Zukunft: Studium oder lieber Ausbildung?

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4 Antworten

Wie wäre es mit einer Lehre, die später auf dein Studium angerechnet wird? Dann würde sich die Studienzeit verkürzen, wenn du das leistungsmäßig packst.

Später zu studieren ist nicht mehr so einfach wie jetzt, wo du bereits mitten im lernen steckst. Außerdem gewöhnt man sich daran, Geld zu verdienen, welches man im Studium nicht mehr unbedingt bekommt. Außer du entscheidest dich für ein BA-Studium und damit gegen die Uni. Auf der Uni verdienst du nichts. Und wer weiß, wie deine Planung für später aussieht? Wenn man erstmal Familie hat, und älter ist fällt einem das lernen auch immer schwerer. Deshalb rate ich dir, dich vernünftig und ehrlich damit auseinanderzusetzen wie realistisch dein Wunsch "genau diesen einen Beruf" zu studieren tatsächlich ist. Mache dich schlau, ob andere es mit diesem Notenschnitt geschafft haben ... - es schadet ja nicht, dich auf die Warteliste setzen zu lassen, nur solltest du die Zwischenzeit sinnvoll überbrücken (also nicht unbedingt als Bedienung, sondern mit einer Tätigkeit die deinem Traumberuf nahe kommt und von der du später profitieren kannst). Du schreibst ja schon, dass es bei deinem Notendurchschnitt wahrscheinlich nicht mit einem Studium klappt. Und dann noch Sonderwünsche haben wie eine bestimmte Stadt, tssss - damit verbaust du dir selbst evtl. die einzige Möglichkeit deinen Traumberuf zu erlernen. Da musst du viel offener werden! Studieren ist nicht leicht. Sonst würde das ja jeder machen. Und mit einem schlechten Studienabschluss wirst du kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Ansonsten: Es spricht nichts gegen eine Lehre. Und später stehen dir immer noch alle Möglichkeiten offen. Wenn du es vom lernen her packst, hast du hier je nachdem wo du arbeitest sogar einen Arbeitgeber der dich finanziell bei einem Studium während deinem Job unterstützt! So wird das zumindest in unserer Firma gehandhabt.

Alles Gute.

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Lehre, studieren kannst später immer noch. 

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Kommentar von LC2015
05.02.2016, 15:55

Wozu dann die Zeit verschwenden, wenn man sowieso danach studiert?

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jedoch präferiere ich hierbei eine bestimmte Stadt

Wie siehts in anderen Städten aus?

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Diese Frage wirst Du Dir leider selbst beantworten müssen. Beides sind gangbare Möglichkeiten, wobei ich auch auf die Möglichkeit eines 'berufsbegleitenden Studiums' hinweisen möchte.

Ich habe z.b. erst studiert und bin dann direkt in die Privatwirtschaft gewechselt.  Mein Kollege (mit etwa gleichem Aufgabenfeld und vergleichbaren Bezügen) hat  nach dem Abi erst eine Ausbildung gemacht und sich über interne Weiterbildungen den Dipl. gesichert. Ich stelle mir das jedoch anspruchsvoller vor, weil man - wenn man nicht aufpaßt - mit der Zeit das 'Lernen' verlernt.

Umgekehrt kenne ich auch Leute - aus dem nahen familiären Umfeld - die haben den Sprung nach Abi-/Ausbildung nicht mehr geschafft (Und es war nicht Faulheit ...).
Aber dass ist nicht zuletzt auch eine Frage der finanziellen Möglichkeiten.


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