Frage von Salomchen, 330

Zu viel an einem Tag?

Ich habe überlegt ob es nicht zuviel für mein Pferd ist wenn er einmal in der Woche Donnerstag Vormittags im Beritt (Springreiten) ist. Meine RB ihn entweder an die Doppellonge nimmt oder reitet und ich dann noch einmal am Tag longiere?

Montags hat meine Mutter immer Dressurstunde sie reitet ihn dann immer so 2 Stunden. Zusätzlich führe ich ihn für 20 Minuten. Und longiere ihn für 20 Minuten.

Dienstag habe ich Springstunde, davor reite ich ihn immer 20-30 Minuten warm. Und danach reite auch nochmal 20 trocken.

Mittwochs bewegt ihn meine Mutter

Freitags habe ich Dressurstunde, packe ihn danach meistens für 10 Minuten in die Führanlage.

Samstag, mache ich mit ihm wenn die Halle frei ist Freispringen, davor longiere ich ihn oder lasse ihn laufen. Wenn die Halle nicht frei ist reite ich ihn einfach nur.

Sonntag reite ich auch oder lasse ihn laufen. Ab und zu gehen wir auch schon mal ausreiten.

Jetzt habt ihr ungefähr im Kopf wie viel Bewegung er an den anderen Tagen hat, jetzt meine Frage, ist es zuviel wenn ich ihn donnerstags longiere, oder sollte ich es auf einen anderen Tag verlegen?

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde & reiten, 75

Ach, doch noch was...

Es kommt auch immer darauf an, nicht nur WAS man macht, sondern wie...

Wie man sich das viele Longieren vorstellen darf, ob das vor dem Springen ein wenig ablongieren  ist, und wie lange und wie intensiv die Arbeit jeweils ist...

Ebenso beim Springen - wie intensiv die jeweiligen  Trainingseinheiten sind.

Statt Führanlage und viel longieren würde ich nach Möglichkeit etwas mehr spazieren führen oder reiten. Weil ich denke, dass das viel im Kreis laufen nicht das beste ist; am wenigsten in einer  Führanlage. Aber wenn das organisatorisch schwierig ist, finde ich  diese Kompromisse besser als zu wenig Bewegung.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Pferde, 81

Nö - das ist zumindest besser was als was bei anderen Pferden die Woche über so geschied.

Man bedenke, das gerade die deutesche Warmblutzucht Hochleistungspferde hervorbringt, die eingendlich morgens mittags und abends bewegt werden sollten.

Je nach dem wo und wie dein Pferd in der Haltung steht ist es sogar noch besser, besonders bei Boxenhaltung ist jede Minute die das Pferd nicht im Gefängnis verbringt Gold wert.

Ein normales Sportpferd sollte 2 bis 3 Stunden jeden Tag ordentlich bewegt werden.

Viele Freizeitpferde kommen auf 2 bis 3 Stunden die Woche.

Kommentar von Salomchen ,

Danke.  Wenigstens eine die mich versteht.  Er kommt ja extra aus der springzucht und meine Eltern haben ihn ja nicht umsonst gekauft.  Offenstall geht halt leider nicht,  will ihn ja nicht in einer absteige stehen haben.  Und ob er glücklicher im Offenstall wäre und ich ihn dafür weniger bewegen würde weiß ich auch nicht. 

Und er kommt auch jeden Tag rauf,  darf mit anderen Pferden spielen etc.  

Ich würde mein pferd doch nicht 24h in eine Box sperren! 

Kommentar von ponyfliege ,

du bist ganz schön arrogant. ein offenstall ist keine absteige.

Kommentar von Salomchen ,

habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt ich möchte mein Pferd in einen ordentlich Offenstall stellen.

Kommentar von friesennarr ,

Wieso sollte ich jemand sein, der dich versteht? Deine Frage war ob es dem Pferd zu viel ist. Und einem Hochleistungpferd ist das nicht zuviel - das heisst aber noch lange nicht das ich das was du da tust verstehe oder gar gut heisse.

Jedes Pferd ist glücklicher, wenn es artgerecht gehalten wird.

Habt ihr nur schlechte Offenställe in der Umgebung? Oder meinst du das Offenställe im allgemeinen Absteigen seien? Wenn letzteres, dann hast du noch keinen guten Offenstall gesehen oder erlebt. Selbst große Turnierpferde werden mittlerweile in Offenstallhaltung gehalten, weil sogar manchen Turnierreitern aufgegangen ist, das das die einzige ordentliche Haltung ist. Für mich ist Offenstall und Aktivstall gleichberechtigt.

Wir haben eine Turnierreiterin bei uns am Hof (mag die zwar nicht aber das ist irrelevant) die hält ihren auch bei uns im Offenstall. Seit das Pferd da ist ist er zu 100 % glücklicher als in der Box mit Pad. in der er vorher stand.

Kommentar von Salomchen ,

Offenställe die meinen Ansprüchen entsprechen haben etweder Wartelisten von 2 Jahren oder sie sind unbezahlbar.

Kommentar von trabifan28 ,

Dann muss man eben seine Ansprüche ein wenig runterschrauben. Kompromisse eingehen. Wenn man sein Pferd in einem netten Offenstall stehen haben möchte.

Ist nicht böse gemeint, aber auch als Turnierreiter braucht man keinen Luxusstall.

Und bevor du dich wieder in eine Schublade gesteckt oder angegriffen fühlst - ich behaupte nicht, dass dein Pferd unbedingt in einem Offenstall stehen muss oder zu wenig raus kommt etc.!

