Frage von 0176W, 121

Zwangsvollstreckung - wie kann man sich wehren?

Hallo, alle zusammen!

Habe folgendes Problem - mir wurde vor einiger Zeit eine Restschuldbefreiung erteilt. Alle meine Schulden waren auf ein mal los geworden.

Nun meldet sich ein Insolvenzgläubiger bei mir mit einem Brief von einem Gerichtsvollzieher und behauptet, dass seine Forderung an mich von der Restschuldbefreiuung ausgeschlossen ist und ich soll noch den Betrag möglichst schnell an den Zwangsvollstrecker bezahlen. Es handelt sich um eine Straftat und eine Strafe vor Jahren.

Erstens - der Titel kommt aus dem Jahr 2013, genau da, als die ersten 3 Jahren des Insolvenzverfahren vorbei gewesen sind. Ich habe bis heute keine Mahnbeschiede oder sowas von ihm bekommen, sonst hätte ich dann sofort reagiert.DA bevor es zu einem Gerichtsvollziehr kommt, kommt in der Regel ein Mahnbescheid und wenn man auf den nicht reagiert, kann man ein Zwangsvollstreckungsbescheid beantragen.

Zweitens - die Forderung war in Insolvenztabelle aufgelistet und hatte von meinem Lohn abgezogenen pfändbaren Beträge bestimmt was bekommen. Im Titel steht der Betrag von fast 700 EUR, was dann einem Anfangsbetrag vor Insolvenzbeginn entspricht. Es ist aus dem Grund überhaupt nicht glaubwürdig, dass die Beträge, die von meinem pfändbaren ABzügen an denn Herrn gar nicht abgeführt wurden. ALleine in den letzten 3 Jahren habe ich fast 50 % aller Verbindlichkeiten mit den pfändbaren Beträgen finanizert?

Drittens - ich bin bereit etwas zu zahlen, aber nicht die Summe, die dort aufeglistet ist. Der Gläubiger will mich sicherlich um die Nase führen. Ich will einen bistimmten Betrag leisten, den man nachweisen kann. Wie kann ich jetzt vorgehen, um keine eidesstaatliche Versicherung abgeben zu müssen? Irgendwelchen vertvollen Gegenständen habe ich niocht,, keine Gold oder ausländische Wähung auch nicht. Und der Betrag vom Zwangsvollstreckung ist devinitiv zu hoch und in dem Betrag sind sicherlich keine Einnahmen vom Lohnabzügen berücksichtigt worden sind.

Danke!

Antwort
von diroda, 82

Die Restschuldbefreiung gilt nicht für Schulden aus Straftaten. Die sind ausgenommen. Also hat der Gläubiger das Recht die Restschuld mit Zinsen und Gebühren von dir zu fordern. Wenn du die nicht bezahlen kannst muß du das erklären, mit der Eidesstattlichen Versicherung. Du muß die Nachteile in Kauf nehmen. Da es eine unbestrittene Forderung ist, du hast ja einen Teil bezahlt, kann er dir den Zwangsvollstrecker schicken.

Antwort
von Alexuwe, 89

Straftaten und daraus resultierenden Forderungen können nicht im Privat -Insolvenz -Verfahren  abgegolten werden 

Das wäre ja auch unfair gegenüber den Geschädigten 

da kannst du nur eine Ratenvereinbarung machen .....

Antwort
von PLOOS, 60

Da er ja nur einen geringen Anteil bekommen hat je nach forderungshöhe und Menge der anderen Gläubiger kann es auch sein das nun viele Zinsen auf der Forderung liegen

Antwort
von ihatert, 64

Hallo.

eine Restschuldbefreiung gilt nicht für Schulden aus Straftaten!

Sonst könnte ja jeder die dicke Kohle machen, sich sieben Jahre zusammenreißen und wäre dann reich.

So läuft das leider nicht.

Geh damit zur Schuldnerberatung.

Kommentar von 0176W ,

<<<eine Restschuldbefreiung gilt nicht für Schulden aus Straftaten>>>

Das weiss ich ja. Ich bin bereit schliesslich zu zahlen, aber erst wenn der Betrag neu berechnet ist. Darum habe ich extra dies erwähnt.

Die Frage wäre aber:

Der Titel des Vollstreckungsbvescheides ist nicht aktuell - die Summe, die dort steht, ist auch nicht mehr aktuell (Stand 2013). Daher, um die genau Summe festzustellen und weil die Zeit knapp ist meine Frage lautet - kann man gegen ein Vollstreckungsbescheid eine Klage oder ein anderes Bescheid erzwingen, weil die Summe der Forderungen falsch ist/ der Vollstreckungsbescheid nicht mehr aktuell ist?

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