Frage von muni140269, 39

Zu unrecht abgeführte Lohn an den Insolvenwerwalter?

Ich habe seit 4,5 Jahren Privatinsolvenz. Mein Sohn ist 19 Jahre und lebt in meinem haushalt, macht gerade seine Ausbildung. Ich habe seit dem 04.01.16 ein neuen Job wo ich 2.200 brutto verdiene. bekomme ca. 1600€ Netto. Mein Problem, ich hatte vergessen Neu zubeantragen das mein Lohnsteuerklasse wegen mein Sohn, Lohnsteuerklasse 2 habe und Kinderfreibetrag 0,5. Habe es inzwischen beantragt. Jetzt zahlt mein Arbeitgeber mir nur 1200€ aus und des Rest von 390€ hat mein Arbeitgeben an den Insolvenzverwalter überwiesen. An wem wende ich mich wenn ich den Differenzbetrag zurück haben möchte?. Pfändungsgrenze liegt doch von 2 Personen (ca.1500€). Ich bin total ratlos. Die 390€ hat natürlich der Insolvenzverwalter genommen. Wie soll ich mich oder besser gesagt an wem muss ich mich wenden???

Mfg

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lunashine, 22

Wende Dich schriftlich an Deinen Insolvenzverwalter und fordere den Betrag zurück. Dann muss er reagieren

Antwort
von schleudermaxe, 25

..... wird nicht die Vergütung des Kindes eingerechnet und das Kindergeld auch, so lese ich jedenfalls die Spielregeln. Und für den Freibetrag zuständig ist hier bei uns das Gericht. Viel Glück.

Kommentar von Lunashine ,

Nein. Nicht grundsätzlich. Wenn der Insolvenzverwalter der Meinung ist, dass der Sohn selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen kann, muss er einen Antrag auf (teilweisen) Nichtberücksichtigung beim Insolvenzgericht stellen. Ohne den darf er nicht einfach unberücksichtigt bleiben.

Aber als Elternteil ist man grundsätzlich erstmal bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung unterhaltsverpflichtet.

Antwort
von DieMoneypenny, 21

Ich habe leider noch nie erlebt, dass der Verwalter irgendwas von zu viel abgeführtem Geld zurück gibt. Daher: Schnellstmöglich mit dem Arbeitgeber klären, dass eine unterhaltspflichtige Person berücksichtigt werden muss. Er wird Dir dann schon sagen, wenn er dafür eine Bestätigung braucht und von wem (Verwalter oder Gericht)

Kommentar von Lunashine ,

Ist der IV verpflichtet zu. Er darf ja nicht einfach zu Unrecht vereinnahmte Gelder behalten..

Kommentar von DieMoneypenny ,

Ja, aber Recht haben und Recht bekommen sind leider zwei verschiedene Dörfer :-(

Kommentar von Juyanbe ,

1479,99 € ist derzeit die Pfändungsgrenze mit einem Unterhaltsberechtigten.
Ich verstehe dein Problem , gebe aber zu bedenken , dass sich dein Sohn momentan in einer Ausbildung befindet . Dadurch sinkt dein Freibetrag, da er ja selbst etwas Geld verdient . Um wieviel weiß ich nicht , deshalb mach dich in der Richtung erst einmal schlau bevor du etwas zurückforderst . Das ist zumindest die Info , die ich von meinem TH habe .

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