krucker am 15.08.2007 um 9:30 Uhr
Roman von Anna Gavalda
Film von Claude Berri

Zusammen ist man weniger allein - das stimmt so objektiv natürlich, ABER eigentlich sollte es wohl statt "allein" eher "einsam" heissen.
Persönlich habe ich mich selten so einsam gefühlt, wie dann, wenn ich mit jemandem zusammen war, mit dem ich mich nicht gut verstand.
Umgekehrt fühle ich mich selten einsam, wenn ich allein bin.
Je nach dem, wie das Verhältnis zu den andern ist. Man kann auch sich auch in einer Gruppe sehr allein fühlen!

Zusammen ist man weniger einsam müsste es für mich heissen :-)
Allein zu sein muss nicht immer negativ sein, sondern ist von Zeit zu Zeit sogar - zumindest für mich - sehr schön. Solange ich weiss, es gibt noch jemanden, der für mich da ist, auch wenn er grad nicht hier ist :-)

Wenn ich mit jemandem zusammen war, den ich mochte / liebte, aber mit dem es häufig Unstimmigkeiten gab, war ich weder allein noch einsam, sondern sehr unglücklich!
Zusammen kann man im schlimmstenfall noch viel einsamer sein...
Habe während meiner Studienzeit in einer Wohngemeinschaft (Haus) gelebt und mich eindeutig besser gefühlt.
Kann ich nur zustimmen.
Aah, endlich mal wieder eine richtige und gute Antwort... das tut gut, danke!
Einsam und Allein - "zwei paar Schuhe"...