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Zuviel Pflichtlektüre, Handapparate etc. während des Studiums - was meint ihr?

gefragt von helena79 am 18.04.2008 um 16:11 Uhr

Ich habe das Gefühl, auch nach Erzählungen aus meinem Bekanntenkreis, dass man während des Studiums so mit "Pflichtlektüre", dem Durcharbeiten von Handapparaten etc. für die Seminare beschäftigt ist, dass man immer mehr die "Lust am Studieren" verliert - es artet immer mehr in lästige "Arbeit" aus! Und auf das Studium - so war's jedenfalls bei mir! - hat man sich doch mal gefreut, es soll auch Spaß machen, oder?! Wie ergeht es euch?


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Hieronymus Wandpilz
beantwortet von Hieronymus Wandpilz am 18. April 2008 16:14
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Ich erinnere mich gerne an zwei Kommilitonen (die mittlerweile ihr Studium abgebrochen haben), welche genau über diesen Sachverhalt zu meckern wussten. Der Witz: sie studierten Germanistik.

Ich glaube man muss sich schon darauf einstellen, in ein paar Fächern etwas mehr zu lesen. Mit meinen beiden Fächern bin ich total zufrieden. Lesen liegt mir im Blut. Desweiteren kann sich jeder vorher über das Studium informieren und sich eventuell umentscheiden. Man muss ja nicht studieren. Man kann auch was anderes machen.

Kommentar von Ab6fe1586b906a8af0f9b4174f498391smallcadovius am 18. April 2008 16:47

Sehr richtiger Hinweis - wer keine Lust dazu hat, viel zu arbeiten und das heißt in vielen Fällen viel zu lesen, sollte es sich sehr überlegen, ob er wirklich studieren will. Bisher gibt es noch keinen Weg, umfangreiches Wissen einfach in die Köpfe zu beamen o.ä.

DH!


anonym
beantwortet von oldpaed am 18. April 2008 17:00
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Meine Erfahrungen sind/waren: Das Lesen von Literatur ist einerseits notwendig und kann zum Zweiten auch Spaß machen, wenn z. B. unterschiedliche Positionen erkennbar sind und verglichen werden und schließlich eine eigene Meinung zu finden ist. Eigentlich kann man/frau gar nicht genug lesen, um sich in Fachgebieten kundig zu machen! Ich meine, das Verarbeiten von Literatur ist nicht das Problem. Vielmehr weiß ich, dass heute das Studium zu sehr "verschult" wird durch Abschlussklausuren oder Seminararbeiten am Ende des Semesters, was zu meiner Zeit noch nicht in dieser "scharfen" Form bestand, und diese Tatsache mag das Studium heute nicht mehr ganz so attraktiv erscheinen lassen gegenüber den Freiheiten, die es zu meiner Zeit noch gab. Insofern gebe ich wandpilz Recht, der auf Alternativen zum Studium verweist.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 18. April 2008 18:25
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Was sind Handapparate.

Wer lesen kann ist im Vortel. Ich denke mal, das Lesen eine der wichtigsten Bestandteile in einem Studium sind.

Kommentar von Simple_avatar2smallAntoniaW am 19. April 2008 09:53

Studentenfragen beantworten und keine Handapparate kennen? TsTs! ;-) Das sind Ordner- und Büchersammlungen, meist in Bibliotheken, die speziell für ein Seminar oder eine Vorlesung zusammengestelt wurden.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 19. April 2008 10:23

Danke das du mich so nett belehrts. Man lernt eben nie aus. Obwohl ich auch studiert habe, kannte ich diesen Ausdruck nicht. Trotzdem erlaube ich mir auch Studenten einen Rat zu geben.


AntoniaW
beantwortet von AntoniaW am 19. April 2008 09:55
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Was bliebe vom Studium ohne Lektüre? Nur ein paar Unterhaltungen in Seminaren und Monologe in Vorlesungen.

Wenn schon über die PFLICHTlektüre gemosert wird, ist wohl nicht mit eigener Recherche/Lektüre zu rechnen, oder?




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