Mein Sohn ist erst 8 Jahre alt, trotzdem ist eine kieferorthopädische Behandlung durch Zahnfehlstellungen im Jugendalter wohl unumgänglich (sagt der Zahnarzt). Da der Kieferorthopäde bestimmt hohe Summen verlangen wird, überlege ich nun, eine Zusatzversicherung für kieferorthopädische Leistungen abzuschließen, damit ich in wenigen Jahren auch die Behandlung bezahlen kann. Würdet ihr mir zum Abschhluss der Versicherung raten oder soll ich lieber die Finger davon lassen?
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kann nicht schaden zumal in dem alter die versicherung noch nicht so teuer ist

Da die Bedingungen für die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung sehr verschärft worden sind, hast Du kaum noch eine Chance darauf. Darum lohnt sich so eine Versicherung bestimmt, wenn Du jetzt schon weißt, dass er eine braucht.
Eine Versicherung versichert keine bereits bestehenden Schäden.
Das heisst beim Antrag wird ein Zahnstatus abgefragt. Spätestens bei der Frage: Sind Beratungen angedacht oder empfohlen wäre hier also eine Auskunft notwendig.
Im Anschluss wird die Versicherung hier also voraussichtlich diese Massnahmen nicht versichern sondern nur zukünftig entstehende "Schäden".
Gleichzeitig hast du bei einer neuen Versicherung auch Wartezeiten.
Grundsätzlich halte ich die Zahnzusatztarife insgesamt nicht für die wichtigste Versicherung. Auch wenn augenscheinlich und schneller Geld benötigt wird ist das Risiko zunächst übersichtlich. Die Versicherung zahlt auch in der Regel in einem bestimmten Rahmen so das sich das über die Jahre vielleicht - wenn überhaupt - als Nullsummenspiel herausstellt du aber die wirklich großen Risiken garnicht versichert hast.

bis zum 18. Geburtstag sind ja kiefeorthopädische Leistungen kjostenlos und das Geld für eine Zahnspange wird nach erfolgreicher Behandlung zurückgezahlt..lohnt sich also nicht..
Kristall08 am 20. Dezember 2008 12:55 Aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen. Und die sind so, dass plötzlich kaum noch ein Kind eine Zahnspange braucht. ;-)
andreas48 am 20. Dezember 2008 13:20 also bei meinen Bengeln gab es gar keine Probleme.. bei bestimmten Sachen sollte man mit der Krankenkasse reden, was sie alles übernehmen und die Kieferorthopadie hinsichtlich des Angebotes kostenpflichtiger Leistungen ist ein enormer Abzockfaktor geworden..
Bei Zusatzversicherungen lohnt es sich, sich gut zu informieren und die Leistungen zu vergleichen: http://www.wegweiser-zahnzusatzversicherung.de/personen/kinder.htm

Ich würde es machen. Ich habe meine Kinder seit 2,5 Jahren in kieferorthop. Behandlung und zahle mich dumm und dämlich. Mit den Kassenleistungen ist es ja leider nicht getan. Da werden noch extra Leistungen aufgebrummt und privat abgerechnt,die man als Laie gar nicht versteht und deren erklärte Notwendigkeit man hinnimmt im guten Vertrauen.
Bist Du sicher, dass eine Zusatzversicherung diese Mehrkosten übernehmen würde? Die Versicherungen wollen alle auch nur Geld verdienen.
Geh erst zum KFO-Arzt und lass Dir die Notwendigkeit erst bestätigen. Wenn die Behandlung unumgänglich ist, dann wird Deine KK auch zahlen müssen. Für eventuelle Mehrkosten lieber 10 Euro/Mon zu Seite legen statt in einer Versicherung mit undursichtigen Klauseln einzahlen.

Sinnvoll ja , denn es kann Dir passieren das Dein Sohn nicht in das Raster der Gesetzeslage hineinfällt und Du dann die Kosten Privat tragen musst. Denn lt. Regierung muss der KFO Arzt entscheiden ob er in dieses Raster hineinfällt oder nicht. Fällt er hinein hast Du Glück und es übernimmt die Krankenkasse 80 % und Du 20% auch hier macht eine Versicherung Sinn die Dir dann noch von den anfallenden Kosten ( 20% ) einen Teil übernimmt. Schönen 4 Advent noch.
Der Einbehalt von 20% wird bei einer erfolgreichen Behandlung und gute Mitarbeit des Kindes zurück erstattet. Somit muss man keinen Eigenanteil bezahlt werden.
Das ist natürlich richtig, ist bereits eine Fehlstellung vorhanden, dann gibts auch kein Geld mehr. Dazu ein Artikel hier: http://www.versicherung-online.net/news-von-versicherung-online-net/Neuigkeiten-...
Eltern sollten deshalb schon eine passende Zahnzusatzversicherung für ihre Kinder im Kleinkindalter abschliessen.