben nur eine "Vertrags-Laufzeit" von 12 Monaten für die Saisonfahrzeuge, bei HUK mit Überschneidung von je einem Monat.

Sind diese 14 Monate also ausgeschöpft, kommt eben die ZF.

Alles eigentlich ganz einfach und Dein Berater vor Ort, den die HUK ja in fast jedem Kaff hat, sollte dies auch kennen.

Allzeit Gute Fahrt.

Kommentar von Franz577 ,

Danke für die Info, aber ich bin doch gar nicht bei der HUK. Wo hab ich das gesagt?

Kommentar von schleudermaxe ,

Dann sollte die Frage geändert werden. Auszug:

"Hier hätte ich z.B. die HUK-Coburg und die DEVK zur Auswahl".

Kommentar von Franz577 ,

Warum, was ist daran missverständlich?

Ich will damit doch nur sagen, daß ich diese beiden Versicherungen hier bei mir vor Ort zur Auswahl habe bzw. daß es hier von den beiden eine Agentur gibt.

Aber aus dem Kontext der Frage geht doch eindeutig hervor, daß ich derzeit bei keinem dieser beiden versichert bin.

Noch dazu wenn ich danach frage, welche der beiden empfehlenswerter ist.

Abgesehen davon kann man Fragen im Nachhinein nicht mehr ändern.

Kommentar von schleudermaxe ,

Ich beginne bei meiner trotz 20 Jahre und dazu habe ich mein Unverständnis geschrieben, denn die HUK paktiziert das eben total anders und ich gehe davon aus, daß diese Wertung zu gebrauchen ist (oder eben auch nicht). Viel Glück.

Kommentar von Franz577 ,

Womit beginnst du bei deiner und findest du die HUK nun besser oder schlechter als deine Versicherung?

Expertenantwort
von siola55, Community-Experte für Versicherung, 29

Hi Franz577,

also die Zweitwagenregelung kannst du so oft anwenden wie du willst, jedoch nur mal mit der Einstufung SF 1/2 und einem Beitragssatz von ca. 60% bis max 85%, falls du ein Erstfahrzeug angemeldet und versichert hast! Dabei spielt die Gesellschaft des Erstfahrzeuges keine Rolle.

Nur wenn du eine Sondereinstufung beanspruchen willst wie z.B. die SF 2 - Einstufung, dann gelten  die AKB (Allg. Kraftfahrtbedingungen) des Versicherers!

Gruß siola55

Antwort
von Apolon, 39

 Bei meiner Versicherung habe ich das Problem, daß mir derselbe SF-Rabatt nur auf maximal zwei Fahrzeuge gewährt wird. Bei einem weiteren Saisonfahrzeug beginne ich jedoch bei SF2 (!),

Dies ist so nicht richtig.  Nur die Zeiten innerhalb des Kalenderjahres dürfen sich nicht überschneiden.

So wäre es auch möglich - Fahrzeug 1 - Jan. bis April / Fahrzeug 2 Mai - September / Fahrzeug 3 - Oktober - Dezember.

Bitte auch beachten, dass in Deutschland das Fahrzeug versichert ist und nicht die Person.

Allerdings besteht auch die Möglichkeit, Sondereinstufungen beim gleichen Versicherer zu erhalten und dies sogar z.B. bis SF 10. (Voraussetzung nur der Versicherungsnehmer und Ehepartner fährt das Auto).

 Wenn ich seit 20 Jahren unfallfrei fahre, dann ist das nun mal so, egal wie viele Fahrzeuge ich habe, oder?

Dann kannst du 100 Autos auf dich versichern, nur wie ich bereits oben schrieb, nicht die Person wird in Deutschland versichert, sondern das jeweilige Fahrzeug.

 Bedeutet du fängst bei jedem Fahrzeug neu mit einer Schadensfreiheitsstufe an.

 Wobei natürlich Sondereinstufungen berücksichtigt werden können.

z.B. 3 Jahre Führerschein = SF 1/2.

z.B. Erstfahrzeug beim Versicherer = Sondereinstufung SF 3 (Fahrer VN + Ehefrau)

darüber hinaus gibt es noch weitere Sondereinstufungen, die man aber immer beim jeweiligen Versicherer erfragen sollte.

Kommentar von Franz577 ,

Ok, zwei Dinge dazu:

Bei Saisonfahrzeugen, deren Zulassungszeiten sich nicht überschneiden, ist mir klar, daß es geht. Denn ein abgemeldetes Fahrzeug wird ja nicht bewegt.

