Frage von Duisburg08, 69

Zuschnell gefahren, Zeugen gesucht Brief?

Hallo, mein Sohn wurde beim zu Schnellfahren erwischt, und nun habe ich ein Brief bekommen, wo die Zeugen suchen, um den Fahrer des Wagen ausfindig zu machen habe im Internet gelesen, wenn man dazu keine Aussage macht und drei Monate vergehen, wird es verjährt. Was passiert den nun, wenn ich keine Aussage mache?? Auf dem Brief ist das Bild von meinem Sohn

35km zu schnell gefahren

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Antwort
von peterobm, 35

du willst mit deinem Geburtsdatum 15.08.1996: damit gerade mal 20 Jährchen schon einen Sohn haben xD der soll sogar in seinem Alter eine eklatante Geschwindigkeitsübertretung begangen haben > mit dem Bobbycar

du dürftest aus der Probezeit raus sein; 2 Punkte 160€ + Gebühren und ein Monat als Fußgänger; diese Zeit kannst dir sogar aussuchen; dir ist eine Frist gegeben bis wann.

Expertenantwort
von Hamburger02, Community-Experte für Auto, 29

Prinzipiell ist niemand dazu verpflichtet, sich oder einen nahen Verwandten zu belasten.

In der Tat ist es so, dass das nach 3 Monaten verjährt ist. Solange muss man die Sache hinauszögern, z.B. mit allerlei inhaltfreiem Briefwechsel. Es kann aber gut sein, dass die bei euch aufstauchen, Foto zeigen und fragen, wer das ist. Da darfst du den Fahrer natürlich nicht erkennen. Wichtig ist immer nur Nichtahnung, die ist nicht strafbar. Erst eine falsche Tatsachenbehauptung kann bestraft werden. Sollten die Grünen vor der Haustür stehen, bloß keine ASuskünfte geben und Sohnemann gut verstecken. 

Ein Kumpel von mir hatte vor längerer Zeit auch eine punkteträchtige Vorbeifahrt an der Radarfalle. Der gab an, er hätte das Auto an mich verliehen. Dann erhielt ich den Brief und bestätigte, dass ich im Rahmnen einer Feier das Auto hatte, aber nicht gefahren bin, weil viele der Gäste damit zur Probe fahren durften, ohne das Feld für den Fahrer auszufüllen. Also kam noch ein Brief mit der Frage nach dem Fahrer. Den habe ich gar nicht beantwortet.   Dann kamen sie mit Foto vorbei und sahen, dass ich es nicht war. Auf dem Foto konnte ich leider auch keinen meiner Gäste dem Fahrer zuordnen. Mein Kumpel ließ darauf nur noch seine Frau an die Haustür, damit die seine Anwesenheit notfalls verleugnen konnte. Da sind sie aber nicht mehr aufgetaucht, weil die 3 Monate um waren.

Antwort
von Antitroll1234, 22

Du musst keine Angaben zum Fahrer machen wenn der Fahrer dein Sohn ist.

Dann ermittelt die Behörde weiter in deinem Umfeld, es kann sich dann ja nur um einen nahen Verwandten handeln.

Wenn dann der Sohn identifiziert wird, z.B. durch Befragung von Nachbarn anhand des Bildes, dann bekommt dein Sohn einen Bußgeldbescheid.

Sollte keine Identifizierung möglich sein dann kann dir zeitlich begrenzt die Auflage zur Führung eines Fahrtbuches auferlegt werden.

Bestraft werden für die Tat kann nur der tatsächliche Fahrer, sich selbst zu beschuldigen ist übrigens straffrei, Du könntest also behaupten Du wärst gefahren, ob dies anhand des Bildes dann geglaubt wird ist aber fraglich. 

Was Du nicht darfst und strafbar ist, wenn Du wissentlich jemand anderen angibst der nicht gefahren ist.

Kommentar von peterobm ,

siehe meinen Kommi zu Anfang > klar doch siehe seine Fragen

Antwort
von Havenari, 6

Wenn der Fahrer erst ermittelt werden muss, dann klingelt schon mal der freundliche Schutzmann an der Tür und fragt, ob er sich den Sohnemann mal ansehen darf.

Antwort
von Chrisgang, 11

Nachdem du Verwandt mit deinem Sohn bist kannst du die Aussage ohne Angabe von Gründen verweigern.

Verweigerst du die Aussage und der Fahrer kann auch anders nicht identifiziert werden, wird der Fahrzeug-Halter (der, auf den das Auto zugelassen ist) für das Vergehen verantwortlich gemacht. 35km/h sind 1 Punkt und 120€.

Machst du eine Aussage, dass es dein Sohn war, muss dieser die 120€ zahlen und bekommt den Punkt.

Alternativ kannst du behaupten du bist selbst gefahren, das wird dir aber vermutlich niemand glauben.

Antwort
von CaptnCaptn, 21

Aus deinem Profil: Geburtsdatum 15.08.1996

Sag doch einfach das du es selbst warst und versuch nicht uns irgendeine Lüge aufzutischen... 35km/h sind ne Menge, steh zu deinem Fehler und gut ist.

                            

Antwort
von brido, 25

Ich würde es mitteilen, wegen falscher Zeugenaussage. Wenn es Dein Auto ist kannst Du stattdessen aber bezahlen. 

Kommentar von Duisburg08 ,

Auf dem Brief hat man die möglichkeit auf ( Aussage Verweigern )

Kommentar von NeoExacun ,

Wenn sie niemanden finden musst du halt zahlen und bekommst die Punkte.

Antwort
von tommy40629, 25

Also ich bin auch schon bei 120 mit über 160 geblitzt wurden, man muss halt bezahlen und sich eine Zeit aussuchen, wo man evtl. den Lappen abgibt.

Antwort
von UKfella, 23

Wozu denn Zeugen? Das Kennzeichen ist doch auf dem Foto. Mehr braucht man nicht. Du zahlst jetzt die Strafe und fertig.

Antwort
von Dave0000, 15

Einer von euch beiden muss zahlen!
Entweder Halter oder Fahrer
Ob du die Aussage verweigerst oder nicht
Wenn ihr aber nix zu verheimlichen habt dann kannst du ja was sagen

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