Zweckbefristeter Arbeitsvertrag?

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2 Antworten

Ich antworte mal kurz und knapp:

Der AG muss den AN mindestens zwei Wochen vorher über den Zeitpunkt der Zweckerreichung und damit dem Ende der Befristung unterrichten.

Wenn es im befristeten Arbeitsvertrag keine Kündigungsvereinbarung gibt und auch kein entsprechender Tarifvertrag Anwendung findet, kann sowohl der AG als auch der AN vorher nicht kündigen.

Mit Kündigungsvereinbarung kann der Vertrag unter Einhaltung der gesetzlichen, vertraglichen oder tariflichen Kündigungsfrist das Arbeitsverhältnis beenden.

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Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG)
§ 15 Ende des befristeten Arbeitsvertrages

(1) Ein kalendermäßig befristeter Arbeitsvertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Zeit.

(2)

Ein zweckbefristeter Arbeitsvertrag endet mit Erreichen des Zwecks,

frühestens jedoch zwei Wochen nach Zugang der schriftlichen

Unterrichtung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber über den Zeitpunkt

der Zweckerreichung.

(3) Ein befristetes

Arbeitsverhältnis unterliegt nur dann der ordentlichen Kündigung, wenn

dies einzelvertraglich oder im anwendbaren Tarifvertrag vereinbart ist.

(4)

Ist das Arbeitsverhältnis für die Lebenszeit einer Person oder für

längere Zeit als fünf Jahre eingegangen, so kann es von dem Arbeitnehmer

nach Ablauf von fünf Jahren gekündigt werden. Die Kündigungsfrist

beträgt sechs Monate.

(5) Wird das

Arbeitsverhältnis nach Ablauf der Zeit, für die es eingegangen ist, oder

nach Zweckerreichung mit Wissen des Arbeitgebers fortgesetzt, so gilt

es als auf unbestimmte Zeit verlängert, wenn der Arbeitgeber nicht

unverzüglich widerspricht oder dem Arbeitnehmer die Zweckerreichung

nicht unverzüglich mitteilt.

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