Expertenantwort
von Sallyvita, Community-Experte für Pferde, 109

Meiner Meinung nach bekommen die meisten Pferde viel zu wenig Bewegung. Sie stehen 23 Stunden in ihren Boxen und werden dann für ca. eine Stunde zum Reiten mal rausgeholt und schimmeln danach wieder in der Box rum.

Natürlich kann nicht jeder sein Pferd in einem Aktivstall oder Offenstall halten. Meine eigenen Pferde stehen da auch nicht. Aber dennoch ist mir wichtig, dass sie raus kommen, dass sie Bewegung haben, Kontakt zu Artgenossen und auch mal nur Pferd sein dürfen. Und aus diesem Grund gehen meine Pferde im Prinzip jeden Tag auf die Weide oder im Winter auf`s Paddock und in die Führanlage und verbringen eben nicht ihre Restzeit außerhalb des Reitens auf 5x5m mit Aussicht.

Was mich irritiert, das sind die 3 mal in der Woche Springen - Beritt, Springstunde und Freispringen. DAS finde ich zu viel. Ich bin kein Feind vom Springen - aber dennoch Realist und weiß, dass die Belastung, auch für trainierte Pferdebeine, beim Springen größer ist als beim normalen Dressurtraining. 

Ein alter Pferdemensch hat mir mal sehr bildhaft erzählt, dass der Bewegungs- und Muskelapparat eines Pferdes für ihn vergleichbar mit so einem Kalender ist, an dem man für jeden Tag ein Kalenderblatt abreissen kann. Für jedes Mal Springen gehen "Kalenderblätter" drauf. Sind alle verbraucht, ist das Pferd verschlissen. Übertragen könnte man demnach sagen, dass je mehr man abreisst/ springt, desto schneller dann das Pferd sportlich am Ende ist. Klingt schlüssig und logisch und deckt sich mit meiner doch mittlerweile schon recht langen Erfahrung im Umgang mit Sportpferden und ihren großen und kleinen Zipperlein, die im Alter nicht weniger werden.

Was die zwei Stunden Deiner Mutter Montags angeht, so tippe ich mal, dass in den ca. 2 Stunden das Warmreiten zur Stunde und das Trockenheiten enthalten sind und nicht zwei Stunden am Stück unterrichtet wird. Und wenn die Kondition Eures Pferdes das mitmacht, dann ist auch das in Ordnung. 

Den Donnerstag halte ich hingegen für nicht ideal. Springtraining unter professionellem Beritt fordert ein Pferd und seinen Körper. Dass es danach dann noch longiert oder von der RB geritten wird UND es dann noch zusätzlich von Dir longiert wird, das finde ich zu viel. Da hat sich das Pferd an dem Tag doch wirklich mal Weide oder Paddock verdient.

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die andere dafür verurteilen, wenn sie den Reitsport als Sport sehen und für die das Pferd mitunter auch ein Sportgerät ist - solange das Pferd auch noch Pferd sein darf, einen fairen Ausgleich hat, so gut es geht gehalten wird, Kontakt zu Artgenossen hat, geliebt und geschätzt wird und mit seinem Leben zufrieden ist.

Und wenn man sieht, wie genussvoll sich auch edelste Sportpferde im tiefsten Matsch wälzen, wenn man sie nur lässt, glücklich über Weiden galoppieren und Fellpflege mit ihren Kumpeln betreiben, weiß man, wie wichtig und wie fair das ist.

Nicht umsonst sind auch die meisten der großen und berühmten Reiter dazu übergegangen, ihren Pferde Weidezeit zu gönnen und dafür zu sorgen, dass sie abstressen können und Wohlfühlzeit haben. Eine Box mit Fenster ist definitiv kein Ausgleich für all das, was Pferde brauchen um glücklich zu sein.

Kommentar von VanyVeggie ,

Wenn man seinem Pferd keine Offen - oder Aktivstallhaltung anbieten kann, dann verzichtet man aufs Pferd. Alles andere ist egoistisch. 

Kommentar von Sallyvita ,

Bedingt hast Du sicherlich Recht. Aktiv- und Offenställe sind tatsächlich das Beste, was man für ein Pferd tun kann. Aber leider - aus den unterschiedlichsten Gründen- nicht immer jedem möglich. Und ich vertrete die Ansicht, dass auch andere Haltungsarten machbar sind, solange das Wohl des Pferdes immer im Fokus ist.

Kommentar von Punkgirl512 ,

Das finde ich schon etwas krass gesagt - meiner steht auch nicht im Offenstall, aber hat tagsüber den Paddock Trail mit der Herde.

Wichtig ist, dass das Pferd mehr als nur 2-3 Stunden am Tag freie Bewegung hat - klar, am besten Offenstall, aber nicht jedes Pferd ist kompatibel im Offenstall. Da kenne ich einige, die sofort zu Magengeschwüren tendieren, solche holt man dann über Nacht doch lieber in eine Box.

Ebenso ist es schwierig, den passenden Stall für sich und sein Pferd zu finden. Nicht jeder verzichtet auf eine Halle, nicht jeder steht gerne in matschigen Offenställen.

Ein guter Offenstall, den findet man nicht überall. Trocken, gutes Futter, am liebsten Halle/Reitplatz dabei, vernünftige Pferde in der Herde, anständige Besitzer, gutes Stallklima, gescheite Einstreu, und, und, und.

