Frage von Jana88, 171

Zusammenführung Hund und Katzen- Zimmerkäfig sinnvoll?

Am Wochenende bekommen wir unseren Welpen vom Züchter und es ist alles vorbereitet. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, wie die Zusammenführung von meinen Katzen und dem Hund ablaufen soll.

Ich habe für den Hund ein Zimmerkäfig, der seine "Höhle" werden soll für nachts. Nun hab ich mich gefragt, ob es sinnvoll ist, ihn bei der Zusammenführung auch dort drin zu lassen, so dass die Katzen ihn nicht attackieren können und sich nicht bedrängt von ihm fühlen (was ich aber mit einer Leine eh eigentlich verhindern würde).

Einer meiner Kater kennt Hunde, die anderen beiden nicht. Der Welpe kennt bislang auch keine Katzen, wird also sehr neugierig sein.

Für den Anfang haben wir es so geplant, dass der Welpe mindestens 5 Tage im Schlafzimmer seine Ruhe hat, bevor er überhaupt auf die Katzen treffen soll, damit es ihm nicht zu viel wird. Eigentlich wollten wir die Zusammenführung erst nach unserem Umzug am 1.8. mit den Katzen machen, aber wir können die Tiere ja kaum einen Monat getrennt halten.

Wäre das eurer Meinung nach eine gute Idee mit dem Zimmerkäfig, oder einfach Hund an die Leine und Tür öffnen? Ich hab halt etwas Angst vor der Reaktion meines einen Katers und würde den Welpen lieber erst mal in Sicherheit wissen, bevor ich sie ohne etwas dazwischen aufeinandertreffen lasse.

Danke schon mal.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von T4YFUN23, 51

Also ich finde den Käfig eine super Sache, wenn er denn richtig aufgebaut wurde.

daher finde ich deine Überlegung auch sehr gut erstmal den Welpen und die Katzen nicht direkt zusammen zu lassen, riechen werden sie sich ja trotzdem. Du hast aber Zeit den Käfig als sichere Höle aufzubauen.

Bei der Zusammenführung können dann die Katzen selbst entscheiden ob sie zu dem Welpen hin wollen oder nicht, ich denke so kann man für alle den größten stress vermeiden. Du musst nur aufpassen das dein Welpe auch in seiner sicheren Höle sicher ist (Krallen kommen durch).

ich würde danach sogar noch einen Schritt weiter gehen und ein Welpenauslauf kaufen, haben sie sich alle eingermaßen aneinander gewöhnt, können die Katzen rein und raus klettern, der welpe aber nicht, somit haben die Katzen ihr gewohntes vorrecht und können selbst entscheiden wann sie nähe suchen und wann nicht

Kommentar von Jana88 ,

So in etwas hatte ich mir das halt auch gedacht. Der Welpe soll aber natürlich keine Angst da drinnen haben und genau da bin ich mir halt unsicher. Wenn es ein mutiges Kerlchen ist, welches die Katzen neugierig kennenlernen will, macht ihm das wahrscheinlich weniger aus, als wenn er sehr ängstlich ist. Die Katzen können ja auch einschüchtern, vor allem wenn alle drei gleichzeitig ins Zimmer kommen, was ich nicht glaube.

Kommentar von friesennarr ,

Du hast viel zu viele  "aber" und "könnte" in deiner Denkweise.

Kommentar von Jana88 ,

Lieber das, als sich erst Gedanken drum machen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. So fahre ich besser und vermeide, dass es böse endet. Ob es nötig ist oder nicht, kann man erst im Nachhinein beurteilen.

Kommentar von Layaron ,

Bei dir möchte ich kein Tier sein OMFG .

