Frage von bartpflanze, 9

zur Zusatzkrankenversicherung?

Ich bin selbstständig und betreibe ein Kleingewerbe. Zu meiner Absicherung im Krankheitsfall habe ich eine Krankenzusatzversicherung abgeschlossen. Diese muss nach der sechsten Kalenderwoche einen Beitrag leisten. Ich war nun bedingt durch eine Krankheit (ISG) 6 Monate krank. Somit musste die Versicherung zahlen. Nun bekam ich von der Versicherung eine Mitteilung, wonach ich mich bei einem Vertrauensarzt zur Untersuchung melden muss. Dieser hat mich dann untersucht und für die Versicherung einen Untersuchungsbericht erstellt. Nach ca.14 Tagen bekam ich Post von dem Versicherungsträger, dieser teilte mir mit, dass ich mehr als 50% Berufsunfähig bin und ich meinen Beruf nicht mehr ausführen könnte. Ich habe darauf hin mit meinem Facharzt gesprochen, der nun ein Gegengutachten mit dem Vermerk 100% Arbeitsfähig erstellt hat. Diesen Bericht hat nun die Versicherung bekommen. Nun bekam ich wieder eine Mitteilung wonach der Versicherungsträger an seinem Urteil festhält. Ich habe darauf hin Einspruch eingelegt. Meine Frage: Hat der Versicherungsträger das Recht mich für Berufsunfähig einzustufen? Damit könnte die Versicherung ausschließen. Für mich ist klar, diesen Weg versucht die Versicherung einzuschlagen, !!

Grüße Bartflanze

Antwort
von dieter2bb, 2

Der Grad der Berufsunfähigkeit wird allein durch Gutachter der Versicherung ermittelt. Immer öfter betreiben Versicherungen eine "Strategische Leistungsverweigerung" um nicht zahlen zu müssen. Wird ein Widerspruch gegen diese Entscheidung von der Versicherung abgelehnt, bleibt dem Versicherten nur die Möglichkeit einer gerichtlichen Klärung. Das bedeutet Anwaltskosten, Gerichtskosten, Gutachterkosten und viel Zeit. Ohne Rechtsschutzversicherung kann das teuer werden. Mir ist nicht bekannt, ob es eventuell eine Schlichtungsstelle dafür gibt. Einfach mal googeln oder auf eine entsprechende Antwort warten.

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