Frage von AnonymRussian, 57

Zukunft steht vor dem Abgrund benötige Hilfe?

Hey Leute ich bin 16 Jahre alt und hab ich ein sehr großes Problem und zwar ist mein Familienstand so, dass meine Eltern getrennt sind seitdem ich 3 bin und ich und sie aus Russland kommen, heißt ich streng russisch erzogen werde. Ich selber wohnte bis zu meinem 13. Lebensjahr bei meiner Mutter,die in einer Großstadt wohnt, wo ich kaum Probleme hatte, doch als ich zu meinem Vater zog überhäuften sich gewisse Probleme immer mehr. Ich lebe zurzeit 'noch' bei meinem Vater, mit dem ich so gut wie jeden Tag Stress habe, dessen sowie auch meine Psyche darunter leidet. Und er gab mir eine Chance es bis zu diesen anstehenden Sommerferien nicht zu versemmeln sonst würde ich zu meiner Mutter in die Großstadt ziehen oder auf direktem Wege ins Heim geschickt werden. Ich möchte keins von beiden, da ich die Großstadt nicht leiden kann und ins Heim schonmal gar nicht möchte, da ich sonst das letzte Tröpfchen an Respekt oder Ehre vor mir selbst verloren habe. Problem ist in diesem Fall, dass meine Stiefmutter, mit der mein Vater schon 2 andere Kinder gezeugt hatte, heute einen Wutausbruch meinte sie würde alles meinem Vater erzählen. Dies würde für mich der komplette Reinfall bedeuten und ich weiß nun nicht was ich machen soll...

Außerdem stehe ich bald vor meinem Abitur und hab mir meine Zukunft sozusagen schon geplant und beide dieser Optionen würden mir mein komplettes Leben verbauen.

Ich hoffe auf eine schnelle Antwort da ich dringends Rat bräuchte, aber kommt mir bitte nicht mit Therapeuten oder Familienräten an. Ich brauche etwas was mir weiterhelfen kann alles geradezubiegen.

LG AnonymRussian

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Antwort
von Rockige, 23

Also, ihr lebt in Deutschland?

Wenn ja, "einfach ins Heim geben" kann dich dein Vater nicht. Soviele Jugendheime und freie Plätze gibts ja garnicht. Einen freien Platz zu bekommen ist da schon nicht soooo einfach. Da hat also das Jugendamt mit zu tun. Du bist also nicht alleine.

Dann möchte ich sagen: Ein Jugendheim (du bist ja Teenager) wäre nicht das Ende, nur eine andere Wohnsituation. Man hat da ein eigenes Zimmer oder teilt sich das Zimmer mit einer anderen Person des gleichen Geschlechts. Man hat bestimmte Tagesroutine mit Frühstück, Schule/ Ausbildung, Heimkommen, Mittagessen bzw. Abendessen, dann bestimmte Pläne die jede Wohngruppe für sich beim regelmäßigen angekündigten Gruppentreff erstellt (Putzplan, wer kann wann die Waschmaschinen etc benutzen, und so weiter). Man hat sich an die Heimordnung zu halten (bezüglich Alkohol, Drogenkonsum, Zigarettenkonsum, wann man wie im Haus sein soll, abmelden bevor man das Haus für irgendeine Unternehmung verlässt und so weiter). Einfach das Übliche und eigentlich Normale, so wie es in einer Familie normalerweise ist.

Das Heim wäre also nur eine Zwischenwohnsituation für dich, um dir zu ermöglichen dich auf dich selbst und deine Schule/ Ausbildung zu konzentrieren und selbständiger/ eigenverantwortlicher zu werden - ohne den bisher gewohnten familiären Stress durch die eigentliche Familie.

Kommentar von AnonymRussian ,

Danke für die Antwort, ich lasse es mir durch den Kopf gehen.

Antwort
von TokaKshima, 31

Geh zu anderen Verwandten und lebe bei denen wäre das beste wenn nicht , lauf weg und wohne bei Freunden.

Kommentar von AnonymRussian ,

Das würde trotzdem meine Zukunft komplett verbauen und weglaufen erbringt unnötigen Stress.

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