Die vorgeschlagene neue Aussprache von Zahlen im Deutschen sorgt ja momentan für große Diskussionen in der Öffentlichkeit. Was haltet ihr von dieser "Sprachreform"? Würde sie uns das Leben einfacher machen?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:
...es totaler Schwachsinn ist! Genau so wie die Erneuerung der Rechtschreibung! Für was? Für wen? Es gibt so viele Leute hier die es nicht mal geschafft haben, die alte Rechtschreibung in der Schule zu lernen, geschweige denn im nachhinein...

wir zunehmen unsere Sprache der Unfähigkeit einiger Mitmenschen anpassen, statt dafür zu Sorgen, dass diese unsere Sprache vernünftig lernen. Dieses ganzes Rechtschreibreformtrara geht mir wirklich gegen den Zeiger.

Es ist viel wichtiger die Gross- und Kleinschreibung, sowie die Interpunktion zu vereinfachen. Der Wegfall vom Genitiv-S wäre auch sinnvoll.

Blödsinn, genau wie die ewig diskutierte Rechtschreibreform. Wozu soll das gut sein? Anpassung an die englische Sprache für mehr "Internationalisierung"? Weltbürgertum schön und gut, aber deswegen muss man die Wurzeln nicht völlig aufgeben. Und das wissen die Franzosen am besten :)

Dass Zahlen im Deutschen jahrhundertelang (?) falsch herum ausgesprochen wurden ist ja kein Grund es weiterhin zu tun. Zumindest sollte beides "erlaubt" sein.


...er genau der gleiche Schwachsinn ist wie die Rechtschreibreform. Wollen/müssen/sollen wir uns wirklich an alles anpassen??? Das ist bestimmt wieder nur eine "deutsche" Idee. Sicher würde kein anderes Land auch nur darüber nachdenken, seine Sprache so radikal zu verändern. Wird darüber wirklich offiziell nachgedacht? Ich bin entsetzt!
es Quatsch ist.

...wir ja wohl genug andere Probleme als so einen Humbug haben. Aber da können ja dan wieder so einige Schulbücher neu geschrieben werden?
Nachtijall ick hör dir trappsen....
LG
Wieselchen
MiAnTo am 6. Mai 2008 16:21 … stimmt! Die Schulbücher! Ein großes Geschäft!
Wieselchen1 am 6. Mai 2008 16:38 ... wenn ich nun nur wüsste, ob das nun ernst oder ironisch gemeint war....
???
Eine ernste Angelegenheit aus einem ironischen Blickwinkel! ;)

die reformieren uns noch ins totale Chaos

die Änderung der Rechtschreibung schon genügt. Jetzt soll auch noch die Ausdrucksweise von Zahlen geändert werden? Total überflüssig!

… es einfach totaler Quatsch ist!
Ich finde, wir haben -weiß Gott- dringendere Probleme, um die wir uns kümmern müssen, als irgendeine Zählweise zu "reformieren".
Was soll das? Das kostet nur wieder Unmengen von Geld, welches wir eigentlich gar nicht zur Verfügung haben.
Sollen dann schon wieder alle Duden neu gedruckt und gekauft werden?
Können die sich nicht mit etwas beschäftigen, was wirklich geändert werden muss?
Und das schlimmste ist, die Leute, die sich mit so etwas beschäftigen, werden auch noch hoch bezahlt. Und womöglich auch noch von Steuergeldern?
Ich könnte mir die Haare raufen über die Arroganz und Ignoranz gegenüber den echten Problemen dieses Landes.
Ja, aber klar, kümmert Euch doch dann auch noch bitte darum, dass Parkplatz-Hinweis-Schilder künftig in Rosa geändert werden, das ist doch auch sehr innovativ.
Und die Schriftart im Stop-Schild sieht auch irgendwie altmodisch aus, oder? Könnte man doch Spezialisten beauftragen, die in langen teuren Studien erforschen, welche moderne Schriftart sich da am Besten eignet?
Und könnten wir nicht unsere Sprache so ändern -Komma- dass wir künftig auch die Satzzeichen beim sprechen benennen -Fragezeichen
Ich bin auf jeden Fall dafür -Punkt

... es genau so ein Blödsinn ist, wie die ewige Rechtschreibreform! Da wollen sich nur ein paar so Lichtlein wichtig machen!