Also: Nein, wenn man dem Pferd keinen vernünftigen Offenstall oder Aktivstall bieten kann, sucht man nach der besten Alternative dazu - aber man muss nicht zwangsläufig darauf verzichten.

Kommentar von Sallyvita ,

Das sehe ich genau so!

Kommentar von VanyVeggie ,

Dann sind wir hier verschiedener Meinung. Ich kann hier absolut nicht zustimmen. Wenn hier jemand fragen würde, ob es okay ist ein Meerschweinchen, Kaninchen o.Ä im handelsüblichen Käfig zu halten, weil man nicht genug Platz hat. Dann würden alle dazu raten auf diese Tiere zu verzichten. Nur beim Pferd ist das nicht so. Da schlägt der Egoismus durch und jeder stimmt dem zu. 

Kommentar von Punkgirl512 ,

Schönes Beispiel.

Ich könnte sehr gut damit Leben, das Kaninchen/Meerschweinchen nachts in dem Käfig zu halten, während es tagsüber herumhoppeln dürfte.

Unter allen Umständen Offenstall ist eben auch nicht gut - ich habe schon so viele grauenvolle Offenställe gesehen, da würde ich im Leben mein Pony nicht hinstellen wollen - ich hätte Angst vor Seuchen. Leider findet sich eben nicht in jeder Gegend einen vernünftiger Offenstall, wo die Böden passen und dann auch noch die Menschen passen und die Pferde.

Schließlich kann man kein Sehnenkrankes Pferd in einen Offenstall mit viel Matsche und entsprechend tiefem Boden stellen, das wäre schon arg unverantwortlich.

Wenn du mir das Gegenteil beweisen möchtest, kannst du gerne in der Umgebung Düsseldorf nach einem Offenstall suchen (Aktivstall Weidtmann fällt aus persönlichen Gründen raus, von der Haltung her jedoch top), der keine Matsche hat, eine Halle hat, wo die Pferde wirklich gut aussehen und die Menschen nett sind - am besten mit Ausreitgelände daran. Viel Spaß, ich suche seit etwa 10 Jahren nach der eierlegenden Wollmilchsau.

Interessant, dass du gar nicht auf den Aspekt eingehst, dass manche Pferde keinen Offenstall können und dann Magengeschwüre bekommen. War nicht nur einmal, wo ich das erlebt habe - gibt es umgekehrt genauso (Offenstallpferd in Box, selbstverständlich mit Auslauf tagsüber gibt auch oft Probleme).

Achso, falls es noch nicht angekommen ist...

Wir gehen hier von Box mit tagsüber Auslauf aus, nicht 24h Boxenhaltung! 24h Boxenhaltung ist Tierquälerei pur. Auch, wenns "nur" im Winter ist!

Kommentar von Punkgirl512 ,

Nochmal anders formuliert...

VanyVeggie, du würdest dein Pferd lieber im tiefsten Schlammloch mit schlechtem Heu und einer unpassenden Herde halten, mit schlechten Reitbedingungen, als es nachts in die Box zu lassen (unabhängig von Paddockbox oder nicht) und tagsüber auf trockenem Boden bzw. nicht so tiefem Boden mit einer netteren Herde spielen zu lassen?

Keine Frage, ich bin auch sehr für Offenstall/Aktivstall. Absolut. Wenn es geht, immer. Aber es geht eben nicht immer und nicht überall.

Kommentar von VanyVeggie ,

Schön, dass du damit leben kannst. Du musst es aber nicht, sondern deine Tiere und in die solltest du dich hineinversetzen. Zum Glück würde kein verantwortungsbewusster Meerschweinchen - oder Kaninchenhalter es für gutheißen, wenn jemand seine Tiere nachts in den Käfig sperrt. Im Gegensatz zu uns schlafen diese Fluchttiere keine 8h. Genauso ist´s beim Pferd. 

Ich habe auch schon viele schaurige Offenställe erlebt. Ich hab auch nicht gesagt, dass man sein Pferd in den Offenstall stellen soll und schon ist alles gut. Man muss selbstverständlich schauen, dass der Stall gepflegt ist usw. 

Ich verstehe, dass die Suche nicht einfach ist. Mein Wallach stand auch mal im Matsch und nun im top Offi, wo die Leut aber echt doof sind. Ich würde am liebsten zu einer Bekannten wechseln, die allerdings nur Boxenhaltung anbietet. Allein deswegen käme das nicht für mich in Frage. Ich bin vielleicht 2h am Stall, mein Pferd lebt dort. Daher nehme ich´s einfach mal in Kauf in der Nähe von Leuten zu sein, die ich nicht mag. Wir müssen ja nicht knuddeln, ich bin wegen mein Pferd hier und nicht wegen irgendwelchen Zicken. Solange da kein richtiges Mobbing dahinter steckt kann man da doch drüber stehen. 

Auf den Aspekt Magengeschwüre: Kann mir nicht vorstellen das es an einer artgerechten Haltung liegt. Da stimmt entweder die Herdenkonstellation nicht, die Ernährung, nicht genügend Futterplätze usw. Wenn man will und konsequent nachhakt, dann findet man schon eine Ursache. Und die ist bestimmt nicht, weil Pferd sich in Herde bewegen darf. 

War mir bewusst. Aber von wie viel Auslauf reden wir hier? Ein Pferd schläft wie gesagt keine Stunden am Tag. Es steht halt einfach da. 

