Frage von Morning111, 32

Zu spät arbeitslos gemeldet, da mündlich vereinbarte Arbeit, doch verzögert wurde und ALG 1 dadurch abgelehnt. Gibt es Möglichkeiten für einen Einspruch?

Hallo, zu meiner Situation: Bis zum 30.09.2014 habe ich in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt und habe mich anschließend nochmal für einen Studiengang eingeschrieben und war dann im Ausland für ein Praktikum (habe also in Deutschland nicht mehr in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt).

Nun bin ich wieder in Deutschland und mir wurde bereits im August mündlich eine Arbeitsstelle bei dem Unternehmen, für das ich im Ausland gearbeitet habe, in Deutschland versprochen. Im Oktober hätte dies beginnen sollen. Nun hatte sich dann Anfang Oktober herausgestellt, dass dies doch nicht so funktioniert und ich habe immer noch keinen Vertrag (angeblich soll ich bald anfangen können).

Ich habe mich dann sofort nachdem ich erfahren habe, dass ich nicht sofort einen Arbeitsplatz habe, arbeitslos gemeldet. Jedoch war das wohl einen Tag zu spät, sodass ich keine 360 Tage in den letzten 2 Jahren Arbeitslosenversicherung gezahlt habe.

Nun meine Frage: Sollte ich Einspruch einlegen und wenn ja mit welcher Begründung? Es ärgert mich, dass ich mich nicht gleich arbeitslos gemeldet habe, aber ich war davon ausgegangen, dass ich einen Job habe... Oder gibt es andere Möglichkeiten.

Antwort
von DerHans, 32

Dann kannst du höchstens den Betrieb auf Schadensersatz verklagen, der dir diese mündliche Zusage erteilt hat. Das dürfte aber schwer zu beweisen sein.

Außerdem wird der Betrieb argumentieren, dass du ja nicht daran gehindert wurdest, dich trotzdem rechtzeitig arbeitslos zu melden. Der Meinung würde ich mich anschließen.

Jetzt kannst du also nur  AlG 2 beantragen, wenn du deine Bedürftigkeit belegst.

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