Frage von Tiger111, 181

Zu viele Flüchtlinge bei uns in der Stadt, wo kann ich beschwerden?

Hallo,

ich wohne seit meiner geburt in eine kleine Stadt in NRW und unserer hat bereits einige hunderte Flüchtlinge herzlich aufgenommen. Also ich habe nichts gegen Flüchtlinge und die Stadt hat jetzt andere viele Gesichter, viele sind Fremd gegenüber und reden meistens nicht miteinander weil beide seite sich nicht verständigen.

Würde gerne mit eine Syrer unterhalten und über ihre Schicksal informieren, erfolglos.

Nun habe ich in der Zeitung (Regional) gelesen, dass unserer Stadt jede Woche mind. 100 Flüchtlinge aufnehmen wird, PUH! Das machen in 6 Monat ca. 3.000 Flüchtlinge. Ich habe selber eine Migrationshintergrund und meine Eltern/Opas kamen damals aus den tiefsten Anatolien aber ich liebe die deutsche/westliche Lebensweise und Mentalität, selbst wenn in der Türkei bin fühl ich mich Fremd. Immerhin wenn ich hier VIELE neue Migranten sehe die fühlt man sich hier wirklich Fremd. Jetzt verstehe ich die Deutschen sehr gut!

Also es werden sehr viele und es muss doch endlich eine Begrenzung haben. Pro Woche mind. 100 Flüchtlinge ist für eine kleine Stadt einfach zu viel und viele Menschen die hier wohnen finden das nicht in Ordnung, wo kann man sich bitte wenden damit man die Flüchtlinge in begrenzter Zahl hierher holt oder in eine anderen Ort bringt?

MfG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von 1988Ritter, 138

Ich befürchte, Dir wird in Deinem Ansinnen wenig geholfen. Was Dir momentan bleibt ist lediglich das demokratische Mittel zur Demonstration. Erst 2017 können wir im Rahmen der Wahlen zur Bundesregierung aktiv werden, und der Meinung einen Willen geben.

Kommentar von Tiger111 ,

Demokratrie ist eine gute Wahl. Stern verdient!

Kommentar von 1988Ritter ,

Vielen Dank für die Auszeichnung.

Antwort
von eleteroj, 181

hallo Tiger111, es gibt keine staatlichen Stellen, die sich für Beschwerden der Menschen interessieren würden; denn unsere Politiker haben sich, mit wöchentlich immer phantastischeren Begründungen, auf eine Politik der offenen Grenzen geeinigt.

Da eine millionenstarke moslemische Masseneinwanderung keine breite Akzeptanz hat in der Bevölkerung, glaubt diese Regierung mit rhetorischen Duftstäbchen für die schweigende Mehrheit und Verbalinjurien gegen CDU-Abweichler, Pegida und AfD beheben zu können.

Du wirst dich, wie anderswo auch, nach Gleichgesinnten umschauen müssen und über Formen des Protestes gemeinsam beraten müssen.

Und natürlich demnächst in der Wahlkabine mal Alternativen ankreuzen.

Kommentar von eleteroj ,

pardon, tippfehler: "Pegida und AfD beheben zu können", muss heissen: gegen CDU-Abweichler, Pegida und AfD ihren eigenen Glaubwürdigkeitsverlust beheben zu können.

Kommentar von Ruehrstab ,

Hast du jetzt echt die Formulierung rund um "beheben" repariert? :)
Vorher klang's auch gut.

Kommentar von eleteroj ,

aber es war stilistisch falsch, und ich hätte mir einen Tadel von Max Goldt - zurecht - eingehandelt. Und Max Goldt ist für mich sowas wie der Prophet und Gesandte Goethes auf Erden  :)

Kommentar von Ruehrstab ,

Och, "Pegida und AfD" in Akkusativobjekt-Position (also, ohne Komma), das gab dem Ganzen doch einen ... recht eigentümlichen Touch. Also, ich fand's noch besser. Es hätte ja auch gar nicht so sehr den Sinn verändert. Was nun allerdings weniger für die Belastbarkeit der Satzkonstruktion spricht ... In jedem Fall aber schien doch dein Versuch, die Pegidasten-Nazis in die Opferrolle zu bringen, zumindest sprachlich in vollem Umfang gelungen.

Kommentar von 1988Ritter ,

@Ruehrstab

Du solltest Dich vielleicht ein wenig zentrieren. Deine Kommentierungen sind nicht nur anrüchig, sie sind beleidigend.