Oftmals braucht man aber zumindest eine einmonatige Überlappung, da man sonst den Wechsel immer nur an einem bestimmten Tag um Mitternacht herum machen kann, sofern die Fahrzeuge an unterschiedlichen Orten stehen. Und das ist ja nicht besonders angenehm.

Und dann sagst du, daß man bei jedem Fahrzeug neu mit einer SF anfängt. Das stimmt doch aber nicht, denn nur weil sich jemand ein neues Fahrzeug zulegt verliert er doch nicht seinen SF-Rabatt.

Denn der SF-Rabatt bezieht sich doch darauf, wie lange jemand schon unfallfrei fährt, unabhängig vom Fahrzeug.

Wie sollte es sonst möglich sein, daß manche Leute SF25 und mehr haben? Die wenigsten davon fuhren 25 Jahre lang dasselbe Auto.

Also wie meinst du das?

Kommentar von Apolon ,

 Oftmals braucht man aber zumindest eine einmonatige Überlappung, da man sonst den Wechsel immer nur an einem bestimmten Tag um Mitternacht herum machen kann, sofern die Fahrzeuge an unterschiedlichen Orten stehen. Und das ist ja nicht besonders angenehm.

Dann muss man dies ein wenig anders lösen, damit solch ein Wechsel möglich ist.

Ansonsten muss man halt eine andere Lösung sich suchen.

 daß man bei jedem Fahrzeug neu mit einer SF anfängt. Das stimmt doch aber nicht, denn nur weil sich jemand ein neues Fahrzeug zulegt verliert er doch nicht seinen SF-Rabatt.

dann hast du das Handling der Kfz-Versicherung nicht richtig verstanden.

Wenn ein Fahrzeugwechsel statt findet, gibt es dafür ja keinen Neuvertrag, sondern eine Vertragsänderung. Lediglich das Fahrzeug muss bei der Kfz-Zulassungsstelle neu angemeldet werden. Die Änderung der Kfz-Versicherung wird ja intern bei dem Versicherer geregelt.

 Denn der SF-Rabatt bezieht sich doch darauf, wie lange jemand schon unfallfrei fährt, unabhängig vom Fahrzeug.

Nein dies ist so nicht richtig.

wie ich bereits schrieb, ist nicht die Person versichert sondern das Fahrzeug. Dieses Fahrzeug können ja auch mehrere Personen fahren. Jeder verschuldete Schaden kann bei diesem Versicherungsvertrag zu einer SF-Erhöhung führen. Ausnahme es gibt einen Rabattretter.

Auch gibt es die Möglichkeit, einer Rabattübertragung der Eltern, bzw. Großeltern.

Und eine ergänzende Möglichkeit besteht auch noch, dass man sich einen Schadensfreiheitsrabatt leihen kann.

Dazu solltest du dich aber mit deinem Versicherungsvermittler unterhalten, denn jedes Versicherungsunternehmen handelt dies unterschiedlich.

Gruß N.U.

Kommentar von schleudermaxe ,

Die "Kritik" verstehe ich nicht, denn eine >Überlappung (von einem Monat je Fahrzeug)  praktiziert doch die HUK genau aus den von Dir gewünschten/benötigten Gründen.

NU kennt das zwar nicht, aber das ist doch auch nicht wichtig.

Kommentar von Apolon ,

@schleudermaxe,

wenn du so mutige Behauptungen aufstellst, dann hast du doch dazu auch eine Quelle der HUK dafür!

Oder ist es eher mal wieder ein Geschreibsel, dass du nicht beweisen kannst.

Kommentar von schleudermaxe ,

Kleine Ergänzung, auch wenn Du das nicht hören willst.

Überschneidungen von je einem Monat pro Fahrzeug wird bei der HUK praktiziert.

Kommentar von Franz577 ,

Das höre ich sogar sehr gerne, denn das wäre z.B. ein sehr guter Grund für mich, zur HUK zu wechseln, falls das dort tatsächlich so ist.

Antwort
von InsuranceDaniel, 73

Sporadic schrieb schon: 

Denk es dir so, jedes neue Fahrzeug ist ein neues Wagnis und eine neue Gefahr.

Du erwirbst dir durch unfallfreies Fahren einen Schadenfreiheitsrabatt, der dir gehört, den du aber NORMALERWEISE immer nur für ein Fahrzeug in Gänze verwenden kannst. Selbst ein Aufsplitten auf mehrere Verträge ist im Grunde nicht möglich, obwohl ich es doch tatsächlich mal erlebt habe, dass einem meiner Kunden dies durch einen Versicherer ermöglicht wurde.

