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Zufriedenheit?

gefragt von Jungemama20Jungemama20 am 05.04.2008 um 10:42 Uhr

Warum sind viele Menschen unzufriedenheit obwohl sie eigentlich alles haben um glücklich zu sein. Warum streben wir immer nach mehr?


Reply


barbarinchen
beantwortet von barbarinchen am 5. April 2008 10:50
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Das kommt drauf an welcher Generation du zugehörst!! Wenn man nie gelernt hat auf Dinge zu verzichten und andere Werte zu schätzen, wie soll man das können? Wir leben in einer Gesellschaft, in der nur noch Ellenbogen zählen und nur noch Egoisten vorhanden sind!! Aber es fängt, glaube ich , schon ganz früh an!! Der Erziehungsauftrag wird an dritte weitergegeben, die Kindererziehung ist nicht mehr nur Sache der Eltern und viele Eltern nehmen die Erziehung auch nicht mehr wichtig, weil sie selbst gedanklich voll in ihrem Beruf stecken!!! Was bekommt das Kind da vorgelebt? Arbeit und Geld ist wichtiger als Familienleben!! Aber das soll jetzt keine Anklage sein - bitte nicht falsch verstehen!

Kommentar von Simple_avatar10smallWhisper08 am 5. April 2008 11:00

bararinchen, wenn ich dir in den Grundsätzen auch Recht geben muss -leider-, so möchte ich mich ausklammern! ;-)

Kommentar von 6e710ec6560b1a8243ec4808b74a0f1asmallbarbarinchen am 5. April 2008 11:02

Klar Whisper08, sollte auch keine Anklage an irgendjemand werden!! Diese Antwort ist pauschaliert, dessen bin ich mir bewußt, sollte nur das Gesellschaftdenken wiedergeben!

Kommentar von Simple_avatar10smallWhisper08 am 5. April 2008 11:14

Ja. Und wie gesagt, damit hast du auch leider Recht. Das erkenne ich auch immer häufiger und ehrlich gesagt macht es mich traurig und es macht mir ein wenig Angst. Angst um meine Kinder/Enkelkinder, in was für eine Welt sie raus müssen!

Kommentar von C0262a824ba615ade1665c9a7dde9961smallauchmama am 5. April 2008 13:39

DH - DH - euch beiden....traurig gelle...


kiralee
beantwortet von kiralee am 5. April 2008 11:19
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In deiner Frage setzt du Zufriedenheit und Glück gleich. Glück ist in meinen Augen ein Momentanzustand - Zufriedenheit kann ein Dauerzustand sein. Und unter diesem Gesichtspunkt würde ich gerne deine Frage neu lesen.


Mismid
beantwortet von Mismid am 5. April 2008 11:47
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weil Besitz alleine nicht Glücklich machen kann. Dies ist erwiesen. Nur wer den Besitz mit anderen teilt, kann auch glücklich und zufrieden sein

Kommentar von 7d9ff7b0d33e227f435308ed73c053a4smallcollo am 5. April 2008 13:07

wer hat das "erwiesen" ?

Ich habe jedenfalls keinen inneren Drang, mein Habe zu teilen :)

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 5. April 2008 15:09

darüber gibt es genug wissenschaftliche Studien. Leute die Besitz nur ansammeln und niemanden etwas schenken, werden dauerhaft niemals glücklich sein!


Whisper08
beantwortet von Whisper08 am 5. April 2008 10:46
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Tja, sehr philosophische Frage! Ich überlege mal noch ein bisschen. :-)


talkletts
beantwortet von talkletts am 5. April 2008 10:52
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Hello, gute Frage! Mehr davon! Nicht leicht zu beantworten, selber kann ich es nicht so gut in Worte fassen, wäre auch zu viel Stoff am frühen Morgen, aber hier eine Adresse:

http://www.eckharttolle.de/

Alles Gute, tschüüs





Shadowmoon
beantwortet von Shadowmoon am 5. April 2008 10:52
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Warum sollten wir nicht nach mehr streben. Ohne ein streben würde sich die Welt nicht verhändern. Auch am leben zu bleiben ist ein streben. Die Welt ist ein einzige Schlacht, traurig aber wahr. Wir kämpfen um Macht, zufriedenheit und Glück und stürzen dabei uns oft selbst in den Abgrund. Warum manche menschen immer noch unzufrieden sind obwohl sie "alles" haben. Liegt wahrschienlich daran weil sie es erhalten wollen, mehr wollen. Der Mensch ist egoistisch, daran kann man nichts ändern.


redbulldrinker
beantwortet von redbulldrinker am 5. April 2008 11:09
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Das Lied "In Zeiten wie diesen" setzt dem ganzen ein Zeichen, ich finde es persönlich sehr gut!


