Frage von Necati, 126

Zur Theorie Prüfung zugelassen,trotz Btmg Eintrag. Kann noch etwas folgen?

Hallo liebe Community,

Ich wurde mit 18(vor 2 Jahren) mit Besitz von 0,5 gr von der Kripo  vorgeladen.Die anklage wurde aber eingestellt.(wohne in NRW)

Nun bin ich 20 Jahre alt und dabei den Führerschein zu machen,ich habe heute von der Fahrschule erfahren,dass ich zur Theoretischen Prüfung zugelassen wurde.

Dennoch bereitet mir der Btmg Verstoß Kopfschmerzen...

Ich würde gerne wissen,ob die Führerscheinstelle von mir was fordern könnte,obwohl ich schon zur Prüfung zugelassen wurde.

Ich würde mich über Erfahrungen und Antworten riesig freuen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von diePest, 62

Wenn der Antrag gestellt und genehmigt wurde, passiert nicht mehr. 

Kommt jetzt irgendwas neues dazu .. kann der Antrag nochmal zurück genommen werden .. aber so, Glück gehabt.. und draus gelernt .. hoffentlich. ;)

Kommentar von Necati ,

Vielen Dank für die Erleichterung...

Nein es wird nichts mehr dazu kommen,nach der Polizei-Kontrolle habe ich keine Drogen mehr angerührt.

Also ist es so,dass wenn man zur Theorie zugellasen wurde,auch automatisch zur Praktischen zugelassen wird,falls man die Prüfüng besteht?

Vielen Dank 

Kommentar von diePest ,

Ja, der Eingang des Antrages ist immer für beide Prüfungen. :)

Kommentar von Necati ,

Vielen Dank für die Antworten. :-)

Antwort
von aXXLJ, 60

Möglicherweise wird man ein "ärztliches Gutachten" von Dir verlangen, um Deinen Drogen-Status darzulegen. http://www.verkehrslexikon.de/Module/THCGelegentlich.php

Kommentar von Necati ,

Ist die Wahrscheinlichkeit dafür hoch?

Wie würde so ein äG dann aussehen?

Kommentar von Necati ,

VG Frankfurt am Main v. 18.05.2005:
Ein einmaliger oder gelegentlicher Cannabiskonsum ohne konkrete Verknüpfung mit der Teilnahme am Straßenverkehr begründet regelmäßig keinen Verdacht auf Dauerkonsum und rechtfertigt damit weder eine Aufforderung, sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung zu unterziehen, noch eine solche, sich fachärztlich auf Dauerkonsum begutachten zu lassen.

VG Berlin v. 23.01.2003:
Über den bloßen Besitz oder den gelegentlichen Konsum von Cannabis hinaus müssen konkrete tatsächliche Verdachtsmomente dafür vorliegen, dass der Fahrerlaubnisinhaber den Konsum von Cannabis und die aktive Teilnahme am Straßenverkehr nicht zuverlässig zu trennen vermag oder zu trennen bereit ist. Liegen diese vor, ist die Anordnung eines ärztlichen Gutachtens auf der Grundlage eines Drogenscreenings statthaft.

Kommentar von aXXLJ ,

Schau mal aufs Datum der von Dir erwähnten Entscheidungen und lies Dir in Ruhe diesen Beitrag durch: http://www.zeit.de/wissen/2014-10/marihuana-kiffen-fuehrerscheinentzug

Hilfreich auch, wenn Du mal die beiden Artikel googelst, die man unter den Stichworten "Grüne Hilfe Führerschein" findet.

Kommentar von Necati ,

Habe ich gemacht, danke erstmal.

Allerdings handelt der Artikel von einer Frau die den Führerschein schon hat. 

Meine Frage bezieht sich auf Personen,die versuchen den Führerschein zu erlangen. Wann müsste ich zur äG aufgefordert werden,wenn ich doch schon zur Prüfüng zugelassen wurde?

Und würde demnach ein einmaliger Urintest,welcher meine Drogenfreiheit beweist ausreichend sein?

Kommentar von aXXLJ ,

Du würdest zur Beibringung eines ärztlichen Gutachtens aufgefordert werden, sobald die zuständige Verkehrsbehörde (Führerscheinstelle) Kenntnis von der Erlangung Deiner Fahrberechtigung (und des Vorfalls im Zusammenhang mit Cannabis) hat.

Ärztliche Gutachten bedürfen in aller Regel mehrerer Urin-Screenings, in manchen Fällen sind auch Haar-Proben gefordert.

Kommentar von Necati ,

Also auch,wenn das erste Screening negativ auf Drogen ausfällt,würden weiterhin welche gefordert?

Und hat die Fsst nicht schon Kenntnis,durch meine Zulassung zur Theoretischen?

Kommentar von aXXLJ ,

Wenn Du einen Cannabis und Straßenverkehrsfachmann suchst, der Dir durch Deine Unwägbarkeiten hilft, empfehle ich Dir Theo Pütz. Ich bin kein Experte.

Theo hingegen schon. Google ihn und Du wirst fündig. Allerdings ist seine Hilfe nicht umsonst. Meine schon, aber wie gesagt: Auf diesem Gebiet Experte ist eher Theo als ich.

http://www.drogenmpu.de/

Kommentar von diePest ,

aXXLJ .. du hast aber schon gelesen, dass der Antrag beim Verkehrsamt gestellt .. und genehmigt wurde? Er zu Prüfungen zugelassen wurde? Die Tat weit vor Antragstellung war? Wie kommst du darauf, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch etwas kommen sollte? 

Kommentar von aXXLJ ,

Es k*tzen Pferde bekanntlich erst vor der Apotheke. Es bleibt also abzuwarten, ob noch etwas kommt. Ich behaupte nicht, dass etwas kommt, sondern versuche dem Fragesteller lediglich zu verdeutlichen wie die Situation (der aktuellen Kiffer-Hatz) derzeit aussieht und man daher auf das schlechtest Mögliche vorbereitet sein sollte.

Kommentar von diePest ,

Ich arbeite seit 16 Jahren in einer Fahrschule .. und es war nie der Fall das ein Antrag zurück gezogen wurde für eine Sache, die schon lange vor Antragstellung war. Deswegen.. es gibt keinen Grund anzunehmen das etwas kommt. ^^ 

Kommentar von aXXLJ ,

Dein Fahrschul-Wort in Gottes Ohr

Antwort
von Necati, 65

Hallo liebe Community,

Ich wurde vor 2 Jahren (mit 18) mit 0,5 gr Grass erwischt,dannach wurde die Angelegenheit jedoch eingestellt.

Ich bin nun 20 und mache den Führerschein,vor 4 Wochen habe ich alle Unterlagen für die Zulassung zur Theoretischen Prüfung bei der Fahrschule abgegeben.

Heute wurde mir von meiner Fahrschule  mitgeteilt ,dass ich zur Prüfung zugelassen wurde.

Nun macht mir die Vorstrafe wegen dem Btmg eine Menge Kopfschmerzen.

Meine Frage wäre,ob noch etwas von der Führerscheinstelle gefordert werden könnte,obwohl ich schon zugelassen wurde.

Ich würde mich über Erfahrungen zu dem Thema und Antworten riesig freuen.

Liebste Grüße 

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