Ich mein´s ja nicht bös. Es ist einfach meine Meinung, die ich keinen aufzwingen möchte. Ich möchte auch keinem Boxenhalter, wo zumindest täglich mehrstündiger Auslauf gewährleistet ist, als Tierquäler bezeichnen. Aber ich kann es leider auch nicht als artgerecht sehen. 

Kommentar von Salomchen ,

Er steht ja auch nicht dauerhaft in der Box. Er hat jeden Tag kontakt mit artgenossen. Nur weil erin der Box steht heißt es nicht dass es ihn nicht schlecht geht.  Glaubst du denn dass ich nicht das beste für ihn will?  offenstallwwäre schon gut, aber das geht ebrn nicht immer. 

Danke für deine Antwort. Ich werde den Donnerstag reduzieren und ihn dafür mehr Weide mit seinen Freunden gönnen. 

Kommentar von VanyVeggie ,

Hab ich auch nicht behauptet. Ich sehe das halt einfach etwas anders mit der Boxenhaltung. 

Antwort
von Unwissend123321, 148

Warum so viel sinnloser Kram? Ein Pferd, dass von 3 Leuten bewegt wird, braucht eigentlich keine Führanlage zb.

2 Stunden Dressur"stunde" ist ebenfalls totaler Schwachsinn...wird da mit der Stechuhr geritten, damit der Reiter auf seine Kosten kommt? Nach 2 Stunden ist bei jedem Pferd die Konzentration dahin, das hat mit Dressurfolter zu tun, sonst nix. Das Pferd wird also Montags immer fast 3 Stunden bewegt? Oo

Die Rumführerei...wozu? Klingt für mich eher, als ob da die Menschen drumrum beschäftigt werden sollen.

Was ist denn mal mit nem Ruhetag fürs Pferd?

Kommentar von Urlewas ,

Einen Ruhetag für Pferde hat man seit Jahrzehnten abgeschafft, aus gutem Grund. 

Und die 2 Stunden der Mutter, die würde ich mir jetzt wohl völlig anders vorstellen als Du - wir sehen ja nicht , wie das abläuft. Ich denk, dass das so lange geht, weil vorher , nachher und mal zwischdurch viel Zeit für Schritt am langen Zügel drin sind - 2 Stunden konzentriertes Arbeiten dagegen, da bin ich deiner Meinung, wären echt Unsinn.

Kommentar von VanyVeggie ,

Und der wäre? Habe noch nie Argumente gehört die gegen einen Tag sprechen, wo das Pferd mal Pferd sein darf und sich artgerecht mal 24h am Stück in der Herde bewegen darf. Das schadet gewiss nicht. Ausser das arme Tier steht in der Box.

Kommentar von friesennarr ,

Siehe meinen Kommentar - kein Pferd bei uns arbeitet mehr den ganzen Tag - in der Regel kommen die Freizeitpferde auf max. 7 Stunden die Woche - ist fast lächerlich - und dann ist das noch nicht mal arbeit, sondern eine lockere Runde im Gelände.

Wieso bräuchte dann das Pferd einen Tag Ruhe - sorry, da komm ich echt nicht mit.

Meine Pferde z.B. sind 22 Stunden jeden Tag auf Koppel und riesigem Auslauf. Ich mach was mit denen sind wir gerade mal ca. 30 Min an der Arbeit und 1 Stunde im Gelände.

Wenn ich eine große Runde gehe, dann sind wir auch nur max. 2,5 bis 3 Stunden unterwegs - bedeutet = 21 Stunden jeden Tages zur freien Verfügung.

Die Pferde meines Opas wurden morgens eingespannt und es wurde Gras geholt - dann zurück zum Stall - alle Pferde füttern - dann alle Pferde außer Rosi einspannen und aufs Feld 4 bis 5 Stunden - dann alle Pferde nach Hause - fressen lassen. Dann ging es mit Rosi und 2 anderen wieder aufs Feld um den Rest der Ernte zu holen.

Am Sonntag durften die ab und an auf das grün hinterm Haus. Allerdings hatte mein Opa seine zwar in "Kellerhaltung" (hört sich schlimm an, ist aber sowas wie eine Sutterainwohnung) und der ganze Hof war Außlauffläche.

Das ist Arbeit und die wurden alle recht gesund sehr alt. Rosi wurde 32.

Kommentar von Salomchen ,

Die Dressurstunde dauert 45 Minuten.  Meine Mutter reitet dann immer noch sehr lange schritt und davor macht sie ihn warm.  

Kommentar von friesennarr ,

Viele Pferde wären weit glücklicher dran und auch schlanker, wenn mehr mit ihnen gearbeitet würde.

Kein Mensch reitet 2 Stunden Dressur, weil selbst der dümmste weis, das es nichts bringt. Was man aber ganz oft macht, und das mache ich auch, das man 1 Stunde Dressur arbeitet und dann noch eine Erhohlungsrunde im Gelände dreht - also 2 Stunden.

Jeden Tag arbeiten, macht dem Pferd bestimmt nichts aus - egal wie ist sein Arbeitstag meist 1,5 bis max. 3 Stunden lang - meiner geht 8 bis 10 Stunden.

Eine Führanlage halte ich aus anderen Gründen für nicht sinnvoll.

Kommentar von Unwissend123321 ,

Ich sprach von Ruhe!! tag, nicht von Stehtag im Käfig.

Schon abenteuerlich, dass auf einmal Vergleiche zum Menschen bezüglich der Arbeitszeiten gezogen werden.

