eltenjohn am 07.06.2008 um 21:11 Uhr

Der Mensch ist nun mal ein Herdentier. Es gibt Sachen, die mich begeistern und da freue mich über das Zusammengehörigkeitsgefühl - wenn viele mit anpacken, kann auch was bewegt werden (in einem Verein zum Beispiel). Aber, wie schon bei der Fähnchenfrage geschrieben, ich tu' mich schwer mit verordneter Euphorie à la "Wir sind Papst!"

Ist das nicht eher der Herdentrieb des Tieres Mensch?

Zu Familie und Freunden und bei Sympathie immer. Auch für positive Bewegungen und Stimmungen, ja. Aber nie auf Kosten von anderen, sondern nur mit Sportsgeist und aus Spaß. Und nationenübergreifend freu ich mich auch für andere.
Luise am 7. Juni 2008 21:17 Aber mit dem Instinkt hast Du auch recht, nur will ich immer die ganze Welt umarmen. Zu groß der Instinkt bei mir für einzelne Gruppen.
eltenjohn am 7. Juni 2008 21:18 Wie sympathisch! ansonsten wäre es auch, wenn es nicht so ist, eine Keimzelle von Rassissmus !

ich bin der einsame Cowboy, der in den Sonnenuntergang reitet. Ohne Flagge im Pferdehintern.
vollimleben am 7. Juni 2008 21:22 Aber,aber,da gehörtse ja nu auch nich rein,fliegt doch raus wenn die ersten "Äppel"kommen!!LG

Ist doch schön, dieses Gefühl!

Rein instinktiv hat ein gesunder mensch das verlangen nach Wohlergehen, sowohl in der familie als auch in der gesellschaft. allerdings setzt das schon fast ein selbstloses handeln voraus. demzufolge müssen eigene bedürfnisse und anliegen zurückgestellt werden. Egoismus macht uns da oft einen strich durch die rechnung, denn der mensch im allgemeinen hat den sinn der nächstenliebe verdrängt,weiss nichts mehr damit anzufangen. somit bleibt ein zusammengehörigkeitsgefühl oft auf der strecke.

Deine Antwortvorgaben decken sich nicht mit deiner Frage. Ich denke schon, dass das ein Instinkt ist, denn gerade in Urzeiten musste ein Clan immer zusammenhalten, um Überleben zu können. Einzelkämpfer haben meist nicht überlebt, daher war es ja auch schlimmer als die Todesstrafe, vom Clan ausgesetzt zu werden.
Was mich persönlich betrifft, habe ich ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl zu meinen Freunden, ich kann tierisch leiden, wenn ich mit einem Stress habe. Meine Familie - das betrifft nur meinen Mann und meine zwei Söhne, nicht aber den weiteren Kreis - ist mir heilig, aber selbst zu meinem Betrieb verspüre ich eine absolute Loyalität.
LG
Wieselchen
Maienblume am 8. Juni 2008 00:40 Ganz dicker, fetter Daumen. LG!

Das ist doch ganz normal. Zusammen ist man stärker; und jeder will doch "stark" sein.



Kommt immer auf die Menschen an und worum es geht... Von daher passt da für mich keine der Antworten.
Aber an für sich, denke ich schon, dass der Mensch ein Rudeltier ist, der sich unter seinesgleichen am Wohlsten fühlt ;)

Müßte eigentlich auch noch Blau anklicken,denn ich stelle immer mehr fest,das es nachgelassen hat mit dem Zusammenhalt!!!
das kommt immer auf die Person an


… ich bilde mir gerne meine eigene Meinung und wenn es passt - nun gut, dann folge ich schon mal dem Herdentrieb bzw. dem Zusammengehörigkeitsgefühl.
Natürlich gibt es das..das sind dann die so genannten Aussteiger, EMO'S;...etc,etc



Der Mensch ist so angelegt, da er als Einzelner in Urzeiten nicht überlebt hätte.
Wobei ich "zur Familie" auch den Freundeskreis zähle, der ist mir sehr wichtig.



dh! :)
Noch ein DH.