Frage von Birgitwunder 28.07.2011

Zurück in die Zwinger ?

  • Hilfreichste Antwort von taigafee 29.07.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    mit keinem einzigen argument. wie brigitta schon sagt: die nehmen uns als hundefachleute nicht ernst.

    vor 3 tagen kam ich zufällig am schäferhundeverein vorbei und hörte zu, wie ein trainer sagte: wenn der hund immer wieder aufsteht, dann stell dich mit dem fuß auf die leine, ganz nah am kopf. er wird versuchen, hoch zu kommen, aber irgendwann kapiert er wer der chef ist.

    so geht´s da zu.

    ein älterer mann im jägerähnlichem outfit hatte einen braunen labrador, der offensichtlich lieber spielen wollte und völlig unaufmerksam war. der zog sein programm mit mühe durch, dann den hund in den dunklen anhänger, ohne dass der noch irgendeinen hund begrüßen durfte und eilte in die bierklause, um zu fachsimpeln. mich hat er mit meinem ohne leine bei fuß laufenden schweißhund nur verächtlich angeschaut.

    auf dem rückweg stand ein mann mit seinem wunderschönen altdeutschen schäferhund an einer ampel. er hielt das tier am halsband, den kopf so hoch, dass die vorderbeine den boden kaum berührten. er flüsterte immer wieder: "keinen mucks, verstanden? keinen mucks sag ich. " es wurde zwei mal grün, der mann aber forderte von seinem hund, dass er stehen blieb. eine reine schikane vermute ich.

    da kann man nur hoffen, dass die einsicht irgendwann von alleine kommt.

  • Antwort von spieli 28.07.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich finde, ganz ehrlich, man sollte diese Dinger verbieten. Hunde sind Rudeltiere und wollen in ihrem Rudel sein. Im Zwinger sind sie vom Rudel rausgerissen, und ich bin der Meinung, genau durch solche Haltung entstehen Problemhunde. Diese Hunde sind es dann, die dann agressiv reagieren. Und das mit den Sporthunden stimmt leider. Ich betreibe ja auch Hundesport. Nur unser Verein arbeitet ohne Zwinger. Aber es gibt einige Hundevereine, gerade wenn wir Auswärts ein Tunier haben, die mit Zwinger arbeiten. Die Hunde sitzen dann Stundenland in einem kleinen Zwinger. Und das dann auch in Hitze und Kälte. Einfach schrecklich wenn man diese Hunde dahinter sieht. LG spieli

  • Antwort von YarlungTsangpo 28.07.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sporthunde waren schon immer betroffen!

    Das ist der Grund weshalb ich das züchten einer "Gebrauchshunderasse" aufgegeben habe.

    Bei "Sportlern" hilft kein Argument wie diese "ihr Sportgerät" verwahren sollten!

    Hört sich schlimm an, ist aber leider meine persönliche Erfahrung.

  • Antwort von costacalida 28.07.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mit tut jeder Hund leid, der abgeschieden und einsam sein Dasein in einem Zwinger fristen muß ! Wie soll er da erzogen werden, Sozialverhalten lernen ? Und er braucht doch auch Streicheleinheiten ............

    Ich weiß nicht, was sich die Halter davon versprechen, ich finde die Vorstellung ganz schrecklich !

  • Antwort von TygerLylly 28.07.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin der Meinung, wer sich einen Hund anschafft sollte dies mir allen damit verbundenen Konsequenzen tun. Dazu gehören auch schlammige Pfotenabdrücke im Flur und Hundehaare im gesamten Haus! Ein Hund ist ein Rudeltier, das in einem Zwinger einfach nicht artgerecht gehalten wird. Auch dann nicht, wenn mehrere Hunde im Zwinger gehalten werden, denn der "Rudelführer" ist nicht dabei.

    Ich bin sogar der Meinung, dass ein Hund einfacher zu erziehen ist, je enger er mit dem Menschen zusammenlebt. Das Rudeltier Hund kann einen Menschen nur als Rudelführer akzeptieren, wenn dieser sich auch so verhält. Und dazu gehört nunmal auch das Zusammenleben-wie in einem Rudel.

    Sämtliche Bekannte, die Probleme mit ihren Hunden haben, sperren diese über Nacht in die Garage, in den Garten oder in einen Zwinger. Ich bin mir sicher, wenn sie die Hunde an ihrem Leben teilhaben ließen, wären einige Probleme schon halb gelöst.

  • Antwort von Lacus 28.07.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zwingerhaltung von Hunden müsste verboten werden, da es gegen alle Richtlinien einer artgerechten Hundehaltung verstösst. Diese Hundehalter sind nicht in der Lage, ihre Hunde richteg auszubilden und so muss die Unfähigkeit ein Zwinger ersetzen. Das darf nicht sein, doch kenne ich in unserer näheren und etwas weiter Umgebung keine Hunde die in Zwingern gehalten werden, obwohl ich auch mit Jägern zusammen bin.

