demosthenes am 02.02.2007 um 12:33 Uhr
Früher spielten "die Hamburger" gegen "die Frankfurter".
Heute treten dort zwei Legionärstruppen gegeneinander an, die mit dem Ort, dessen Farben sie vertreten, schlicht gar nichts verbindet ausser einem Arbeitsvertrag.
Auch der Bundestrainer hat damit wohl zunehmend ein Problem, da die meisten Spieler der Liga als Ausländer in der Nationalelf nicht spielberechtigt sind.
Wie empfindet Ihr das?
Finde es sollte wieder wie anfang der 90 er sein, max . 3 Ausländer . Was aber schwer wird ohne ordentlichen deutschen Nachwuchs
Ich bin nicht der Meinung, dass der Anteil der ausländischen Spieler reduziert werden sollte, sondern viel eher, dass man eine Mindestanzahl von deutschen Spielern in seinem Kader haben sollte. Der Umkehrschluß wäre vielleicht eine Reduzierung von Ausländischen Spielern, aber der Ansatz ist, denke ich, etwas besser. Allerdings sollte man diese Mindestanzahl nicht allzu hoch ansetzten. Übrigens bin ich der Meinung, dass es besser wäre wenn man selber ein paar "Legionäre" im Ausland hätte. Die deutsche Nationalmannschaft war eigentlich immer am Stärksten, wenn das der fall war. Anfang 80ger Jahre bis Anfang 90ger war Deutschland eine "Macht" im Fussball. Und 82, 86 und 90 waren sie im WM-Finale. Und die Stützen der Mannschaft haben im Ausland gespielt (Mathäus, Brehme, Klinsmann, Häßler, Völler, Berthold). Bei den letzten beiden WM's hat die Nationalelf zwar auch ganz gut abgeschnitten, aber wenn wir mal ehrlich sind, dann waren das eher glückliche Umstände (2002 -> leichte Gegner und Favoriten schlecht, 2006 -> WM im eigenen Land).
waldmeister am 3. Februar 2007 15:52 unsere fussballer waren damals einfach besser als heute, DESWEGEN wurden ausländische clubs auf sie aufmerksam(siehe unser "bester" ballack) und nicht andersherum.

wenn sich nicht genug deutsche fußballspieler mit talent finden lassen? es lebe die vielfalt!
demosthenes am 2. Februar 2007 12:55 Wenn sich zu wenig talentierter Nachwuchs findet, hängt das nicht auch mit der schlechten Nachwuchsförderung der Vereine zusammen?
Die empfinden es wohl als müheloser, "fertige" Profis einzukaufen, als sie selbst auszubilden.
waldmeister am 3. Februar 2007 15:53 sehr richtig.
waldmeister am 3. Februar 2007 15:54 sehr richtig, demo
Heutzutage ist es halt nicht mehr wichtig, wo der Spieler herkommt, sondern nur noch, ob der Verein genug Geld hat, sich die besten Spieler zu kaufen

Ich denke die Jungs verdienen zu viel Geld.Wenn sie nach Leistung bezahlt werden würden , könnte ich mir vorstellen , dass sie dann mehr brimgen würden . Ich weiß natürlich , dass diese Antwort sicher daneben ist , aber es kann doch nicht sein , wenn die Spieler nichts beschicken , dass dann der Trainer gehen muss . Wenn die Leistung da wäre und dem entsrechend honoriert würde bräuchten wir keine ausländischen Spieler . Ich hoffe es wird nicht falsch verstanden , ich habe nichts gegen Ausländer . Gruß odemtann
Ich finde, nachdem die Ausländerbegrenzung gefallen ist, haben sich die Vereine die Nachwuchsförderung geschenkt, da sie ja schließlich Geld kostet und fertige Spieler leichter zu beschaffen sind. Außerdem sollte man eine Obergrenze für die heute irsinnig hohen Ablösesummen einführen.

ich finde man kann sich schwerer mit einer mannschaft identifizieren, wenn sie aus lauter ausländern besteht. früher haben halt ortsansässige bei ihren entsprechenden vereinen gespielt. das waren dann "welche von uns" sozusagen. andererseits is es nötig international nach spielern zu suchen um konkurrenzfähig zu bleiben. trotzdem