Kommentar von Ruehrstab ,

Was habe ich nur getan? Oder genauer: Was daran spricht dich nur so an?

Kommentar von eleteroj ,

danke 1988Ritter  :) jeden Denkabweichler vom herrschenden Maistream sogleich lautstark als Nazi und Schwarzen Mann zu titulieren, erschreckt ja nun wirklich niemand mehr. Beispiel: Eine Lesung von Hamed Abdel Samad aus seinem Buch „Mohamed. Eine Abrechnung“ wird von "Antifa"-Grüppchen gestört, die den Exmuslim und Islamwissenschaftler als Faschisten und Rassisten niedergrölen. Solche hasspsychotischen, völlig irrational agierenden Gruppen beschmutzen das Andenken der echten Antifa und übernehmen die Drecksarbeit für die saubere deutsche Oberschicht in ihren idyllischen Enklaven fern ab von der deutschen Alltagsrealität.

Antwort
von himako333, 162

na denn man zu .. mit  dem was Du forderst ... es muss doch endlich eine Begrenzung haben. 

schau das mal in der Praxis an, jedem Supermarktleiter ist bekannt .. mit der Reklame wir schließen bald lockt man unheimlich viele Kunden an :)) folglich würde die Losung eine Bewegung in Gang setzen , gegen die alles Gegenwärtige nur eine lächerlich winzige Schar Zugereister wäre.

Antwort
von TUrabbIT, 173

Hey du, ich verstehe dein Anliegen und möchte dir danken, dass du nicht nur mit Hass und Ablehnung auf die Flüchtlinge in deinem Ort reagierst. Es ist nicht einfach und natürlich müssen die Flüchtlinge iwie gerecht verteilt werden.

Du kannst dich an die entsprechenden Stellen in des Rathaus bzw. der Kommunalregierung wenden,oder auch an die Kreisverwaltung und die Landesregierung.

Antwort
von Veritae, 147

Beschweren kannst du dich immer beim BAMF oder beim Rathaus

Antwort
von Akka2323, 147

Vielleicht solltest Du zurückgehen in Dein Heimatland, damit hier mehr Platz für syrische Flüchtlinge ist. Vielleicht sind die in ein paar Jahren netter zu anderen Flüchtlingen als Du.

Kommentar von TUrabbIT ,

Es sind gerade solch aggressiven Antworten, die für viel Hass und Ablehnung sorgen. Die Situation ist nicht einfach weder für die Flüchtlinge noch für die Einwohner, da muss viel geschaut werden wieviel geht um die Lage für beide Seiten erträglich zu machen.

Kommentar von eleteroj ,

Du sagst also einem Deutschen, er soll abhauen aus Deutschland und moslemischen Einwanderern Platz machen. Wie erfrischend, wenn sich kurz mal der Nebel lichtet und die Fronten des Dschihad klar sichtbar werden.

Kommentar von Ruehrstab ,

Hast du da schon drauf gewartet?

Kommentar von Akka2323 ,

Ich bin nicht aggressiv, sondern nur traurig, dass Menschen mit eigenem Migrationshintergrund sich fremdenfeindlich verhalten und sich über andere Migranten beschweren wollen.

Kommentar von eleteroj ,

hallo Akka2323, das war für mich nicht erkennbar, woher der Fragesteller kommt. Aber ich kenne eine ganze Reihe Migranten, für die ein islamisch dominiertes Deutschland eine Horrorvision darstellt, für Mitglieder des Zentralrats der Exmuslime etwa, oder auch auch aus Völkern, die über blutige Erfahrungen mit dem real-herrschenden Islam verfügen, Nordinde, Chinesen aus Indonesien, Thais, Burmesen, christlichen Pakistani etc

Kommentar von kayo1548 ,

"dass Menschen mit eigenem Migrationshintergrund sich fremdenfeindlich"

ich lese hier nichts vom Fremdenfeindlichkeit sondern nur die Besorgnis, dass zu viele Flüchtlinge auf einem Raum sein.

Und diese Sorge ist gerechtfertig, denn das kann tatsächlich zu Problemen führen;  da keinerlei Bedenken zu haben halte ich für relativ naiv.

Kommentar von Sunnygirl777774 ,

Der Fragesteller sagt, er mag die westliche Mentalität. Also ist er integriert. Er sagt, er fühle sich fremd wegen der Flüchtlinge. Also hat er alles Östliche abgelegt. Somit wäre das aus meiner Sicht kein guter Tausch.

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