Ich merke und schon seit einiger zeit das ich weit nicht mehr alles sehen kann. Besonders macht sich das beim Autofahren und beim Fernsehgucken bemerkbar.
Also Brille ist angesagt , aber wo geh ich am besten hin? Augenarzt oder Optiker? Was ist besser?

Als gelernter Augenoptiker empfehle ich Dir, geh zum Augenarzt und lass es medizinisch abklären. Wenn Du die Sehstärken hast, geh zum Optiker (bei Fielmann ist das umsonst) und lass einen Sehtest machen. Die Optiker sind in der Refraktion besser ausgebildet als die Augenärzte. Nichts gegen Augenärzte, aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Rezepte von unseren Werten sehr sehr oft abgewichen sind.

also ich war nur beim Optiker. Der Augenarzt macht auch nichts anderes als testen, welche Sehstärke du brauchst. Die Krankenkasse zahlt eh nichts mehr. Muss man aus eigener tasche zahlen.Also kann man gleich zum Optiker gehen. Bei mir hat es prima funktioniert
Du brauchst ne Brille, also Optiker. Wenn du sonst beschwerden Hast dann ab zum Arzt

Augenärzte haben eine lange Wartezeit. Gehe zum Optiker. Wenn es nur an der Sehschärfe liegt, kann er Dir auch weiterhelfen. Hast Du eine Erkrankung schickt er Dich zum Augenarzt.

Ich bin beim Optiker bisher immer gut beraten worden.

Augenarzt...der stellt fest was los ist und verweist dich notfalls zum Optiker.

Augenarzt - dieser kann Untersuchungen machen, die bei einem Optiker nicht möglich sind...

Wenn Du noch nie eine Brille hattest, schickt Dich der Optiker eh erstmal zum Augenarzt. Danach genügt der Optiker.
EfaStein am 11. September 2008 20:20 Aha... Ist mir ganz neu...
Sorry das ist Quatsch. Der optiker wird dir je nach deinem Alter nahe legen zum Augenarzt zu gehen um deine Augen aus medizinischer Sicht abklären zu lassen nicht wegen einer schnöden Refra.
frami am 11. September 2008 20:44 Ich trage seit 30! Jahren eine Brille- ich denke, dass ich schon recht habe. Dennoch kann das von optiker zu Optiker natürlich variieren.
Einmal anfangs solltest Du mindestens zum Augenarzt gehen. Kontrolluntersuchungen dann so alle paar Jahre. Wenn Du das gemacht hast, und nur eine harmlose altersbedingte Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit vorliegt, brauchst Du nicht wegen jeder neuen Brille zum Augenarzt, eine neue Brille anpassen kann der Optiker genauso gut, manchmal sogar besser.

klar, Augenarzt, sollte man meinen...aber mein Freund hatte das (mit ca. 45) auch und kam fast heulend nach Hause weil der Arzt ihm eine Nah/Fernbrille (für einige 100 Euro)empfohlen hatte; als er dann noch mal einen Sehtest beim Optiker machte stellte der fest dass die Werte KOMPLETT FALSCH für ihn waren und seither sieht er bestens mit einer Lesehilfe für 4,95 Euro....Also am besten beide konsultieren und dann gesunden Menschenverstand walten lassen...
Lesehilfe sollte aber nur so verwendet werden nicht als dauer ersatz für eine Lesebrille ;)
Da die Krankenkasse eh nichts mehr bezahlt reicht es wenn du für eine Refraktion zum Optiker geht die können das meist sogar besser als ein Augenarzt. Um dein Auge mal durch cheken zulassen solltest du allerding mal zum Augenarzt gehen. Da ein Augenarzt dein Auge mit der Spaltlampe auf Augenerkrankungen untersucht was der Optiker nur macht wenn es um Kontaktlinsen anpassung geht.
Mal zum Thema der Augenarzt sei spezialist. Die sind ganz normale Ärzte mit lediglich einem Lehrgang zum Augenarzt da hat der Augenoptiker bei einer Refra um einiges mehr in seiner Ausbildung hintersicht ;) zumindestens die meisten
Imbecillitas am 11. September 2008 20:36 lediglich einem lehrgang zum augenarzt? du meinst wohl die mehrjährige facharztausbildung nach dem mehrjährigen medizinstudium, oder?
Du studierst erstmal ganz normal Medizin und dann kannst die einen Lehrgang oder Studium zum Augenarzt machen. Sind glaub 15 Vorlesungen und dann schreibst deine Klausur und ende ;) Natürlich belegen die meisten noch weitere Lehrgänge aber Jahre lang befassen die sich nicht mit dem Thema Augenheilkunde...
Imbecillitas am 11. September 2008 20:52 http://de.wikipedia.org/wiki/Augenheilkunde
weiterbildung zum facharzt für augenheilkunde: 5 jahre.
Wiki ist nicht Perfekt ;) und wenn die das doch sooo lange üben warum stimmen sooo oft die Refraktionen vom Augenarzt nicht ????
Imbecillitas am 11. September 2008 21:00 das die facharztausbildung 5 jahre dauert und dazu nötig ist sich niederzulassen ist unstrittig.
hab keine ahnung warum die refraktionsbestimmungen vom augenarzt sooo oft nicht stimmen (wobei ich das jetzt mal anzweifel.) du aber auf jeden fall auch nicht.
Imbecillitas am 11. September 2008 21:01 wenn du hier noch nen link hättest wär super, wart ich schon gespannt drauf:
http://www.gutefrage.net/frage/augen-operation-um-brille-zu-vermeiden-relativ-ungefaehrlich
Aus Erfahrung weiß ich das die Refras sehr oft nicht stimmen. Das wurde von jemanden hier auch schon erwahnt und erweist sich in der Praxis auch als Wahr. Es gibt Augenarzte von denen checkt man jedes Rezept gegen weil man weis die simmen nicht.
Imbecillitas am 11. September 2008 21:09 naja... ich glaub dir das mal genauso wie das mit den 15 vorlesungen ("und ende") und das mit den augen-ops ("sag mal raffst du eigentlich selbst was du da schreibst ?").
scheinst dich ja schon ganz gut auszukennen.
("sag mal raffst du eigentlich selbst was du da schreibst ?") war nicht böse gemeint nur da kommen Fachberiffe mit dem der Jung da gestern sicher nix anfangen konnte ;) und du glaub ich auch nicht ausser wenn du es nach googlest würde ich nun mal meinen. Hab bei dem Thema gestern noch was zu geschrieben.
Imbecillitas am 11. September 2008 21:20 was denn?

