Zum Psychologen... aber wie? Habt ihr ideen?

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11 Antworten

Ich hatte damals ähnliche Probleme, hatte aber immer das Gefühl das sich alle (insbesonders meine Eltern) nicht meinen Problemen annehmen wollten. Ich bin dann zu meinem Hausarzt, hab ihr die Situation erklärt, ihr erzählt das ich mich nicht mehr in Griff habe und das es mir täglich schlechter ginge. Wir einigten uns dann darauf das eine stationäre Behandlung in einer Jugendpsychatrie das beste für mich sein wird, was es zu 50% auch war. Ich war fast ein gutes Jahr in der stationären Behandlung, man entwickelt dort ein Gefühl das diese "Psychatrie" eine ganz andere Welt ist, so gesehn hatte ich meine Ausenwelt überhaupt nicht mehr mitbekommen, ganz und gar vergessen was sich letztendlich als großes Problem für mich raus stellte. Als ich entlassen wurde war alles daheim fremd und ich bin sofort in alte Verhaltensphasen abgerutscht. Dennoch habe ich von sehr vielen gehört das deren stationäre Behandlung sehr erfolgreich war und das die Rehabilitationsphase ( wieder in das normale Leben sich einzufinden )  viel positiver von statten ginge.

So gesehn rate ich dir also deinen Hausarzt aufzusuchen.

Ich wünsche dir viel Kraft und Gesundheit

Sarah

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Kommentar von Sowila
27.12.2015, 20:08

Dankeschön :)

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Das ist ja furchtbar, dass dich deine Mutter so kontrolliert. Wenn sie wirklich so uneinsichtig ist, dann gäbe es eventuell noch folgende Möglichkeiten:

- Eventuell hast du einen guten Kontakt zu einem Lehrer oder einem Pfarrer, den du um Rat fragen kannst? An Schulen gibt es meistens Vertrauenslehrer, die man ansprechen kann. 

- Notfall-Telefonseelsorge (0800/111 0 111; 0800/111 0 222); dort kann man dir professionellen Rat für dein Problem geben

- Wenn du in einer größeren Stadt lebst gibt es meistens eine psychotherapeutische Ambulanz (z.B. an der Uni-Klinik), bei der man anrufen kann oder vor Ort auftauchen kann

- in vielen Ortschaften existieren Selbsthilfegruppen für Menschen mit Depressionen, Essstörungen, etc. 

- falls du vor allem an inneren Verspannungen und Unruhezuständen leidest, dann könntest du auch eine Selbstmedikation mit Johanniskraut (Drogeriemarkt) testen; aber NICHT, wenn du die Pille nimmst, bzw, dann zusätzlich verhüten

Viel Erfolg!

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Du hast Jesus Christus als Thema angegeben.

Du erhoffst Dir vielleicht von ihm Hilfe? Dann mal los. Wie es geht, habe ich in einer anderen Frage beschrieben:

Erkenne erst einmal Gottes Bedingungen an.

- Gib zu, daß du ein Sünder bist,
- daß Du Strafe verdient hast dafür, Gott nicht zu danken und ihm nicht zu gehorchen,
- bereue ernstlich Deine Tatsünden,
- bitte ihn um Vergebung dafür,
- und glaube, daß Jesus Christus als Dein Stellvertreter am Kreuz gestorben ist
- und für Dich die Strafe getragen hat
- und bitte ihn, Dir zu helfen, nicht mehr sündigen zu müssen
- und danke ihm dafür
- und lebe mit ihm, indem du ihn als Herrn anerkennst.

Er hört Dich immer! Und er hat Dich lieb und will Dir helfen, das weiß ich gewiß.

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Das ist eine schwierige Situation.

Entweder du rufst z.B. bei einer Beratungshotline an und fragst die um Rat (einfach mal googeln) , oder du redest mit Lehrern oder Vertrauenspersonen, und erklärst das Problem mit deiner Mutter.

Es ist ein guter Anfang, dass du deine Probleme einsiehst und sie beheben willst. Du schaffst das :)

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Kommentar von Sowila
27.12.2015, 19:23

Nawww... Danke... bestimmt :)

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Gehe einfach zu Deinem Hausarzt, schildere das Problem. Er wird Dir weiter helfen. Wenn Dir Deine Mutter die Karte nicht geben sollte, gehe ohne hin teile Deine Probleme mit, euer Hausarzt wird sich mit Deiner Mutter in Verbindung setzen.

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Kommentar von Sowila
27.12.2015, 19:21

Das wäre wohl das erst beste. Jetzt nur noch die Ängste überwinden :/

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Kommentar von Sowila
27.12.2015, 19:25

Nawww... das rührt mich gerade irgendwie zu Tränen :)

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Kommentar von Sowila
27.12.2015, 19:33

Werd ich machen. Vielen dank !

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Ja, du kannst auch alleine zum Arzt gehen. Und wenn du die Versichertenkarte nicht hast, dann erklär beim Arzt einfach warum. Du kannst auch zur Krankenkasse gehen und versuchen eine Versichertenbescheinigung zu bekommen, vermutlich wird das aber wegen des Alters und Versicherungsstatus (Familienversicherung) schwierig.

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Die Psychologen können oftmals helfen. Verlange von deiner Mutter die Karte, ansonsten sag ihr, dass du ohne die Karte zum Arzt gehst. Dann wird der Arzt die Mutter wegen der Karte anschreiben. Ich denke, dass sie das auch nicht will. Verheimlichen kannst du es nicht.

Gehe zuerst zum Kinderarzt, er entscheidet dann, ob du ein Psychologe brauchst oder nicht. Oftmals sind Kinderärzte auch Psychologen.

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Allein zum Psychotherapeuten ca. ab 15 J. Vorher aber kann man zur Familienberatungsstelle des Jugendamts oder von Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz etc. gehen. Später könnten die auch deine Mutter dazubitten; dann wird die Sache auf den Punkt gebracht und deine Mutter wird vielleicht auch ein Einsehen bzgl. Psychotherapie haben.

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Ich würde vorschlagen, folgende Anlaufstellen aufzusuchen:

- Jugendamt

- Sozialarbeiter

- Beratungsstellen der Wohltätigkeitsverbände

- Seelsorgegespräch mit einem Pastor oder jemandem aus der kirchlichen Jugendarbeit

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Was hat das mit Jesus Christus zu tun?

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Kommentar von Sowila
29.12.2015, 16:55

Oh je ... hab ich erst jetzt gesehen ... Ich hasse Auto-korrektur '-'

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