Aber gut, wennschon, dennschon; Ich arbeite an 7 Tagen die Woche. Dieses Jahr hatte ich noch keinen Tag komplett frei. Gut, ich teile meine Zeit selber ein und dafür mache ich auch nicht, wie andere, an allen Tagen 8-10 Std., aber auch, wenn ich im Schnitt am Tag "nur" 6-7 Stunden arbeite, hab ich jeden Tag etwas, was ich machen muss. Und so freu ich mich, trotzdem ich ja jeden Tag relativ früh Feierabend habe, dennoch auf meinen Jahresurlaub, indem ich gar nix machen muss.

Und nein; ich weiß nicht, wie die 2 Dressurstunden aussehen. Genauso wenig wie alle anderen hier. Aber sowohl 2 Stunden im Kreis eiern als auch 2 Stunden Dressurarbeit am Stück machen das Pferd mürbe. 

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde & reiten, 102

Ich finde Euer  Programm gut. Meiner Meinung nach leiden hierzulande die Pferde am allermeisten unter zu wenig Bewegung, und das ist bei Euch erfreulicherweise nicht der Fall. 

Was ich vieleicht ändern würde, ist die Reihenfolge. Am Am Donnerstag der anstrengende Tag mit Springtraining und am nächsten Tag Dressur, wenn er eventuell etwas Muskelkater hat - da würde ich zusehen, ob man das Training nicht so einrichten kann, dass auf anstrengende Tage jeweils einer mit mehr Schritt, spazierenreiten oder / und Freilaufen folgt ( sofern das oranisatorisch möglich ist).

 Ansonsten : frag das Pferd! Du wirst ja merken, ob es gerne mitmacht, oder ob es müde bzw aufgedreht wird. Wenn das Pferd bei all dem ausgeglichen und fleißig ist, macht Ihr alles richtig.

Kommentar von VanyVeggie ,

Ja die armen Pferde werden nicht geritten, dabei ist das ja so wichtig *ironie off* Ein Pferd im Offen - oder Aktivstall hat genau die Bewegung, die es braucht. Reitsport kann das niemals ersetzen. Reiten ist was ganz Nebensächliches. Zumindest sollte das so sein. 

Mir tut das Pferd leid. Es lebt in der Box und es wird nur geritten und geritten und geritten und geritten. Wo ist da Bodenarbeit? Wo kommt man dem Pferd entgegen? Wo ist sein freier Tag? Ich sehe hier ein Pferd, welches sich dem Menschen anpassen muss, welches nicht artgerecht leben darf und keine Bindung zu seinem Menschen hat. 

Nix für ungut. Ich stimme dir im Großteil deiner Antwort zu. Aber hier leider nicht. 

Kommentar von Salomchen ,

Das pferd kommt auf Paddock,  das Pferd kommt auf die Weide,  erdarf mit seinen Freunden spielen.  Ich bezweifel es dass ein In allen Offenställen Pferde genug bewegung haben.   Ich habe schon welche gesehen.  Und wenn ich 450€ im Monat über hätte würde ich ihn sofort in meinen Traum Offenstall/aktivstall stellen. 

Kommentar von Urlewas ,

Ist schon wieder krass hier - da fragt jemand, ob sein Pferd am Donnerstag zu viel arbeitet, und statt ihm zu helfen, diskutiert man aufs schärfste über Haltungsformen - sogar von Meerschweinchen. " Kopfschüttel".

Antwort
von LyciaKarma, 100

Ich sehe nur reiten, reiten, reiten, Führanlage, reiten. 

Was hat das Pferd in der Führanlage verloren?

Theoretisch ist das nicht zu viel, aber ich finde, dass das Pferd null Abwechslung hat. 

Ausreiten klingt nach 2 Mal im Monat und kann nicht gezählt werden. 

Donnerstag willst du also 3 Mal bewegen und das von 3 verschiedenen Leuten - warum?

Montags hat meine Mutter immer Dressurstunde sie reitet ihn dann immer so 2 Stunden. Zusätzlich führe ich ihn für 20 Minuten. Und longiere ihn für 20 Minuten.

Kein Mensch und kein Pferd kann sich zwei Stunden konzentrieren. 

Und was soll das mit dem Führen und Longieren, welcher Sinn steckt dahinter? 

Dienstag habe ich Springstunde, davor reite ich ihn immer 20-30 Minuten warm. Und danach reite auch nochmal 20 trocken.

Dass passt.

Freitags habe ich Dressurstunde, packe ihn danach meistens für 10 Minuten in die Führanlage.

Warum Führanlage? 

Samstag, mache ich mit ihm wenn die Halle frei ist Freispringen, davor longiere ich ihn oder lasse ihn laufen. Wenn die Halle nicht frei ist reite ich ihn einfach nur.

Joa.. kann man machen. 

Sonntag reite ich auch oder lasse ihn laufen. Ab und zu gehen wir auch schon mal ausreiten.

Was soll denn immer dieses laufen lassen? Das zählt nicht als Bewegung und ist absolut ungesund fürs Pferd, weil es sich einfach in alle Kurven legt und durchbrettert. 

Wo ist mal Bodenarbeit auf dem Programm? Spielen, Spaß, Longieren, Abwechslung? 

Kommentar von VanyVeggie ,

DH! Nur eines würde ich gerne anmerken: Das Pferd sollte vielleicht mal einen Tag in der Woche frei haben. 

Kommentar von LyciaKarma ,

Absolut richtig, ich habe das ganz vergessen vor lauter auszusetzen.. ^^

Kommentar von friesennarr ,

Warum? Boxenpferde können gar nicht genug andere Bewegung bekommen - je mehr desto besser.

