Frage von MonaLisa557, 167

Zur Ausbildungsstelle mein Hund mitnehmen?

Heyo, Ich möchte bald eine Ausbildung machen (als was weiß ich noch nicht). Und damit ich allgemein Zentraler bin möchte ich von zu Hause ausziehen und ich möchte meinen Hund mitnehmen. Das Problem ist das sie über Jahre von meiner Familie so verhätschelt wurde das sie nicht mehr alleine sein kann. Das wurde gegen meinen willen gemacht. Mein Huns zu einer Freundin zu bringen funktioniert auch nicht weil alle Arbeiten. Jedenfalls vormittags. Theoretisch kann jemand auf sie am nachmittag auf sie aifpassen und mit ihr Gassi gehen bis ich wieder da bin aber dann könnte ich nur am Nachmittag arbeiten gehen und das klappt auch nicht für die 3 Jahre. Höchstens für ein halbes oder so. Und ich lasse sie NICHT bei meiner Familie zurück.

Hattet ihr auch so ne schwierigkeit? Wie habt ihr das gelöst?

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 23

Hallo,

schwierige Situation - aber genau diese Problematik bedenken immer wieder ganz ganz viele junge Menschen nicht, wenn sie mit 12 oder 14 Jahren UNBEDINGT einen Hund haben wollen.

Immer wieder liest man diese Hundefrage hier im GF - gefühlt jeden Tag. Und immer wieder weisen verantwortungsvolle Nutzer genau darauf hin, dass sich das Leben der jungen Leute in den nächsten Jahren drastisch ändern wird und für einen Hund eigentlich gar kein Platz mehr ist - wenn man nicht eine Familie im Rücken hat.

Nein, du wirst sicher keinen Ausbildungsplatz finden, bei dem du deinen Hund mitnehmen kannst. Solche Möglichkeiten sind sehr sehr gering und auf einen 6er im Lotto sollte man nicht hoffen.

Mit einem Ausbildungsgehalt auszuziehen funktioniert in den allermeisten Fällen auch nicht wirklich - ist mit viel Organisation (z.B. WG), vielen Einschränkungen (finanzill) und Glück aber manchmal machbar.

Eine WG könnte natürlich Hunde-Vorteile bieten, weil dort ja häufig jemand daheim ist und sich um den Hund kümmern könnte.

Aber zuerst solltest du dich mal um einen Ausbildungsplatz bemühen, denn erst, wenn du den sicher in der Tasche hast, kannst du den Rest organisieren - auch die Betreuung des Hundes.

Also, einen Schritt nach dem anderen - die Suche nach einer Ausbildung wird sicher schwierig genug, belaste sie nicht auch noch mit der Vorstellung oder dem "Erfordernis", dass dein Hund dorthin mit darf.

Dein Hund ist wichtig - deine ganze Zukunft aber auch! Und für diese ist nichts wichtiger als eine vernünftige, tragfähige Ausbildung.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort
von TheFreakz, 73

Du weißt noch nicht mal, wo Du arbeitest - vielleicht im Büro, am Bau, in einem Laden, im Krankenhaus usw? Bei einigen wirst Du den Hund bestimmt nicht mitnehmen dürfen, eigentlich fast nirgends.

Wie alt bist Du denn? Sicher, dass es DEIN Hund ist und das er nicht auf deine Eltern angemeldet ist?

Du arbeitest dann 8 Stunden - manchmal auch mehr - und musst zum Betrieb hin und zurück. Ich bin zB von 06:00 oder 07:00 bis 17:30 ca nicht zuhause! Das sind mehr als 10 Stunden. So lange KANN ein Hund nicht alleine bleiben. Das ist pure Tierquälerei!
Da dein Hund nicht mehr alleine bleiben kann, lass ihn zuhause. So gerne ich einen Hund hätte, das geht einfach nicht.

Außerdem: Wie willst Du Dir das leisten? Im ersten Jahr wirst du nie mehr als 600€ verdienen.. wie willst Du Dir eine Wohnung + Hund oder Hundesitter leisten?!