Antwort
von sigsak, 25

Also ich finde auch der Hund hat ein Recht, sich von den Katzen entfernen zu dürfen. Denn die Katzen können ja in die Höhe flüchten, wenn es ihnen zu viel wird. Was aber der Hund definitif in einer Box nicht kann. Wenn z.B. die Katzen rund um die Box stehen. Ich war mal in einem Haushalt, wo auch ein Welpe zu älteren Katzen kam. Der Welpe durfte gleich frei laufen und für die Katzen wurde eine Rückzugsmöglichkeit mit Hilfe eines Türgitters gemacht. Welpen lernen schnell, er hat auch bald die Katzensprache verstanden, und alle haben sich akzeptiert. Viel Erfolg beim Vorhaben, aber bitte kein Tier wegsperren, die regeln das meist untereinander.

Kommentar von Jana88 ,

Der Zimmerkäfig ist nicht von allen Seiten zugänglich, er hätte eh genug Platz gehabt, sich den Katzen zu entziehen, wenn er keinen Kontakt gewollt hätte. Die Box ist 1,20 Meter lang, keine kleine Transportbox oder so.

Ich möchte dennoch trotzdem eine Möglichkeit, bei der die Katzen nicht direkt zum Welpen können. Ich habe keine Ahnung wie die Katzen reagieren, ich möchte es aber nicht sinnlos auf die Probe stellen. Ich habe auch schon mitbekommen, wie eine Katze einen Hund sofort und extrem aggressiv angegriffen hat. Danach war kein normales Kennenlernen zwischen den beiden mehr möglich, allein wegen dieser sehr negativen Begegnung. Dem kann man entgegenwirken, sei es mit einem Zimmerkäfig oder einer Gittertür, so wie man das bei Katzen macht.

Antwort
von Jerne79, 45

Wäre das eurer Meinung nach eine gute Idee mit dem Zimmerkäfig, oder einfach Hund an die Leine und Tür öffnen?

Nein.

Der Hund hat keinerlei Möglichkeit, irgendwie auf die Katzen zu reagieren, er kann nicht ausweichen, sich nicht zurückziehen. Für die Katzen wird es kein sinnvolles Erlebnis, weil der Hund demnächst eh (hoffe ich jedenfalls) frei durch die Gegend spazieren wird und sie sich dann neu darauf einstellen müssen.
Keiner der Beteiligten hat irgendetwas von der Nummer mit dem Käfig. 

Bei der Zusammenführung musst du eh permanent dabei sein. Dann schau, wie sich alle Beteiligten verhalten. Die Chance, dass die Katzen den Hund angreifen, sind denkbar gering, viel wahrscheinlicher ist ein Rückzug in unerreichbare Ecken und Höhen.

Den Hund erstmal tagelang im Schlafzimmer zu parken, halte ich für falsch. Die Katzen werden ihn eh riechen, können aber nicht herausfinden, was eigentlich los ist. Überhaupt, setzt du dich dann 5 Tage zum Hund ins Schlafzimmer? Wenn nein, ist es absolute Tierquälerei, den armen kleinen Kerl allein ins Schlafzimmer zu sperren, wo er Todesängste leiden wird.

Auch sonst finde ich den Käfig unnötig, praktisch ist so ein Ding nur für Menschen, die sich vor den unangenehmen Randerscheinungen der Welpenanschaffung drücken wollen. Der Welpe braucht weder dauernd eine Leine, die hinter ihm herschleift, noch muss er weggepackt werden. Im Schlafzimmer neben dem Bett ist der kleine Kerl mit einem Bettchen genauso glücklich, alleinlassen darf man Welpen im ersten halben/ dreiviertel Jahr eh nur für Momente, wozu also der Käfig? Dem Hund bringt er nichts. Wenn er eh offen stehen soll, tut es auch ein Bettchen.

So leid es mir tut, auch wenn du es sicher nicht böse meinst, du denkst derzeit nicht tiergerecht.

Kommentar von Jana88 ,

Er soll ja auch später den Käfig kennen und ihn als Rückzugsort annehmen, daher haben wir ihn von Anfang an, damit er sich gleich dran gewöhnt.

