Demnati am 21.10.2008 um 8:29 Uhr
Vielleicht kennen das einige von euch. Manchmal muss man sich am Tag förmlich seine 2-3 Liter reinkämpfen. Ich habe das Problem, dass ich sehr wenig trinke. Ich weiss das es ungesund, wie auch schädlich ist und gut geht es mir dabei auch nicht. Allerdings,ich weiss nicht wie ich es beschreiben soll, habe ich keinen Durst.Man kann es sich so vorstellen:
Wenn ich schon an Wasser denke,wird mir schlecht. Das ist nicht nur bei Wasser so, sondern auch bei Tee, Cola,etc etc.Es ist, als wenn einem Gerichte vorgesetzt werden, obwohl man pappsatt ist. Ich habe Gespräche mit einem Arzt gefuehrt als ich neulich im Krhs war.(Nicht aus diesem Grund)Dort rieten mir die Ärzte natuerlich anderes zu trinken wenn es mit Wasser nicht geht.Cola, Kaffee,etc etc. Und nach einer Weile, wuerde der Durst schliesslich eintreten. Aber es ist nicht so. Ich bekomme nichts herunter. 1 1/2 Tage schon habe ich es geschafft nicht einen Schluck zu trinken. Bekomme so oft gesagt: Du musst trinken, trinken, trinken.. Es ist schon fast wie ein Ekel. Nun frage ich mich, ob jemand vielleicht mal etwas von dieser Form gehört hat. Oder es gar irgendeine Therapiemöglichkeit gibt. Jemand Infos dazu? Oder, wie kann ich versuchen, mir das Trinken anzugewöhnen und "auf den Geschmack" zu kommen? Es ist alles nicht ganz einfach, wie so vieles, aber ich hoffe jemand kann mir einen guten Rat geben. Danke sehr.
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Stell Dir den ganzen Tag über ein Glas Wasser und/oder eine Teekanne hin, so daß Du nicht denken mußt. Versuche, den Griff zum Glas/zur Tasse zu automatisieren.
Du bist im Moment sehr fixiert auf "trinken". Dadurch hast Du eine Abneigung. Du mußt aber gar nicht trinken. Überliste Dich selbst durch essen von Flüssigkeitshaltigem. Suppe ist prima, aber auch viele Sorten Gemüse (Gurke, Tomate...) oder Obst (Äpfel, Melone...) - worauf auch immer Du Appetit hast.

Du solltest mit deinem Arzt darüber reden.
Eiswürfel lutschen geht auch nicht?
Demnati am 21. Oktober 2008 08:32 Mit Eiswuerfel habe ich es nie versucht. Das wäre mal einen Versuch wert. Mit meinem Arzt werde ich sprechen. Nur, vielleicht gibt es hier einige, denen es vielleicht genauso ergeht, oder so ähnlich. Und welche mir evtl, so wie Du, kleine Tipps geben können.
Mariposa68 am 21. Oktober 2008 08:33 Kannst ja noch ein wenig Geschmack rein machen. Cola einfrieren und so geht super.

esse jede stunde eine scheibe scharfe pfefferoni, dann freust du dich über jeden schluck wasser
dingsvomdach am 21. Oktober 2008 08:50 oder was salziges essen,um den Durst anzuregen.

Also mit Ekel kenne ich das nicht aber ich hatte das vor einigen Jahren, dass ich auch kein Durstgefühl hatte (nichtmal im Hochsommer) und das Trinken schlichtweg vergessen habe... Dann hab ich mal ein Gläschen Wasser getrunken und das war es... Probier doch mal ein paar gute Säfte aus oder Brausen, mit aussergewöhnlichen Geschmacksrichtungen... vielleicht bist du den "Standart" einfach leid... das kenne ich auch... Überliste dich... wenn du im Büro arbeitest, stell dir ein Getränk mit Strohalm direkt vor die Nase und nippe immer wieder daran, wärend du tipps... irgendwann ist das ein Automatismus...
Und dazu ess ganz viel Gurke und andere Gemüse- oder Obstsorten, die viel Wasser enthalten.