Bleib lieber Zuhause, in der Ausbildung bist Du eh fast nie Zuhause und hast am Abend auch keine Lust auf etwas.

Außerdem ist in der Arbeit auch nicht immer alles gut und es wird auch da bestimmt Dinge geben wo Du heulen könntest - da muss man durch.

Kommentar von MonaLisa557 ,

Ich bin 18. Und zum wohl meines Hundes kann ich sie nicht zu Hause lassen. Ich lebe bei meinen Großeltern und ich habe Angst das sie unbewusst meinen Hund überfüttern. Ich musste sie schon mal aif Diät setzen weil sie übergewichtig war. Sie ist auf mich Angemeldet. Ich zahle für sie. Außerdem gibt es von Arbeitsamt Hilfe bei mir u a auch vom Jugendamt. Und nein ich nehme das nicht auf die leichte schulter.

Kommentar von Tuffi111 ,

Naja gut es gibt schon Ausbildungumgen bei dem man im ersten Lehrjahr mehr als 600€ netto bekommt ist aber schwer ran zu kommen bzw. selten 

Zum Wohl des Hundes wenn er meist 8 h oder mehr alleine ist?!?!??? Ich glaube wohl eher nicht da ist er mit überfüttern wohl besser dran, auch wenn das nicjt wirklich gut ist, aber da gibt's wenigstens noch andere Lösungen qie Futterplan nur kleines Gemüse als Leckerli etc.

Kommentar von TheFreakz ,

Sehr selten.

Vor Allem kann der Hund nicht mal alleine bleiben.. das muss man erst wieder antrainieren..

Dann lerne den Hund halt dass er nur frisst wenn Du ihm das erlaubst und sag deinen Großeltern, dass Sie den Hund nur mehr so und so oft füttern dürfen..

Und trotzdem kannst Du jeden Tag nach der Ausbildung zu deinem Hund.

Kommentar von Tuffi111 ,

@ MonaLisa ich muss sagen ich finde es sehr egoistisch von dir das du deine Wünsche über das wohl des Tieres stellst und ihn lieber versauern lässt 

Antwort
von Prinzessle, 66

Ich glaube es ist eine Utopie, dass du in der Ausbildung dies alles stemmen kannst. Mal abgesehen vom erwarteten Gehalt überhaupt die Kosten tragen zu können, ist da auch das Pensum von

Arbeit, Schulaufgaben, Haushalt, Hund, was du alles unter einen Hut bringen musst.

Auch wenn du frühst möglich ausziehen möchtest, wirst du wohl diese drei Jahre besser noch von zu Hause her in Angriff nehmen. 

Als ausgelernte Person kannst du dir dann einen Hundesitter leisten, denn nur wenige können ihr Tier mit zur Arbeit nehmen.

Darum lege nun den Schwerpunkt auf eine gute Ausbildung und dann schmiede die Zukunftspläne für deine eigenständige Zukunft.

Kommentar von MonaLisa557 ,

Ich halte es nicht aus weiter zu Hause zu wohnen. Ich habe jeden Tag stress mit ihnen. Ich kann nicht mehr. Ich bin gestern kurz vom heulen gewesen.

Kommentar von Prinzessle ,

In der Ausbildung bist du nicht mehr so viel zu Hause, wie nun...eventuell kannst du die Aufgaben für die Schule auch im Lehrbetrieb nach der Arbeit erledigen...dann bist du mehr oder weniger nur noch zum schlafen daheim...also Kopf runter und durch, diese drei Jahre sind schnell vorbei.

Denn dein Plan ist unrealistisch....du musst erst einmal in der Berufswelt ankommen, glaube mir am Anfang bist du Hunde müde...

Täusche ich mich, kannst du immer noch in einem halben Jahr schauen was möglich ist....aber starte erst einmal und schaue dann.