  • Antwort von Annemaus85 28.07.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ein Zwinger ist nie groß genug, wie soll man argumentieren, wenn der Halter das nicht selbst sieht? Traurig für die Tiere. :(

  • Antwort von niska 29.07.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Meine Mutter wurde beim Spaziergang demletzt von einem Herrn den sie nicht kannte angesprochen. Er meinte er habe einen Shiba Inu und der sei ja ganz ähnlich wie unsere - naja, vielleicht von der Fellfarbe her (wir haben eine portugiesische Podenga)...

    Jedenfalls unterhielten sie sich. Die erste Merkwürdigkeit die meiner Mutter auffiel - er war ohne Hund spazieren, war aus dem Nachbarort knapp 3km hergelaufen. Im Verlauf des Gesprächs kam er dann auf die Haltung zu sprechen, sein Hund liebe den Schnee ja so etc. Meine Mutter entgegnete unsere liebe die Sonne, ist ja auch ein Südhund. Er: "Also nein, jeder Hund liebt Schnee - Sonne ist nix für Hunde die brauchen Kühle, wir dürften den Hund nicht in der Sonne liegen lassen er brauche ein schattiges Plätzchen" und dann gings los... Sein Hund, ein zweijähriger Shiba Inu vom Züchter lebt in einem Zwinger, schön schattig im Hinterhof sommers und winters. Er hatte meine Mutter offensichtlich missverstanden und dachte unser Hund lebe ebenfalls in einem Zwinger - er jedenfalls könne die ganzen Leute die den Hund ins Haus lassen nicht verstehen, wie unhygienisch. Hat angefangen irgendwas von Würmern zu labern (Entwurmung hilft da nix, meint er) und meine Mutter schier verunsichert, dass sie ihn gar nichtmehr korriegiert hat. Zuerst hatte der Hund noch einen Auslauf, aber den hat er ständig umgegraben - fuuuuurchtbar. Er macht mit ihm Turnierhundsport und ist waaaahnsinnig erfolgreich, das wäre doch auch was für uns - Ach unser Hund hat ein kaputtes Bein (wie der Typ das übersehen hat, wo er doch so ein Experte ist, ist mir auch schleierhaft), na dann wohl doch nicht. Wie ist das denn passiert, ein Unfall? Ach Straßenhund!? Also nein, wieso haben wir uns den so einen geholt, der schon "kaputt" ist (seine Worte!!!). Nee, also diese ganzen ausländischen Hunde er versteht das nicht, was die Leute damit bezwecken wollen... (Jepp, ein Shiba Inu ist natürlich urdeutsch). Das Gespräch entwickelte sich dann in eine immer unangenehmere Richtung bis meine Mutter irgendwann die Flucht ergriffen hat.

    Ich muss ehrlich sagen, ich war überzeugt, dass der Typ einfach nur gelabert hat und überhaupt keinen Hundesport macht, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ihn in seinem Verein keiner für seine Haltungsweise verurteilt - aber jetzt bin ich mir nichtmehr so sicher...

  • Antwort von corona407 28.07.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sind halt keine echten Tierliebhaber, sondern Idioten. Oder Leute, die den Hund als Nutztier sehen - zb als Wachhund - und ihn in seine Abstellkammer stellen wenn der Tag rum ist. Privatbesitzer, die einen Hund im Zwinger halten, haben vermutlich nur ein Spielzeug fürs Gör gekauft und hätten den Hund bittesehr nur auf Abruf, so wie bei YouTube. Es soll sogar Leute geben, die eine Hundehaarallergie haben und dann auf die grandiose Idee kommen, sich einen Hund anzuschaffen, weil der ja schön zum Angucken ist. Er darf nur nicht seine Haare im Haus verteilen - egal, ob man tatsächlich eine Allergie oder einfach nur einen Putzfimmel hat.

  • Antwort von Heinroth 29.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es gibt sicher Vorschriften wie groß so ein Zwinger sein muss und dass auch ein Wetter sicherer Unterstand vorhanden sein muss.

    Ansonsten kannst du gegen dumme Leute nicht viel machen. Die sind Argumenten nur schwer zugänglich.

    Du kannst ihn vielleicht fragen, warum es sich einen Hund anschafft wenn er ihn dann den ganzen Tag doch nicht sehen will.

    Ich mach auch sowas ähnliches wie Zwingerhaltung.

    Früher wohnte ich in einem Haus mit Garten. Jetzt wohnen meine Hunde und ich gemeinsam in einem Haus im Hundezwinger. Der Garten ist als solcher nicht mehr zu erkennen ;-)

  • Antwort von Heinroth 29.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Es gibt aber noch schlimmeres als Zwingerhaltung - das ist Käfighaltung und die ist noch weit verbreiteter und keiner denkt sich was dabei ;-)

    Käfighaltung
    Käfighaltung
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