Es gibt jedoch einige Versicherer, die es Dir ermöglichen, dein Zweit-, Dritt und so weiter -fahrzeug höher einzustufen. Ich nenne an dieser Stelle zwei:

Besonders interessant: R+V ... für jedes Zweit-, Dritt und so weiter -fahrzeug kannst du denselben SFR verwenden wie den des Erstfahrzeugs. Bedingung jedoch: du musst sowohl Versicherungsnehmer als auch Halter sowie alleiniger Fahrzeugnutzer sein. Sollte ein anderer Fahrer noch damit fahren dürfen, muss dieser soweit ich weiß über 23 sein und du bekommst auch nicht den vollständigen SFR, sondern nur SF8. Das schränkt natürlich schon ein. 

UND ebenfalls wichtig: Schadenfall im einen Fahrzeug führt zur Rückstufung aller Fahrzeuge meines Wissens nach.

Ich selbst arbeite im übrigens nicht für die R+V.

Ansonsten noch z.B.

Zurich - Familienversicherung. Bedingung Halter / VN aller Fahrzeuge muss selbe Anschrift aufweisen. Je mehr Fahrzeuge desto mehr Rabatt, desto höhere Einstufung der Fahrzeuge.

 

Kommentar von Franz577 ,

Das ist soweit schon alles für mich nachvollziehbar, sofern es sich um verschiedene Personen handelt, die mit den Fahrzeugen fahren. Wenn aber nun ein einziger Versicherungsnehmer mit einem gewissen SF-Rabatt, den er sich über viele Jahre aufgebaut hat, mehr als nur ein Fahrzeug versichern will, dann müßte man ihm doch auf alle diese Fahrzeuge denselben Rabatt geben (und ihn dann ggf. natürlich auch bei allen Fahrzeugen zurückstufen).

Wie gesagt, ich rede nur von einer Person, die mehrere Fahrzeuge versichern will (nicht von vielen verschiedenen Fahrern).

Kommentar von InsuranceDaniel ,

Siehe mein Kommentar weiter unten. (Diesmal jedoch ohne das Beispiel verschiedene Fahrer)

Als Erstes erscheint natürlich der Fahrer, der sein eines Auto jahrelang unfallfrei fuhr, als sicherer Fahrer, dem man zumuten könnte, auch jedes andere Kfz mit derselben Sicherheit durch die Gegend zu bewegen. 

Ich will hier nun keine verteidigende Rede für die Versicherer schwingen, aber stelle mal folgende Fragen, die für mich und hoffentlich für Dich auch es etwas besser erklären:

  • Ist der Fahrer im Umgang mit dem Zweit- und Drittfahrzeug, dass er wahrscheinlich bzw. unter Umständen viel seltener fährt genauso sicher im Umgang?
  • Die Kfz-Haftpflicht greift auch, wenn das Fahrzeug gar nicht bewegt wird - spielt hier dann das unfallfreie Fahren eine Rolle?
  • Mehr Fahrzeuge (siehe auch Frage 1) bedeuten für den Versicherer mehr mögliche Wagnisse / Schäden - unabhängig davon, wie sicher du bisher gefahren bist - ist dann eine Gleichbehandlung aller Fahrzeuge sinnvoll? (die gesamte Versichertengemeinschaft ist ja davon betroffen, dass ihr mehr Risiken hinzugefügt werden)
Kommentar von Franz577 ,

Kann ich bedingt nachvollziehen, aber nur bedingt. Meine Gegenargumente wären hierzu:

1. Wenn jemand viele Jahre unfallfrei fährt und demnach ein erfahrener Fahrer ist, kann man ihm zutrauen und auch voraussetzen, daß er dies nicht nur auf einem Fahrzeug ist, sondern auch andere Fahrzeuge beherrscht. Alles andere sind nur Mutmaßungen, aber Versicherungen sollen ja auf realen Bedingungen basieren und nicht auf Vermutungen.

2. Das ist ja immer der Fall, egal wieviele Fahrzeuge versichert sind. Auch bei nur einem versicherten Fahrzeug erhöht sich der SF-Rabatt von Jahr zu Jahr, selbst wenn kaum damit gefahren wird.

3. Unlogisch, denn der Versicherungsnehmer ist ja nur eine Person und er kann daher auch immer nur ein Fahrzeug bewegen und nicht mehrere gleichzeitig. Somit können sich die Wagnisse bzw. die Möglichkeiten für Schäden auch nicht erhöhen, egal wieviele Fahrzeuge auf eine Person zugelassen sind. In Bezug auf Kaskoschutz wäre es etwas anderes, aber ich rede hier ja nur von der Haftpflicht.


Bis jetzt gab es also für mich noch kein wirklich durch und durch logisches Argument dafür, warum man einer Person denselben SF-Rabatt nicht auf alle Fahrzeuge gleichermaßen gewähren kann.