Um einen Hund stubenrein zu bekommen muss man ihn in der Nacht doch irgendwo "parken", wo er nicht frei rumlaufen kann, ansonsten bekommt man es doch gar nicht rechtzeitig mit, wenn er sich lösen muss.

Abgesehen davon, möchte ich, dass der Hund unbedingt im Schlafzimmer bleibt in der Nacht, damit man eine eventuelle Magendrehung mitbekommt. Bei sehr großen Rassen halte ich es für fahrlässig, sie nachts nicht in der Nähe zu haben.

Zu dem Käfig gibt es eben viele Meinungen. Ich finde ihn gerade für einen Welpen praktisch und werde ihn auch dran gewöhnen, da es für später nur förderlich sein kann.

Ob man so die Zusammenführung gestalten sollte steht halt auf einem anderen Blatt.

Kommentar von Jerne79 ,

Das ist durch die Bank so nicht richtig.

Er braucht keinen Käfig als Rückzugsort, ganz im Gegenteil. Ein Polster, von dem aus er auch etwas mitbekommt, ist deutlich hundgerechter. Zumindest wenn man den Hund als Begleiter sieht.

Das mit der Stubenreinheit ist so einfach Blödsinn. Mit einem Welpen muss man nunmal nachts alle 2 Stunden raus am Anfang. Darf der Hund sich frei bewegen, bekommt man auch mit, wenn er raus muss. Im Käfig lernt der Hund nur, dass er innerhalb von Haus oder Wohnung sein Geschäft schon erledigen kann. Das Ding verzögert die Stubenreinheit, statt sie zu fördern.

Kommentar von T4YFUN23 ,

Die Meinungen gehen leider oftmals sehr strak auseinader, auch ich habe meine Welpen von Anfang an an die Box gewöhnt, er hat kein einziges mal in die Wohnung gepinkelt, auch wenn er nur nachts und ab und zu wenn ich ihn zur ruhe zwingen musste drin ist.

Somit hat er IMMER sein geschäft draußen gemacht und ist niemlas auf die Idee gekommen es in der Wohnung zu machen. mittlerweile ist er 18 Wochen alt und meldet sich an der Gartentür wenn er raus muss, ich muss auch nicht mehr nach dem Fressen, Spielen direkt raus.. er sagt schon bescheid.

Ein Welpe benötigt viel Schlaf (20 Stunden am Tag).. auch ist es wichtig das er nachts möglichst lange durch schläft.. meiner von Anfang an min. 6 Stnden, mittlerweile 8,5 Stunden). Stelle ich mir von Anfang an in der prägephase alle 2 stunden den Wecker, kommt der hund nie zur ruhe.. will ich das später als erwachsener hund auch haben?

Kommentar von Jana88 ,

Richtig! Wie soll man den im Schlaf mitbekommen, dass der Hund mal muss, wenn dieser sich nicht meldet, weil er einfach irgendwo in die Wohnung macht? 

Wozu dann alle zwei Stunden den Wecker stellen,wenn ich dann ständig umsonst nachts draußen steh, weil der Hund hat nicht muss.

Kommentar von Jerne79 ,

will ich das später als erwachsener hund auch haben?

Das ist doch polemischer Blödsinn. Der Hund lernt, länger einzuhalten. Das braucht nunmal seine Zeit.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 80

Sperr doch den Hund gleich für 24 Stunden am Tag ein - ich blick dich nicht.

Nachts soll er da rein, bei der Zusammenführung soll er eingesperrt werden, vermutlich auch wenn du weg gehst oder zum duschen gehst wird er da eingesperrt?

Ich hab meinen Welpen geholt - der Kater ist von draußen hereingekommen hat den Welpen gesehen und gut war. Der Kater kann sich auf höhere Ebenen zurückziehen, wenn ihm der Welpe noch nicht geheuer ist. Meist machen weder Welpe noch Katze irgendwas - zumindest nicht solange der Mensch nicht dazwischen funkt.