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 5. April 2008 11:34
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Die Gier des Menschen ist unersättlich, hat schon mal ein alter Philosoph gesagt. Aber im Ernst, da machen auch Generationen keinen Unterschied. Warum hinterzieht der ältere Multimillionär noch Steuern, der Arbeiter, der Angestellte, auch die versuchen bei der Steuererklärung zu mogeln. Der eine braucht das Geld, der andere hat eh schon zuviel. Aber alle wollen immer mehr. Ich kenne wenige, die sagen: "Ich bin zufrieden, mit dem was ich habe".


collo
beantwortet von collo am 5. April 2008 13:11
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Ich denke da spielen auch Urinstinkte eine Rolle.

Es ist erst seit relativ kurzer Zeit möglich, wie wir in Westeuropa, im fetten Wohlstand zu leben. Etliche habe diesen Luxus inzwischen auch wieder verloren.

Die "Jagd" war bisher überlebenswichtig, ebenso die Vorratshaltung auf Grund der Jahreszeiten. Da steckt halt noch vieles in uns drin.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 5. April 2008 15:13

wer aber früher sein "Vorrat" nicht mit anderen geteilt hatte und nur an sich dachte ohne daß andere dadurch einen Vorteil hatten, war sicher nicht angesehen und konnte daher nicht über längere Zeit eine höhere Position innehalten. Dies führte auf Dauer zur Ausgrenzung aus der Gemeinschaft und damit fast immer zum Tod. Eine Urangst des Menschen, mit der niemand glücklich werden kann. Es gibt zwar auch ein paar tibetanische Mönche, die in ihrer Einsamkeit glücklich sind, aber es ist doch eher die Ausnahme


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 5. April 2008 15:34
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Nicht das Streben nach mehr macht unzufrieden, sondern das Streben nach Besitz macht unzufrieden.Würden wir lernen nach mehr Güte, Zuneigung ,Verständnis, nach Zufriedenheit, Versöhnlichkeit und Ähnlichem zu Streben, dann könnten wir das auch erreichen. Doch leider lernen wir von Geburt an das Streben nach Materie, wir lernen nicht zu teilen, wir lernen sogar, daß wir den anderen nicht helfen dürfen, um weiterzukommen, sodaß dieses Ergebnis ganz logisch ist. Außerdem profitiert ja die Wirtschaft ganz ordentlich von unserer Unzufriedenheit, sie gaukelt uns vor, wenn wir dieses oder jenes kaufen, wären wir zufrieden, doch das Gegenteil trifft ein. - Und sie leben dann alle sehr gut davon: die Modemacher, die Scheidungsanwälte, die Schönheitschirurgen, die Kosmetikhersteller, die Fitnestrainer, Religions- und Sektenführer, die politischen Parteien, ......die Liste scheint endlos zu sein, und die meisten tappen in die Falle. Das Schulsystem, das dagegen wirken könnte, unterstützt noch das Unzufriedenheitswachstum. Diese, unsere Gesellschaft verfolgt einfach die falschen Ziele, das ist unter anderem auch in der Arbeitswelt sichtbar: die einen arbeiten zuviel, dafür haben andere keine Arbeit. Und jeder schaut nur, was der andere hat, das er nicht hat und übersieht dabei, das er sowieso auch was hat. - Und so eine Grundstimmung soll zufrieden machen? - Ich wüßte nicht, weshalb!


Klaus H
beantwortet von Klaus H am 23. Mai 2008 14:01
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wir sind ein Volk von Meckeren geworden.Wir lechzen nach Anerkennung, bekommen sie nicht. Suchen gute Freunde und finden nur Neider die alles Kontrolieren wollen.Vielen gehts einfach zu gut. Oder sie sind zu blöde zu erkennen, was sie verbessern könnten, um zu friedener im leben zu sein.




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