Und die meisten in Deutschland gezüchteten Warmblüter sind Hochleistungspferde die bekommst du eh nie fertig gearbeitet.

Ich weis wovon ich rede wir haben 4 solche Kandidaten bei ums im Offenstall und ohne tägliche Arbeit von mindestes 2 Stunden sind diese Pferde nicht auszuhalten.

Kommentar von friesennarr ,


Was soll denn immer dieses laufen lassen? Das zählt nicht als Bewegung und ist absolut ungesund fürs Pferd, weil es sich einfach in alle Kurven legt und durchbrettert.

Ist aber sehr wichtig für reine Boxenpferde - wenigstens etwas freie Bewegung, wenn auch sehr ungesund.

Kommentar von beglo1705 ,

Ich denke, es trifft wohl beides zu. Dennoch kann man die Führanlage getrost weglassen, würde man das Pferd in einen Offenstall umquartieren. Da werden täglich viele Kilometer gelaufen ganz neben her beim Grasen und Blödsinn machen mit Artgenossen.

Kommentar von Urlewas ,

Auch da kommt es wieder darauf an, wie man das gestaltet...

Jeder geht von seinen Erfahrungen aus. Natürlich ist es nicht gut, ein Pferd, was vorher 20 Stunden in der Box stand, loszujagen in einer Halle. Aber man kann das auch ganz ruhig und fröhlich gestalten. 

Das Pferd freut sich, einfach umher schreiten zu können, wälzt sich gern im Sand - tut der Haut oft sogar noch besser als auf der Koppel. Und wenn man es dann aus der Ruhe heraus animiert, in eine höhere Gangart zu wechseln, kann das durchaus auch sehr ruhig vonstatten gehen, ohne dass das Pferd halsbrecherisch um die Ecken fetzt.

Unter Umständen kann man sogar  mehrere gemeimsam  laufen lassen.


Kommentar von VanyVeggie ,

Mag sein. Aber für ein Boxenpferd ersetzt das Reiten und diese Führmaschine bei weitem nicht das artgerechte Bewegen in der Herde. Das ist nicht artgerecht. 

Kommentar von friesennarr ,

Das ist mir klar - mehr als anderen sowieso. Aber wenn ein Pferd schon dauernd in der Box steht, dann ist das freie laufen lassen in der Halle wenigstens ein bisschen wasl.

Natürlich ist das nicht artgerecht, darüber braucht man gar nicht zu diskutieren.

Kommentar von Salomchen ,

Die Dressurstunde geht 45Minuten. Meine Mutter reitet aber immer so um die 30 Minuten ab.  vor der Stunde reitet sie ihn warm und macht ihn locker.  Er reitet also nicht 2 stunden im unterricht.  Finde ich kann man sich auch denken.  

Ich weiß ja nicht wo du lebst,  dass du jede Woche ausreiten gehen kannst.  Aber ich kann es Eben nicht immer. 

Kommentar von trabifan28 ,

Das liegt wohl eher am wollen und nicht am können. Warum sollte man nicht jede Woche ausreiten gehen können/wollen? Schadet auch einem noch so guten Sportpferd nicht, wenn es anstatt Box, Reitplatz bzw. Halle und Turnier auch mal was anderes sieht.

Nichts gegen dich, aber ich finde es schade, dass so viele Pferde nur Reitplatz/Halle und Stall kennen, sonst nix. Und wenn dann doch mal eine Plastiktüte rumfliegt oder ein Traktor vorbeifährt, dann geht der Gaul an die Decke.

Kommentar von Salomchen ,

Ich weiß ja nicht wo du wohnst.  Aber ich wohne in einer Großstadt. Hier kann man nicht eben mal.  Aber wenn du so darauf bestehst. Kannst du ja mal vorbeikimmen wenn beispielsweiße im Tiergarten ein Festivsl ist.  Da will ich sehen wie du da entspannt ausreitest. 

Kommentar von trabifan28 ,

Dann schreib das doch einfach dazu und gut ist. Dann brauchst du dich auch nicht drüber aufregen, wenn Kommentare oder Antworten kommen, die dir nicht passen.

Ist der Stall mitten in der Stadt oder wie? Gibt doch sicherlich auch noch ein, zwei kleine Strecken die man reiten kann.

Kommentar von Salomchen ,

Warum wäre das in meiner Frage notwenig gewesen? Es ging mir doch um was anderes. Der Stall ist zwar nicht mitten  im Zentrum, aber wenn es dir weiter hilft, ich wohne in Berlin.

Ich hätte einen Offenstall, wo ich mein Pferd hinstellen würde, aber der kostet 450€ im Monat.

Expertenantwort
von ponyfliege, Community-Experte für Pferde & reiten, 30

wenn er nicht gerade in einem aktivstall steht...

sollte das pferd mehr bewegung haben, bzw. mehr zu tun und zu arbeiten haben.

ich finde, mit dem trainingsplan ist das pferd unterfordert. die zusätzliche bereiterstunde finde ich wichtig. die führanlage würde ich ganz aussen vor lassen.

was auf dem stundenplan des pferdes definitiv fehlt, ist spazierengehen. das ist gut für die bindung zwischen dir und dem pferd, sowie meht bodenarbeit - ausserhalb des longierens. dinge wie stellung und biegung und das gymnastizieren der hinterhand, sowie versammlung lassen sich am besten vom boden aus erarbeiten.