Es gibt Katzen, die dem Welpe gefährlich werden können besonders beim Tatzenhieb in der Nasenregion - das würde dem Welpen auch in seinem Gefängniss passieren.

Nix Leine - nix Käfig - einfach ins Zimmer kommen und sehen das die Katze sich z.B. auf den Kratzbaum begibt. Je nach dem wie Nasig dein Hund ist, wird er auf die Katze zu gehen oder gleich weg bleiben. Sollte er drauf zu gehen, wird die Katze ihm schon sagen was er zu tun hat.

Einsperren würde ich deswegen den Hund garantiert niemals.

Kommentar von Jana88 ,

Was spricht dagegen dass er da drinnen schläft, mit einer offenen Tür? Ein Zimmerkäfig bietet sich nun mal gerade für die Welpenzeit an, auch was das Thema Stubenreinheit angeht. Ich habe wohl klar deutlich gemacht, dass er da seine Höhle haben soll, wo er sich wohl fühlt und nicht, dass er den ganzen Tag da drinnen hocken soll.

Wie willst du einen Welpen beaufsichtigen, wenn er keine Leine dran hat? Schön dass es bei dir so einfach geklappt hat, aber man sollte den Welpen am Anfang immer an der Leine halten, außer man will es gleich versauen.

Wenn der Welpe meine Katze verfolgt, während sie Angst hat, ist das ein denkbar schlechter Start!

Kommentar von Layaron ,

Was stellst hier fragen? Weisst es doch eh besser smh.....

Kommentar von xttenere ,

ich kriege langsam eine Kriese !

Fragen stellen...alles dementieren und besser wissen....

Kommentar von Layaron ,

Ja so Leute sollten sich mal hinterfragen ... Mit so Themen ...was will ich kompensieren mit dem xten Tier im Haushalt.

Kommentar von Jana88 ,

Man muss natürlich gleich was kompensieren wollen, man kann nicht einfach tierlieb sein. Natürlich. Wieder was gelernt. Vielen Dank :)

Kommentar von Jana88 ,

Man ist nicht automatisch gleich unwissend, nur weil man nach anderen Meinungen oder Ideen fragt.

90 % aller Hundetrainer würden dir raten den Hund an die Leine zu nehmen, da ändert es auch nichts, wenn manche Leute das eben nicht tun.

Wenn ich hier frage, ob mein Hund darin sicherer ist, dann möchte ich auch nicht gleich Unterstellungen lesen, dass mein Hund 24 Stunden da drin hocken soll. von solchen Usern nehme ich grundsätzlich ungern Ratschläge an, weil ich sie ab da an nicht mehr ernst nehmen kann.

Kommentar von friesennarr ,

Ich kann dich nicht erst nehmen, wenn du gleich mal hin schreibst " da kommt er über Nacht rein - soll ich ihn dann da zur Vergesellschaft auch rein tun?" Und meine Antwort ist nein, oder willst du ihn 24 Stunden da rein stecken, weil es ist ja schließlich immer was.

Der Postbote klingelt - Hund in den Käfig - wir gehen Schlafen - Hund in den Käfig - es kommen Gäste - erst mal Hund in den Käfig - ich gehe Duschen -erst mal Hund in Käfig.

Gute Hundetrainer binden den Hund nicht an bei einer Vergesellschaftung, damit der Hund immer weg kann.

Du Vergesellschaftest hier schließlich keine ausgewachsene Dänische Dogge mit einer Katze, sondern einen Welpen.

Kommentar von Jana88 ,

Es bedeutet doch aber nicht,dass der Käfig verschlossen ist! Darauf wollte ich hinaus. Beim ersten aufeinandertreffen der Tiere natürlich, aber doch nicht wenn er Stubenrein ist oder sonst was ist. Das habe ich doch auch mit keinem Wort so gesagt, sondern dass er da einfach drin schlafen soll, weil das sein Bett ist. Von einer verschlossenen Tür habe ich nichts gesagt und so habe ich es auch nicht gemeint.