Kommentar von InsuranceDaniel ,

Nach meinem Empfinden ist es jedoch ebenso wenig eine reale Bedingung, dass der Fahrer die anderen Fahrzeuge so sicher bewegt wie das Erste, das muss sich ja erst zeigen. Wie schon gesagt, mancher Versicherer (darunter die R+V) vergeben ja solche Rabatte, also würde ich mich an die wenden. 

Es ist zwar ein VN, aber der Versicherer betrachtet nicht (nur) den VN, sondern wie gesagt das Fahrzeug, dass das Wagnis darstellt. Das Fahrzeug ist das Risiko, das versichert werden muss, die Person, die es fährt nur bedingt / indirekt.

Es tut mir Leid, dass ich Dir vermutlich deinen Kriterien  und deinem Empfinden entsprechend wohl keine zufriedenstellende Antwort geben kann. Hoffe dennoch, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen, was die vorgeschlagenen Versicherer betrifft.

Kommentar von Franz577 ,

Ok, trotzdem danke. Mich würde ja nur interessieren, ob du meiner Argumentation nicht zumindest ansatzweise folgen kannst.

Besonders in Bezug auf das Wagnis und die bereits unter Beweis gestellte Fahrsicherheit.

Denn jemand, der lange Jahre unfallfrei fährt, der schafft das mit jeden Fahrzeug (zumindest derselben Kategorie).

Wäre es nicht so, müßte auch sonst bei jedem Fahrzeugwechsel wieder bei Null angefangen werden.

Und ein stehendes Fahrzeug kann kein Haftpflichtrisiko darstellen.

Auch wenn der VN 100 Fahrzeuge hat, so stehen davon immer mindestens 99.

Antwort
von RudiRatlos67, 60

Es gibt Flottenverträge bei denen werden alle Fahrzeuge über eine SF Stufe abgerechnet, der Nachteil ist, dass bei einem Schaden auch alle Verträge hochgestuft werden.

Ab wieviel Fahrzeugen dies möglich ist kann ich nicht hundert prozentig sagen..... einfafch mal nach Flotten ab 3 Fahrzeugen suchen.

Kommentar von Franz577 ,

Flottenvertrag klingt aber so, als ob das nur an gewerbliche Kunden gerichtet wäre. Gibt es das auch für Privatpersonen?

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Ja gitb es

Kommentar von Franz577 ,

Ok, das wäre dann zumindest mal eine Nachfrage wert.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Wie gesagt, einfach mal googeln.....
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Generali das anbietet, allerdings leider ein Konzern für den sich weder Begriffe wie; Kundenfreundlichkeit, Kulanz, Preiswert oder Service in irgendeiner Art und Weise syntaktisch sinnvoll in deutscher Satzbauweise verwenden lassen, dafür aber stur, unbeweglich, teuer und stringent

Kommentar von schleudermaxe ,

Laut Frage kommen nur die beiden Versicherungen in Frage und wo bitte soll bei denen nach >Flotte gesucht werden?

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Oh, entschuldigung lieber Schleudermaxe, das ich die heilige Coburger Versichericherung in diesem Zusammenhang nicht erwähnte....
Für mich stehen da die Buchstaben "z" und "B" durch einen punkt getrennt.... man könnte ja dahinter vermuten das die beiden Buchstaben eine Abkürzung für "zum Beispiel" darstellen... zumindest habe ich das so interpretiert.

Auch der Konzern für den ich arbeite, bietet keine Flottenversicherung an.... und für 3 Kfz als Einstiegsgeschäft werde ich mir sicher kein Bein ausreißen wenn der Kunde sich nicht direkt an mich wendet.

Kommentar von schleudermaxe ,

... bei uns hier auf den Land nennt sich das dann aber z.B. o.a..

Und Linsen esse ich lieber, ohne sie vorher zu zählen.

Antwort
von Sporadic, 64

Denk es dir so, jedes neue Fahrzeug ist ein neues Wagnis und eine neue Gefahr.

Das dir deine Gesellschaft schon 2 Fahrzeuge mit selben SF gewährt ist schonmal sehr gut, machen nicht viele, bzw. kenne die Gründe bei dir nicht dafür.

Wenn jetzt noch ein Fahrzeug dazu kommt, bist du mit diesem theoretisch ja noch nicht 20 Jahre Unfallfrei ;)

Kommentar von Franz577 ,

Ja, mit diesem Fahrzeug zwar nicht, aber insgesamt schon. Ich habe also bewiesen, daß ich ein sicherer Fahrer bin, was sich doch bei einem neuen Fahrzeug nicht schlagartig ändert, oder?

