Mir wurde geraten meine Festplatte in mindestens drei Bereiche zu partitionieren, allerdings habe ich keine verständliche Begründung erhalten. Kann mich da einer aufklören?
a.) Ordnung b.) Sicherheit c.) mehrere Betriebssysteme
zu a.) Es gibt Leute, die pflegen einfach alles immer auf einen Stapel zu legen (ich auch zu oft). Aber vielleicht wäre es ja besser, Berufliches in ein Fach, Finanzielles ins andere zu legen. Sehr vereinfachend wirkt diese Arbeitsweise, wenn mehrere Personen abwechselnd an einem Schreibtisch wirken. So ist es auch am PC: Man könnte z.B. Fotos auf einer "Partition" sammeln, um dann alle x Monate eine CD davon zu brennen. Und auf dem anderen Teil der "partitionierten" Platte lege ich alle meine private Korrespondenz ab. Auf Teil 3 speichert dann der Ehegatte/die Ehegattin.
b.) Sicherheit Es kommt vor, bei mir leider auch: Die Festplatte crasht. Je nach Ursache lässt ist die ganze Platte kaputt, oder eben nur eine Partition. Dann kann man die anderen Partitionen noch retten. Außerdem gibt es Anlässe, sein Betriebssystem neu zu installieren. Das tut Windows manchmal sehr gut. Wenn ich Betriebssystem und meine Daten auf unterschiedlichen Partitionen trenne, kann ich das Betriebssystem jederzeit neu aufspielen - ohne meine Daten zu gefährden.
c.) mehrere Betriebssysteme Vielleicht willst Du Vista aufziehen, ohne Dein altes XP bereits dranzugeben? Das geht vermutlich mit technischen Tricks oder mit zwei Partitionen und einem Programm wie dem BootManager. Auf Partition C ruht das Alte, auf E das neue Betriebssystem. Dein Bootmanager fragt dich nun vor jedem Start, welches System Du starten willst. Wenn Du irgendwann XP nicht mehr brauchst, formatierst Du C und kannst dort dann andere Daten sammeln.

Unter dem Partitionieren einer Festplatte versteht man das Aufteilen dieser in verschiedene Sektoren. Dabei können beliebig viele Sektoren entstehen, deren Größe vorher festgelegt wird, so dass das Gesamtvolumen der Festplatte verteilt wird. Oftmals werden diverse Partitionen gewählt, wenn ein Computer mit mehreren Betriebsystemen arbeiten soll und diese in den einzelnen Partitionen gespeichert werden. Ein weiterer Aspekt der Partitionierung ist die Datensicherung, denn durch die Aufteilung in Sektoren und die Verteilung der Daten, können diese einzeln verwaltet und gesichert werden (image, viren, defragmentierung etc.)
ArianeHD am 4. April 2007 01:38 auch hier sag ich: ihr 12 thumber habt doch was am brett *vogelzeig

