Frage von FreakyTag, 61

Zufallsexperiment - Schere, Stein, Papier?

Ich mache irgendwas falsch.. Die Aufgabe ist: untersuche die Verlierchancen für Schere und Stein und Papier und Brunnen beim Spiel Schere Stein Papier(Brunnen)... Der Ergebnisraum ist {Schere;Stein;Papier;Brunnen} , Schere schneidet Papier . Papier bedeckt Brunnen , Stein schleift Schere und Stein bzw Schere fällt in den Brunnen.. E(Schere verliert)={Stein;Brunnen} E(Papier verliert)={Schere} E(Brunnen verliert)={Papier} E(Stein verliert)={Brunnen;Papier}.. Aber das kann nicht sein ? Weil allein die Elemente in den Ereignissen mehr sind als der Ergebnisraum.. ICH mache irgendwas falsch ! Bitte kann mir wer helfen und es erklären

Antwort
von MusiToo, 21

Diese Aufgabe ist eigentlich ein Beispiel für "Nash-Gleichgewichte in gemischten Strategien" und gehört zur Spieletheorie. Als Spiel somit nicht durch einfache Schul-Stochastik zu ermitteln. Hintergrund: du entscheidest dich ja nicht zufällig für eine Antwort, sondern unter Berücksichtigung dessen, welche Antwort du von deinem Mitspieler erwartest. Genauso anders herum.

Dein Spiel kann in ein Zufallsexperiment umgewandelt werden, wenn du die Auswahl rein zufällig und als unabhängig definierst (quasi zweimaliges Ziehen aus 4 Ereignissen mit Zurücklegen). Dann kannst du die Wahrscheinlichkeiten aller Kombinationen (stets 1/4 x 1/4) berechnen und die Wahrscheinlichkeiten für die Gewinnkombinationen addieren.

Kommentar von FreakyTag ,

Hab dir eine Freundschaftsanfrage gesendet.. Wäre nett wenn du annimst!

Antwort
von Mikkey, 32

Dein Ereignisraum ist eher

{Schere;Stein;Papier;Brunnen} X {Schere;Stein;Papier;Brunnen}

Allerdings ist dieses Spiel als Zufallsexperiment ungeeignet, weil die Auswahl nicht zufällig geschieht.

Kommentar von FreakyTag ,

Warum ist der Ergebnis Raum nicht so wie ich es gesagt habe

Kommentar von Mikkey ,

Ein Experiment besteht nicht aus einem Deiner Elemente sondern aus einem geordneten Paar daraus.

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