Frage von roy4545, 107

Zusammenbruch mit 22....keine hilfe von eltern?

Hey, ich bin andre und 22 jahre alt. ich muss vorher nen umriss geben um alles verständlich zu machen ich bin mit 19 jahren zuhause ausgezogen da es unzumutbar war. man hatte sich nur noch gestritten und durch einen übergriff meines vaters auf mich bin ich impulsiv ausgezogen. die familiäre struktur war an sich schon schwierig. dazu habe ich so um die zeit das erste mal für mich realisiert das mein cousing mich mit 10-11 vergewaltigt hat) habe kurz nach dem auszug meine ausbildung begonnen und konnte somit alleine wohnen. ab da an habe ich keinen kontakt zur familie gehabt. nach 2 jahren arbeit(Altenpflege) sind bei mir schwergradige depressionen ausgebrochen. dazu ist die PTBS (Post traumatische belastungsstörung) auch dazu getretten. habe dadurch mich selber nicht mehr auf den beinen halten können... durch einen verwaltungsfehler wurde mir dazu noch zu wenig gehalt bezahlt...woraufhin ich meine wohnung verloren hab(habe vorher eine therapie wegen den depressionen gemacht und Krankengeld bezogen)...obdachlos ! damit auch keine arbeit mehr..

schlussendlich habe ich auch versucht wieder auf meine eltern zuzugehen. mit meinem vater habe ich wieder einigermassen kontakt aber zum rest nicht...dazu glaubt meine mutter mir auch nicht den übergriff von meinem cousing. ich habe sie um hilfe gebeten aber wollen mich nicht wieder aufnehmen...nun stehe ich da und weiß weder wohin mit mir noch dazu habe ich diese probleme... ich weiß nicht mehr weiter und bin einfach ratlos..

kann mir da jemand vll einen ratschlag geben.

Antwort
von Agency, 60

Da kann ich dir nur einen Ratschlag geben: begib dich in stationäre psychiatrische Behandlung. Mit unbehandelter PTBS wirst du über kurz oder lang nicht viel im Berufsleben anfangen können. Noch dazu benötigst du dringend Unterstützung eines Sozialdienstes, den die meisten psychiatrischen Stationen anbieten. Damit kannst du dann zumindest dein Finanzielles abklären und unterstützend Geld vom Amt beantragen und eine Wohnung suchen. Außerdem werden dir die "Auszeit" und die Gespräche dort gut tun. Außerdem kannst du dich dort auch informieren was es für Möglichkeiten im ambulanten Bereich gibt.


Mit so vielen Belastungen alleine fertig zu werden klingt für mich fast unmöglich.


Ruf einfach mal in der nächsten Psychiatrie an und erkundige dich telefonisch, oder schau auf der jeweiligen Onlineseite.


Lieben Gruß...

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