übersetzt: Umstellung; Teilung; Aufteilung der vorhandenen Speicherfläche auf der Festplatte (Diskette)
Bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie "teilen", "Teilung" - und ist der Teilbereich eines Speichers.
Das"Partitionieren" ist ein Vorgang, bei dem eine vorhandene Festplatte in einzelne Partitionen (also Abschnitte) eingeteilt wird.
Die "Partition" bezeichnet ein logisches Laufwerk auf einer physikalisch, tatsächlich vorhandenen Festplatte, das mit einem eigenen Laufwerknamen angesprochen wird.
Beim Formatieren einer Festplatte kann diese in beliebig große Stücke (die "Partitionen") unterteilt werden.
Eine Festplatte lässt sich in maximal vier "Partitionen" unterteilen, die untereinander wiederum unterteilt werden können.
Jede Festplatte kann dabei in mehrere primäre Partionen und/oder eine erweiterte Partition unterteilt werden.
Zu beachten wäre, dass die erste Festplatte immer eine primäre Festplatte aufweisen muß. Jede erweiterte Partition kann weiter in ein oder auch mehrere (bis zu 23) logische Laufwerke unterteilt werden.
Ein logisches Laufwerk ist immer ein Abschnitt einer Festplatte, der als separates Laufwerk dient.
Die einzelnen Teile sind danach völlig unabhängig voneinander und verhalten sich wie einzelne Festplatten.
Jede Partition bekommt nach der Partitionierung einen eigenen Laufwerksbuchstaben und könnte sogar ein eigenes Betriebssystem verwalten.
Beim Formatieren einer Festplatte kann der gesamte Speicherbereich in jeweils beliebig große physik. Abschnitte unterteilt werden, wobei eine Partition immer ein Teil der Festplatte ist, die unter einem eigenen Laufwerksbuchstaben angesprochen wird.
Die erste Partition, auf der sich auch das Bootlaufwerk befindet, erhält immer den Namen C:, die zweite den Namen D:, die dritte den Namen E: usw.
Die Zuordnung der Laufwerksbuchstaben von C: bis Z: erfolgt beim Start immer nur durch das gestartete Betriebssystem der aktiven primären Partition (C:), wobei die Bezeichnungen immer nacheinander allen primären Partitionen zugeordnet werden.
Partitionen lassen sich in vielen Betriebssystemen wie z.B. in MS-DOS, OS/2 oder Windows 95 (Windows 98) anlegen.
Das Unterteilen einer Festplatte in verschiedene Partitionen ist z.B. immer dann erforderlich, wenn mehrere Betriebssysteme installiert werden sollen, wobei jedem Betriebssystem eine separate Partition zugewiesen wird.
Da die einzelnen Partitionen völlig unabhängig voneinander sind, könnte z.B. von einem Bereich DOS gestartet werden und jeder andere Bereich einem anderen Betriebssystem (z.B. Windows oder OS/2) zugeordnet sein.
Mit dem Programm "FDISK" kann man unter MS-DOS seine Festplatte in mehrere Partitionen aufteilen, wobei allerdings bei einer Neupartitionierung der Festplatte alle vorhandenen Daten der Festplatte gnadenlos verloren gehen.
Festplatten mit einer Kapazität über 32 MByte mußten bis zur MS-DOS Version 3.3 in Partitionen und logische Laufwerke unterteilt werden, die jeweils nur eine Maximalgröße von 32 MByte haben durften. Ab MS-DOS 4.0 ist das nicht mehr nötig, und jede Partition kann hier mehrere logische Laufwerke aufweisen.
Nach dem Partitionieren muß jede Festplatte übrigens noch mit dem Befehl [Format] logisch formatiert werden. >> Zitat aus dem Computerguide 2007 by www.computermagic.ded

Partitionierung ist die Unterteilung eines physischen Datenträgers in verschiedene logische Bereiche .Diese Bereiche werden zb. unter Windows als Laufwerke mit einem eigenen LW-Buchstaben versehen. Sinn macht diese ,um die Systeminstallation von den Eigenen Daten trennen zu können .So gehen bei einer eventuell notwendigen Formatierung und Neuinstallation keine persönlichen Daten verloren.Du kannst auch eine extra Partition für die Installation der Programme erstellen .Das verkleinert die Datei bei einer Imageerstellung zur schnelleren Wiederherstellung der Systeminstallation bei Bedarf.So ein Image kann man mit Ghost machen zb. . http://www.symantec.com/de/de/home_homeoffice/products/overview.jsp?pcid=br&...ghost1

Manuell partitionieren muss man heute nur noch aus einem Grunde: man möchte verschiedene Betriebssysteme (z.B. Windows und Linux) auf ein und derselben Festplatte installieren und diese abwechselnd laufen lassen.
Die meisten Linux-Distributionen legen heute bei einer geführten Installationen automatisch 2 Partitionen auf einer Festplatte an bzw. erwarten diese: eine "normale" Daten-Partition und eine so genannte "Swap"-Partition. Diese letztere Partition benutzt Linux als Auslagerungsplatz für den Arbeitsspeicher und ist noch eine Reminiszenz an die Tage wo Hauptspeicher rar und teuer war.
Fazit: als Normalanwender mit nur einem Betriebssystem macht eine Partitionierung in der Regel keinen Sinn!
Zum Thema "Ordnung": es könnte auch schon helfen, innerhalb einer Partition mehrere Ordner anzulegen und dort Fotos, Musik etc. geordnet abzulegen. Das ist viel flexobler als Partitionen, da diese bei Bedarf nicht einfach in der Größe geändert werden können!