Kommentar von Salomchen ,

Ich gehe doch spazieren.  Mit mit 20 minuten führen meine ich spazieren. Nur kann ich den 20 minuten nicht richtig ins Gelände/wald/park. gymnastizieren mache ich eigentich meistens beim reiten oder an der longe. Bodenarbeit mache ich auch mal aber nicht immer, weil er das auch gar nicht so mag.

Kommentar von ponyfliege ,

20 minuten ist kein spazierengehen.

spazierengehen fängt bei einer stunde aufwärts an.

und genau das gymnastizieren vom boden aus ist das wichtigste überhaupt.

gymnastizieren macht man AUCH beim reiten, aber vorwiegend vom boden aus. schreib doch mal bitte, was DU unter bodenarbeit verstehst...

an der longe machen die meisten pferde bloss laufübungen.

naja... man muss sich bei der bodenarbeit und beim spazieren gehen mit dem pferd selber ziemlich viel bewegen.

dein pferd ist definitiv klar unterfordert. 21 stunden am tag steht es im schnitt in der box rum und langweilt sich.

Kommentar von Salomchen ,

Mein Pferd steht nicht 21 Stunden in der Box. ist mal wieder typisch wenn man Boxenhaltung hört, dass man denkt, das Pferd steht den ganzen Tag in der Box. Dass er aber schon morgens früh um 9 mit seinen freunden rauskommt, daran denkt keiner.

Naja, es ging mir auch nicht um die Haltung, es ging mir um die Arbeit meines Pferdes, aber hier sind alle schenbar so bessesn von Offenställen. Wenn es die bei euch wie sand am Meer gibt und die betahlbar sind, dann ist das doch gut.

Wenn man aber so wie ich in einer Stadt lebt, auch mal höhere ansprüche hat, dann sind die Offenställe, wenn man ein paar gefunden hat unbezahlbar, aber das scheint keiner zu verstehen.

Ich möchte auch nur das beste für mein Pferd und wir haben sehr lange nach dem passenden Stall für uns beide gesucht.

Kommentar von Salomchen ,

Mit Bodenarbeit meinte ich Zirkuslektionen und rRückwärts irgendwo durchlaufen, aber dafür ist er nicht das richtige pferd, er weigert sich zum teil das zu machen.

Kommentar von Salomchen ,

Im übrigen habe ich Bodenarbeit nicht mit aufgezählt, weil es für nicht der Bewegung dient, sondern just for fun.

Kommentar von VanyVeggie ,

Nee nicht just for fun, sondern es geht dabei um eure Beziehung und Gymnastizierung. Zirkuslektionen sind vielleicht just for fun, aber was ist mit z.B Zirzensik? 

Es gibt kein Pferd welches keine Bodenarbeit mag. Entweder machst du nicht das Richtige für dein Pferd, es kennt die Grundlagen der Bodenarbeit (Führtraining und Horsemanship) noch nicht oder du hast keine Lust auf Bodenarbeit und vermittelst ihm deine Unmotivation. 

Du solltest dich diesbezüglich unbedingt mal belesen und dir einen guten Trainer für Bodenarbeit suchen. Darauf kann man nicht verzichten. 

Kommentar von Salomchen ,

Ja du hast recht, ich habe keine Lust auf Bodenarbeit, ich habe es mal versucht aber ich kann mich dazu eben nicht motiviren. So wie du nicht für Turnire, das ist eben so.  Ich hatte mal jemanden der jede Woche mit meinem Pferd Bodenarbeit gemacht hat, aber bei mir macht er nicht mit.

Antwort
von beglo1705, 120

Steht dein Pferd in der Box, in der Box mit Paddock oder Weide/Offen- oder Aktivstall?

Nicht wie viel Zeit ist ausschlaggebend, sondern wie du effektiv die gegebene Zeit nutzt. Denn leider lese ich hier nix von: mal gemütlich ausreiten, Blödsinn machen (gehört unbedingt dazu) und einfach mal (beide) die Seele baumeln lassen.

Kommentar von Salomchen ,

Ich habe doch geschrieben, dass wir mal Ausreiten gehen. 

Er steht in einer 15 Quadratmeter großen Box mit Fenster. Und kommt täglich auf das Paddock oder Weide.  

Kommentar von beglo1705 ,

Ui toll, eine große Box mit Fenster...

Und wo bleibt der Fun für dein Pferd? Kloppen mit anderen im soz. Kontakt, fetzen über die Koppeln, laufen wohin man grad eben will im Tempo, wie Pferd grad will? Fressen worauf man grad Bock hat?

Nö, kann ich aus dem Text nicht rauslesen, dass ihr mal ausreiten wart.

Hier fehlt "Freizeit" für dein Pferd, wo es so sein kann, wie es ist: ein Herdentier welches sich mit anderen beknabbert, die Umwelt wahrnimmt, seine Stellung ausmacht und ohne Druck frei entscheiden kann.

Ich verdien zufällig einen Teil meines Lebensunterhaltes mit einem meiner Pferde und da ist der "Funfaktor" für mich groß geschrieben heißt Offenstall/Aktivstall, ständiger Anschluss zur Herde ohne Eingesperrt zu sein und nur Leistung abzurufen. Ich denke, dass du die Haltung ändern solltest um deinem Pferd gerecht zu werden.