Man hätte auch einfach fragen können, bevor man unterstellt.

Kommentar von friesennarr ,

Dann schreib anders - bevor man unterstellt - lol.

Kommentar von Jana88 ,

Ich habe auch nicht von anbinden gesprochen, ich habe gesagt, dass er eine Leine trägt, damit man ihn bei Bedarf festhalten kann.

Kommentar von friesennarr ,

Und was macht das dann für einen Sinn? Wenn er jetzt weg rennt und die Leine hinter ihm her schleift, dann hast du eher den Welpe verstört und die Katzen gleich mit, wegen dem ungewohnten geräusch bzw. Bewergung, zudem kann der Hund irgendwo hängen bleiben. Katze und Hund müssen Bewegungsfreiheit haben, damit jeder weg kann und jedem aus dem Weg gehen kann - Bei Katzen ist es einfach, die können nach oben - oder unter den Schrank oder die Couch - beim Hund ist es schwieriger.

Kommentar von Jana88 ,

Die Leine soll auch nicht auf dem Boden schleifen, sondern die behält man in der Hand, um den Hund eben stoppen zu können, weil der Hund die Katzen nicht jagen soll und das nur so lernt. Willst du ihm jedes mal hinterher laufen oder wie soll das ablaufen?

Guck doch mal bei google wie so ne Zusammenführung abläuft...

Kommentar von friesennarr ,

Brauch nicht auf Google gucken, mach das schon mein Leben lang, alle möglichen Tiere zu vergesellschaften.

Kommentar von Jana88 ,

Trotzdem kann man etwas falsch machen oder könnte etwas besser sein. Für mich ist "Tür auf und alle Tiere zusammenfassen" (am besten schon am ersten Tag) nicht das Beste. Das klappt nicht mal bei Hunden untereinander bzw. sollte man das erste kennenlernen da auch planen und nicht in der Wohnung stattfinden lassen.

Kommentar von friesennarr ,

Na ja, da habe ich ganz gegensätzliche Erfahrungen - aber ist gut ich kann dir dann nicht helfen.

Wobei eine echte Hilfeannahme vermutlich eh nicht angestrebt war.

Kommentar von Jana88 ,

Doch sicher, aber dafür muss man halt ähnliche Erwartungen und Erfahrungen haben und das ist bei uns nicht der Fall. Du hast ne ganz klare Meinung wie das mit dem Hund abzulaufen hat und andere Meinungen akzeptierst du da nicht wirklich. Das war auch schon beim Thema Hundefutter so in meiner letzten Frage. Bei solchen Ansichten finde ich es einfach schwierig, weil das nicht mehr viel mit einem Austausch zu tun hat.

Ich beschäftige mich eben nicht erst seit einer Woche mit dem ganzen Thema und gerate nicht sofort ins wanken, nur weil mir einer sagt, dass er es so nicht machen würde. Es kann meine Meinung dann natürlich beeinflussen, aber deswegen stelle ich nicht mein Denken ein und es scheint mir, als würdest du das von den Leuten erwarten, denen du Ratschläge gibst.

Kommentar von friesennarr ,

Mein Welpe war nie an der Leine im Haus, auch nicht bei der Vergesellschaftung mit unserem Kater. Ich bin ja im Haus, also kann ich auch meinen Welpen beaufsichtigen. Eine Höhle hat mein Hund nicht, braucht sie auch nicht.

Wenn der Welpe die Katze verfolgt wenn sie Angst hat, dann ist das ein denkbar guter Start, weil die Katze geht dann nach oben oder hinter die Couch und schaut sich das ganze aus sicherer Distanz an. Nach ein paar Tagen haben die meisten Katzen beschlossen, das das neue Ding da unten ungefährlich ist und kommen aus ihren Verstecken oder vom hohen Platz wieder runter.

