Frage von Schonox, 54

Zwangsneurotik + hypochondrie?

Hallo ich bin 13 Jahre alt und leide unter hypochondrie und Zwangsneurotik (weiß nicht wie man das schreibt)auf jeden Fall hab ich zwangsneurotik schon lange aber hypochondrie noch nicht lange das ganze fing so an:Ich bin aufgewacht und hatte einen kleinen knoten unter dem Augenlid mehrere Monate machte ich mir große Sorgen das ich ein tumor haben könnte als ich dann nach ungefähr einem halben Jahr zum Augenarzt ging stellte sich raus das es nur ein verkapseltes gerstenkorn war 2 Wochen War alles gut aber dann bin ich zufällig auf Symptome für ein hirntumor gestoßen da stand seh störungen 1 Woche machte ich mir große Sorgen das ich ein hirntumor hab da ich kurzsichtig bin als ich mir keine Sorgen mehr wegen denn seh Störungen machte fing es mit psychischen Veränderungen an da ich hypochondrie und eine zwangsstörung habe denkt ihr das es ein Symptom ist oder ich mir nur unnötig angst mache

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Schonox,

Schau mal bitte hier:
Gesundheit Angst

Antwort
von ASRvw, 9

Moin.

Das größte Problem bei einer Selbstdiagnose ist, dass der Patient immer von der schlimmstmöglichen Diagnose ausgeht, weil er nur die oberflächlichen Symptome zur Beurteilung heranziehen kann und keine Möglichkeit hat, weitere Parameter wie etwa Laborwerte in seine Beurteilung einfließen zu lassen.

Oft allerdings haben fürchterlichste wie auch harmloseste Erkrankungen die gleichen Symtome und unterscheiden sich letztlich nur in Parametern, die der Patient selbst nicht beurteilen kann.

Kopfschmerzen, Schwindel und Unschärfe im Sehen können auf einen Hirntumor deuten. Durch die gleichen, oberflächlichen Symptome machen sich aber auch z.B. Stress oder Migräne bemerkbar.

Ohne weitere Parameter, auf die Du aber keinen Zugriff hast, kannst Du es nicht beurteilen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Stress ist, ist 1:5, bei Migräne etwa 1:20, für einen Hirntumor dagegen 1:250000. Dennoch gehst Du vom Hirntumor aus, bar jeder Logik.

Statt zu einem Neurologen rate ich Dir zu einem Psychologen zu gehen. Du musst Deine völlig unbegründeten Ängste in den Griff bekommen. Es gibt nicht einen logischen Grund das Schlimmste anzunehmen.

Ob es irgendwann mal eintritt oder nicht, da hast Du keinen Einfluss drauf. Kein Mensch weiß, ob, wann und wie er mal krank wird. Kein Mensch weiß, wann und wie er stirbt. Kein Mensch weiß mit absoluter Sicherheit, ob er in einer Minute noch lebt. Und kein Mensch braucht sich vor dem Sterben zu fürchten. Sterben ist einfach. Bislang hat es noch jeder geschafft.

Akzeptiere das einfach und genieße Dein Leben, bis es irgendwann mal soweit ist. Noch lebst Du. Und Du musst davon ausgehen, dass dieses Leben Dein einziges ist. Verschwende es nicht für Gedanken an etwas, worauf Du ohnehin keinen Einfluss hast.

ASRvw de André

Antwort
von Mignon2, 18

Weder 13-jährige Kinder wie du noch Erwachsene können eine Eigendiagnose erstellen. Das können nur Ärzte.

Ganz offensichtlich liest du zu viel im Internet über Krankheiten. Wenn man die Symptome von Krankheiten im Internet liest, bildet man sich immer ein, die Krankheit zu haben. Das geht nicht nur dir so, sondern (fast) allen Menschen. In dieser Beziehung ist das Internet ein Fluch. :-)

Der Knoten unter deinem Augenlid und die Arztbesuche haben nichts mit Hypochondrie zu tun. Wenn man eine Veränderung an seinem Körper bemerkt, geht jeder Mensch zum Arzt und läßt sie abklären. Das hast du getan und nicht mehr.

Ich denke, du findest es "cool", irgendwelche psychischen Probleme zu haben und dich selbst zu diagnostizieren. Du bist kerngesund - sowohl psychisch als auch physisch, soweit ich es nach deiner Frage beurteilen kann.

Konzentriere dich lieber auf die Schule, deine Ausbildung, gehe mit deinen Freundinnen aus, unternimm etwas und höre auf, zu viel im Internet zu lesen. Das verwirrt dich verständlicherweise nur ein bißchen, so dass du auf abwegige Gedanken kommst . :-))

Kommentar von Auskunft ,

Danke! Danke! Danke!

Antwort
von Kapodaster, 29

Du soltest auf jeden Fall etwas gegen deine Ängste unternehmen. Beispielsweise bei den nächsten Beschwerden nicht wieder ein halbes Jahr bis zum Arztbesuch warten.

Antwort
von AllesSch0nWeg, 18

Hat dir mal jemand attestiert dass du eine Zwangsstörung oder Hypochondrie hast? Man macht sich ja immer mal Sorgen hier und da, wenn du aber darunter leidest dann rede offen mit deinem Hausarzt darüber der kann dich beraten, und gegebenenfalls mal beim Psychologen vorbei schicken. Es nimmt dir auch die Angst wenn du dich auf den Hirntumor testen lässt und das Ergebnis negativ ausfällt (und das wird es)

Kommentar von Schonox ,

Du denkst nicht das es ein Symptom ist?

Kommentar von AllesSch0nWeg ,

Ich kann dir nicht sagen ob es ein Symptom ist und wofür, wie gesagt rede mit einem Arzt

Antwort
von Maimaier, 13

Zwangshandlungen und Hypochondrie haben die gleiche Ursache, Angst.

Wenn gelernt wird, mit der Angst normal umzugehen, sie also nicht zu verdrängen oder auszuweichen, sondern sich ihr zu stellen, geht sowohl Zwangsgedanken/Zwangshandlung als auch Hypochondrie zurück.

Die Angst ist nicht unser Feind, genausowenig wie der Schmerz. Der Schmerz ist überlebenswichtig, zeigt uns z.B. eine blutende Wunde an, gegen die man etwas unternehmen muss, aber auch eine Blase im Schuh, die zwar weh tut aber die nicht so schlimm ist und man erstmal ignorieren kann und weiterwandern.

Achte also weniger auf deine Angst, sondern darauf was zu tun ist.

Antwort
von Schonox, 19

Kleine Info mein Vater hatte auch starke hypochondrie aber es ist besser geworden bei ihm könnte ich das vererbt bekommen haben

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