Werden zukünftige Generationen immer dümmer?

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9 Antworten

Ich weiß nicht wie man es nennen soll... Fakt ist, dass man Dank der Technik wirklich weniger denken und vor allem sich nichts mehr merken muss! Früher wusste ich alle Telefonnummern auswendig, heute speichert man sie ab und fertig! Außerdem wusste ich als Verkäuferin die Preise, heute braucht das keiner mehr! Man wird vergesslich und bequem!

Was mich am meisten aufregt ist die fehlende Konversation! Auf der Arbeit in den Pausen unterhalten sich nur die "älteren" miteinander, die jüngeren spielen mit ihren Handys und sind kaum ansprechbar! Das nervt!

Außerdem war man früher selbstständiger und einfallsreicher! Das sieht man ja hier auf gFn, wo die Leute wegen jedem Pups fragen was sie wann und wie machen, antworten und vor allem schreiben(!) sollen... 

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Eigentlich ist die Menschheit immer schlauer geworden. Vor 300 Jahren konnte kaum einer Lesen, Schreiben und Rechnen. In den letzten 200 Jahren sind sehr viele Erfindungen gemacht worden, Eisenbahn, Auto, Flugzeug, Radio, Telefon, Fernseher, Computer. Dumme Menschen hätten das alles nicht erfinden können.

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Kommentar von Archfiend
25.01.2016, 18:05

Da hast du absolut Recht! Mir ging es jedoch darum, die Intelligenz auch in Relation zum wissenschaftlichen Fortschritt zu setzen. Neue Technologien fordern - wie an anderer Stelle gesagt - auch Faulheit.

Die industrielle und digitale Revolution sind natürlich wahnsinnige Fortschritte, aber dadurch sind ja keine Rückschlüsse auf die Intelligenz der Massen zu schließen.

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Hallo!

Es ist mMn ein absolutes Phänomen, das schon seit Ewigkeiten periodisch alle paar Jahre wieder aufkommt: Jede Generation attestiert der ihr nachkommenden Generation solche unschönen "Werte" wie Inkompetenz, Faulheit, Unzuverlässigkeit, Gefühllosigkeit, Verdummung, falsche/verwerfliche Moralvorstellungen und Ähnliches.

Ich (25 Jahre) halte nix davon.. sicher kann es sein, dass die Technik zu viel abnimmt & es auch nicht zwingend seinmuss, dass schon Grundschüler mit dem Smartphone rumhantieren bevor sie überhaupt richtig rechtschreiben können! Allerdings ist das dann doch schon die Ausnahme.

Ich würde nicht sagen, dass die "Jugend von heute" dümmer ist als die von vor 10, 20, 30 oder 40 Jahren --------> man wird auch nicht dadurch besser, wenn man andere schlechtmacht!

Menschen von heute haben ihre Stärken dafür in anderen Bereichen als die, die vor Jahrzehnten gelebt haben oder in einer anderen Zeitspanne aufwuchsen!

Die Technik nimmt einem schon viel ab, aber es liegt mMn daran, wie sehr man sie in sein Leben lässt. Ich stehe dazu, dass ich ein 15 Jahre altes Nokiahandy habe & kein Smartphone brauche (weil ich darin keinen Vorteil erkennen kann für mich persönlich), sich Internet bei mir am festen PC abspielt & sonst nirgendwo, dass ich Festnetztelefonierer bin & grundsätzlich auch noch sehr viel per Hand schreibe - etwa in meinem Kalenderbuch. Ich kenne einige "Technikverweigerer" in meinem Umfeld, die das genauso sehen!

Bei Kindern hängt es stark von der Erziehung ab.. meine Beobachtung ist schon lang, dass gerade Kinder aus eher bildungsfernen Familien mit Handys usw. überschüttet werden & jede Menge Schrott haben, während seriöse Familien ihren Nachwuchs schon drauf hinerziehen dass nicht nur Medien & Technik der Nabel der Welt sind ... meine subjektive Beobachtung!

Hoffe, dass ich dir mit meiner Ansicht die Frage gut beantworten konnte :)

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Hm, das ist eine interessante Frage! Woran würdest Du Dummheit festmachen wollen? Wenn man sieht, was die jungen Leute mit der Technik heute alles können und dann vergleicht, was Ältere damit anstellen, dann könnte man auch zum umgekehrten Schluss kommen. Ich glaube viel mehr, dass sich der Begriff "Wissen" verändert hat und die heutigen Generationen für ihr Leben einfach andere Dinge können müssen - das war allerdings schon immer so.

Viel schlimmer empfinde ich den Wertewandel - Respekt und Rücksichtnahme werden immer weniger und die Hemmschwelle hin zu durchaus schweren Straftaten wird anscheinend immer geringer - das allerdings geht für mich einher mit dem sozialen Umfeld. Alles ist anonym, viele sind kaum noch in der Lage, von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren und sich vernünftig auszudrücken - das finde ich bedenklich. Und viele haben gar keinen Bezug mehr zur Realität und leben in massloser Selbstüberschätzung - aber woher sollen sie es auch wissen, es spricht ja keiner und wenn die Anzahl von Freunden in irgendeinem Fatzebock der Gradmesser für Beliebtheit und Intelligenz ist, dann braucht man gar nicht weiter zu überlegen. Ich setze mich einen Tag an den Rechner, sammle "Freunde" und bin am Ende des Tages der Toppscorer der Schule ... geilomat, so einfach ist das heute. Man könnte stundenlang philosophieren ... Gruss

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Kommentar von Archfiend
25.01.2016, 19:19

Sehr intelligenter Beitrag. Ich kann dir in deiner Einschätzung nur beipflichten. Zur Frage bezüglich der Definition von Dummheit: Ich würde sagen, Dummheit lässt sich im Mangel an Eigenständigkeit des Denkens definieren.

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Kommentar von DonCredo
25.01.2016, 19:34

yepp, könnte ein Definitionskriterium sein ...

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Ich denke, der Medienkonsum ist mittlerweile so krass geworden, dass man da gar nichts mehr gegen machen kann. Traurig ist es, ja. Ich könnte jedes Mal meinen Kopf auf den Tisch hauen, wenn ich sehe, wie sich junge Mädchen mit depressiven Sprüchen im Internet Aufmerksamkeit holen.

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Kommentar von Archfiend
25.01.2016, 18:06

Profilneurosen und die Konsumgesellschaft sitzen mit Sicherheit an der Wurzel der Dekadenz. Schön, dass du das siehst, wie ich!

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Im Forum hier kann man feststellen,daß Du richtig liegst.Statt mal nachzudenken,lassen viele Schüler die einfachsten Aufgaben von anderen lösen.Wenn es Probleme gibt ist das einfachste sich dafür eine App aufs Handy zu laden.Dümmer macht es die Leute nicht,aber mal eigene logische Gedanken zu entwickeln wäre bei manchem nützlicher.

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Nein, "dümmer" nicht! Nur auf anderen Gebieten "schlau". Vor tausend Jahren war es vielleicht wichtig, ein Tier erlegen zu können und zu wissen, welche Früchte essbar sind. Heute braucht man das nicht mehr, ist aber gut beraten, technische Geräte bedienen zu können, um den heutigen Alltag zu meistern.....

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Die jungen Leute interessieren sich zu einem immer größer werdenden Teil weniger für Bildung. Informieren bei you tube und Facebook und dann hier Fragen welche Länder zur EU gehören.

In Urlaub nach Mallorca fliegen, aber nciht wissen, ob es die Balearen, oder Kanaren sind. usw. usw.

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Das sagt jede Generation. Legt sich immer

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