Ich habe noch keinen Welpen versaut - hatte auch noch nie eine Box oder einen Käfig.

Kommentar von xttenere ,

Du sprichst mir aus dem Herzen !

Seit dem ich Hunde habe, und das sind gut 40 Jahre, halte ich auch Katzen (Freigänger) Ich hatte noch nie irgendwelche Probleme mit der Zusammenführung...hab aber auch nie etwas erzwungen. Die einen brauchten 2 Wochen, bei meinem Kater *Zipfelchen* dauerte es 5 Stunden, dann schnupperte er an dem Welpen.

Kommentar von Negreira ,

Du hast völlig Recht! Ich habe in meinen ganzen Jahren Hunde und Katzen zusammen gehabt (auch in meinem Tierheim) und nur ein einziges Mal wirklich ein Problem mit einem ausgebildeten alten Jagdterrier gehabt. Er war chon älter, aber da passierte erst etwas, als der Hund schon über 1/2 Jahr mit der Katze zusammen war.

Noch niemals habe ich ein Tier zum Kennenlernen weggesperrt, das ist absolut kontraproduktiv. Woher sollen die Tiere wissen, daß man es imn diesem Moment gut und nicht sachlecht mit ihnen meint? Je eher sie sich aneinander gewöhnen, umso besser.

Ob Welpe oder älterer Hund war vollkommenegal, es hat immer funktioniert, mit Zeit und Geduld, sonst schafft man sich nicht noch ein zusätzliches Tier an.

Kommentar von brandon ,

@ Jana

Wenn ich Deinen Kommentar hier lese frage ich mich warum Du diese Frage gestellt hast wenn Du doch alles besser weißt und Dich sowieso schon entschieden hast wie Du vorgehen willst.

Kommentar von Jana88 ,

Wo steht dass ich mich entschieden habe? Ich darf doch bitte trotzdem eine Meinung über bestimmte Bereiche haben?! Der Sinn ist sich auszutauschen, nicht andere Meinungen zu übernehmen, die mir nicht einleuchten.

Man muss sich hier auch nicht wie ein Orakel fühlen, auf das jeder zwingend hören muss.

Der Käfig steht hier nicht unüberlegt, der wird auch für die Nacht benutzt. Das war hier auch gar nicht die Frage, sondern ob eine Zusammenführung mit diesem Käfig sinnvoll ist. Und ich habe nicht gesagt, dass ich es jetzt so machen werde, aber auch nicht, dass ich es nicht tu. Ich denke eben drüber nach und darum die Frage hier...

Kommentar von Layaron ,

Klar kompensierst, regulierst und definierst dein Leben mit und über Tiere...Also ich lese das hier zumindest.

Kommentar von Jana88 ,

Wie bitte? Wo steht hier irgendwas über mein Leben? Ich rede darüber wie man die Tiere am besten vergesellschaftet und nicht über mich. Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht was du hier suchst. Hast keinen Ratschlag zu geben und schreibst nur irgendeinen Unsin, der möglichst klug klingen soll, merkst aber nicht, dass es völliger Stuss ist.

Hier bekommst du was über mein Leben und mich:

Ich liebe Tiere und tu alles, damit es ihnen möglichst gut geht. Wir ziehen extra aufs Land damit vor allem der Hund es dort schön hat und stecken selbst viel zurück. Das nennt man "Tierliebe" und "Passion" falls dir das etwas sagt. Sehr beschrenkte Menschen sehen da halt gerne ein Problem drin, weil sie selbst kein eigenes Leben haben.

Antwort
von Layaron, 98

Hätte man sich vor Monaten eher die Frage stellen sollen. Macht es Sinn ältere Katzen mit jungen Hund zu halten. Chance steht schlecht meiner Meinung nach....

Kommentar von Jana88 ,

Ich habe öfter mitbekommen dass es klappt, als dass es nicht geklappt hat.

