Zugangsfiktion?

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3 Antworten

Damit prüft man, ob der Empfänger den Zugang einer Willenserklärung vorsätzlich verhinderte und ob er das zu verschulden hat oder der Erklärende.

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Zugangsfiktion bedeutet, dass man einfach unterstellt, dass eine Erklärung dem Empfänger zugegangen ist, unabhängig davon ob dies auch tatsächlich geschehen ist. 

Der wichtigste Anwendungsfall der Zugangsfiktion ist die von Dir genannte Zugangsverweigerung. Lehnt der Empfänger einer Erklärung ihren Erhalt ab, z.B. indem er den Postboten wieder weg schickt, dann gilt die Erklärung als in diesem Moment zugegangen. 

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Der Absender muss nachweisen dass die Post angekommen ist

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Kommentar von john4711
10.07.2016, 16:36

Der Absender muss nachweisen dass die Post angekommen ist

Das hat mit der Zugangsfiktion nichts zu tun, denn da ist die Post ja gerade nicht angekommen.

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