Kommentar von TheFreakz ,

Wenn man Alles zusammenrechnet bin ich ca 7 Monate in einer Ausbildung (2 davon in meiner jetzigen) und ich habe keine Zeit für einen Hund. So gerne ich einen hätte, ich kann es mir einfach nicht leisten UND keine Zeit dafür aufbringen. Ich bin jeden Tag von 6 oder 7 bis 17:30 nicht zuhause.. das kann man einen Hund nicht zumuten!

Kommentar von Prinzessle ,

Das ist die richtige Einstellung und Tierliebe, bravo.

Antwort
von FrauFanta, 66

Ich bin auch voll berufstätig. Ich habe einen Gassiservice Mittags. Die holen meine Hunde 2 h am Mittag ab und machen echt tolle Sachen. Mitnehmen kann man Hunde zur Ausbildung eigentlich nicht.

Antwort
von JollySwgm, 21

Eine Ausbildungsstelle zu finden wo du deinen Hund mitnehmen darfst wird sehr schwer werden. Als Azubi wirst du auch mehrere Abteilungen der Firma kennen lernen und ob die jedes Mal über einen Hund erfreut wären glaube ich nicht.

Dazu kommt aber immer noch die Berufsschule. Und eine Erlaubnis den Hund mit in die Schule nehmen zu dürfen halte ich für ziemlich ausgeschlossen.

Antwort
von Schwoaze, 59

Wenn Du Dir Deinen eigenen Text durchliest, musst Du doch bemerken... sooo geht's nicht!

Du hast die Wahl zwischen einer Ausbildung und späteren akzeptablen Arbeitsplätzen, Aufstiegschancen etc. oder unqualifizierte Arbeitskraft mit unterdurchschnittlichem Einkommen. Und das deshalb, weil Du jetzt partout Deinen Hund mitnehmen willst.

Vielleicht hast Du Glück mit der Ausbildungsstelle, davon würde ich aber nicht ausgehen. Sei vernünftig, lass den Hund bei Deinen Eltern und besuche ihn regelmäßig. Du tust weder Dir noch dem Hund etwas Gutes damit, wenn Du ihn mitnimmst auf biegen und brechen!

Antwort
von GravityZero, 83

Das hat doch nichts mit verhätschelt zu tun - einen Hund lässt man nie mehr als 3 Stunden alleine. Die Chancen eine Stelle mit Hund zu finden stehen mehr als schlecht. Es bleibt also nur ein Hundesitter.

Kommentar von MonaLisa557 ,

Kannst du mir dann einen guten Empfehlen?

Kommentar von GravityZero ,

Nein, zumal man hierfür den Wohnort wissen müsste.

Antwort
von Kimino, 16

Also als ich schnuppern im Qualipet (Tierwarenladen)ging habe ich dort auch Hunde gesehen und sie sind in der Pause hast gegangen 

Kommentar von Negreira ,

Wie bitte????

Kommentar von Kimino ,

Sorry falsch geschrieben sie sind in der Pause laufen gegangen mit den Hunden ^^

Antwort
von Wuestenamazone, 91

Deinen Hund willst du nicht zurücklassen. Wäre zu überlegen bis du ausgelernt hast.

Der Hund ist auch nicht gewohnt alleine zu sein. Länger als 2 Stunden sollte er das auch nicht.

Vielleicht findest du in der Nachbarschaft ein älteres Ehepaar, dass sich um ihn kümmern würde. Je nach Größe und Gemüt des Hundes.

Im Tierheim fragen die haben meist Leute die den Hund privat ein paar Stunden nimmt oder Anzeige in der Tageszeitung.

Viel Glück euch beiden

Antwort
von Tuffi111, 88

Nun ja es sollte nicht nach deinen Wünschen gehen sondern um das Wohl des Tieres und ich bezweifle das es gut ist für den Hund wenn du kaum da bist bzw. wie du das alles anstellen willst in einer Ausbildung (Geld, Zeit usw.) 

Zu dem Hund einen Gefallen und lass ihn Zuhause 

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