Ich habe selbst schon ein paar Katzen und Hunde "vergesellschaftet", allerding war ich da noch zu jung um darüber überhaupt nachzudenken. Ich bin mit dem Hund einfach in die Wohnung, in der die Katzen gelebt haben und es gab keine Probleme.

Ich möchte das aber dieses Mal mit etwas mehr Verstand machen und vor allem langsam.

Kommentar von friesennarr ,

Aber genau so solltest du es machen - ohne überhaupt darüber nachzudenken - das ist der richtige Ansatz. Darüber nachzudenken, oder einzuschreiten ist typisch menschlich und das gibt viel mehr Probleme, als wenn man die Tiere alleine wursteln lässt - und nur dabei bleibt.

Mach es lieber nicht mit dem Verstand, Menschen überanalysieren alles mögliche. Die zwei werden sich schneller und leichter in der Mitte treffen, als du das vorausplanen kannst.

Ein Kratzer auf der Nase oder eine Katze die 2 Tage hinter der Couch sitzt mu man ertragen und ignorieren lernen.

Kommentar von Layaron ,

Ok ums zu verdeutlichen was ich meine. Verstehe ich was ich mir da und den Tieren antue....

Kommentar von Jana88 ,

Was wolltest du damit verdeutlichen?

Kommentar von Jana88 ,

Ist was wahres dran, aber dennoch möchte ich da lieber mit mehr Vorsicht rangehen, einfach weil ich nichts riskieren will. Es soll für die nächsten 10 Jahre halten.

Wir haben halt auch drei Katzen. Mit einer wäre das viel einfacher, aber es bricht ja auch unter den Katzen Stress aus und es soll zu keinen Übersprungshandlungen kommen.

Kommentar von friesennarr ,

Wenn der Mensch zu viel Denkt, geht das meiste in die Hose, weil man anfängt Probleme zu sehen, die gar nicht da sind.

Weniger Stress hätte man, wenn man oftmals solche Sachen ohne große "Gedanken machen" tun würde.

Bei drei Katzen hätte ich eher angst um den Welpi, Katzen sind bekannt dafür gemeinsam gegen den Feind zu gehen. Die Mobben gerne. Die Katzen sind aber auch von Vorteil, weil da ist immer dann eine dabei die Hunde schon kennt oder wenigstens schneller den Hund aktzeptiert.

Du weist was eine Übersprungshandlung ist?

Kommentar von Jana88 ,

Um den Welpen geht es mir ja auch hauptsächlich. Es geht mir auch nur um einen Kater,bei dem ich überhaupt nicht einschätzen kann was er macht. Wenn die erste Begegnung einigermaßen ok verlief, wäre ich da auch entspannter, aber einfach Tür auf und Hund zu den Katzen laufen lassen ist da nicht drin. Das ist mir eine wegen diesem einen Kater zu gefährlich, da der ja auch keine Hunde kennt.

Es sind alles keine alten Katzen, die sich denke ich auch recht bald damit anfreunden werden, allerdings ist die erste Reaktion eben entscheidend.

Wir hatten diese Übersprungshandlungen bei der letzten Zusammenführung unter den Katzen. Der dritte kam vor zwei Jahren dazu und mein einer Kater war so gestresst,dass er auf seinen Kumpel losging und teilweise auf uns, weil er so unter Strom stand. Das kann ne harmonische Katzengruppe leicht mal zerstören, daher wollen wir halt behutsam sein.

Kommentar von friesennarr ,

Behutsam ist aber falsch - aber du machst doch eh wie du denkst, dann ist die Frage eh überflüssig.

Kommentar von brandon ,

Das haben ich auch schon erlebt das die Katzen so gestresst waren als eine dritte dazu kam, das sich die anderen angefaucht haben aber das war nach 2 - 3 Tagen schnell vergessen.

Kommentar von brandon ,

Ich bin mit dem Hund einfach in die Wohnung, in der die Katzen gelebt haben und es gab keine Probleme.