Nach dieser Logik müßte man ja dann bei jedem Fahrzeugwechsel wieder bei Null anfangen, auch wenn man nur eines hat, was ja auch nicht so ist und wogegen sich auch jeder wehren würde.

Warum kann man das aber dann bei Zweit- oder Drittfahrzeugen so machen?

Kommentar von Sporadic ,

Dann müssten die dich im Schadenfall auch bei jedem Fahrzeug gleichermaßen zurückstufen!

Nur weil du mit einem Fahrzeug sicher fährst bzw. dort nen alten Rabatt drauf hast, heisst es nicht das du mit den anderen auch sicher fährst!

Es ist so, finde dich damit ab, mehr kann ich nicht sagen

Kommentar von Franz577 ,

Ja, das würde ich dann auch akzeptieren und für richtig finden, wenn sich die Rückstufung dann auch auf alle Fahrzeuge erstrecken würde. So fände ich es jedenfalls logisch, konsequent und richtig.

Und wie gesagt, wenn es das nicht heißt, warum wird dann bei nur einem versicherten Fahrzeug auch nicht wieder bei Null angefangen, wenn man sich ein neues kauft? Wo ist da die Logik?

Kommentar von InsuranceDaniel ,

Logisch wäre die Rückstufung ALLER Verträge dann irgendwo schon, ich möchte aber meinen Kommentar dazu mit deiner Frage nach dem "Neustart bei 0" verknüpfen.

Es handelt sich hier schließlich um Verträge und nicht um starre Konstrukte, die staatlich vorgegeben werden. Jede Gesellschaft hat also abseits der staatlichen Vorgaben hinsichtlich Pflichtversicherung etc. die Möglichkeit, Verträge mehr oder weniger frei zu gestalten, wobei sich da gewisse, einheitliche Systeme etablieren.

Beispiel: Vater A möchte für seine Frau ein Zweitfahrzeug anmelden, hat aber keinen weiteren Schadenfreiheitsrabatt herumliegen. Führerscheinregelung verschafft seiner Frau jedoch vielleicht die SF 1/2 statt 0. Dies reicht im Grunde jedoch immer noch nicht, um vom Preis konkurrenzfähig zu bleiben bzw. hätte man einfach gerne auch den Zweitvertrag des Kunden. Also überlegt sich der Versicherer eine Sondereinstufung, um dem Wunsch des Kunden nach einer günstigen Versicherung im selben Haus gerecht zu werden. Dann kommt nach ein paar Jahren der Sohn hinzu. Junger Fahrer und hohe Kosten etc. Wenn jetzt der junge Bursche mit dem Drittfahrzeug einen Schaden verursacht, wäre Vater A wohl sehr sauer, wenn das auch seinen eigenen Vertrag beträfe. Außerdem könnte (da Schadenverlauf gebunden an Person) der Sohn sich keinen eigenen Rabatt aufbauen, wenn die Schäden alle Verträge beträfen.

Kommentar von schleudermaxe ,

Aber die SF Klasse bekommt doch nicht der Fahrer, dies wäre auch zu schön.

Antwort
von grubenschmalz, 54

Ist bei allen Versicherungen so

Kommentar von Franz577 ,

Und gibt es dafür auch einen nachvollziehbaren Grund?

Kommentar von InsuranceDaniel ,

Einer der wichtigsten Gründe für mich ist schlichtweg der Wirtschaftliche. Für viele Versicherer ist das Kfz-Geschäft das Einstiegsgeschäft (da Pflichtversicherung) aber auch in vielen Fällen ein Verlustgeschäft. Stichwort keine Kostendeckung. Angenommen man ließe nun jeden Fahrer, der zwei oder sogar mehr Fahrzeuge auf sich zulassen möchte, alle mit demselben SFR herumfahren, bedeutete dies im Umkehrschluss als Versicherer, ich belohne nicht nur den einen Vertrag, in dem jahrelang unfallfrei gefahren wurde, sondern auch zig andere, die sich dies noch gar nicht "verdient" haben. Kommt es nun aber zu Schäden, decken die ganzen rabattierten Verträge / Wagnisse natürlich keinesfalls mehr die Kosten. Dies ist den meisten Kunden egal. Letztlich ist aber eine Versicherung eine Gemeinschaft aus versicherten Menschen und die Beiträge aller dieser versicherten Personen aus dieser Gemeinschaft muss die Schäden decken, die einzelne(n) der Gemeinschaft entstehen bzw. verursachen. Dies führt am Ende zu Teuerungen der Tarife, was im Grunde ja vermieden werden soll. 

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