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Zu welcher Form der Genmutation gehört die Rot-Grün-Sehschwäche??

gefragt von Ryoko am 06.11.2009 um 21:48 Uhr

Die Genmutation hat ya 4 unterschiedliche Formen, Substitution, Deletion, Insertion und Duplikation

Weiß zufällig jemand zu welcher Form diese gehört? ;)


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valentin301
beantwortet von valentin301 am 7. November 2009 07:36
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Ryoko, was Du hier als Alternativen vorgibst, sind unterschiedliche Formen von Chromosomen-Struktur-Mutationen. Die Rot-Grün-Schwäche ist aber eine Genmutation, hier sind durch Veränderung der Basensequenz Veränderungen der Aminosäuresequenz bestimmter Proteine die Ursache. Hier sind Sehpigment-Proteine der Zapfen betroffen.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 7. November 2009 13:47

Ich muss noch etwas ergänzen. Da es jeweils drei Allele für Grünempfindlichkeit und ein Allel für Rotempfindlichkeit gibt, die direkt nebeneinander liegen (auf dem X-Chromosom), kann es durch fehlerhaftes, d.h. verschobenes Crossing-Over tatsächlich zu Deletionen bzw. Duplikationen/Insertionen kommen, d.h. auf dem betroffenen Chromosom fehlt etwas bzw. ist verdoppelt bzw. zusätzlich vorhanden. Auf diese Weise kommt es zu Allelkombinationen, die zu der Farb-Fehlsichtigkeit führt. Insofern hast Du recht mit Deiner Vorgabe der Chromosomen-Mutationen. Deshalb gibt es ja auch verschiedene Abstufungen der gestörten Farbwahrnehmungen, man unterscheidet verschiedene Formen der Rot- und Grünschwäche, die oft zusammen auftreten.


anonym
beantwortet von nicolaj am 6. November 2009 21:51
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Es gehört zur X-chromosomal gebundene Erbkrankheit. Dh., dass nur Männer dieser Erbkrankheit auftritt; Frauen diese Erbkrankheit weitergeben aber nicht daran erkranken.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 7. November 2009 07:38

Falsch, auch Frauen können daran erkranken, nur viel seltener, nämlich wenn der Vater (befallen) und die Mutter (Überträgerin) dieses Merkmal haben. Aber das war auch nicht die Frage......


anonym
beantwortet von DocBernd am 7. November 2009 12:14
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Die Sache ist wohl ein wenig komplizierter. Am ehesten könnte man die Mutation als eine rekombinatorische Insertion ansehen, aber auch eine Duplikation kommt infrage, weil die Kopierzahl eines bestimmten, beteiligten Gens variabel ist. Genauere Angaben findest du hier: http://www.biospektrum.de/blatt/dbspdf&_id=934459


anonym
beantwortet von Ryoko am 7. November 2009 16:28
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Danke für die ganzen Antworten, damit kann ich schon was anfangen =)

Nein, es ist keine Hausaufgabe, aber es gehört zu einem Referat bzw. Klausurersatzkleistung... konnte selbst keine Antwort auf diese Frage finden :/


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