Genau son müll wie die letzten Reformen. Man muß ja nicht alles den bölden Amis nachmachen.

Udo Jürgens sang vor Jahren mal sehr treffend: "Warum nur, warum..."

Es immer gut ist, über Dinge zu diskutieren. Das muss ja noch lange nicht heißen, dass man das auch gleich in die Tat umsetzt.
Tatsächlich aber gibt es einige Sprachen, in denen die Zahlen nicht wirklich logisch oder sinnvoll gesprochen werden. Dazu gehört auch das Deutsche.
Wer wie ich Erst- und Zweitklässler beim Lernen der Zahlen beobachten kann, wird merken, wie oft sie noch im 2. Schuljahr immer wieder versehentlich die Zahlen verkehrtherum schreiben (also "53" statt "35", wenn man "fünf-und-dreißig" diktiert).
Die Engländer z.B. sind hier besser dran, weil sie die Zahlen konsequent von groß nach klein sprechen: thirty-five.
Noch konsequenter macht's eigentlich nur noch Esperanto -- aber das ist ja wieder eine ganz andere Geschichte:
9.999 = nau mil nau cent nau dek nau.
Und die Franzosen mit ihrem "vier-mal-zwanzig-zehn-neun" für "neunzig-neun", äh, 'tschuldigung ... "neun-und-neunzig" schießen nun wirklich den Vogel ab!
Whitefall am 6. Mai 2008 17:41 DH! Bezeichnend ist auch, dass es für das deutsche Wort "Zahlendreher" praktisch keine Entsprechung im Englischen gibt ;-)
es genauso ein hirnrissiger Vorschlag ist wie die Rechtschreibreform.Ausgedacht von Idioten,die einfach ihre mangelnde Lernfähigkeit zum Standard erklären wollen. Wenn man schon irgendwas der englischen Sprache anpassen sollte,dann vielleicht Groß- und Kleinschreibung...die sind nämlich im Englischen wesentlich einfacher.

Hier wollen sich wieder einige Personen Wichtig machen.

Unsere Art, die zahlen zu schreiben ist für deutsch-Muttersprachler in Fleisch und Blut übergegangen und ich glaube, da hat NIEMAND Schwierigkeiten mit. Warum etwas ändern, wenn es sich Jahrhundertelang bewährt hat? Nur, weil man sich hier, wie auch bei der "Schlechtschreibreform" nicht am normalen Intelligenz/Lerndurchschnitt der Menschen orientiert sondern an den denkschwächeren und somit alle auf ein niedrigeres Niveau herunterstuft.
Was soll dieser Schwachsinn? Wir haben uns doch alle an die übliche Sprechweise gewöhnt. Wieviele Steuergelder sollen denn noch verschwendet werden?


Der Aufwand der Umstellung steht in keinem Verhältnis zu der erzielten Verbesserung. Es ist aber richtig, dass Zahlendreher durch das deutsche Zahlensystem zwischen 13 und 99 vorkommen; habe ich selbst bei mir beobachtet. Besonders kritisch, wenn einem Telefonnummern in Zwei-Ziffer-Gruppen durchgesagt werden; man sollte deshalb dabei immer Einzelziffern verwenden.
Englisch hat den "deutschen" Zahlendreher im Bereich zwischen 13 und 19 ebenfalls; das fällt offenbar niemandem negativ auf, weil Englisch automatisch als "Modellsprache" gilt.
Es ist richtig, dass im Esperanto das Zahlensystem durchrationalisiert ist, weil es ja so geschaffen wurde und weil das für eine internationale Verständigung am besten ist.
Aber die Muttersprachen für einen geringen Vorteil zu verfremden, verkennt ihre besondere Funktion.


nach meiner Meinung die deutsche Sprache eine ihrer Wurzeln und Erkennungsmöglichkeiten verliert. Wie auch Esperanto gibt es viele Sprachen, bei denen est der Zehnerwert genannt wird und dann erst der Einer. Esperanto selbst ist logisch aufgebaut und der "Zahlendreher" wäre unlogisch. Hier klingt es dann auch besser. Im Deutschen wird man sich wohl kaum daran gewöhnen können, auch wenn der Vorschlag auf den ersten Blick ziemlich verlockend ist, jedoch nur nicht praktikabel.
Schwachsinn!!!!