das ist ja extrem,so was habe ich noch nie gehört.Ich kann dir nur meine Tips geben,wie ich mir das Trinken angewöhnt habe:Das Bevorraten was ich gerne trinke damit ich Lust darauf bekomme (müssen wir bei dir leider ausschließen),bevor du was ißt=trinken.Also wenn der kleine Hunger kommt kein Wurstbrot sondern einen Becher Tee.Wenn du Mittag ißt,immer was zum Trinken dazustellen-du darft erst aufstehen,wenn das Glas leer ist. Ist schwierig bei dir,da du eine Abversion gegen das Trinken entwickelst.Magst du vielleicht lieber eisgekühlte Getränke als warme/heiße? Ich meine irgendeine Vorliebe mußt du doch haben? Als ich mir das Trinken angewöhnt habe,versuchte ich es auch mit Leitungswasser=da wurde mir auch übel und ich wollte es einfach nicht.
Demnati am 21. Oktober 2008 08:38 Das ist schon ziemlich krank alles. Und das macht mir am meisten Sorgen. Frueher habe ich gern getrunken.Auch 3 Liter am Tag. Wasser, auch Leitungswasser und Tee. Von Kaffee halte ich eh nichts und suesse Limos machen mir Bauchschmerzen. Und nun kann ich nichts mehr sehen.
dingsvomdach am 21. Oktober 2008 08:49 du bist vielleicht wirklich zu sehr darauf fixiert,also du steht unter Zwang.Aber wenn du dich nicht dazu zwingst,trinkst du nichts...Teufelskreis.Und als Belohnung-also du trinkst jetzt ein Glas,danach darfst du was leckeres essen oder naschen oder machen...??

Also ich denke das Du dies auf jedenfall nochmal mit deinen Hausarzt besprechen solltest.
Aber trinken kann man sich wirklich angewöhnen.
Als erstes würde ich dir empfehlen deinen individuellen Flüssigkeitsbedarf zu errechen.
Dazu findest Du im Internet eine Formel.
Was trinkst Du gerne?
Erstelle mal eine Liste deiner lieblingsgetränke.
Bereite dir morgens die Flüssigkeit vor, stelle sie gut sichtbar bereit.
Lege Trinkpausen fest.
Trinke zu diesen Zeiten immer ein glas Flüssigkeit (175ml)
Lenke deine Gedanken.
Du scheinst eine Abneigung gegen trinken zu haben.
Versuche dir Bewusst zu sagen: jetzt ist 10h, jetzt kann ich wieder etwas leckeres trinken.
Trinken in der Gemeinschaft ist manchmal einfacher.
LG Wolpertinger

Es gibt diese Flaschen mit "Sportdeckel" Also mit so nem Nuckelding dran. Ich selbst hab die Erfahrung gemacht, dass ich aus solchen Flaschen mehr trinke, weil es irgendwie ... Spaß macht ;)

Ich danke euch wirklich sehr fuer Eure Hilfe und werde euren Ideen nachgehen! Das hat mir wirklich sehr geholfen.. Hach.. Da weiss man wieder was man an GuteFrage hat :-) Danke Danke Danke! DH@all

Ich trinke auch viel zu wenig, aber wenn ich mir Medikamente vom Arzt verschreiben lassen muss, sage ich immer, ich bräuchte welche zum auflösen und schnon muss ich mehr Flüssigkeit zu mir nehmen.
Lies mal "Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!" . Ist ein sehr interessantes Buch - mit Tipps zum richtigen Trinken (von Wasser...;-). http://www.amazon.de/Sie-sind-nicht-krank-durstig/dp/3935767250/ref=sr11?ie=UTF8&s=books&qid=1224571673&sr=8-1
Ich hoffe, ich werde jetzt nicht falsch verstanden, aber ich glaube, Du redest Dir dieses Problem ein. Denn wenn man nichts bis fast nichts trinkt, tritt langsam Durst von selbst auf. Du würdest nach längerer Abstinenz von Wasser u.ä. sogar das lang stehende Wasser in einer Blumenvase als anziehend empfinden. M.E. könnte es eine Rebellion gegen irgend jemand in Deiner Familie sein, meist gegen die Mutter, oder es passt Dir etwas in Deinem Leben nicht, was Du als unüberwindlichen Widerstand siehst (Durststreik). Mein Rat: Versuche das Trinken locker anzugehen und Flüssigkeiten zu wählen, die Verlockungen auf Dich ausüben. Zusätzlich auf Deine soziale Wahrnehmung stärker achtgeben und spüren, ob und was stören könnte. Alles Gute!

ich arbeite nicht mit Gläsern (die sind eh immer gleich leer), sondern habe in der Arbeit (im Büro) immer eine ganze Wasserflasche auf dem Schreibtisch stehen. Und wenn die leer ist, habe ich ja schon mein halbes Tagesbudget intus.
wollte ich gerade auch schreiben:Trinkhalm ist gut,so habe ich es auch gehandhabt.Und Nahrungsmittel essen,die von Natur aus viel Flüssigkeit beinhalten:Wassermelone,Äpfel,Gurken...