Kommentar von Urlewas ,

Das Ausreiten ist im vorletzten Absatz der Frage erwähnt. läßt nur nicht wirklich darauf schließen, wie oft das praktiziert wird. Wäre sicher gut, mehr raus zu bummeln als viel im Kreis zu laufen. Aber vielleicht hilft unser Gedankenanstoß ja da weiter - zu dem Zweck fragt sie ja nach unseren Meinungen :-)

Kommentar von Salomchen ,

Nur weil mein Pferd drrder Box steht heißt es nicht dass er nicht raus kommt.  Er steht im Winter jeden Tag mit 4 pferden zusammen.  Im sommer mit 15 pferden auf Der weide.  Er hat jeden Tag kontakt zu andern Pferden. Und ja wir gehen auch schonmal ausreiten! 

Antwort
von Wuestenwiind, 130

Hey

Ich würde ihn keine 2 Stunden am Stück laufen lassen. Und den Beritt vielleicht alle 2 Wochen. Ich kenne dein Pferd ja nicht, wie es gebaut ist und welche Kondition es hat, aber das hört sich für mich nach sehr viel an. 

Kommt er denn täglich auf die Koppel? 

Außerdem würde ich nie an einem Tag 2x longieren. Das ist sehr belastend für die Gelenke, da diese beim dauernden im Kreis laufen sehr beansprucht werden.

Den freien Tag würde ich ihm NUR(!!!) auf der Koppel geben. Nie einfach nur in der Box stehen lassen!

Kommentar von Salomchen ,

Im Sommer kommt er täglich auf die Koppel. Im Winter täglich aufs Paddock.

Kommentar von Wuestenwiind ,

Dann würde ich ihn an seinem freien Tag für 20-30 min in die Führanlage stellen, dass er sich im Schritt die Füße vertreten hat. Oder eine halbe Stunde im Schritt ausreiten gehen oder spazieren gehen. Damit er eben etwas Bewegung hatte.

Kommentar von friesennarr ,

? Das macht keinen Sinn - freier Tag ist er auf der Koppel, warum dann in die Führanlage "um sich die Beine zu vertreten" tut sie das nicht auf der Koppel?

Am freien Tag wird dann aber auch nicht geritten.

Antwort
von PLFBBTFF, 34

Ich finde es viel zu einseitig!!! Du arbeitest nie mal vom boden aus mit ihm ider so??? Das wäre vllt auch mal schön anstatt ständing zu reiten und zu longieren!!!

Artgerechte haltung wäre auch sinnvoll

Kommentar von friesennarr ,

Äh was ist dann longieren und laufen gehen? Das ist definitiv Arbeit vom Boden aus.

Artgerechte Haltung ist immer sinnvoll aber leider immer noch nicht bei jedem machbar.

Kommentar von Salomchen ,

Wenn du für mich 450 für einen aktivstall über hast dann stelle ich ihn gerne um. 

Übrigends hat  meiner jeden Tag Kontakt zu artgenossen.  Bodenarbeit mögen wir beide nicht so sehr.  Er ist sportpferd kein zirkuspony. 

Kommentar von trabifan28 ,

Oh man. Auch mit einem Sportpferd kann man mal rumblödeln und Spaß haben. Hat doch nichts mit der Rasse, Zucht oder sonst was zu tun.

Aber klar. Sportpferdchen. Raus kommt er wahrscheinlich nur mit 500g Decke mit Halsteil, Gamaschen oder bis oben hin bandagiert und Hufglocken. Und nur auf eine kleine mini Koppel, die eigentlich mehr an ein Paddock erinnert. Damit er sich ja nicht verletzt versteht sich.

Sorry, aber ich finde so eine Aussage absolut lächerlich. "Er ist Sportpferd, kein Zirkuspony."

Und ausreiten geht ihr auch schonmal - so einmal im Monat, wenn es hoch kommt 2 mal, oder wie?

Kommentar von Salomchen ,

1. Es ging um meine Frage ob es nicht zuviel ist, dass mein Pferd einmal die Woche 3 mal Bewegt wird.  Ob er und wie lange draußen steht war hier nicht Tehma. 

Zum Kommentar: ich besitze gar keine Decke mit Halsteil.  Im Winter kommt er mit Decke raus im Sommer ohne,  nur Hufglocken hat er an.  Im Sommer kommt er ZUSAMMEN mit 12 pferden auf eine Weide.  Im Winter mit 5 Pferden auf das Paddock. 

Wo hast du gelesen,  dass er nur mit gamaschen gerent von anderen Pferdrn kommt.  Deine Aussage macht mich wütend. 

Und zum Thema ausreiten.  Ich lebe in berlin hier kann man mal nicht eben so ausreiten und dich möchte ich sehen wie du durch parks reitest wenn dort veranstalltungen sind.  Dann fliegst du schneller vom pferd als du dengst.! Wenn du das glück hast auf einem kuhdorf zu wohnen dann sei doch froh,  aber sag mir nicht ich könnte dies und jenes. 

Kommentar von trabifan28 ,

Ich habe nie behauptet, dass dein Pferd nur mit Decke und Gamaschen raus kommt. Aber Ironie und Sarkasmus scheinst du ja auch nicht zu kennen.

Kommentar von Salomchen ,

In solch einen Fall nicht, weil ich hier in eine schublade gesteckt werde in die ich nicht hingehöre, weiters im Kompliment.

Kommentar von PLFBBTFF ,

Unser Offenstall kostet 60 + Heu und Stroh das wars;) aber Sportpferd könnte sich verletzen :/ 

Antwort
von dressurreiter, 78

Nein das ist nicht zu viel, ein schönes Programm. Gesund ist er ja?

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