Warum willst Du es jetzt mit Verstand machen wenn es ohne Verstand keine Probleme gab? 😊 😉

Kommentar von Jana88 ,

Es hätte ja aber auch anders ausgehen können. Wozu sowas riskieren, wenn es auch anders geht.

Es ist einfach für meine Katzen ein Schock, da kann ich es ihnen zumindest leichter machen.

Kommentar von brandon ,

Chance steht schlecht meiner Meinung nach....

Meiner Erfahrung nach stehen die Chancen gar nicht schlecht. Ich habe drei Katzen die keine Hunde kannten mit meinem ersten Hund (als er 6Monate alt war) problemlos miteinander vergesellschaftet.

Bei unserer Pflegehündin die die Katzen jagen wollte hat es 4 Monate gedauert bis sie friedlich nebeneinander lagen.

Man braucht Geduld und Fingerspitzengefühl dann gelingt es fast immer sie aneinander zu gewöhnen wenn es keine extrem aggressiven Tiere sind.

Leider geben viele Tierhalter viel zu schnell auf und haben einfach keine Geduld dafür. Wie lange die Gewöhnungszeit dauert bestimmen nun mal die Tiere und nicht der Mensch.

Für den Anfang haben wir es so geplant, dass der Welpe mindestens 5 Tage im Schlafzimmer seine Ruhe hat, bevor er überhaupt auf die Katzen treffen soll, damit es ihm nicht zu viel wird.

Meinst Du damit das Du denn Hund fünf Tage lang nur im Schlafzimmer lässt? Das halte ich für keine gute Idee und einen Käfig habe ich auch noch nie gebraucht um Hund und Katze aneinander zu gewöhnen. 

Du solltest nur am Anfang die Tiere nicht alleine in einem Raum lassen und solltest dafür sorgen das die Katzen immer die Möglichkeit haben sich zurückzuziehen wenn es ihnen zu viel wird.

Katzen sind sehr territoriale Tiere und natürlich werden sie erst mal überhaupt nicht darüber erfreut sein das sich ein Eindringling  in ihrem Revier breit macht, das darfst Du ihnen nicht verübeln wenn eine neue Katze dazukäme wäre das nicht viel anders.

In erster Linie solltest Du dem Hund beibringen sich in der Gegenwart der Katzen nicht aufgeregt zu zeigen. Also kein bellen, kein fiepen und auch kein fixieren. Falls er das tut stupst Du ihn an bis seine Aufmerksamkeit Dir gilt und nicht den Katzen. Dann bekommt er auch ein Leckerli zur Belohnung.

Was Du unter gar keinen Umständen tun solltest, ist die Tiere zu einem Kontakt zu zwingen. Also kein festhalten der Tiere damit das andere Tier es beschnüffeln kann. 

Viel Spaß noch mit Deinen Vierbeinern.

LG

Kommentar von Jana88 ,

Natürlich wäre ich dann auch im Schlafzimmer, wir haben das schon durchgeplant. Mein Freund schäft in der ersten Woche im Wohnzimmer und ich im Schlafzimmer bei dem Hund. Er wird natürlich keinen Augenblick alleine gelassen.

Ich finde es auch einfach zu früh, ihm sofort die Katzen vorzustellen. Er soll erst mal ankommen, sich eingewöhnen, die Umstellung verarbeiten und das erste mal nach draußen und den Straßenlärm aushalten. Da muss ich ihm doch nicht sofort die Katzen vorsetzen. Und andersrum ebenso.

Die Katzen merken das plötzlich alles anders ist, die sollen sich erst mal an den Geruch gewöhnen und die Geräusche die aus dem Schlafzimmer kommen. Dann wechseln wir die Zimmer, so dass sie alles abschnüffeln können.

Wenn die Katzen nicht mehr völlig neben sich stehen möchte ich dann nen Schritt weitergehen, aber am liebsten auch nicht mit allen Katzen gleichzeitig, sondern erst mal mit der, die Hunde kennt.

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