Der Optiker kann dich zwar auch gut beraten (hat er in seiner ausbildung gelernt) doch ich würde doch lieber zu einem spezialisten, in dem Fall dem Augenarzt gehen.
asmakoeln am 11. September 2008 20:38 Ein staatl. gepr. Optikermeister lernt die Augenglasbestimmung in Theorie und Praxis. Der Augenarzt, ist qua seines Studiums befähigt die Augenglasbestimmung durchzuführen, ohne sie je erlernt zu haben.
Imbecillitas am 11. September 2008 20:49 http://de.wikipedia.org/wiki/Augenheilkunde
Vorweg: ich bis 56 Jahre alt. Ich habe 21 Jahre in Düsseldorf gewohnt und war nur bei Optikern, die meine Kurzsichtigkeit und später die Alterssichtigkeit gut mit Brillen versorgt haben. Bei den letzen 2 Brillen wurde auch der Augendruck mit einem Luftdruckgerät gemessen, war immer normal. Vor 1,5 Jahren bin ich nach Ostwestfalen gezogen. Als ich bei einem Optiker war, bekam er es nicht hin, mein linkes Auge auf 100% zu kriegen. Darum schickte er mich zum Augenarzt. Dort klappte es mit 100% auch nicht. Er riet mir auch zur Augendruckmessung, was ich erst nicht machen wollte, sollte 20,- kosten. War aber verunsichert wegen der 70%, die ich nur noch links hatte. Der Auegndruck war etwas zu hoch, aber der Sehnerv schon ganz kaputt. Ich wollte das erst nicht glauben,weil ich in den letzten 5 Jahren 2x den Augenhinterdruck geprüft bekam, doch dann hat er mich nach Bielefld in die Augenklinik geschickt. Der Druck war dort auch etwas zu hoch und der Sehnerv zu 90% kaputt. Schuld daran ist meine Hornhaut die eine andere Dicke als normal hat (so hat man es in der Augenklinik gesagt - habe ich auch im Internet nachgelesen). Den Sehnerv kann man nicht reparieren - auch nicht operativ. Eine Anwältin hat mir geraten, den Optiker in Düseldorf zu verklagen, weil der mir gesagt hat, ich hätte gute Augen - werde ich wohl auch machen.
Man müsste wissen, wie alt Du bist. Hier mehrere Versionen: Mir ist kein älterer Mann bekannt, der plötzlich kurzsichtig wird, so wie Du. Eher wird er weitsichtig und braucht eine Lesebrille. Ein Optiker hat, so weit ich weiß, keine Möglichkeit, die Pupillen zu weiten und sich den Augenhintergrund anzusehen. Es könnte sich auch - bei älteren Menschen - um einen grauen Star handeln. Einmal zum Augenarzt zur grundsätzlichen Abklärung ist nie verkehrt. Bist Du Diabetiker, dann darf Dich der Optiker gar nicht "behandeln". Nun such Dir was aus!
DH hätte ich mit mein tippen ja sparen können ;) Mal den Kreuzzylinder hoch hebt gg
Man sollte Dich aber auch mal entnebeln Denn es gibt auch noch bessere Optiker als Fielmann, die auch nicht teurer sind